@Fuchsili man weiß halt nie, wie repräsentativ die Situation ist. Vielleicht reisst sich die vermeintliche Tochter schon seit Wochen zusammen und jetzt ist ihr die Hutschnur geplatzt. Natürlich ist das kein Umgangston, aber einmischen ist da mMn wirklich keine gute Idee.
Es klingt auch so, als hätte sie schon schlechte Erfahrungen mit der vermeintlichen Mutter gemacht bzgl. Aufstehen im Bus.
Meine Schwiemu ist ein herzensguter Mensch, aber ihr ist auch schon in Anwesenheit von Besuchern eine beleidigende Art gegenüber ihrem pflegebedürftigen Mann rausgerutscht. Irgendwann kann man nicht mehr.
In unserem Kiga wird hin und wieder, eher selten, zu bestimmten Anlässen was gezeigt. Als der Imker da war, haben sie vorher Biene Maja geschaut (3-6jährige).
Unpopular opinion: ich halt nichts von der Vermeidungsstrategie, wenn es um Frust geht.
Wenn mein Kind etwas zu sehen bekommt, was grundsätzlich im Rahmen ist, auch wenn es nicht das ist, was ich selber unterstütze, dann ist das so.
Dann reden wir bei Bedarf und wenn es dazu käme, dass das dann verstärkt eingefordert wird, dann argumentiere ich damit, woher meine Meinung rührt.
Hat ja Gründe, warum man etwas nicht will für sein Kind und dann teilt man das mit. Frust ist mMn so wichtig im Kindesalter und daher stören mich solche Situationen nicht.
Außerdem seh ich Kinderseele hier nicht in Gefahr.
Peppa Wutz schauen viele Kinder, auch meines. Ich find die Serie richtig toll und wir diskutieren oft darüber, was da so vorkommt. Viele schreckt der Ton mit dem Bruder Schorsch ab, aber auch das find ich ok, denn die Welt ist nicht immer aalglatt und nett.
Wir erklären dann zB dass Beleidigungen an eine Person nicht nett sind und wie wir das lösen würden.
In unserem Kiga gibts Vm manchmal Süßigkeiten als Belohnung. Find das ok, weil sie das dort halt so machen.
Warum ich das daheim nicht mache, versuch ich für mein Kind nachvollziehbar zu erklären. Wenn sie sich da ärgern würde, würd ichs verstehen, aber halt auch nicht ändern.
In unserem Betrieb wurde sogar jemand Geschäftsführerin, die als Basis nur HBLA hatte. Sie hat richtig viel Zeit investiert und hat sich immer interessiert für das Wirtschaftliche (sind eigentlich ein medizinischer Betrieb).
MMn muss die Motivation sich einen neuen Job zu suchen von Innen kommen. Egal was hier vorgeschlagen wird, es heißt immer „Nein“. Ablehnung geht leichter, wenn man in Wirklichkeit nichts ändern will. Denn wer etwas ändern will, tut das.
Alte Leute kann man nicht ändern, sagt man gerne. Aber sie können sich selber ändern und da ist mein Opa (92) wirklich ein tolles Vorbild.
Heut hat er gesagt „Mein Leben lang hab ich SPÖ gewählt. Aber diesmal wähl ich zum ersten Mal die Grünen, weil ich jetzt einfach mehr über alles nachdenke.“
Und er hat sich wirklich in so vielen Dingen geändert, unglaublich. Schade, dass er noch nicht so war, als ich ein Kind war, da war er nur ein „Grandscherm“.
Zum Tod von Haustieren kann ich vl für den einen oder anderen noch was beitragen:
Ich hatte vor 1 Jahr (da war ich 35) eine depressive Phase, bei der sich rausstellte, dass es der unverarbeitete Tod eines „Haustieres“ war.
Ich hatte von 6-16 Jahren ein Schäfchen (wir hatten einen Bauernhof) und das war mein Ein und Alles. Als es starb, durfte ich weder dabei sein, noch mich verabschieden.
Mir war nie bewusst wie stark dieser nicht vorhandene Abschied gefehlt hat. Nachdem ich den Abschied in einer Therapiesitzung nachgeholt hatte, kehrte für mich der absolute Frieden mit diesem Abschied ein 🤍 🐑
Ich handhabe es mittlerweile so, dass wenn ich abends mit ihr allein bin, dann sag ich, ich spiel nicht mehr mit, und sie kann jederzeit sagen, wann sie ins Bett will. Es wird später wie sonst beim Papa, dafür schläft sie innerhalb von 5 Minuten.
Routine ist ja schön und gut, aber wenn es mich behindert u belastet, dann bin ich lieber spontan.
@Kate_87 vor einem Jahr haben wir (großteils medizinisch versierte Menschen) noch geredet, dass wir eine Corona-Infektion gern hinter uns hätten, weil wir es dann erledigt hätten.
Heute bin ich einfach nur sehr sehr froh, dass wir es noch nicht bekommen haben.
Seit 4 Wochen arbeite ich wieder - in einem Krankenhaus-Labor, das unter anderem Corona Tests macht und entsprechend Patienten betreut. Ganz ehrlich, was ich in dieser kurzen Zeit an schweren Verläufen gesehen hab, da bin ich einfach nur dankbar, dass ich die erste Impfung schon hatte. Viele junge, hauptsächlich 60er Jahrgang, sind betroffen, vereinzelt noch jünger.
Am Wochenende haben wir meine Schwiegerfamilie besucht, die wettern recht gegen die Maßnahmen und die Regierung. Sie sind der Meinung, es gäbe eh keinen mehr, der jetzt krank ist. Tatsächlich haben wir aber einige aus dieser Gemeinde, sogar Nachbarn von ihnen bei uns liegen. Das kann ich ihnen natürlich nicht genauer erzählen, aber sie waren doch sehr verwundert, dass der Virus noch im Umlauf ist und das auch teilweise sehr nahe.
Ich hab mal einen Ratschlag gelesen, der mir richtig unter die Haut ging. Passt jetzt vielleicht nicht ganz, aber ich gebs trotzdem gern weiter:
Wenn dir dein Kind sagt, dass es dich hasst, dann antworte: „Das macht nichts, ich liebe dich so sehr, das reicht für uns beide.“
Soll verdeutlichen, dass auf die vermeintliche Ablehnung des Kindes mit Liebe entgegnet wird. So lösen sich schlechte Gefühle leichter auf, als mit Ärger.
@kea@whataboutme ich hab letzte Woche Anzeige erstattet wegen meiner 40 Euro.
Die hatten recht schnell rausgefunden, wer das ist, ich konnte sie dann anrufen. Angeblich alles ein Irrtum, sie hats verschickt, weiß aber nicht an wen, keine Sendungsnummer mehr. Den Account hat sie abgemeldet, weil sie Stress hatte.
Jetzt hab ich mein Geld wieder zurück bekommen. Also danke euch für den Zuspruch!
Laut Polizei kann man eine Anzeige allerdings nicht mehr zurückziehen. Jetzt sudert mich diese Verkäuferin recht an, weil sie wegen mir Probleme hat... ich nehms eh gelassen, es ist ja ihre eigene Schuld.