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Er ist einer der beliebtesten Spielorte und darf auf keinem Kinderspielplatz und in keinem Garten fehlen: der Sandkasten. Egal ob fertiger Bausatz oder Marke Eigenbau – einen eigenen Sandkasten aufzustellen macht keinen großen Aufwand. Es gilt allerdings ein paar wichtige Punkte zu beachten, um ihn zu einem sicheren und hygienischen Spielplatz für die Kleinen zu machen.

Welcher Sand ist am besten für den Sandkasten geeignet?

Der Sandkasten kann noch so groß und schön gestaltet sein, wenn der Sand sich nicht gut verbauen und verbacken lässt, werden die Kinder wenig Freude damit haben. Denn Sand ist nicht gleich Sand. Entscheidend ist die Körnung. Während früher häufig auf Baustellen übrig gebliebener Sand für den Sandkasten verwendet wurde, wird heute in Baumärkten ein eigener Spielsand angeboten. Aber: Beides ist nicht die optimale Lösung. Während herkömmlicher Bausand zu grob ist und einen hohen Lehmanteil hat, besteht der Spielsand meist aus einer Mischung, die zu viel feuergetrockneten Quarzsand enthält. Dieser ist vergleichbar mit dem Sand, den man vom Strandurlaub kennt. Er ist sehr fein, rieselt stark und bei heftigem Wind ist der Sandkasten schnell leer geweht. Außerdem besteht die Gefahr, dass aus dem Sandkasten allzu schnell ein Matschkasten wird, da sich dieser Sand leicht mit Regenwasser verbindet. Und sowohl aus zu grobem als auch zu feinem Sand lassen sich Verunreinigungen nur schwer herausfiltern. Optimal für den Sandkasten ist eine Körnung von 0/2. Man sollte immer einen gewaschenen Sand kaufen. Dieser ist sauber, enthält gar keinen Lehm oder nur einen kleinen Anteil und ist frei von Schadstoffen. Das macht ihn zum idealen Werkstoff für kleine Burgenbauer und Kuchenbäcker.

Die Menge an Sand, die zur Füllung des Sandkastens benötigt wird, sollte nicht unterschätzt werden. Der Spielsand aus dem Baumarkt ist meist in Säcken zu 25kg verpackt und daher leicht mit dem eigenen PKW zu transportieren. Mit 25kg Sand kommt man aber leider nicht weit und für große Sandkästen wird es recht teuer. Günstiger bekommt man den Sand im Kieswerk. Jedoch verkaufen Kieswerke nicht immer an Privatpersonen, da die Mengen aus ihrer Sicht zu gering sind. In diesem Fall ist eine Lieferung durch lokale Gartengestalter in den meisten Fällen die unkomplizierteste Lösung. Sie können Sand beim Kieswerk in großen Mengen beziehen und ihn deswegen zu einem günstigeren Preis anbieten.

Auf öffentlichen Spielplätzen sollte der Sand alle zwei Jahre ausgetauscht werden. Die Wiener Spielplatzverordnung sieht sogar vor, dass der Spielsand jährlich vor Beginn der warmen Jahreszeit zu erneuern ist. Ein Sandkasten, der nur privat und von weniger Kindern genutzt wird, muss nicht so häufig erneuert werden. Trotzdem sollte die Sauberkeit des Sandes regelmäßig überprüft werden. Falls Ameisen ihr Nest im Sandkasten bauen und dieses nicht als ein Ganzes mit dem Spaten herausgehoben werden kann, muss der Sand ausgetauscht werden.  Natürlich wäre es theoretisch auch möglich mit Chemie gegen die Ameisen vorzugehen, allerdings würde dies den Sand stark verschmutzen und letztendlich auch einen Austausch erforderlich machen.

Sandkasten mit Blume und Spielzeug

Aus welchem Material sollte der Sandkasten gebaut werden?

Der klassische Sandkasten ist quadratisch mit einer Holzumrandung und hat idealerweise  Sitzflächen. Beliebt sind aber auch individuelle Formen wie eine Burg, ein Auto oder ein Segelboot. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Mittlerweile gibt es auch Bausätze zum Zusammenstecken aus Plastik. Auch eine Umrandung aus Palisaden ist möglich. Sie eignet sich besonders für sehr große Sandkästen in kreativen Formen, vor allem mit Rundungen. Der Bau erfordert aber handwerkliches Geschick, da die Palisaden einzeln tief in die Erde eingeschlagen werden müssen.

Generell am besten geeignet für die Umrandung ist Lärchenholz, da es besonders stabil und wetterfest ist. Eine Schutzlasur sollte innen und außen aufgetragen sein. Bei fertigen Bausätzen ist häufig nur die Außenseite lasiert. In diesem Fall kann man selbst noch einmal die Innenseite nachlasieren und so Schimmelbildung vorbeugen und die Lebensdauer des Sandkastens erheblich verlängern. Die Lasur von außen und insbesondere der Sitzfläche verringert die Splittergefahr und verhindert, dass man sich beim Spielen Schiefer einzieht.

Ein Sandkasten braucht auf jeden Fall eine Abdeckung, die auch immer wenn der Kasten gerade nicht verwendet wird, aufgelegt werden sollte. Sie schützt vor Regen und herabfallendem Laub, aber insbesondere sorgt sie dafür, dass der Sandkasten nicht zum Katzenklo verkommt. Der Sand hat beim Spielen immer viel Hautkontakt und das ein oder andere Sandkorn wird beim Spielen schon einmal unbewusst oder auch bewusst verschluckt. Da versteht es sich von selbst, dass die Sauberkeit des Sandes oberste Priorität hat. Zu vielen fertigen Modellen gibt es direkt passende Holzabdeckungen zu kaufen, aber auch eine Folie, die am Rand mit Steinen oder Holz beschwert wird, reicht völlig aus. Diese Abdeckung ist vermutlich zwar nicht komplett dicht, hält aber den gröbsten Schmutz fern, schützt davor, dass Wasser sich staut und ist somit eine preiswerte Alternative. StehendesWasser muss auf jeden Fall vermieden werden, denn es wird schnell zur Brutstätte für Gelsen und beginnt schon nach kurzer Zeit streng zu riechen.

In kleineren Gärten und für Balkons ist die Sandkasten-Muschel eine gute Möglichkeit auf kleiner Fläche einen eigenen Sandspielplatz zu schaffen. Sie besteht aus zwei Kunststoffschalen und nach dem Spielen wird die eine Hälfte zur Abdeckung der anderen. Leider ist die Sitzfläche dieser Muschel recht schmal, es ist nicht genug Platz für mehrere Kinder und die Füllhöhe des Sandes ist sehr niedrig.

Was ist der beste Standort für einen Sandkasten?

Ein Sandkasten braucht ein Fundament. Das bedeutet nicht, dass unbedingt betoniert werden muss, aber er sollte auf einer planen Fläche stehen, die abgedeckt ist. Hierfür eignen sich Platten, die unter dem Sandkasten verlegt werden, ein Gitter oder eine wasserdurchlässige Gewebefolie. Eine Folie ist auch gut, um Unkraut zu verhindern. In der Vergangenheit ist es häufig zu Unfällen in Sandkästen gekommen, wenn tief gegrabene Löcher oder gar Tunnel eingestürzt sind. Durch die Bodenbegrenzung und eine Füllhöhe von ca. 30 bis 40cm kann so etwas verhindert werden. Der Sandkasten sollte an einem Platz stehen, der vor Wind und übermäßiger Sonneneinstrahlung geschützt ist. Sollten keine großen Bäume im Garten vorhanden sein, so kann man sich mit einem Sonnensegel oder auch einem normalen Sonnenschirm Abhilfe schaffen.

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