Kinderhandling mit kurzem Altersabstand? - Schlaf ist eine Katastrophe

Hallo liebe Leute,

ich würd gerne ein bissl Sudern und mal schaun, obs hier noch mehr (Ex-)Leidgeplagte zu dem Thema gibt oder jemand Tipps oder Erfahrungen hat oder auch bissl Sudern will :)

Mein Suderpart:
Meine zwei Kinder (bald 3 und bald Eineinhalb) sind mit bissl über eineinhalb Jahren Unterschied recht nahe beinand. Beide sind willensstark, lebhaft und wollen/fordern extrem viel Aufmerksamkeit - vor allem der Jüngere ist nonstop in Bewegung (ohne jegliche Übertreibung. Nonstop...) und weil er noch unsicher auf den Beinen ist, muss man immer danebensein. Der Große kann sich zwar schon kurze Zeitspannen selbst beschäftigen, aber fordert natürlich grade wenn der Kleine auch dabei ist, ständig Aufmerksamkeit. Beide haben grad eine arge Mama-Phase. Beide können nicht nebeneinanderspielen. Im Garten muss man auf den Kleinen so arg aufpassen, dass ich kaum Augen für den Großen hab, also sind wir leider meistens drinnen, wenn wir allein sind. Was natürlich für die Psyche arg ist.
Normalerweise bin ich sehr belastbar, aber beide Kinder gemeinsam sind seit ein paar Monaten eine Naturgewalt und es zehrt grade ordentlich an meinen Nerven, wenn ich alleine bin.

Mein Mann hat sehr lange Dienstzeiten und auch Nacht- und Wochenenddienste. Die Tage würde man ja irgendwie rumbringen mit mal mehr, mal weniger harten Tagen. Aber das gemeinsame Hinlegen am Abend und die Nächte allein treiben mich in den Wahnsinn, weils einfach nicht funktioniert. Der Kleine schläft sehr, sehr schlecht und schläft auch wahnsinnig schlecht ein. Beide Kinder gemeinsam Hinlegen wenn man alleine ist, gleicht einem Katastrophenszenario. Und wenn mans dann endlich hingekriegt hat, wacht der Kleine so, so oft auf in der Nacht und findet manchmal nicht mehr in den Schlaf - also hat man dann mitten in der Nacht mal 3h ein waches Kind, während man mit dem Monitor ständig schauen muss, dass das andere nicht auch noch aufwacht. Also ich hab nach den Tagen alleine nachts keine Erholung.
Ich trau mich nachmittags kaum mehr raus, damit der Große nicht aus Versehen einnickt und damit die Bettgehzeit nicht noch weiter nach hinten rutscht.


Also wer hat denn da grade eine ähnliche Situation und möcht bissl sudern oder vielleicht hat jemand sowas auch schon hinter sich und kann bissl Hoffnung machen? Ich komm mir grade sehr inkompetent vor, denn scheibar scheints bei so vielen so gut zu funktioniert und bei uns hat da irgendwie nix hin.

Kommentare

  • Hallo Bunumu!

    Also erstmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zu zwei lebhaften, aufgeweckten Kindern! Sei stolz auf das, was du jeden Tag leistest!!!
    Ich verstehe dich wahnsinnig gut, meine zwei sind exakt 1 Jahr auseinander und beide motorisch recht früh dran. Im Dezember werden sie 3 bzw 2.

    Kann es sein, dass dein Kleiner grad in der 18-Monat-Schlafregression ist? Die war bei uns mega anstrengend und hat locker 6 Wochen gedauert. Ja, das ist leider der unschöne Teil der Wahrheit ABER das ist dann von einem Tag auf den andern wieder vorbei!! Meistens machen die Kinder dabei auch einen enormen Entwicklungssprung, also vlt wird das Gehen dadurch sicherer oder etwas anderes kommt dazu.

    Wohnst du in Wien oder am Land? Wie ist der Garten, gibts was, wo man sich arg weh tun kann, kann man das abtrennen? Also ich bin ein Fan von draußen sein! Schau, dass du die Umgebung möglichst sicher gestaltest, dann könnt ihr zu dritt raus, ohne, dass du beiden ständig hinterher musst. Ich hab mir zB ganz gezielt Spielplätze ausgesucht, wo beide was machen können, auch wenn die weiter weg waren. Weil du sagt, du hast Angst, der Große könnte unterwegs einschlafen: lass ihn mit dem Laufrad (Fahrrad, Roller, was auch immer) fahren, dann kann er nicht einschlafen.... Gibts verkehrsberuhigte Zonen bei dir in der Nähe?

    Und zum Thema Schlafen: ich bzw so oft es geht mein Mann und ich gemeinsam, legen, beide Kinder im Kinderzimmer schlafen. Gleichzeitig. Das ist oft ein Rumgewusel und ein gegenseitig wach halten und ein "wenn du noch einmal aufstehst und wieder das Licht aufdrehst, dann werde ich rausgehen" usw aber nach maximal 1 Std schlafen beide und nach ein paar Wochen merkt man auch, dass sie sich daran gewöhnen.
    Wenn ich schlafen gehe, nehm ich die Kleine mit ins Familienbett, der Große bleibt im Kinderzimmer aber kommt zu uns, wenn er in der Nacht wach wird. Im Moment ist der Schlaf bei uns allen extrem unruhig und wir haben noch zeitiger als sonst Tagwache aber ich nehm es einfach so hin. Ich versuche, alles so unkompliziert wie möglich zu gestalten. Wenn ich sie gleich mit zu mir ins Bett nehm, brauch ich nicht aufstehen. Wenn ich gleich am Abend einen Becher Wasser neben das Bett stelle und sie in der Nacht Durst hat, brauch ich nicht aufstehen usw. Also alles möglichst griffbereit und vorbereitet.

    Bist du Zuhause bei den Kindern oder gehen sie in den Kindergarten oder zur Tagesmutter? Hast du jemanden, der dich unterstützt? Gehst du zu Babytreffs oder zum Kinderturnen oder sowas?

    Ich sags dir nochmal: SEI STOLZ AUF DICH! Du hast rund um die Uhr die volle Verantwortung für 2 so kleine Kinder, schaust auf Nahrung, Ausscheidung, Bekleidung, Sicherheit, Wohlfühlen, Transport, .... was denn noch alles? Und vielleicht gibts ja eine große Duplokiste, die die zwei mal im Wohnzimmer ausleeren dürfen und du kannst daneben auf der Couch sitzen (!) und vlt einfach einen Tee trinken.... Ich wünsch es dir! Alles Liebe und melde dich sehr gerne, wenn du dich austauschen möchtest!
    mala201Marle
  • @BunumuBunumu: ich les deinen Text und denk mir – wow, Hut ab, dass du das so ehrlich teilst. Zwei so kleine Wirbelwinde, das ist kein Spaziergang. Ich kenn das, dieser ständige Spagat zwischen „ich will allen gerecht werden“ und „eigentlich mag ich grad nur mal zehn Minuten nichts hören“. Und ja, die Nächte… dieses Gefühl, dass der Körper zwar da ist, aber der Kopf längst im Leerlauf läuft. Man merkt’s oft erst, wenn’s schon zu viel war. Ich wünsch dir echt, dass du ein bissl Entlastung findest, vielleicht durch jemanden, der mal am Nachmittag hilft oder die Kleinen kurz übernimmt. Und bitte – du bist nicht inkompetent. Nur müde. Vielleicht wär’s schon Erleichterung, wenn du ein paar Abende fix für dich blockst, ohne schlechtes Gewissen. Hast du Familie in der Nähe oder jemanden, der dich ein bisschen auffangen kann, wenn’s wieder ganz arg ist?
  • Danke euch beiden für die lieben Worte!!
    @quadrifoglio Mama und Schwiegermama können manchmal an den Tagen mit den 24-Stunden-Diensten helfen, aber grade meine Mama ist grade gesundheitlich angeschlagen und kann grade nur sehr eingeschränkt kommen und meine Schwiegermama kommt zwar gern, muss aber leider bei fast allem angeleitet werden, weil sie mit so jungen Kindern irgendwie nicht so gut kann. Es hilft natürlich trotzdem, wenn einer mal den Großen überwacht, damit ich gach alles herrichten kann usw. Aber auf Dauer muss da mal eine gscheite Lösung her - deswegen hoff ich ja drauf, dass sich schlafmäßig bald mal was gscheit verbessert :)

    @Mama_Hase Wow, einen einjährigen Altersunterschied stell ich mir auch sehr anstrengend vor! Wann ist es denn bei euch in Kombi leichter geworden? Spielen sie mittlerweile gern miteinander?

    Ich glaub, der Kleine verlängert die 12-Monats-Regression erheblich oder er verbindet die 12-Monats mit der 18-Monats-Regression. So oder so, es ist arg grade :'( Diese Nacht war ja wieder extremst schlecht, hab nichtmal 1,5 Stunden geschlafen, weil zuerst der Große gemuckt hat und dann der Kleine, bis wir um 4 Uhr auf sind. Also mein jüngerer Sohn schlecht wirklich schon immer extrem mies, aber das grade schießt den Vogel ab. Also es kann nur besser werden :neutral:
    Genau was du beim Schlafen gehen bei euch beschreibst, ist eigentlich mein "Ziel". Also dass ich alle beide gemeinsam in einem Bett hinlegen kann, auch wenns arges Gewusel gibt. Der Große ist da eh nicht so das Problem, der liebt Bücher lesen und Tonie hören usw. Aber der Kleine bleibt halt nicht liegen, niemals. Als würd sein Leben vom Rumwuseln abhängen.
    Ich bin noch in Karenz und der Kleine ist bei mir daheim. Der Große geht bis Mittag meistens in die Krippe und wechselt bald in den Kindergarten. Dem taugts eh eigentlich. Wir wohnen auch auf dem Land mit eigenem Garten, haben das Haus aber erst übernommen und im Garten ist keine einzige Ecke kindersicher und auch einen Teil Absperren und kindersicher machen ist sehr schlecht möglich, da müssten wir vorher noch viele einzelne Sachen erledigen und für das fehlt uns grade die Zeit. Der Große flitzt im Garten herum und der Kleine will nur alles essen grade, besonders kleine Steinchen. Und leider gibts in der Nähe nur einen Spielplatz und der ist nicht eingezäunt, daneben ne stark befahrene Straße und auf der anderen Seite einen Bach, auch ohne Abgrenzung. Das geht momentan leider auch nur in Begleitung :/
    Dem Thema Laufrad wird mit einer großen Portion Skepsis begegnet. Also das mag/kann er noch nicht so. Wir setzen ihn zwar regelmäßig drauf, aber so richtig anfreunden kann er sich noch nicht damit.

    Wann hat das bei euch angefangen, dass sie wirklich miteinander oder nebeneinander in Ruhe mal bissl gespielt haben? Auch nur ein paar Minuten lang. Weil bei uns klappt das gar nicht, egal bei welchem Spielzeug. Duplokiste z.B. haben wir eh, aber kaum kommt der Kleine in die Nähe davon, muss ich danebensitzen, damit der eine dem anderen nicht in die Quere kommt, da ist dann leider nix mit Pause.

    Es ist, als wären sie in Kombi noch nicht wirklich auf einem grünen Zweig gekommen. Vor allem der Große versucht immer mal wieder, mit dem Kleinen "Kontakt aufzunehmen" beim Spielen, nur klappts nicht wirklich.
  • @Bunumu ich kann dich sooooo gut verstehen! Die Kleine war ein Schreibaby, bis 9 Monate hat sie bei mir in der Trage "gewohnt". Da hab ich sie oft auch zum Einschlafen in die Trage, den Großen ins Bett, bin im Zimmer auf und ab gegangen und hab gesungen. Ich glaub das war der Anfang vom dran gewöhnen, dass sie im gleichen Zimmer einschlafen.
    Ich kann mich auch erinnern, dass ich mit ihr in der Trage (natürlich brüllend!) dem Großen aufs Klettergerüst hinterher bin, hab nicht gewusst, wen ich zuerst festhalten soll bis ich erkannt habe, JA!, es ist einfach grad mühsam! Davor habe ich mir nicht erlaubt, das zu sagen oder zu denken! Aber es heißt nicht, dass ich meine Kinder weniger liebe! Man geht ja auch auf den Berg rauf und denkt sich "oh Gott, wie anstrengend" aber das heißt nicht, dass man es nicht will!

    Meine Kleine war bis ca 10 Monate sehr fordernd, dann ist sie aufgestanden und gegangen und seit sie ihre Welt selber erkunden kann ist sie viel entspannter. So richtig miteinander gespielt haben sie ab ihrem 1. Geburtstag, ca. Vor allem in der sandkiste oder beim Lego bauen. Und, seit wir mit bissl Improvisation mehr Platz gemacht haben, auch in der spielküche. Mittlerweile kann ich sogar Zähne putzen, ohne, dass ich währenddessen 3x kommen muss zum Streit Schlichten. Aber der Große kennt es halt nicht anders, an die Zeit als Einzelkind kann er sich nicht erinnern.
    Ich würde vor allem drauf schauen, dass jeder genug Platz hat um grad was zu spielen. Dann kannst du ja zur Not die Lego Box auf 2 aufteilen und jeder hat seine. Und wenn der Kleine nicht im Laufstall bleibt dann setz den Großen rein und sag ihm, alles, was er drinnen baut, kann der Kleine nicht kaputt machen. So als Anreiz.
    Und für den Garten: hast du Zeit/Platz/nerven, dir eine sandkiste oder gatschküche oder vlt sogar Kombi zu organisieren? Wir haben uns eine ganz kleine aus Plastik mit Deckel gekauft aber zum Rumwühlen reicht es.
    Ich weiß, deine Tage sind grad unfassbar lang, die Nächte noch länger aber versuche, zumindest die Tage, gedanklich in kleine Etappen zu teilen. Eine Etappe kann einfach sein am Boden zu sitzen und zu singen, am besten noch mit irgendwelchen Bewegungen dazu. Der große will vlt mitmachen, der kleine soll ruhig rum wuseln. Wenn der Raum kindersicher ist, kann ja nix passieren. Was auch toll ist, leg den Boden mit Papier aus und lass sie malen. Es gibt auch so aqua doodl matten, da malt man mit Wasser, das lieben meine auch.

    Es wird besser! Es wird jeden Tag so ein futzi mini kleines bisschen besser, dass du es noch nicht sofort siehst, aber bald wird es einfach nur entzückend sein, die beiden zu beobachten! Und ein bisschen beängstigend wenn du hörst was sie grad wieder aushecken....

    Ah und einen Parcours machen aus polstern und Decken und drüber und drunter kriechen lassen, das geht auch immer! Falls du eines hast auch mit pickler Dreieck.

    Ich würde dir gerne noch ausführlicher schreiben aber ich hab heut eine wichtige Prüfung. Ich wünsche dir alles Gute und melde dich gerne wenn du einfach Dampf ablassen willst oder so. Alles Liebe!
  • @BunumuBunumu: Ach herrje, das klingt wirklich heftig – 1,5 Stunden Schlaf, da kommt ja kein Mensch mehr klar. Ich find’s so stark, dass du trotzdem noch so reflektiert schreibst. Dieses „beide wach, beide brauchen was, und du bist nur eine“ – das zehrt brutal. Bei uns war’s ähnlich, der Große war knapp zwei, als die Kleine kam, und ehrlich: erst ab etwa zweieinhalb/drei hat sich das Spielverhalten verändert. Davor war alles ein Dauerchaos aus „meins“, „weg da“ und Tränen. Es kam aber schleichend, nicht so ein Aha-Moment. Plötzlich saßen sie irgendwann nebeneinander und haben still Lego sortiert, und ich hab fast geweint vor Erleichterung.

    Ich glaub, du machst’s genau richtig – kleine Schritte, keine Perfektion. Wenn du sagst, der Garten ist noch nicht kindersicher, dann vielleicht lieber drinnen kleine sichere Zonen schaffen, wo du mal kurz durchschnaufen kannst, ohne ständig eingreifen zu müssen. Und zum Schlaf: bei uns hat’s geholfen, das Einschlafen ganz locker zu sehen – manchmal schläft einer beim Kuscheln im Wohnzimmer ein, manchmal geht’s gar nicht, dann eben später. Ich weiß, das ist kein „Tipp“, aber dieses Loslassen vom „so muss es laufen“ hat ein bisschen Druck rausgenommen.

    Und ja, es wird besser. Irgendwann schlafen sie, irgendwann spielen sie – nicht perfekt, aber friedlich genug, dass man kurz wieder atmen kann.
  • Boa das klingt schrecklich 😨

    Wir haben auch 18 Monate Altersunterschied und das schlafenlegen ist so furchtbar, dass ich mir heute gedacht habe, dass ich es hasse und nie vermissen werde später!

    Also ja... Mehr kann ich dazu nicht sagen.

    Zu dir: wenn das Budget eine Babysitterin zulässt, würde ich diese regelmäßig kommen lassen. Du kannst ja da auch Zuhause sein oder Schläfchen machen oder was auch immer. Ich finde dass es gleich eine andere Dynamik hat, wenn noch jmd dabei ist. Seis nur die Putzfrau - in unserem Fall.

  • Vielen Dank euch und entschuldigung für die recht späte Antwort, die Woche war die Hölle los

    @Mama_Hase ich wünsch dir im Nachhinein viel Glück für die Prüfung! Ich hoff, alles ist gut gegangen :)
    Und du Arme! Hatte und hab Riesenrespekt vor Eltern mit Schreibabys! Fühl dich im Nachhinein gedrückt, das war sicher eine extrem harte Zeit für dich. Aber umso schöner, wenn sie jetzt miteinander spielen und du schon Momente in Ruhe genießen kannst

    Der Tipp mit dem Laufstall könnte tatsächlich aufgehen! Den werd ich demnächst mal probieren. So ungern ist der Große dort eh nicht drin, vielleicht schafft uns das ein paar freiere Momente. Und das mit den Etappen hab ich gedanklich schon ein wenig etabliert, werd das aber mental noch genauer zerdenken.
    Parkour hab ich zufällig auch schon aufgebaut, mit so einem Tunnel und Stapelsteinen usw. Funktioniert noch mäßig, aber sie haben zumindest eine Gaudi dabei. Der Kleine bekommt solche riesigen Softbausteine zu Weihnachten (vielleicht knick ich auch ein und besorg die auch schon früher..), damit funkts dann sicher noch ein bissl besser und sie powern sich hoffentlich recht gut aus :blush:
    Bin eh grade am Spielzeug aussuchen und ausprobieren, damit wir mal eine gemeinsame Mitte finden können (ich hoff, das macht Sinn, nach der Woche arbeitet mein Hirn nur noch mit Restakku).

    @quadrifoglio jaa genau auf die Einstellung beim Thema Schlaf würd ich gern kommen. Momentan merk ich selber, dass ich irgendwie noch nicht gelassen genug reagier in den Nächten. Leider happerts dann oft an der eigenen Müdigkeit - da bin ich dann schon so fertig, dass meine oberste Priorität einfach nur ist, die Minis möglichst schnell ins Träumeland zu verfrachten, damit ich selber kurz die Augen zumachen kann, bevor der Kleine wieder wach ist. Der hat auch grade einen Schub, vielleicht wirds danach ja etwas leichter :) Die Hoffnung lebt

    @ellielli Ui, wie alt sind denn deine beiden jetzt? Ich leide auf jeden Fall mit dir. Das gemeinsame Schlafen legen ist hier auch eine Katastrophe! Wie gestaltet ihr das denn?
    Babysitterin ist eine gute Idee, da müsste ich mich mal schlau machen, obs bei uns in der Nähe überhaupt jemanden gibt. Es wäre ja schon eine enorme Hilfe, wenn jemand den Großen bespaßt, bis der Kleine liegt, wenn sie mal nicht gleichzeitig einschlafen können/wollen.


  • Meine sind jetzt 17 Monate bzw fast 3 Jahre alt.

    Schlafen legen gestaltet sich so, dass sie beide neben mir liegen (bzw hüpfen, klettern, schreien, lachen,... Alles nur nicht schlafen 🥴) und wir Geschichte erzählen und singen. Danach dauert das Theater bis zu 1,5 Stunden! Sie gehen zwischen 21 und 22 Uhr schlafen. Das ist mega zehrend.

    Ich habe mir jetzt einen mehr oder weniger fixen Oma Tag eingeführt und der Kleine hat letzte Woche mit dem kiga begonnen. Plan ist 3 Tage vormittags, bis ich wieder arbeiten muss.
    Ich denke das bringt mir jetzt ein bisschen Entlastung und Zeit zum auftanken.

    Aber grundsätzlich finde ich nicht das schlafen das anstrengende, sondern dass beide einfach nie das machen, was ich will: Windel wechseln/Töpfchen gehen, jede Kleidungsschicht ist ein Kampf und Nachtrennen und mein halbes Leben findet irgendwie gebückt und als Diskussion statt 😅 außerdem hat der kleine begonnen seine Grenzen auszutesten und klettert locker 50x am Tag auf den Esstisch rauf... Bzw. Spuckt das gesamte essen nach 3x kauen auf den Boden bzw schmiert sich und alles rundherum mit Brei ein.
    Zu seiner Verteidigung muss ich sagen, dass er dafür extrem kuschelig, sanft und süß ist, aber halt ein junger wilder 😅
  • @ellielli heey, wie läufts denn bei euch grade mit Kindergarten und Schlafen legen? Hab heute spontan an den Thread gedacht, weil in letzter Zeit einfach gar nix mehr funktioniert haha
    Ich hoff stark, dass es da bei euch grade besser läuft und sich alles ein wenig eingegrooved hat

    Kinder sind grad bissl über 3 und 1,5 Jahre und haben ein gemeinsames Lieblingswort: Nein.
  • Viennagirl87Viennagirl87

    2,096

    bearbeitet 8. März, 11:44
    @Bunumu ich hab auch 2 unter zwei - der Altersabstand sind relativ genau 19 Monate. ☺️ Aktuell sind sie 4 und 2,5 und jetzt funktioniert das gemeinsame und alleine spielen richtig gut :)

    Bezüglich schlafen - ich muss sie auch oft alleine hinlegen - funktioniert bei uns Tonie richtig gut. Aber nichts was aufputscht. Es gibt einen Tonie mit einem Elefanten und da ist eine Geschichte aufgebaut auf einem autogenen Training auf. Der grosse mags zwar nicht gerne hören, aber beide schlafen meist innerhalb von 10-15 min ein. Wir haben auch den Siebenschläfertonie und es gibt eh noch viele mehr die für Abends geeignet sind. Am Anfang war das aber auch richtig schwer für mich…. und die haben sich auch oft gegenseitig nochmal arg aufgepuscht.

    Sonst gehe ich mit beiden Turnen in einen Eltern-kind-Turnkurs und mittlerweile haben wir auch schon in ein Turnen ab 3 gewechselt, das sie mehr fordert. Meine fahren auch schon seit letzten Sommer mit dem Laufrad und Rad und das funktioniert richtig gut - da gehts oft ab in den Wald. Wohnen aber auch in Waldnähe - daher ist das leicht.

    Aber ja - es ist super anstrengend aber jetzt seitdem der kleine 2 ist ist es sooooo viel leichter geworden.

    Ich bekomm jetzt noch ein 3. bin gespannt, wie das wird 😅😅😅 Dann hab ich 3 unter 5 🫣

    Alles Gute!!
  • Hey!
    Also hier hat sich auch was verändert: es ist noch anstrengender geworden. So anstrengend, dass ich es gar nicht mehr in Worte fassen kann 😜
    Bin leider auch an Wochenenden oft alleine mit den beiden, daher habe ich mir nun vorgenommen, abwechselnd die beiden zu meinen Eltern zu bringen. Das bringt auch exklusivzeit für das jeweilige Kind mit mir dann.
    Zwei Mal hatten wir das nun schon so, und es war toll 🤩 ein Kind allein ist dagegen wie ein Spaziergang.

    Meine Gyn (hat auch 18 Monate Unterschied) meinte Mal, dass es besser wird wenn das kleine 2 Jahre alt ist.
    Ich bleibe gespannt. In 2,5 Monaten wäre das dann erreicht, kann mir kaum vorstellen, dass das so viel ändert. Der kleine spricht nämlich schon 3 Wort Sätze, fährt seit er 12 Monate alt ist mitm scoot and ride und macht grundsätzlich 1:1 alles mit was die grosse macht. Was gemeinsame Ausflüge eigentlich super macht, weil wir nie ein baby Programm hatten.

    Allerdings sind beide auf ihre Art anstrengend. Der kleine ist halt ein Kamikaze, die große ein super wildes Mädchen.

    @Viennagirl87 bei dir klingt das alles so harmonisch und einfach 😂 ein drittes Kind würde mich killen.

  • @Bunumu sorry deine Frage hat sich offenbar konkret aufs Schlafengehen bezogen. Wir haben es immer noch so wie damals nur dass die große nun fix keinen Schlaf mehr macht und meist leichter einschläft.
    Ich vermute fast dass man dem kleinen den Schlaf auch schon ordentlich kürzen müsste, er geht selten vor 21 Uhr schlafen.
    Turnt dann ewig rum...

    Ich kann noch dazu nicht Mal das Zimmer verlassen, um noch ein Fläschchen zu holen oder so.... Da wird er ganz panisch und rennt mir hinterher. Er ist generell ein richtiges Mama baby, das ist wirklich herzig. Sehr kuschelig immer noch und kein Bussi ist ihm zu viel. Aber ja, einschlafen ist Zach.
    Die einzige Lösung wäre denke ich, den Mittagsschlaf zu kürzen.
  • @ellielli ohhh das täuscht 😅😅😅😅 es war nicht immer so einfach, aber ja, der 2. Geburtstag ist nochmal ein Game Changer. War bei uns auch so 😅 Am Wochenende lassen wir den Mittagsschlaf mein kleinen auch schon oft weg und das macht dann das Schlafengehen auch einfacher. Aber unter der Woche möchte der kleine erst zwischen 20 und 21 Uhr schlafen gehen, der Grosse könnte schon früher, aber da die gleichzeitig schlafen gehen möchten, wird es für den grossen entweder später oder der kleine ist dann mal länger wach und zappelig. Aber mit Tonie funktioniert das aktuell erstaunlich gut…
    Das hatte ich auch, dass der kleine mir nachgedackelt ist, wenn ich ein Fläschchen geholt hab 😅 und er ist auch ein ganz arger Mama Bub ☺️
    Ich finde, es wird wirklich immer besser finde ich. Aber meine zanken sich jetzt immer öfters, vor allem wenn sie müde oder hangry sind ist es schlimm 😬
    Mein grosser freut sich aufs Baby, für den kleinen wirds glaub ich ein Schock, weil er bis jetzt das „baby“ war und extrem willensstark ist. Aber es wird ihm jetzt immer bewusster…
    Glücksmama
  • Oh und das Nachrennen beim Anziehen nimmt glaub ich nie ein Ende. Ich hab mich damit abgefunden. Manchmal komm ich damit besser und manchmal schlechter klar😅😅😅 Oder dass sich einer an meinen Füssen festhängt während ich versuche den anderen zu fangen, um ihn anzuziehen. Und das absichtlich, um den anderen zu „retten“ 🤪
  • Aber bitte woher nimmst du deine Motivation für ein 3. Kind? Hast du guten Support (also ein Dorf?).

    Ich würde es auch ganz toll finden, mehrere Kinder zu haben. Aber ich bin gerade echt burnt Out und hab auch das Gefühl dass ich das körperlich einfach nicht mehr schaffen würde. Bin jetzt 37 😂 hab aber nach intensiven Tagen schon richtig Kreuzweh.

    Also ja, bei uns ist das Thema abgeschlossen. Wann kommt euer neues Baby? :)

    Bei uns ist der kleine auch immer noch das Baby 😂 ich nenne ihn auch noch so. Er trommelt dann auf seine Brust und sagt seinen Namen 😅😂
  • hahahah - ich frag mich grad selber immer, ob ich verrückt bin. Leider mach ich alles so gut wie alleine 😅 Mein Mann arbeitet sehr viel (60 Stunden+ pro Woche) und ist beruflich auch 2-3 Tage die Woche weg und ich selbst arbeite auch 30-35 Stunden. Immer bis ca 14:30/15 Uhr und dann, wenn die Kinder schlafen. Ich hab aber eine Haushaltshilfe die 1x pro Woche kommt und alles sauber macht 😅 Wäsche - da hab ich die Kontrolle abgegeben 😅 Unsere Familien wohnen 250-300km entfernt…

    Ich glaub, ich schaff das, da ich den Perfektionismus ad acta gelegt habe und es ist manchmal einfach chaotisch bei uns. Die Wäsche wird manchmal direkt aus der Waschmaschine aus angezogen 😅 Spielzeug liegt herum, als wäre ein Tsunamie durch unser Zuhause gefegt. Manchmal steht am Nachmittag noch das Geschirr vom Frühstück am Tisch, weil wir morgens schnell schnell los mussten und sich wegräumen nicht mehr ausging. 🤪
    Es ist unperfekt perfekt. Mein Grosser ist aber auch recht easy zu handeln und sehr empathisch und verständnisvoll meistens. Wichtig ist nur, dass sie viel Bewegung haben. Daher sind wir viel draussen… Manchmal bin ich auch ausgebrannt, aber meistens steck ich das gut weg. Ich glaub, ich bin auch recht belastbar.
    Und wir gönnen uns mindestens 1x Pro Monat eine Auszeit am Abend als Paar (Essen/Kino) und achten auch, dass wir beide öfters Mal Me -Time oder mit Freunden haben. So etwas gibt immer sehr viel Kraft finde ich.

    Wir hatten immer über 3 Kinder gesprochen, eine Zeit lang nach dem 2. konnte ich es mir nicht vorstellen. Aber seit letztem Herbst wurde der Wunsch dann doch grösser, weil es schon einfacher ist mit den beiden Grossen. Ich denk mir, dass wir jetzt vielleicht ein paar härtere Jahre haben, aber es ist so schön, mehrere Kinder/Geschwister zu haben. Mein Mann und ich kommen beide aus Kinderreicheren Familien.

    Wie macht ihr das? Habt ihr Tipps, damit ihr euch als Paar nicht verliert?
  • Klar schaffst du das. Immerhin wächst man mit seinen Aufgaben und meist kann man sich auch schon nicht vorstellen, wie es mit zwei Kindern klappen soll 😂

    Wenn man dann zwei hat, merkt man erst, dass eines ja eigentlich wie Urlaub ist 😂😂

    Ich hoffe ich bekomme nicht noch in ein paar Jahren einen Kinderwunsch 😅🙉
    Viennagirl87
  • An alle die 2 Kinder unter 2 haben- (oder unter 3).
    Die Babyzeit und frühe Kleinkindzeit ist sehr intensiv, der Schlaf wenig, die Nerven dünn, die Wohnung chaotisch und die Mama-Freizeit nicht vorhanden.
    Wenn nebenbei eine Baustelle oder andere familiäre Herausforderungen dazu kommen, kostet das enorm Energie.

    Ich will hier einfach ein paar mutmachende Zeilen da lassen für alle Mamas, die so viel leisten.
    Meine Söhne sind mit 16 Monaten Altersunterschied geboren.
    Mittlerweile sind sie 4 und 5.

    Es ändert sich so viel, wenn sie ein wenig größer werden (2Jahre/3Jahre). Diese intensive Zeit ist begrenzt und die Zeit danach ist nichts im Vergleich.

    Plötzlich brauchen sie kein Fläschchen/Stillen mehr, plötzlich keine Windeln mehr, essen selber, plötzlich schlafen sie durch, spielen zusammen, vertiefen sich in Aufgaben (bei uns aktuell Bügelperlen) und unterhalten sich, oder blödeln gemeinsam.
    Das Highlight für mich ist die Kommunination, wenn man plötzlich miteinander reden kann, dann wird das Familienleben nochmal spannender.
    Plötzlich verstehen sie alles.

    Wenn ich einen Tipp geben kann: Lasst manchmal das Chaos einfach liegen und unternehmt etwas mit den Zwergen. ZB.:
    Erlaubt euch ein Picknick statt des Mittagessens, oder holt euch ein Frühstück in der Bäckerei. Lasst 5 einfach mal gerade sein. Handelt nach dem Bauchgefühl. Macht keine Wissenschaft aus Do's und Dont's. Umgebt euch mit Müttern/Menschen, die euch gut tun. Lasst eure Partner/Partnerin/Oma/Schwiegermutter bzgl. Baby/Pflege/Erziehung manches anders machen- als ihr es selber tun würdet- Babys kommen damit klar und es kann eine Bereicherung sein. Nehmt euch nicht alles zu Herzen. Vergleicht euch nicht mit anderen. :)

    Ich hab in der Babyzeit so oft gehört: "Es wird leichter."
    Ich kann nur hinzufügen: Und bis dahin seid nicht zu streng mit euch selber.
    Haltet euch vor Augen, dass die Zeit kommt, wo ihr wieder durchschlafen werdet, oder wo ihr abends mit Popcorn vor einem Film entspannen könnt, oder ein Buch lesen, während die Kinder schlafen. ;)
    MarlewassernixeViennagirl87yasrieVivi_09
  • @Papaya danke für deine aufbauenden Worte! Ich hab "eh" 23,5 Monate Abstand, aber finde die Tage und Nächte ohne Unterstützung so fordernd.
  • @wassernixe
    Ich kann das echt gut verstehen, dass es ohne Unterstützung manchmal/oft sehr herausfordernd sein kann. Daumen sind gedrückt für viel Kraft und Regeneration, bis es besser wird. Schon allein, wenn man sich in der Nacht wieder erholen kann, ist das so viel wert.
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