@ParamedicGirl
Ich gehe jetzt von mir aus - ich habe den 1. Ende November 21 bekommen.
Mein wochengeld war nicht sehr hoch und ich war bis Ende 22 in karenz. Bei uns gab es nichts.
Aber natürlich, wenn man noch weniger hat, geht es sich vielle8cht aus. Ich glaub die Grenze ist 2.000 oder sowas, aber hat sich vllt auch geändert durch die Anpassungen.
Ich merke häufig, dass es meinem Sohn (Allerdings erst 20 Monate alt) oft einfach nur um Zeit geht und die Bietet GFK ihm.
Statt ihn zu nehmen und zu wickeln, weil er in die Windel gemacht hat.
Führen wir ein Gespräch in dieser Art
"Du hast gerade Kaki gemacht. Wir wechseln jetzt die Windel."
"Nein."
"Ich verstehe, dass du gerade lieber xy weiter machen möchtest. Mir ist aber wichtig, dass du kein Kacki in der Windel hast."
"Nein, lassen"
"Das kacki muss weg, sonst kriegst du einen roten po. Ich nehme dich jetzt hoch und wir gehen wickeln."
"Nein"
"Gibt es etwas, was dir das wickeln gehen lustiger machen könnte. Wir könnten ein Lied hören oder singen, ein Buch mitnehmen" usw.
Oder ich gebe ihm Auswahl
"Willst du selber gehen oder soll ich dich tragen"
Ganz selten ist das Gespräch so lange, wie hier geschrieben. Meist sind es maximal 1-2 Neins. Was ich aber merke ist, dass er manchmal einfach Zeit braucht, zu verstehen was jetzt passieren wird, sich darauf vorzubereiten, vielleicht noch etwas zurnde zu machen.
Das die Windel gemacht wird ist klipp und klar (so wie auch das anschnallen im auto). Aber in welchem Tempo wir uns durchsetzen ist hier eher das ding. Und diese Kommunikation bietet 1. Zeit, die die kinder brauchen und 2. Die Möglichkeit ihre Bedürfnisse in das Geschehen zu integrieren (z.B. Bedürfnis nach Zeit, Nähe, sekbstbestimmtkeit etc)
Das selbe gilt sicherlich auch für Teenager. Ihrem Alter entsprechend versuchen sie dagegen anzuargumentieren (und das sollten Teenager such lernen und manchmal gewinnen, gehört zum Prozeß). "Du willst es ordentlich, nicht ich" ist das selbe wie "du willst jetzt wickeln, ich nicht" in Form eines klaren neins eines kleinkindes.
Was ist das Bedürfnis des Teenagers und wie kann es mit dem eigenen bedurfniss nach Ordnung in Einklang gebracht werden. Braucht er/sie noc etwas Zeit zum anfangen. Hilfe (weil z.B. müde etc)
Ich glaub auch, da geht es mehr um ob Frage oder Aufforderung, statt um das bitte.
Ich sage immer bitte und danke zu meinem Kind- aber ich merke, wenn ich es frage formuliere wird es häufiger ignoriert, als wenn ich ihn direkt dazu auffordere.
Ich bin aber z B. Davon überzeugt, dass ich mein Kind nxihf zwingen kann bitte und danke zu sagen. Ich lebe es ihm vor, aber die Motivation sich zu bedanken sollte von ihm aus gehen.
Worauf ich auch achte (und was mich bei Erwachsenen imens stört) ist das weglassen vom Konjunktiv als Höflichkeitform.
Beispiel:
"Gib mir bitte das Salz"
"Könntest du mir bitte das Salz geben?"
Klar funktioniert das nicht bei kleinkindern, da sie die Frage als Option verstehen. Ich kann ihnen aber mit anderen vorleben, so zu sprechen.
Was meine Kinder sich auch nicht angewöhnen sollen (daran muss mein Mann viel arbeiten ) "soll ich xy".
Soll ich jackd anziehen, soll ich Geschirr einräumen, soll ich dies, soll ich das...
Entscheidung lieber selber treffen
Wir haben uns für die Kombination aus privater Krankenversicherung und etf entschieden.
Die KV deswegen, weil so die Beträge als erwachsener nicht so hoch sind, da keine gesundheits Überprüfung stattfindet und berücksichtigt wird, dass bereits viele Jahre gezahlt wurde. Auch zahlt es sich bereits jetzt gut aus, weil ich schon merke, dass die kinder eine bessere "Behandlung" erfahren.
Etfs weil wir uns hier für eine Langzeit sparvariante entschieden haben. Leider ist es in Österreich nicht so leicht, auf die kinder etfs auszustellen. Entweder im Ausland aufs kind aufsetzen oder auf die eltern und ggf in einem Testament Festhalten. Wir zahlen hier keine Unsummen ein - 50€ je Kind pro Monat jetzt am Anfang. Wir haben die Verwandten angewiesen lieber auch mal etwas Geld zu schenken, was wir dort anlegen, statt die 100. Spielsache.
"Und wem sieht er ähnlich?"
"Ich finde schon, er sieht dem großen Bruder ähnlich"
"Nein, finde ich gar nicht. Der Große war ein richtig schönes Püppchen. Der Kleine kommt mehr nach deiner Seite der Familie."
ja, wie erwähnt, gibt es da nochmal einen - mM nach sehr intensiven - "letzten" Schub. ich bin in dieser Zeit wirklich verzweifelt und eine Freundin hat gerade genau ähnliche Situationen.
Einschlafprobleme, Nachtschreck, Unausgeglichenheit am Tag. Uns hat geholfen, ihm noch mehr Liebe und Fürsorge entgegen zu bringen (er hat es ja von uns allen am schwersten, auch wenn man als Erwachsener selber sehr überlastet ist in dieser Zeit) und ihm mehr Autonomie zu ermöglichen (Dinge zugänglich machen, Essen selber zubereiten usw. usw. es hat diese Phase leichter erträglich gemacht und vor allem seine Entwicklung nochmal extrem gefördert, nachdem der Schub vorbei war.
Das einzige was ich derzeit nicht in den Griff bekomme, ist dass er Grenzen weiterhin nicht akzeptiert.
z.B. Gemalt wird nur am Tisch auf dem Blatt. Irgendwann fängt er an den Tisch zu bemalen und hört nicht damit auf, egal wie oft ich es ihm sage.
er möchte den Tisch putzen nach dem Essen - plötzlich fängt er an die Wand zu putzen. und hört nicht damit auf, egal wie oft ich es sage.
leider muss ich ihm derzeit die Sachen öfter weg nehmen, als ich möchte, einfach weil er diese Grenzen nicht einhalten kann. Da suche ich derzeit noch intensiv nach einem Weg bzw. einer Lösung für uns.
Das mit der Blutung kann ich schwer einschätzen, das hatte ich so nicht und weiß das nicht einzuordnen. Auch weiß ich nicht, wir sich Tests nach einem Abgang verhalten *ich weiß nur das es noch eine Weile positiv ist. Aber die Intensität - keine Ahnung.
Ich kann dir allerdings sagen, dass ein Ultraschall Bild und die Interpretation der Ärzte öfter mal daneben sein kann.
1. Ss - Freitag beim Arzt "Sie kriegen ihre periode, sie können mit dem kiwu anfangen" Montag ist der test positiv
2. Ss - zt 38 immer noch keine periode, bin besorgt wegen kiwu.. Arzt "sie hatten keinen ES, geben sie den Zyklus auf und warten sie auf die periode." Keinen gv mehr gehabt. Aber periode kam nie, stattdessen ein positiver test. Wg Zeitpunkt musss ich beim Termin bereits schwanger gewesen sein folglich hat auch definitiv ein ES stattgefunden
Ich drücke dir die Daumen und empfehle weiter zu testen und nochmal zum Arzt zu gehen
@Klumpenstein darf ich fragen wie sich das bei Valentin bemerkbar gemacht hat?
@melly210 vielen Dank für diese tolle ausführliche Antwort. Auch ich hatte schon im Sinn, dass es sicherlich was individuelles sein könnte. Mein kleiner lehnt von Haus aus bereits Käse und Wurst waren seit geraumer Zeit ab. Liebt aber eben frische Sachen- banane, Erdbeeren und Co.
Ich frage mich halt, wie ich das "teste" bei einem kleinkind, welches sein befinden ja nur schwer äußern kann. Er kann mir ja nicht sagen ob er sich nun nach der banane schlecht fühlt, ob er Bauchweh hat nach dem Fisch etc.
Ich sehe die Dinge eben erst am nächsten Tag in der Windel anhand von Farbe und Konsistenz. Aber ich sehe da irgendwie (zumindest bisher) keinen Zusammenhang zum essen des Vortags.
Meint ihr da wäre jetzt die Arbeit mit einem essenstagebuch gut? Oder gibt's noch einen anderen Weg?
Auf der anderen Seite denk ich mir, das ist echt ganz schön viel in relation zu bisschen verdauungsproblemen.
Ich bin nämlich auch kein Fan davon, aus medizinischen Dingen so ein Ding zu machen, gerade kinder nehmen das irgendwie so extrem in sich auf, dass sie einen "defekt" haben. Erst recht, wenn man daran so ewig rumtut
Ich kann nichts dazu sagen, wie es mit 2 Kindern ist, da wir noch in der Ss-Zeit stecken. Aber ich habe mich nach der Geburt auch gefragt, ob ich wirklich noch eins will. Und nach ca. 10 Monaten konnte ich diesen Gedanken nicht mehr los lassen. Ich wollte immer zwei Kinder und das Gefühl kam dann auch wieder hoch.
Genug Platz, genug Liebe für zwei und ich finde es einfach unglaublich toll wenn Kinder gemeinsam groß werden und einander haben.
Das es hart ist und wird, das ist natürlich immer im Hinterkopf und die Ängste sind da (werde ich beiden gerecht, wie schaffe ich alles mit zwei Kindern etc.) Aber ich weiß auch, dass wir uns als Familie und für die Kinder eine so tolle Basis aufbauen (auch wenn des geringen altersabstands von 19 monaten) und vollständig sind. Ich merke auch, dass mein Sohn absolut für Geschwister gemacht ist, er liebt die Gesellschaft von kleinen und großen sehr!
Wirklich hilfreich sind diese Gedanken wahrscheinlich nicht. Aber ich muss immer daran denken, dass jemand mal sagte "wenn du fertig bist mit Kinder kriegen, dann merkst du und weißt du das!"
Und ich bin gespannt wie ich mich dann nach ein paar Monaten fühle, wenn Kind Nr. 2 da ist. Mein Mann stellt die Frage nach Nr.3 schon in den Raum ich hingegen bin mir eigentlich zu 85% sicher, dass ich fertig bin.
Ich will nicht mehr schwanger sein, nicht mehr ein 3. Mal von vorne anfangen, würde nicht nochmal einen so geringen Abstand schaffen und dann wäre es gefühlt ein Nachzügler. Auch habe ich das Gefühl, dass ich für zwei Kinder gemacht bin! Ich bin überzeugt, dass ich das als Mama so gut es geht stemmen kann!