An alle die 2 Kinder unter 2 haben- (oder unter 3).
Die Babyzeit und frühe Kleinkindzeit ist sehr intensiv, der Schlaf wenig, die Nerven dünn, die Wohnung chaotisch und die Mama-Freizeit nicht vorhanden.
Wenn nebenbei eine Baustelle oder andere familiäre Herausforderungen dazu kommen, kostet das enorm Energie.
Ich will hier einfach ein paar mutmachende Zeilen da lassen für alle Mamas, die so viel leisten.
Meine Söhne sind mit 16 Monaten Altersunterschied geboren.
Mittlerweile sind sie 4 und 5.
Es ändert sich so viel, wenn sie ein wenig größer werden (2Jahre/3Jahre). Diese intensive Zeit ist begrenzt und die Zeit danach ist nichts im Vergleich.
Plötzlich brauchen sie kein Fläschchen/Stillen mehr, plötzlich keine Windeln mehr, essen selber, plötzlich schlafen sie durch, spielen zusammen, vertiefen sich in Aufgaben (bei uns aktuell Bügelperlen) und unterhalten sich, oder blödeln gemeinsam.
Das Highlight für mich ist die Kommunination, wenn man plötzlich miteinander reden kann, dann wird das Familienleben nochmal spannender.
Plötzlich verstehen sie alles.
Wenn ich einen Tipp geben kann: Lasst manchmal das Chaos einfach liegen und unternehmt etwas mit den Zwergen. ZB.:
Erlaubt euch ein Picknick statt des Mittagessens, oder holt euch ein Frühstück in der Bäckerei. Lasst 5 einfach mal gerade sein. Handelt nach dem Bauchgefühl. Macht keine Wissenschaft aus Do's und Dont's. Umgebt euch mit Müttern/Menschen, die euch gut tun. Lasst eure Partner/Partnerin/Oma/Schwiegermutter bzgl. Baby/Pflege/Erziehung manches anders machen- als ihr es selber tun würdet- Babys kommen damit klar und es kann eine Bereicherung sein. Nehmt euch nicht alles zu Herzen. Vergleicht euch nicht mit anderen.
Ich hab in der Babyzeit so oft gehört: "Es wird leichter."
Ich kann nur hinzufügen: Und bis dahin seid nicht zu streng mit euch selber.
Haltet euch vor Augen, dass die Zeit kommt, wo ihr wieder durchschlafen werdet, oder wo ihr abends mit Popcorn vor einem Film entspannen könnt, oder ein Buch lesen, während die Kinder schlafen.
Auch wenn man in der Schwangerschaft grundsätzlich nicht rauchen soll, hätte ich persönlich kein Problem zu so einem Fest zu gehen.
Während der Schwangerschaft zu rauchen vs. so einer "Ausnahme" sind 2 Paar Schuhe.
Ich war grundsätzlich eher"gesund" unterwegs in der Schwangerschaft. Aber meine Tante, die neben mir geraucht hat, habe ich trotzdem manchmal besucht.
Ich hab zwei gesunde intelligente Babys bekommen.
Da hier das "Mamagefühl" aber unterschiedlich ist, würde ich dir raten nach deinem Bauchgefühl zu handeln.
@snowflake00 Ich hab auch so ein Exemplar zuhause. Er ist jetzt im 3. Kindergartenjahr.
Er ist ein Beobachter und hat in den ersten zwei Kindergartenjahren viel beobachtet und allein gespielt. Er liebt Konstruktionen und dafür hat er die Ruhe gesucht, sofern das im Kindergarten möglich war.
Genauso, wie bei euch, hat er sich mit 3 und 4 weggedreht, wenn wir woanders (Spielplatz, Schwimmbad, Ort, Supermarkt) Kinder aus seiner Kindergartengruppe getroffen haben, obwohl er sie gern hatte.
Er war aber deswegen kein unbeliebtes Kind, im Gegenteil. Er spielt nach wie vor gerne alleine und ist mit sich und der Welt zufrieden.
Jetzt im 3. Jahr spielt er aber auch mehr mit den anderen Kindern, geht aus sich heraus, ist manchmal turbulent, macht mit und beobachtet weniger. Wenn wir Kinder jetzt treffen, redet er mit ihnen. Er ist, wie deiner, ein Maikind, aber jetzt schon 5.
Sein Bruder, 4 Jahre, ist ebenfalls im Kindergarten und das komplette Gegenteil.
Das ist gut so, denn Kinder sind einfach unterschiedlich und jeder entwickelt sich anders. Wichtig ist, dass es ihm selber mit der Situation gut geht.
Ich denke, du kannst mit dem Einladen anderer Kinder auch ganz entspannt warten, bis der Wunsch von ihm selber kommt.
Ich kann das nur unterstreichen, was @BirteF schreibt. Als Tochter einer Mutter, die auch meinte sie habe die "Gabe der Geisterunterscheidung" und in manch anderen Kindern Dämonen gesehen hat, habe ich das als Kind nicht hinterfragt. Ich dachte ich müsse besonders vorsichtig bei "besessenen Kindern" sein und Distanz halten. 😬 @Mohnblume88 Ja, das sollte man meinen. Aber "normal" ist als Kind das, was man kennt und wenn man klein ist denkt man, dass Mama und Papa alles wissen.
@alwaystrying Ich finde es mutig von dir, dass du die Sehnsucht nach einem Mädchen so offen ansprichst. Denn, wie du vielleicht schon mitbekommen hast, stößt der Wunsch nach einem bestimmten Geschlecht oft auf Unverständnis und wird argumentiert mit "hauptsache gesund".
Ich finde das eine schließt das andere ja nicht aus.
Ich habe vor der Geburt meines ersten Kindes insgeheim auf ein Mädchen gehofft. Ich glaubte, dass ich mit einem Mädchen besser klarkommen würde. Im Nachhinein kann ich das belächeln, denn mein Sohn ist einfach großartig und ich hätte davor nie gedacht, dass ich so eine gute Bubenmama bin.
Ich habe nicht offen darüber geredet, aber bei der zweiten Schwangerschaft hoffte ich auch insgeheim auf ein Mädchen. Schon bald lüftete der Ultraschall das Geheimnis: es wird ein Bub.
Ich habe die Buben von Anfang an sehr geliebt, was nichts daran ändert, dass ich davor irgendwie auf ein Mädchen gehofft hätte.
Heute kann ich nur sagen, dass ich so ein Glück mit meinen zwei Buben habe. Sie sind ein Herz und eine Seele und teilen ähnliche Interessen. Das ist so wunderschön und ich weiß nicht, ob es das Gleiche wäre, wenn es ein Mädel und ein Bub geworden wären. Sie sind ein unschlagbares Team.
Ich wünsche dir die gleiche Erfahrung. Auch wenn du große Sehnsucht nach einem Mädchen hast, darfst du darauf vertrauen, dass es mit deinen zwei Jungs fantastisch werden kann.