Für mich ein sehr spannendes Thema, das mich sehr beschäftigt
Mein Mann und ich haben beide recht herausfordernde Jobs, die uns sehr wichtig sind und haben zwei Kinder (2 und 4) - er arbeitet VZ und ich 32h, wobei er sich einen Nachmittag so frei schaufelt, dass er die Kinder holt und am Abend weiter macht. Die Kinder sind also von 8.00 bis 15.00 im Kindergarten, ich hole sie zweimal, er einmal und die Großeltern auch einmal. Freitag holen wir sie gemeinsam. Es gibt Nachmittage an denen ich Anrufe entgegen nehmen muss, obwohl meine Kinder Nachmittage sind, das sind aber die Ausnahmen. Beide Jobs sind mit Abendveranstaltungen verbunden, Koordination ist also alles.
Ich würde sagen, dass es im Großen und ganzen wirklich gut funktioniert. Wir essen abends meistens kalt oder etwas schnelles (finde ich total in Ordnung, nachdem es zu Mittag immer etwas warmes gibt) und für den Haushalt haben wir Unterstützung (die beste und wichtigste Investition 😅).
Ich stimme absolut zu, dass zwei Kinder eine enorme Veränderung sind, aber ich merke trotzdem wie gut es den beiden tut, sich zu haben.
Das Thema ist zwar schon öfters aufgekommen, aber es immer wieder erschreckend, wievielen weiblichen Führungskräften nach der Karenz die Führungsverantwortung genommen wird.
Mir kommt es ehrlich gesagt auch so vor, als wärst du ein bisschen ungeduldig. Ich verstehe total, dass die Situation belastend ist, aber das braucht einfach Zeit.
Unsere Kinder sind 18 Monate auseinander und die Eifersucht kommt in Wellen und ich denke, dass auch das ganz normal ist. Es ist alles dabei von die Kleine Schwester mit Liebe überschütten, mit ihr spielen wollen, sie wecken wollen (damit sie auch wach ist), weg stoßen und beißen. Aber das alleine zeigt ja, wie überfordert der Große mit der Situation ist.
Ich versuche ihn liebevoll zu begleiten, ihm so viel Sicherheit wie möglich zu geben, wenn er Zeit mit mir einfordert ihm das zu ermöglichen, sofern der Papa die Kleine da übernehmen kann, ihn mit einzubeziehen und nicht zu schimpfen, sondern Alternativen aufzuzeigen, wenn er grob wird. Das alles klappt mal besser und mal schlechter. Aber im Grunde liebt er seine Schwester sehr, sobald ich ihn alleine vom Kindergarten abhole fragt er gleich nach ihr, bringt sie zum Lachen und spielt mit ihr. Was ich damit sagen will, man muss dem ganzen Zeit geben und so viel Geduld wie möglich aufbringen. Das ist alles andere als einfach, zahlt sich aber mit Sicherheit aus.
Ich wünsche euch alles, alles Gute!!
Das muss ein Riesen Schock sein, das tut mir echt leid! Der Harmony Test ist zwar generell recht zuverlässig, aber auch bei dem Test gibt es eine Restwahrscheinlichkeit eines falsch-positiven Ergebnisses. Meines Wissens ist die Fruchtwasserpunktion heutzutage nur noch mit einem sehr geringen Risiko verbunden - ich persönlich hätte sie gemacht, um den (hoffentlich) unnötigen Stress zu vermeiden. Ansonsten würde ich auch zu einem Spezialisten mit einer hohen DEGUM/ÖGUM Stufe gehen, da gibt es Listen im Internet… Wünsche dir und dem Baby alles, alles Gute!!!
Wir haben bei uns im Ort inzwischen eine Krippe, haben uns aber bewusst für eine entschieden, die weiter weg ist. Bei uns im
Ort werden auch alle Kinder so früh geholt, in unserer Krippe ist bis zum Abend viel los. Ich wollte auch nicht, dass unsere Kinder das Gefühl haben, als einziges bleiben zu müssen.
Wir haben es beim ersten Kind im Vorhinein gemacht - die waren richtig verwundert, warum wir es nicht gleich nachher gemeinsam mit der obsorge machen 😅 Beim zweiten Kind haben wir dann nach der Geburt alles auf einmal gemacht
Als ich gerade begonnen habe zu verstehen, dass Fleisch von Tieren kommt, habe ich meine Mama ganz entsetzt gefragt „Und von welchem Tier kommt dann die Karotte?“
Wir haben mit 11,5 Monaten mit der Eingewöhnung in der Krippe. Er ist zwar nicht Vollzeit dort, aber vlt trotzdem ein bisschen Erfahrung dazu:
Die Eingewöhnung war sehr unkompliziert und er musste zu dem Zeitpunkt noch gar nichts können. Er ist noch nicht gegangen und musste beim Essen noch am Schoß sitzen. Es ist aber echt beachtlich wieviel sie dann lernen, einfach weil sie es bei anderen Kindern abschauen. Bei uns war die Eingewöhnung komplett problemlos, jetzt ist er 19 Monate und geht nach wie vor gerne hin. Wir holen ihn um ca 14.00, da läuft er uns immer in die Arme und freut sich, aber er würde bestimmt auch länger bleiben. Es ist sicher von Kind zu kind komplett verschrieben, aber es kann auch in dem Alter gut klappen
Ich verfolge deine Geschichte schon lange und freue mich jedes Mal über deine Updates! ich finde es echt ganz toll, wie ihr das macht und wünsche euch von Herzen alles Gute