Ich hatte ähnliche Gefühle nach meinem 2. Kind.
Es war dann eine wochenbettdepression.
So blöd es klingt, aber bei mir verging alles mit der Zeit und mit der Arbeit an der Depression.
Mir helfen dabei viele Gedanken. Klar, habe auch ich tage, wo ich mir denke: oh man, mein Körper, meine Freiheit zu tun was ich will... wo ist das alles hin?
Gleichzeitig weiß ich, dass mich von der Ss und Geburt zu erholen ein prozess ist, der sehr lange geht. Und es hilft mir sehr mein Leben in Phasen zu sehen: jetzt ist nicht die Phase, wo wir als paar abends aus gehen oder unser Zuhause immer schön ordentlich ist. Aber man kann sich daran erinnern, dass das nur Phasen sind.
Ich Blicke auf unsere Eltern- die machen tolle Urlaube, Tanzkurse, erfüllen sich Träume etc. Es kommt also alles wieder. Und am Ende ist das was wir gerade für eine Lebensphase haben, verganglicher als man meinen würde.
Nichts desto trotz, sollte man ernst nehmen, wenn man tiefe Gedanken in diese Richtung hat. Und man sollte definitiv mit anderen reden. Oftmals hilft es wenn auch einfach andere mal sagen: ja, auch in unserer Ehe ist es gerade hart mit so kleinen. Oder: oh ja, auch ich will an manchen Tagen nur weg, ist mir alles zu viel.
Falls du in Wien wohnst kann ich dir die "mutterglück" Gruppe im nanaya empfehlen. Dort findet man gut Anschluss.
Vorboten gab es beide Male absolut gar keines. Es finden irgendwann die wehen an. Selbst da war es noch nicht "eindeutig". Um 9:30 Uhr morgens haben sie mich noch nach Hause geschickt bei der ET Untersuchung. 🤣
"Sie haben zwar schon wehen, aber es ist noch nicht offen".
Um 15:28h war der kleine Knirps dann da 🙈🤣
Das mit dem Chaos! Yes, das ist der Punkt.
Man will so gern Zeit mit den Kindern uns für sich haben. Der Haushalt bleibt hinten nach. Eines davon leidet darunter - die Zeit mit den Kindern, du, der Haushalt.... für eines ist gerade kein Platz. Und ich hätte mir gewünscht den Haushalt öfter abzugeben als ich es getan habe.
Das Problem bei diesen ganzen Erfahrungsberichten ist wohl - frag 100 Leute und du kriegst 101 Meinungen.
Es kommt Ganz auf die eigene Situation an. Bei mir sind beide Kinder tolle Schläfer und nur wenige Nächte schlafen sie nicht durch. Der 2. Sogar noch besser als der 1.
Wir haben einen Abstand von 19 Monaten und jetzt gerade sind sie 2 und 1/2.
Unser großer ging und geht nicht in den Kindergarten. Das war gut und schlecht gleichzeitig. Ich hätte die Zeit und Erholung brauchen können aber er hat es gebraucht bei uns zu sein. Ich habe mich schlussendlich für das entschieden was er braucht.
Mitunter war das auch nicht immer gut .
Wir haben absolut unterschätzt wie viel Unterstützung ich wirklich brauchen würde. Es war Sommer und alle waren weg, im Urlaub und vieles war geschlossen. Ich bin zuhause sehr Vereinsamung und habe mir schwer getan mich Um alles zu kümmern, während ich eine Bindung zum 2. Kind aufzubauen versuche (und gleichzeitig die zum 1. Nicht kaputt zu machen). Es hat sich für mich oft wie ein "dazwischen drängen" angefühlt. Ich war dadurch mental schwach und als dann uber uns eine riesige baustelle aufmachte, die unzahlige folgeschaden (bis heuze) nach sich zieht, kam ich ins wackeln. so entstand bei mir eine leixhte wochenbettdepression. Auch mit ausgelöst durch diese blitzgeburt (nach 4 Stunden war er da und im KS nur 40 min gewesen).
Sowas ist natürlich auch für die Ehe nicht ohne.
Wir haben uns in den letzten Monaten entschieden 2024 3 Monate gemeinsam zuhause zu sein (also ab jetzt). Damit ich durchatmen kann und mich erholen kann und auch ein bisschen die Beziehungen zu den Kindern heilen kann. Trotzdem haben wir erkannt, dass ich mehr Hilfe gebraucht hätte. Ich hätte zu meinen Eltern fahren sollen (die wohnen weit weg). Oder wir hätten eine tägliche Haushaltshilfe gebraucht. Kochdienst, ggf. Babysitter für den großen für hin und wieder spielen. Es war einfach kein Platz für *mich* zum heilen und diesen Raum würde ich mir diesmal nehmen.
Trotz allem liebe ich beide Kinder über alles und es ist so toll zu sehen wie sie nach und nach zusammen wachsen.
Der kleine liebt den großen abgöttisch und beide passen sehr gut in unsere Familie.
@Tilda93 oh wow, das wäre ja mein horror - alles in 3facher Ausführung zu kaufen 🙈🤣
Das geht dann ja immer weiter bis hin zu: Jeder hat nen Fernseher und playstation und computer im Zimmer (als Teenager dann).
Und auch wenn ich das verstehen kann. Habe ich halt doch eher die meinung: das was wir als Eltern kaufen gehört der Gemeinschaft (eine playstation im wohnzimmer) und wer was eigenes will, kauft/spart es sich selber.
Aber bis dorthin ist ja noch ein weiter Weg. Und eben wenn sie dann eigene Zimmer haben such immer schwerer zu entscheiden ab welchem punkt man damit anfängt und entscheidet in wessen Zimmer es nun steht.
Da finde ich es schon sinnvoller wie @Kunaa sagt. Es gehört eben den Eltern weil sie es kaufen.
Und das mir dem "selber verursaxhen" das kenne ich gut. Auch wir haben das bisher so gesagt. Weil "deins und meins" auch mit den gleichaltrigen gerade so Thema war in den letzten Monaten. Und wir wollten halt nicht, dass das Baby ihm gleich ALLES nimmt. Also haben wir gesagt: dies und jenes ist deines.
Und jetzt stellt er so einen allgemeinen besitzanspruch an alles 🤣
Das gilt es jetzt zu revidieren 🙈
Weil ich kaufe sicher keine 2. Babywanne 🤣🤣🤣
Auch wenn ich weit entfernt war meine Mann solche Forderungen zu stellen, war ich oft mit meinen Gedanken ähnlich.
Ich hatte eine SS-Depression. Ich konnte nicht alleine sein, es war einfach schrecklich für mich. Ich habe mich soooo einsam und allein gefühlt. Und wenn er nicht da war, war es unerträglich. Auch ich bin auf total absurde Dinge durchgedreht, bzw. War ich sehr eingeschnappt.
Ich hatte große Angst davor Mutter zu sein. Und noch dazu hatte ich kaum Freunde, erst recht keine mit Kindern.
Was mir geholfen hat war gleichgesinnte zu finden. Andere schwangere und werdende Mütter, mit denen ich mich "auskotzen" konnte. Gleichzeitig besuchte ich eine kostenlose gesprächsrunde, wo andere Mütter waren, de das schwangersein oder baby haben ebenso nicht so toll fanden.
Vielleicht hilft dir das, und vor allem ihr herauszufinden was ihr helfen könnte "los zu lassen".
Habe geraucht bis ich erfahren habe, dass ich schwanger bin.
Bzw. An dem Tag, an dem ich abends positiv getestet hatte, morgens aufgehört wegen des kinderwunsches.
Ich habe die ersten Wochen also auch geraucht und mein Sohn ist tip top gesund.
(Gibt keinen Unterschied zum jüngeren, bei dem ich nicht geraucht habe).
@Kaffeelöffel danke für den Hinweis. Tatsächlich kannte ich den Begriff noch nicht, auch wenn ich Juul schon oft gelesen habe. Muss ich wohl überlesen haben
Ich erkenne jedoch mein Kind nicht wirklich wieder. Gerade korperkontakt ist ein großer Aspekt bei ihm, und auch andere Dinge spiegeln unseren Alltag nicht so ganz wieder.
Ich habe das Gefühl, er ist oftmals einfach schon seinem Körper "vorraus". Er ist sehr clever und sehr intelligent und hat bereits Meilensteine erreicht, die nicht zu seinem Alter passen.
Das kollidiert dann aber oft - vom Kopf her will er die Sachen, aber er kann sie einfach noch nicht können.
Ich habe mir nun zum Ziel gesetzt wieder mehr zeitlichen Raum zu schaffen - in unserem Alltag. (War halt doch mit neugeborenem sehe begrenzt). Und ab jänner werden wir die Wohnung umgestalten - so dass sie ein eigenes großes Kinderzimmer bekommen. Ich hoffe es wird ihm helfen, wenn er Raum für sich hat und "Auswahl" wenn es ums spielen und entscheiden geht. Vielleicht hilft ihm das, an anderer Stelle wiederum uns Raum zu geben, Eltern zu sein bzw. Unsere Regeln umzusetzen.
@itchify ah okay, ja sehr "kindgerecht" klingt das nicht.
wir hatten den Aufpreis für 2+ gezahlt und waren direkt hinter den Bänken und hatten an den Füßen etwas mehr Freiraum, sowie etwas größere Sitze. Ist sicher sinnvoller dann, als so ein Speisewagen Verschnitt?
Vor allem wenn ich es nicht reservieren kann...klingt das Risikoreich
ja stimmt, es hat sich noch keiner gemeldet mit zwei so kleinen. Wobei die Antworten trotzdem hilfreich waren, einfach weil es die letzte Option ist, die übrig bleibt.
1. Fliegen wäre für mich der Horror - da ist es so eng drin, der Flughafen hektisch, die kleinen und ich eingequetscht in diesen engen Reihen wo kaum die Beine Platz haben - das würde ich alleine nicht machen mit zwei Kleinen.
2. Autofahren - geht alleine mit den zweien auf keinen Fall
3. Nachtzug - einzelzimmer ist mir zu teuer - alles andere logistisch zu aufwendig (wie auf Klo, wie hinein und hinaus mit allem und zwei schlafenden Kindern) und ich hätte halt angst mir Bettwanzen einzufangen wie meine Schwägerin im selben Zug
- da bleibt dann nur einen guten Tag Zug finden und testen wie es ist mit zwei so Kleinen auf 7h Zug fahren
hahaha ich kann dann ja die erste sein, die hier berichtet
Und wie macht ihr solch langen Autofahrten mit 2 Kindern alleine?
Ich fahre lieber Auto als mein Mann also fahre meist ich. Das wäre also kein Thema- aber wer bzw. Wie "bespaßt" man dann die kinder?
Der große will andauernd essen und das Baby andauernd Spielsachen in die Hand bekommen (die natürlich allzu oft auch runter fallen).
Also jetzt rein logistisch vom handling - wie schafft man so eine lange Autofahrt ohne Begleitperson?
Ja klar, ihr habt voll Recht, das ist von Person zu Person unterschiedlich. Ob die Zeiten passen, welches Verkehrsmittel.
Aber ja, dann wären Tipps wohl hilfreicher fürs beschäftigen - vor allem des Großen. (Fürs tablett ist er mir noch zu klein) aber vielleicht wäre es ja an der Zeit für Kopfhörer zum hörspiel und Musik hören? Gibt es sowas ab 2 - kann man das bedenkenlos schon anbieten?
Die 4,5h Stunden zugfahrt waren auch okay. Ich hatte tolle Spielsachen dabei und ich würde ihn sicher beschäftigt kriegen irgendwie. (Wenn das Kind weiß man ist alleine ist es ja auch nochmal anders, als wenn der papa zum nerven auch da ist )
Aber ja vielleicht habt ihr nochmal extra Tipps für Beschäftigungen die das stillsitzen ermöglichen.
Westbahn finde ich halt toll, weil mehr Platz ist. Und oft sind so "sofas" auch frei. Wo ich dann mal das Baby wickeln kann (dann muss ich nicht mit beiden in den wickelraum extra).
Auf der anderen Seite haben die öbb Züge familienabteile.
Als er klein war haben wir das Mal gemacht - muss allerdings sagen, damals hatte das noch nicht so viel Mehrwert für ihn. Meint ihr das ist mit 2 schon anders?
Da bestünde halt Die Hoffnung, dass andere Kinder dort sind, mit denen er vielleicht gemeinsam spielt?!
Habt ihr da Erfahrungswerte bzw. Was ist euer Eindruck?