Selina1234

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  • AMS und Schwanger – Was kommt da jetzt auf mich zu ?

    Hey, ich bin auch beim ams und derzeit schwanger. du gehst ganz normal 8 Wochen vor der Geburt über die Krankenkasse ins Wochengeld (180% deines dann letzten Bezugs).

    bis dahin bleibst du ganz normal beim AMS - meine Betreuerin hat nicht versucht mich weiter zu vermitteln (hatte noch ein paar laufende Bewerbungsprozesse - aber ich wollte keinen zukünftigen Arbeitgeber belügen und habe somit natürlich auch keinen von denen bekommen) das hat sie verstanden und mich eigentlich selbst dann gefragt was ich machen möchte. ich hab mich dann schon für einen Kurs entschieden, weil ich die Zeit einfach nutzen will (mache einfach Business Englisch, damit ich am Ende ein international gültiges Zertifikat habe). Das ist auch nicht so zeitaufwendig. Aber wenn du einen guten Betreuer hast, dann lässt der dich überhaupt auch in Ruhe (war bei mir wirklich nur freiwillig)
    Nebenbei arbeite ich 10 Std. geringfügig im Home Office - falls es dir darum geht, die "Lücke" im Lebenslauf zu füllen ;) durch Corona gibt es jetzt gute Mini-HomeOffice-Jobs zu ergattern auch für die kurze Zeit.

    wegen deiner persönlichen Sorgen, die kann natürlich niemand von uns dir nehmen und ich kann die Sorge verstehen. Aber versuche positiv zu sein, das tut dir und dem Kleinen gut! :) Sowas passiert und das hat nichts mit dir zu tun - es ist etwas was die Natur als Schutzmechanismus eingebaut hat! Tue dich ruhig mit Frauen zusammen, die das auch erlebt haben und rede mit ihnen und friss deine Sorgen und Angst nicht in dich rein.
    Zimtsternexemplar
  • Kurze Frage? Schnelle Antwort! #43 🧐

    @Talia56
    Danke vielmals für die TIpps, dann hab ich ja doch noch Zeit - das Kind kommt erst im November - hatte nur Sorge, dass das so eine Sache wie mit der Geburt ist - dass man sich am besten anmeldet bevor das Kind überhaupt im Bauch ist :D
    Unsere Ärztin ist die Frau Dr. Junick (hat eine Praxis mit Frau Dr. Ebner) sind beide super lieb und kompetent. Dr. Ebner ist jedoch noch etwas jung und arbeitet (wenn man Fragen hat - z.B. fragte ich, welche Impfungen vor einer SS empfohlen werden) da noch sehr nach Lehrbuch. Frau Dr. Junick ist etwas älter und hat daher schon persönlichere Meinungen - zu ihr geh ich vor allem, wenn es mir um die Meinung geht :)
    ja hast eh recht, dass das eine ganz persönliche Sache ist ob man mit dem Arzt klar kommt :)

    Talia56
  • Muss man Kinder vor einer Umarmung um Erlaubnis fragen?

    also um "Erlaubnis" fragen, finde ich als Elternteil doch irgendwie komisch. Das Kind muss mich ja auch nicht fragen, ob es mich umarmen, busseln oder kuscheln kann. Wenn wir dann aber kuscheln und ich mag nicht mehr (zum beispiel im Sommer bei 35 Grad) dann sag ich das freundlich und das Kind versteht das. Ich frage meinen Mann ja auch nicht vor jedem Kuss, ob ich ihm jetzt einen Kuss geben darf.
    So möchte ich auch, dass mein Kind es lernt. Welche Nähe ist normal und gesund (welche ist es nicht), wie sage ich respektvoll, dass ich etwas gerade nicht möchte.
    Ich möchte auch nicht, dass das Kind die Oma anschreit, weil es heute keine Umarmung geben will. Ich möchte, dass es das respektvoll sagt. Natürlich muss die Oma im Gegenzug das auch beim 1. Mal akzeptieren!!!

    Natürlich ist es etwas gaaaaaanz anderes, wenn es um Fremde, Bekannte, Freunde geht. Da ergibt sich ja auch bei Erwachsenen stets eine andere Begrüßung. Die einen umarme ich, die anderen kriegen küsschen links und rechts, den anderen geb ich die Hand usw. und da fragt niemand den anderen um Erlaubnis.

    Generell stehe ich jedoch auch dem Thema Küsschen geben skeptisch gegenüber. Finde es bei größeren Kindern (ich sag mal ab 8,9,10) schon befremdlich, wenn die Eltern noch ein Bussi auf den Mund geben. Also ab einem gewissen Alter gebe ich das Bussi nicht mehr von mir aus, sondern dann gebe ich das Bussi nur, wenn mein Kind zeigt, dass es eins möchte (Lippen spitzen beim Gutenacht-Kuss o.ä.)
    Daher würde ich mti diesem Thema Bussi geben ganz anders umgehen - und jedem Erwachsenen im Umfeld meines Kindes sagen, dass das Kind das signalisieren wird und nur dann gibt man ein Bussi. ein "gib Oma ein Bussi", oder sowas, will ich nicht haben.

    Ich möchte aber, dass das Kind lernt, dass andere Menschen begrüßt werden! Ob durch ein Winken, Hallo sagen, Handgeben, Umarmen und und und.. das ist eine persönliche Entscheidung, aber Menschen werden begrüßt.
    Julchen1Jacky92
  • Wenn die Mama wütend wird...

    Hallo @BabyMädchen21,

    ich kann das selbst nicht nachempfinden aus Sicht auf mein eigenes Kind (das ist noch bei mir im Bauch) doch ich habe schon viele Kinder als Babysitter und Nanny groß werden sehen und auch Eltern dabei beobachtet (sicherlich fast 10 Kinder, ab 4 Wochen alt) und ich habe selbst 2 Stiefkinder - von denen ich viel über meine eigenen Emotionen lernen durfte.

    Erstmal möchte ich dir Mut machen und dir sagen, dass du das eigentlich schon super machst! Du schaust dass dein Baby sicher ist und dann verlässt du die Situation bevor sie eskaliert. Damit hilfst du deiner Kleinen sehr (auch wenn sich ihr Weinen nicht danach anhört) - du als Erwachsene weißt, dass du das Richtige tust, indem du mit neuer Energie und ohne Anspannung in die Situation hinein gehst und du ihr so dann am Besten helfen kannst.
    Ich kenne das selbst: ist man angespannt ist auch das Baby angespannt - und so beginnt eine Spirale des sich gegenseitig anspannens, die du damit sofort unterbrichst.

    In dieser Situation kann einiges helfen, aber eben nicht alles. Die Situation kurz verlassen, ich singe auch gern (wenn ich etwas wirklich beruhigendes Singe - dann beruhigt es mich und dann auch das Baby) ein Schaukelstuhl - also Bewegung - bei jedem hilft etwas anderes sich zu beruhigen - und dein Hauptziel in der akuten Situation sollte immer sein, erst dich selbst zu beruhigen!

    Außerdem darfst du dir bewusst machen, dass du nicht böse auf sie bist, sondern böse auf die Situation, böse darauf, dass du sie vielleicht nicht sofort beruhigen kannst. Sie kann ja nichts für ihr weinen (was anderes kann sie ja noch nicht) und daher meint sie es nicht böse und du bist somit auch nicht auf sie persönlich böse!

    Was ich dir als Tipp geben kann ist zu versuchen dir die restliche Zeit des Tages/der Nacht Entspannung zu gönnen. Wenn das Baby schläft, schlaf auch, gönn dir ein heißes Bad, oder verwöhn dich anderweitig.
    Lass auch mal eine Aufgabe im Alltag liegen, lass mal jemanden für 1h mit dem Kind spazieren gehen, teile dir mit deinem Partner die Nächte ein und und und..
    Es gibt so viele verschiedene Beispiele, du musst da auf dich hören, was dir hilft und gut tut um dir anderen Stress abzunehmen.

    ich hoffe, dass da was hilfreiches für dich dabei war ;) Alles Liebe
    BabyMädchen21
  • Ärger über ungebetene Kommentare Fremder

    ohje, das wird leider erst so richtig schlimm, wenn die Kinder älter sind.
    Mein fast 3 jähriger ist in der totalen Autonomiephase. Und ja, da gibt es auch mal Szenen im oder vor dem Supermarkt.
    Wie die Leute reagieren ist einfach nur schrecklich.

    Es gibt nicht wenige, die ihn im Vorbeigehen tatsächlich nahezu "auslachen". also nicht emphatisch belächeln, sondern einfach wirklich lachen.
    Dann gibt es die schlimmen Kommentare von Älteren "Wenn Sie nicht Grenzen setzen blablbalbla"
    und auch andere, die sich für neunmal klug halten.

    ich bin da tatsächlich wie Mamabär. Vor allem wenn die Leute nach einem dummen Kommentar nicht locker lassen. Ich möchte, dass meine Kinder wissen, dass das was die Leute sagen nicht okay ist und man sich das nicht gefallen lassen muss. Und da gehe ich dann schon auf Konter.
    je nach Tagesverfassung und intensität der Szene mal freundlicher mal weniger freundlich :D

    Ich habe in Wien auch oft Leute, die wirklich einfach nur schlimme Dinge über Kinder sagen, ganz ohne, dass was ist.
    Eine Frau hielt uns an der Haltestelle mal eine Rede darüber, wie schlimm jungs sind (habe zwei).
    eine andere warf mir an den Kopf (gerade schwanger mit nr.3) dass ich "um die volle Pension zu kassieren, nochmal 2 solcher .... kriegen müsse."

    Ich bin echt schon einiges gewohnt in diesem Land und dieser Stadt und finde die Leute einfach teilweise grenzüberschreitend und emphatielos. Gleichzeitig - sobad es um Kinder geht - meint jeder ein "Anrecht" zu haben was sagen oder tun zu dürfen.
    Wie oft die Leute auch einfach ein weinendes Kind anreden oder sogar anfassen, ist ebenso schockierend wie die dummen Sprüche.

    Für mich ist es nur ein Ansporn aus diesem Land weg zu gehen und mir einen Kinderfreundlicheren Ort zu suchen :D
    puffin
  • Bubenname: Elliot

    denke auch an den Disney film. habe auch in einer KiGru mal einen Elliot getroffen und finde es wirklich einen zauberhaften Namen.
    Unsere Kinder kriegen mittlerweile der Tradition nach alle nordische Namen, deswegen ist der Name für uns raus. aber er war von anfang an auf unserer Favoritenliste.

    Ich liebe den Namen Elliot und finde ihn gar nicht ungewöhnlich :)
    kaddiiiiii
  • Öffentlicher Verkehr mit Baby

    ich fahre seit jeher in Wien nur öffentlich. Mit Tragebaby, Kleinkind, Fahrrädern und Co.
    Ich finde es wirklich unkompliziert - und oft deutlich angenehmer als Auto. Weil im Auto die Kinder doch zu gern einschlafen, müde sind, eingesperrt etc. außerdem kommt man in Wien mit Auto eh schlecht vorran :D

    Wir genießen das Fahren von Bus, Bim und Ubahn sehr. Lesen dabei Bücher, Jausen, schauen aus dem Fenster, zählen Hunde. Ich habe angefangen diese Zeit wirklich als "Verbindungszeit" zu sehen. und versuche oft eine Art Quality Time draus zu machen, wo meien Aufmerksamkeit wirklich mal ungestört auf den Kindern liegt.

    Es ist mitunter natürlich schwieriger in Wien geworden. Die Leute sind unentspannt, die Öffis auch mal überfüllt. Ich muss schon sehr darauf achten, dass jemand für uns aufsteht - auch hochschwanger, wie ich gerade bin :D

    Aber ich gucke immer, dass ich sitze. auch mit Baby in der Trage. Ab ca. 6 Monaten habe ich die Babys dann auch aus der Trage genommen und auf den Schoß genommen. Alles gar kein Problem. Die Angst - die gerade als Anfangsmama oft sehr verstärkt ist - legt sich mit der Zeit und den Erlebnissen!
    Ich hatte auch am Anfang oft und viele Ängste, die im nachhinein auch etwas "übertrieben" waren - was für den Moment in dem man die Angst erlebt aber nicht stimmt. eher rückblickend, denkt man sich: ach, da hätte ich mir auch bissi weniger Sorgen machen können. Du darfst dir selbst vertrauen und gucken, was sich machbar für dich anfühlt!
    Trau dich ruhig auch die Dinge, die dir etwas Sorgen machen. Ihr zwei wachst an euren Aufgaben immer mehr zusammen :)

    ich hatte mit Tragebaby z.B. auch immer Angst vor Restaurant besuchen. keinen kinderwagen zu hinlegen etc.
    Aber ich bin immer nur in Lokale gegangen die halt eine Sitzbank hatten und das Baby lag dann einfach gemütlich neben mir.

    Man findet mit Baby wirklich für alles eine LÖsung egal ob Verkehrsmittel, öffentliche Orte etc.
    Da wächst du mit den Erfahrungen. einen schritt nach dem anderen :)
    MinervaP
  • Team - Geburt Geschwisterkinder - Wien West

    Hallo,

    auf der Suche nach einer Lösung, wie wir die Geschwisterkinder bei der anstehenden Geburt von Baby Nr. 3 betreut bekommen (Weil wir nicht sooo viel Verwandtschaft hier haben, die da zu verlässig eingesetzt werden können). Hat mir eine andere Mama den Tipp gegeben, den sie gemacht hat:

    Mamas aus der Nähe mit ähnlichem Geburtstermin, die sich zusammen finden und sich gegenseitig rund um die Geburt mit den Geschwisterkindern unterstützen.

    Ich dachte ich schau einfach mal, ob es daran interessierte Eltern und Mamas gibt:

    Wir sind im 14. Bezirk (Nähe Hietzing, Penzing Sbahn etc.)
    2 Kinder schon da - 4 und fast 3.
    3. Kind kommt Anfang bis Mitte Juni.

    Falls jemand daran interessiert ist freu ich mich über eure Nachrichten :)
    tilda
  • Kinderfeindlichkeit - was erlebt ihr?

    ICh danke euch schon mal allen für eure Einblicke.
    Ich habe zwei Jungs und kann hier einige Meinungen nur unterstreichen, dass es für die Jungs wohl etwas schwieriger ist, gerade wenn sie noch jünger sind und sich nicht "kontrollieren" können.
    Mein Älterer ist sogenannt "Gefühlsstark" - er reagiert extrem auf Reize, wird NErvös und "verrückt" von Kleidung, die sich nicht gut anfühlt, von zu vielen Menschen, von Räumlicher Enge usw.

    Wir hatten nun zwei Situationen - einmal wurde wegen meinem jüngeren (2,5) die Polizei gerufen, weil er angeblich ein 8 jähriges Mädchen gehauen hatte. ich sag "angeblich", weil ich die Situation leider aufgrund des aufgebrachten Vaters nicht mehr sachgemäß aufklären konnte. Sonst ist meine Devise immer, die Kinder in Konflikten unterstützen und eine "Versöhnung" unter den Kindern zu begleiten. Der Vater wollte dann, dass ich mit meinem Kind schimpfe und wurde laut, woraufhin mein Sohn Angst bekommen hat. Der Vater wurde noch aufgebrachter und rief dann die Polizei.

    Dann habe ich Nachbarn, die sehr Ruhebedürftig sind (ich verstehe es, sie sind Krank und schon sehr alt). Und sie stören sich an lautem Spielen, gelegentlichem Geschwisterstreit usw.
    So weit, dass sie im Stiegenhaus herumschreien, wenn es bei uns in der Wohnung kurz mal laut ist. Und sich jetzt auch offiziell bei der Hausverwaltung beschwert haben.

    Ähnlcih wie du @puffin merke ich aber vor allem, wie es mich stresst. Ich bin ein typischer "people pleaser" und versuch immer unauffällig sein. Meine Kinder haben generell tolle Begegnungen mti Fremden. Sie utnerhalten sich gut, sind lieb, freundlich und gehen offen auf jeden zu, dem sie begegnen.
    Aber sobald sie mal typisch Kinder sind (z.B. am Spielplatz mal energischer, lauter) beschäftigen mich direkt die Blicke der umstehenden Eltern und Menschen und ich gerate richtig in Alarmzustand.
    So, dass ich dann natürlich auch leider öfter mal nicht mehr so ruhig und einfühlsam reagiere, was eigentlich mein Ziel ist.

    ich versuche mir immer wieder zu sagen, dass es ja egal ist, was andere denken. Dass ich den richtigen Weg für uns mache (mit meinem Sohn kann man z.B. in der gestressten Situation nicht so gut reden, wie dann zuhause, wenn die Reize stark reduziert sind und wir spielen dann oft "Falsch" gelaufene Dinge in Rollenspielen nach und üben miteinander.
    Aber leider ist dieses "ist doch egal was die denken" leichter gesagt als getan.

    ich merke immer wieder wie ich versuche meine Kinder zu diesen "ruhigen, braven, leisen" Kindern zu motivieren, sobald wir um Leute herum sind, weil ich Sorge um Konflikte oder Verurteilung habe. Was sich durch diese zwei extremen Situationen nur noch mehr verstärkt hat.
    puffin
  • Kleinkind gibt ständig Kontra

    @Mila97 Danke für deine vielen Input.

    Da er einen großen Bruder hat, lebe ich eigentlich vieles davon bereits.
    Klar - hier und da gelingt es mir mal nicht, ich denke gerade nicht dran o.ä.
    aber ich bin sonst sehr konsequent was das angeht: die Grenze ziehe ich und das Kind muss dafür nichts machen. Ankündigen, wenn ich sie hochnehme oder festhalte, oder immer nur 2 Optionen zu geben.

    Beim Großen (3) funktioniert das auch gut.
    Klar ist es beim Kleinen eine Übungssache und wird hoffentlich auch mit der Zeit kommen.
    beide sind halt sehr verspielt - man kriegt sie also oft dazu mitzumachen, wenn man ein Spiel draus macht.
    Hin und her rennen beim Anziehen, Wettrennen auf dem weg nach Hause usw.

    Doch nehmen wir mal das Beispiel Straße...
    Wir kommen langsam auf die Ampel zu, ich warne ihn vor. Meist gehe ich auf Augenhöhe und sage sowas: Hier ist die Straße, da geben wir uns die Hand oder ich trage dich rüber.

    Selten geht er drauf ein...meist geht er einfach weiter auf die Straße zu. Ich halte ihn dann am Arm (da kann ich das selten ankündigen, muss ja schnell reagieren). Sage dann: Ich halte dich jetzt fest, weil hier die Straße ist und wir da nur gemeinsam rüber gehen können. Aber da hört er schon gar nicht mehr zu: er schmeißt sich dann Richtung Boden, so richtig in meinen Arm rein und lässt dann gar nichts mehr zu. Meist nehm ich ihn dann exorzismusmäßig (er biegt sich dann meist extrem durch, Streckt die Arme in die Höhe, so dass es für ihn auch schon echt unangenehm sein muss, dass ich ihn halte) über die Straße. Sobald ich ihn dort wieder runter lasse, passt alles wieder für ihn. ich wiederhole dann meist nochmal, dass wir nur gemeinsam gehen können und ich ihn hoch nehmen muss, wenn er mir nicht die Hand gibt.
    Aber wenn man diese Szene in unterschiedlichen Situationen am Tag 10 mal macht - man das zehrt :D

    Windel warten - habe ich auch schon versucht. bringt aber nichts, er könnte es Stundenlang verweigern.
    Es ist auch oft so, dass er "freiwillig" anfängt - also er sucht sich einen Platz auf dem Boden, nimmt sich was mit wenn er mag, wir ziehen ihn aus, und kaum geht es an die Windel oder gar an die neue Windel will er plötzlich nicht mehr liegen bleiben und nicht mehr mitmachen.
    Er interessiert sich für den Topf - aber er ist noch nicht so weit was weg zu lassen. Er war früher Windelfrei ist dann aber mit 10 Monaten in einen Streik getreten und seither hat er normal Windel an. Wenn er mal in den Topf macht, dann groß - er macht zuerst in die Windel und geht dann den "rest" in den Topf machen.
    Ich habe dann also ein Baby da liegen, dass freiwillig eine Aktivität angefangen aber nicht freiwillig zu ende bringen will.


    Auch so andere Situationen sind eher mal aus dem "nichts" heraus - also wir spielen, kuscheln oder stillen - und plötzlich gibt er mir eine Ohrfeige, die sich gewaschen hat. Sobald ich das Abblocke - fängt er ein Hände-Gerangel an als wollte er mich uuuuunbedingt nochmal schlagen, obwohl er eigentlich eh die Nähe und Aufmerksamkeit intensiv hat.



    in einem gebe ich euch Recht: ich denke neben dem Austausch hier, werde ich nun auch eine Beratung ansuchen - und hoffe, dass wir da vielleicht herausfinden können wie ich ihm helfen kann.
    Kaffeelöffel

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