@snowflake00 Ich hab auch so ein Exemplar zuhause. Er ist jetzt im 3. Kindergartenjahr.
Er ist ein Beobachter und hat in den ersten zwei Kindergartenjahren viel beobachtet und allein gespielt. Er liebt Konstruktionen und dafür hat er die Ruhe gesucht, sofern das im Kindergarten möglich war.
Genauso, wie bei euch, hat er sich mit 3 und 4 weggedreht, wenn wir woanders (Spielplatz, Schwimmbad, Ort, Supermarkt) Kinder aus seiner Kindergartengruppe getroffen haben, obwohl er sie gern hatte.
Er war aber deswegen kein unbeliebtes Kind, im Gegenteil. Er spielt nach wie vor gerne alleine und ist mit sich und der Welt zufrieden.
Jetzt im 3. Jahr spielt er aber auch mehr mit den anderen Kindern, geht aus sich heraus, ist manchmal turbulent, macht mit und beobachtet weniger. Wenn wir Kinder jetzt treffen, redet er mit ihnen. Er ist, wie deiner, ein Maikind, aber jetzt schon 5.
Sein Bruder, 4 Jahre, ist ebenfalls im Kindergarten und das komplette Gegenteil.
Das ist gut so, denn Kinder sind einfach unterschiedlich und jeder entwickelt sich anders. Wichtig ist, dass es ihm selber mit der Situation gut geht.
Ich denke, du kannst mit dem Einladen anderer Kinder auch ganz entspannt warten, bis der Wunsch von ihm selber kommt.
Ich kann das nur unterstreichen, was @BirteF schreibt. Als Tochter einer Mutter, die auch meinte sie habe die "Gabe der Geisterunterscheidung" und in manch anderen Kindern Dämonen gesehen hat, habe ich das als Kind nicht hinterfragt. Ich dachte ich müsse besonders vorsichtig bei "besessenen Kindern" sein und Distanz halten. 😬 @Mohnblume88 Ja, das sollte man meinen. Aber "normal" ist als Kind das, was man kennt und wenn man klein ist denkt man, dass Mama und Papa alles wissen.
@alwaystrying Ich finde es mutig von dir, dass du die Sehnsucht nach einem Mädchen so offen ansprichst. Denn, wie du vielleicht schon mitbekommen hast, stößt der Wunsch nach einem bestimmten Geschlecht oft auf Unverständnis und wird argumentiert mit "hauptsache gesund".
Ich finde das eine schließt das andere ja nicht aus.
Ich habe vor der Geburt meines ersten Kindes insgeheim auf ein Mädchen gehofft. Ich glaubte, dass ich mit einem Mädchen besser klarkommen würde. Im Nachhinein kann ich das belächeln, denn mein Sohn ist einfach großartig und ich hätte davor nie gedacht, dass ich so eine gute Bubenmama bin.
Ich habe nicht offen darüber geredet, aber bei der zweiten Schwangerschaft hoffte ich auch insgeheim auf ein Mädchen. Schon bald lüftete der Ultraschall das Geheimnis: es wird ein Bub.
Ich habe die Buben von Anfang an sehr geliebt, was nichts daran ändert, dass ich davor irgendwie auf ein Mädchen gehofft hätte.
Heute kann ich nur sagen, dass ich so ein Glück mit meinen zwei Buben habe. Sie sind ein Herz und eine Seele und teilen ähnliche Interessen. Das ist so wunderschön und ich weiß nicht, ob es das Gleiche wäre, wenn es ein Mädel und ein Bub geworden wären. Sie sind ein unschlagbares Team.
Ich wünsche dir die gleiche Erfahrung. Auch wenn du große Sehnsucht nach einem Mädchen hast, darfst du darauf vertrauen, dass es mit deinen zwei Jungs fantastisch werden kann.
Voll süß, die Zwergwerl-Kleidung von dir @arti000 Meine Buben sind "leider" schon größer, aber ich lass dir ein paar Likes da für bessere Verkaufschancen.