Hey, ich bin auch beim ams und derzeit schwanger. du gehst ganz normal 8 Wochen vor der Geburt über die Krankenkasse ins Wochengeld (180% deines dann letzten Bezugs).
bis dahin bleibst du ganz normal beim AMS - meine Betreuerin hat nicht versucht mich weiter zu vermitteln (hatte noch ein paar laufende Bewerbungsprozesse - aber ich wollte keinen zukünftigen Arbeitgeber belügen und habe somit natürlich auch keinen von denen bekommen) das hat sie verstanden und mich eigentlich selbst dann gefragt was ich machen möchte. ich hab mich dann schon für einen Kurs entschieden, weil ich die Zeit einfach nutzen will (mache einfach Business Englisch, damit ich am Ende ein international gültiges Zertifikat habe). Das ist auch nicht so zeitaufwendig. Aber wenn du einen guten Betreuer hast, dann lässt der dich überhaupt auch in Ruhe (war bei mir wirklich nur freiwillig)
Nebenbei arbeite ich 10 Std. geringfügig im Home Office - falls es dir darum geht, die "Lücke" im Lebenslauf zu füllen durch Corona gibt es jetzt gute Mini-HomeOffice-Jobs zu ergattern auch für die kurze Zeit.
wegen deiner persönlichen Sorgen, die kann natürlich niemand von uns dir nehmen und ich kann die Sorge verstehen. Aber versuche positiv zu sein, das tut dir und dem Kleinen gut! Sowas passiert und das hat nichts mit dir zu tun - es ist etwas was die Natur als Schutzmechanismus eingebaut hat! Tue dich ruhig mit Frauen zusammen, die das auch erlebt haben und rede mit ihnen und friss deine Sorgen und Angst nicht in dich rein.
@Talia56
Danke vielmals für die TIpps, dann hab ich ja doch noch Zeit - das Kind kommt erst im November - hatte nur Sorge, dass das so eine Sache wie mit der Geburt ist - dass man sich am besten anmeldet bevor das Kind überhaupt im Bauch ist
Unsere Ärztin ist die Frau Dr. Junick (hat eine Praxis mit Frau Dr. Ebner) sind beide super lieb und kompetent. Dr. Ebner ist jedoch noch etwas jung und arbeitet (wenn man Fragen hat - z.B. fragte ich, welche Impfungen vor einer SS empfohlen werden) da noch sehr nach Lehrbuch. Frau Dr. Junick ist etwas älter und hat daher schon persönlichere Meinungen - zu ihr geh ich vor allem, wenn es mir um die Meinung geht
ja hast eh recht, dass das eine ganz persönliche Sache ist ob man mit dem Arzt klar kommt
ich kann das selbst nicht nachempfinden aus Sicht auf mein eigenes Kind (das ist noch bei mir im Bauch) doch ich habe schon viele Kinder als Babysitter und Nanny groß werden sehen und auch Eltern dabei beobachtet (sicherlich fast 10 Kinder, ab 4 Wochen alt) und ich habe selbst 2 Stiefkinder - von denen ich viel über meine eigenen Emotionen lernen durfte.
Erstmal möchte ich dir Mut machen und dir sagen, dass du das eigentlich schon super machst! Du schaust dass dein Baby sicher ist und dann verlässt du die Situation bevor sie eskaliert. Damit hilfst du deiner Kleinen sehr (auch wenn sich ihr Weinen nicht danach anhört) - du als Erwachsene weißt, dass du das Richtige tust, indem du mit neuer Energie und ohne Anspannung in die Situation hinein gehst und du ihr so dann am Besten helfen kannst.
Ich kenne das selbst: ist man angespannt ist auch das Baby angespannt - und so beginnt eine Spirale des sich gegenseitig anspannens, die du damit sofort unterbrichst.
In dieser Situation kann einiges helfen, aber eben nicht alles. Die Situation kurz verlassen, ich singe auch gern (wenn ich etwas wirklich beruhigendes Singe - dann beruhigt es mich und dann auch das Baby) ein Schaukelstuhl - also Bewegung - bei jedem hilft etwas anderes sich zu beruhigen - und dein Hauptziel in der akuten Situation sollte immer sein, erst dich selbst zu beruhigen!
Außerdem darfst du dir bewusst machen, dass du nicht böse auf sie bist, sondern böse auf die Situation, böse darauf, dass du sie vielleicht nicht sofort beruhigen kannst. Sie kann ja nichts für ihr weinen (was anderes kann sie ja noch nicht) und daher meint sie es nicht böse und du bist somit auch nicht auf sie persönlich böse!
Was ich dir als Tipp geben kann ist zu versuchen dir die restliche Zeit des Tages/der Nacht Entspannung zu gönnen. Wenn das Baby schläft, schlaf auch, gönn dir ein heißes Bad, oder verwöhn dich anderweitig.
Lass auch mal eine Aufgabe im Alltag liegen, lass mal jemanden für 1h mit dem Kind spazieren gehen, teile dir mit deinem Partner die Nächte ein und und und..
Es gibt so viele verschiedene Beispiele, du musst da auf dich hören, was dir hilft und gut tut um dir anderen Stress abzunehmen.
ich hoffe, dass da was hilfreiches für dich dabei war Alles Liebe