Selina1234
Über mich
Reaktionen
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Erschöpfung - wer kennt das
Ich habe 2 - 2 Jahre und ein halbes Jahr. Und ja, ich bin Dauer erschöpft.
Ich bin aber nie müde. Ständig unter Strom, könnte ewig auf bleiben.
Bin viel nervös und habe einfach keine Energie mehr. Schon gar nicht für die alltägliche Sisyphos Arbeit - ständig kochen, ständig putzen, tägliches Chaos aufräumen. Ich finde das sehr ermüdend.
Ich versuche derzeit ein 90 Tage Programm, dass ich mir selbst aufgebaut habe. Folgende Kategorien habe ich dabei:
1. Selbstfürsorge Körper (Sport, Wellness im eigenen Bad, selfcare für z.B. haare)
2. Selbsrfursorge Geist (täglich 10-15 min morgen oder abend Yoga, eine Art Tagebuch führen )
3. Einen idioten sicheren putzplan (auf sparflamme). Es ist nicht alles so penibel sauber wie früher, aber ich will eine routine rein, so dass es leichter von der Hand geht.
4. Etwas erfullendes suchen. Ein Hobby, eine Freundin, ein Ziel etc. Irgendwas, abseits der Kinder, was einen erfüllt. Bei mir ist es das Schreiben. Ich versuche das zum Beruf zu machen, bis Ende des Jahres.
Auch habe ich mir zur Aufgabe genommen, meinen Alltag etwas zu erleichtern. Z.B. möchte ich Standard Produkte, die wie immer brauchen auf automatische Lieferungen bestellen, so dass ich weniger Besorgungen machen muss. Auch werden wir unsere Wohnung umräumen und etwas umgestalten, so dass das Leben etwas leichter wird. Z.B. schwer zu reinigende Ecken, Möbel Konstellationen o.ä. ändern. UND radikal ausmisten. Ich meine wirklich radikal.
Ich bin absolut bei der perspektive: jede Sache, die wir besitzen, heißt Arbeit und Zeit und Nerven. Da überlege ich 2x ob ich es behalten MUSS!
Gut, das klingt nach einem straffen Programm.
Ich muss dazu sagen, ich hatte nach baby Nr. 2 eine wochenbettdepression und ziemlich das Bedürfnis einen totalen Neustart zu beginnen.
Ich hoffe, dass das und der kommende Frühling zu mehr Leichtigkeit führen.
Vielleicht war ja etwas Inspiration für dich dabei ❤️ -
Eisprung STARK verschoben,Erfahrungen?
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Schlafzyklen verbinden ohne Brust
Ich habe auch um den Dreh herum beim 1. Sohn Angefangen das nächtliche stillen zu reduzieren.
Wir sind dabei so vorgegangen:
1. Regelmäßig hat der Papa ihn auch ins bett gebracht. Zunächst nur tagsüber am Wochenende. Bis das gut geklappt hat.
2. Er hat ihn in der trage zum schlafen gebracht. Zunächst durchgehend getragen, dann mit ihm ablegen geübt.
3. Als das funktionierte haben wir angefangen, wenn es nachts zu viel war, dass er ihn auch etwas rum trägt. Nur wenn es für den kleinen unerträglich war, dürfte er an die brust (ich habe ihn nie kläglich weinen lassen)
4. Der Papa hat ihn nach einer Weile auch abends hingelegt
Heute (er ist jetzt 2) stillt er 1x jeden zweiten Abend zum einschlafen, sonst gar nicht mehr. Er hat früh nachts durchgeschlafe (früh im Vergleich zu anderen stillberichten) und der Papa und ich wechseln uns 1-1 mit ins bett bringen abends ab.
Achja, der Schaukelstuhl im Schlafzimmer war dem Papa auch sehr oft nützlich 🤣
Aber: es waren viele verschiedene Phasen dabei. Mal klappte es besser, mal schlechter. Ich musste auch lernen meine Grenzen zu wahren und nein zu sagen, wenn es meine körperliche oder seelische Grenzen überschritten hätte. Das hat reichlich mentale Arbeit bedurft. Das war dann so ab 1,5 Jahren alles hinter uns (es rollte dann mit dem 2. Kind etwas auf, aber das ist ja ein anderes thema). Theoretisch war mit 18 Monaten alles gut gemeistert 🙃 -
Mutterschaft bereuen
@alpakamama oh ich verstehe dich so gut. Gerade im Vergleich zum Partner- hat man oft das Gefühl, man ist die einzige, deren Leben total anders ist plötzlich.
Wie gesagt, Mama Austausch ist da ganz wichtig, gleichgesinnte, die genau das selbe erleben. Und vor allem den Druck raus zu nehmen! Ich liebe meine Kinder über alles - unvorstellbar wie sehr: Aber diese Liebe war nicht mit dem Moment der Geburt da (wie manche das haben). Meine liebe ist eine wachsende liebe. Und nach einigen Monaten, wenn da eine richtige Beziehung entstanden ist,dann ist da diese typische Mama liebe gewesen.
Gleichzeitig!! Es wird leichter. Je älter das Kind wird, desto mehr kann der Papa übernehmen, desto mehr wird auch der Papa gewünscht und verlangt!
Schritt für Schritt! -
Mutterschaft bereuen
@alpakamama wie alt ist dein Kind?
Ich hatte ähnliche Gefühle nach meinem 2. Kind.
Es war dann eine wochenbettdepression.
So blöd es klingt, aber bei mir verging alles mit der Zeit und mit der Arbeit an der Depression.
Mir helfen dabei viele Gedanken. Klar, habe auch ich tage, wo ich mir denke: oh man, mein Körper, meine Freiheit zu tun was ich will... wo ist das alles hin?
Gleichzeitig weiß ich, dass mich von der Ss und Geburt zu erholen ein prozess ist, der sehr lange geht. Und es hilft mir sehr mein Leben in Phasen zu sehen: jetzt ist nicht die Phase, wo wir als paar abends aus gehen oder unser Zuhause immer schön ordentlich ist. Aber man kann sich daran erinnern, dass das nur Phasen sind.
Ich Blicke auf unsere Eltern- die machen tolle Urlaube, Tanzkurse, erfüllen sich Träume etc. Es kommt also alles wieder. Und am Ende ist das was wir gerade für eine Lebensphase haben, verganglicher als man meinen würde.
Nichts desto trotz, sollte man ernst nehmen, wenn man tiefe Gedanken in diese Richtung hat. Und man sollte definitiv mit anderen reden. Oftmals hilft es wenn auch einfach andere mal sagen: ja, auch in unserer Ehe ist es gerade hart mit so kleinen. Oder: oh ja, auch ich will an manchen Tagen nur weg, ist mir alles zu viel.
Falls du in Wien wohnst kann ich dir die "mutterglück" Gruppe im nanaya empfehlen. Dort findet man gut Anschluss. -
In welcher SSW habt ihr entbunden?
1. 40+5 (aber ging los bei 40+3)
2. 40+0
Vorboten gab es beide Male absolut gar keines. Es finden irgendwann die wehen an. Selbst da war es noch nicht "eindeutig". Um 9:30 Uhr morgens haben sie mich noch nach Hause geschickt bei der ET Untersuchung. 🤣
"Sie haben zwar schon wehen, aber es ist noch nicht offen".
Um 15:28h war der kleine Knirps dann da 🙈🤣 -
Autonomiephase - der Anfang
@Kaffeelöffel danke für den Hinweis. Tatsächlich kannte ich den Begriff noch nicht, auch wenn ich Juul schon oft gelesen habe. Muss ich wohl überlesen haben
Ich erkenne jedoch mein Kind nicht wirklich wieder. Gerade korperkontakt ist ein großer Aspekt bei ihm, und auch andere Dinge spiegeln unseren Alltag nicht so ganz wieder.
Ich habe das Gefühl, er ist oftmals einfach schon seinem Körper "vorraus". Er ist sehr clever und sehr intelligent und hat bereits Meilensteine erreicht, die nicht zu seinem Alter passen.
Das kollidiert dann aber oft - vom Kopf her will er die Sachen, aber er kann sie einfach noch nicht können.
Ich habe mir nun zum Ziel gesetzt wieder mehr zeitlichen Raum zu schaffen - in unserem Alltag. (War halt doch mit neugeborenem sehe begrenzt). Und ab jänner werden wir die Wohnung umgestalten - so dass sie ein eigenes großes Kinderzimmer bekommen. Ich hoffe es wird ihm helfen, wenn er Raum für sich hat und "Auswahl" wenn es ums spielen und entscheiden geht. Vielleicht hilft ihm das, an anderer Stelle wiederum uns Raum zu geben, Eltern zu sein bzw. Unsere Regeln umzusetzen. -
Autonomiephase - der Anfang
@marmot2507 ich bin auch mit den beiden zuhause. Oft ist es aber unerheblich, wann er sich anzieht.
(Meist eh erst dann wenn wir raus gehen) er will einfach nicht. 🙈
Auch der andere Tipp mit dem "kooperationskonto oder rucksack" kenne ich bereits - aber das sehe ich bei ihm eben nicht so. Es ist irgendwas anderes. Denn er hat einen sehr Autonomen Tag und kann vieles mit bestimmen bzw. Selbst bestimmen. Das tut sich aber nichts mit dem Frust bei den Dingen, die er nicht entscheiden kann. Auch gleich morgens.
Mir ist heute aufgefallen (zumindest glaube ich das)... dass hinter seinem schubsen und Haare ziehen gar keine boswilligkeit steckt, sondern Neugier.
Er interagiert grob mit den Kindern, geht dann auf den Boden und schaut sie neugierig an. Ich habe das Gefühl als würde er Emotionen studieren, gucken wie reagiert das Kind, wie weh hat demjenigen das getan.
Ich weiß nur noch nicht damit umgehen. Wir bereden Gefühle bereits gut (mit Büchern und co) er sit auch immer schon sehr emphatisch gewesen (weinte lange mit anderen mit) und sagen ihm natürlich dass das nicht geht was er tut.
Aber sein Bedürfnis der Neugier scheint hier noch nicht gestillt zu werden 🙈 -
Großeltern und Regeln
Hey, puh schweres Thema
Ich hatte das, dass meine Eltern mich sogar bisschen "hintergangen" haben. Weil wir gesagt haben, wir wollen keinen Kinderwagen und bei einem Ausflug mit Ihm hatten sie dann einen. Er hat sie direkt verpetzt.
Ich denke man muss 2 Dinge unterscheiden.
1. Was ist Charakter oder einfach angelernt. Wie reagiert jemand auf Schmerz o.ä. ist oft Charakter und ein generationsding. Ich habe gelernt oft auch andere machen zu lassen. ICH bin die Mutter- das was ich tue zählt. Es zählt nicht der 1x wöchentlich vorkommende Kommentar von Oma. Das hat mir sehr geholfen, damit umzugehen, wenn es andere anders machen. Es braucht ein Dorf und es braucht eben von anderen Menschen als der Mama manchmal auch anderen input. Meinem bald 2 jährigen tut es sehr gut, wenn Papa z.B. nicht immer so emotional ist wie ich, sondern auch einfach Mal sagt: ach was, da ist jetzt nix schlimmes passiert. Tut es denn wirklich weh? - Manchmal seh ich richtig in seinem Gesicht wie er nachdenkt und dann einfach weiterspielt:D
2. Regeln die man als Eltern aufgestellt hat. Z.B. bei uns: keinen Kinderwagen, keinen Zucker vor 2., kein Screentime.
Ich rede da viel mit meinen Eltern drüber. Versuch es ihnen zu erklären, aber wirklich verstehen tun sie es nicht.
Ich versuch dann oft klar zu machen, dass vertrauen wirklich wichtig ist und sie offen reden müssen (Situation mit Dem kinderwagen). Das dann aber Sachen wie mit dem Zucker absolutes nogo sind. Darüber gibt es keine Diskussion, wir sind die Eltern, wir machen die Regeln.
Da versuch ich oft auch zu erklären, dass die Zeit des Großeltern verwöhnen noch kommt. Jetzt wo sie kleinkjnder Sind ist noch nicht ihre Zeit.
Schwiegermutter, davon hab ich 2 (1 Stief) aber beide halten sich so weit ich weiß sehr an meine Regeln. Eine davon - ja sagt auch Immer viel daneben, wenn ich mit dem Kinder interagieren und Emotionen begleite oder sowas.
Manchmal sage ich sanft: ich habs im Griff. O.ä. So dass sich die Person zurück nimmt.
Und oftmals ignorier ich es einfach und hole den Fokus des Kindes einfsch auf mich.
Diskutieren und erklären (Gentle parentjng, Gefühle annehmen, akzeptieren benennen etc) das versuche ich nicht. Es ist heute einfach so vieles anders als früher.
Und ich habe aufgehört mir die last aufzuzwingen, dass jeder Mensch ihn so behandeln so, wie ich es will.
Jeder Mensch ist anders. Er darf das erkennen und wahrnehmen und erleben. Wichtig ist, was wir Eltern in den Kindern sähen. Wenn das ist: emotionen benennen können, für sich einstehen etc.
Dann wird das Kind im 5 Jahren, wenn die Oma sagt: ist doch nix passiert. Antworten können: weißt du Oma, es sah für dich vielleicht nach nichts aus. Aber mir hat der Sturz wirklich sehr weh getan.
Lange Rede kurzer Sinn. Lieber bring ich meinem Sohn bei sich von anderen nicht rein zu reden lassen, statt alle dazu zu bringen, so mit ihm zu reden, wie ich es tue. -
Zweites Kind - gemeinsam in Karenz?
Puh ganz schön kompliziert, aber das vom der ak klingt einleuchtend. Sofern das möglich ist überhaupt gleichzeitig zu gehen für zwei verschiedene Kinder.
Beim selben Kind geht nur 1 Monat gleichzeitig beim Wechsel. Also Mama geht 6 Monate Papa geht 6 Monate- dann dürfen sie den 6. Monat von Mama und den 1. Von Papa gleichzeitig nehmen.
Würde auch einen beratungstermin vor Ort vorschlagen.
Andernfalls kann ich noch die Caritas familienhilfe empfehlen. Die helfen in solchen Situationen mit Haushalt und Co.




















