wie immer gibt es da zwei Lager und auch meist zwei Varianten dieser getrennt lebend Geschichte und man wird hier nie zu einer Einigung finden.
Ich kenne auch andere Seiten, es ist nicht immer nur die Mutter, die Arme, die sich alleine um die Kinder kümmern MUSS und kaum Geld hat. ich kenne auch andere GEschichten, mehrere davon. Eine Diskusion darüber erspare ich mir jetzt aber...
@MamaLama es ist ja in dem Bild ersichtlich, dass sich auch beim Pauschalen der Tagessatz geändert hat. (Unterschied beim Pauschalen ist ja nur, dass du dir aussuchen kannst auf wie viele Tage du das Geld aufteilen möchtest, die Menge des GEldes bleibt ja die Gleiche.)
Ja beim Eakbg geht es nur um die Höchstgrenze, wenn du also weniger verdienst, kriegst du auch nicht den vollen Satz.
Mein kleiner ist jetzt 13 Monate alt, und außer dass die Zeiten (sich zwar geändert) aber täglich die selben sind (+- 10 Minuten), hat sich unser Ritual schon viele male geändert und ist auch häufig von Tag zu Tag anders.
Ich habe nie täglich gebadet. Früher 1x die Woche und heute 2x die Woche (1x baden, 1x Duschen). Reicht völlig. Als er ganz klein war habe ich ihn täglich am Abend eingeölt und massiert, angezogen, im Schaukelstuhl gesessen und Buch geguckt, dann hingelegt und eingeschlafen.
Heute ist es sehr tagesabhängig. Hat er gute Nachmittagsschäfchen gehabt? Wann ist Papa nach Hause gekommen? Ist er müde, überdreht etc.? Wir haben kleine Rituale wie, der Papa geht abends mit ihm Zähne putzen, Wenn nach dem Essen Zeit ist, sitzen wir alle gemeinsam am Spieleplatz und spielen oder lesen etwas. Aber wir haben uns da definitiv nicht auf eine strenge Abfolge geeinigt. manchmal zieh ich ihm Pyjama an, manchmal Papa, manchmal beide...manchmal dies, manchmal das
auch das Lesen ist für ihn noch kein "Abendritual" - wir schauen uns Bücher eher untertags an, wenn er Aufnahmefähig ist, dann ist er sehr interessiert an den Dingen die er da sieht. Abends hat er da meist gar keine Lust drauf, weil er einfach mit uns sein will oder trinken und schlafen.
Ich würde mich wirklich nicht zu sehr auf eine Routine versteifen, vor allem nicht in diesem Alter. Kleine Rituale ja, aber eine strikte Routine muss es wirklich nciht sein. Ich empfehle die Zeiten gut einzuhalten (als Neugeborener ist er erst um 11 richtig in den Nachschlaf gekommen, wobei wir ab 9 im Bett waren) und er hat nach und nach seine zubettgeh Zeit selber angepasst. heute starten wir gegen 19:20-19:30 mit zurecht machen und eingeschlafen ist er eigentlich immer pünktlich um 20 Uhr.
Ansonsten, habe ich es immer so gemacht, wie wir an dem Tag alle lustig sind und mir würde nicht auffallen, dass irgendwas daran ihm nicht Ritual genug wäre um den nachtschlaf einzuläuten
nochmal, dass du es dir vielleicht noch genauer vorstellen / vergleichen kannst.
Mein erster Tag der letzten Regel war 29.8. und ich war am 16.11. bei 8+0
unregelmäßiger Zyklus kann vieles bedeuten. Ist er immer gleich oder ist er tatsächlich auf dich bezogen unregelmäßig - also jeder Zyklus anders?
Ich bin generell eine Person, ich habe auch extrem lange Zyklen (bis zu 40 Tage sind da normal bei mir).
Dies führte bei beiden meinen Schwangerschaften zu :
1. Errechneter Termin 6.11.21 - Laut US 21.11.21 (gekommen am 26.11. mit normalen 3.000g
2. Errrechneter Termin 6.6.23 - Laut US 30.6.23 (wanns kommt werden wir dann sehen )
Es ist also die Frage, ob der lange Zyklus bei dir eine Ausnahme ist (was auch mal sein kann - Stress, Krankheit und co. können einen Eisprung durchaus um einige Tage-Wochen verschieben). oder ob diese langen Zyklen sogar normal sind.
Der Wochenutnerschied an sich betrachtet stellt jetzt nichts ungewöhnliches dar. Die wenigsten Frauen funktionieren nach dem typischen 28 Tage Zyklus und sind damit genau beim errechneten Termin.
Ich kann leider nicht ähnliches zu deiner Situation berichten. Aber ich kenne das Gefühl, eines Fremdkörpers während der Schwangerschaft. Auch ich hatte während der Schwangerschaft dieses Gefühl wie belagert zu sein und keine Bindung zu meinem Kind zu haben. Ich litt an einer Schwangerschafts-Depression. Freute mich zwar, wenn mein Sohn sich bewegte aber mehr auch nicht. In dieser Zeit suchte ich mir Hilfe in Wien im Nanaya - hier gibt es eine kostenlose GEsprächsrunde zum Thema "Mutterglück?" sowohl während der Ss als auch danach. Es hat mir sehr gut getan zu hören, dass andere Mütter ähnliches erleben und es half mir die Zeit durchzustehen, denn auch mein Partner hatte wenig Verständnis für das was in mir vorging (vor allem deswegen, weil wir aber erst nach der Geburt erfuhren, was eigentlich genau los war).
Ich kann deine Erlebnisse nach der Geburt nicht nachempfinden. Aber ich kenne was du beschreibst aus der Sicht des Kindes, denn so wie du erzählst, bin ich bei meiner Alleinerziehenden Mutter groß geworden.
Ich würde mir wirklich sehr wünschen und dir empfehlen, dass du dir Psychologische Betreuung holst. Erstmal für dich und später für eure Familienbeziehung. Was ich aus meiner Kindheit mich erinnern kann, ist sehr sehr schmerzhaft und wird mich meine ganzes Leben begleiten und prägen. Meine Mutter war ähnlich und hat in meiner ganzen Kindheit nicht einmal mit mir gespielt (nicht, dass ich mich erinnern würde). Später, als ich dann richtung Jugendliche ging, wurde es besser, dann versuchte sie eine "Freundschaftsbasis" aufzubauen. Aber Rückblickend kann ich sagen, dass da wenig ZUneigung und Liebe seitens meiner Mutter kam und Mütterliche Gefühle schon gar nicht. Eher habe ich das GEfühl, ich war störend, eine Belastung und nervig.
Hilfreich war ich nur durch meine bedingungslose Liebe zu ihr, die man als Kind nunmal für seine Mutter hat und mit der man sie überschüttet. Aber das hört halt auch irgendwann auf.
Meine mutter hatte es ähnlich, vor anderen war sie die tolle Mutter und hat mich geliebt, alleine war ich überflüssig. Wir haben nicht einmal in meiner ganzen Kindheit wie eine Familie am Tisch zu abend gegessen und uns erzählt wie der Tag war... wir haben JEDEN TAG vor dem Fernsehr zu abend gegessen, nachdem meine Mutter den ganzen Tag arbeiten war.
Und auch das thema mein Vater war ein großes...nicht nur hat sie die Beziehung von außen gestört und manipuliert... sie hat auch häufig Dinge wie "du bist wie dein Vater" genutzt. Sie hätte, und ds wünsche ich mir für dich auch, einfach die SChwierigkeiten mit meinem Vater aufräumen sollen - für sich - und mich da raus halten. Denn ich kann nichts dafür wer meine Eltern sind, aber ich muss mich definitiv nicht schuldig fühlen, dafür wie er auszusehen oder ein wenig zu sein. Solche Sätze sind schwerwiegender als man glauben mag!!!
Ich hoffe sehr, dass du dir Hilfe suchst und diese Dinge aufräumst, denn meine Mutter hat es nicht getan. Es ist garantiert nicht unnötig Unterstützung zu suchen und zumindest die eigene Kindheit aufzuräumen. Im Anschluss kann man an der Familien-Beziehung arbeiten.
Auch ich hatte keine Verletzung, sondern nur eine kleine Abschürfung. Habe Sitz-Dampf-Bäder gemacht, Dammmassage und Datteln gegessen. Himbeerblättertee hatte ich nicht getrunken, habe auch zwei seitiges gehört. Mit Gedanken an die 2. Geburt schließe ich mich dem Chat mal an, wollte nämlich auch den Tee noch ergänzen.
Vielleicht wird das jetzt ein bisschen sehr auf die Goldwaage gelegt. Ich wollte mit dem Beispiel Skandinavien (welches Länder sind, die nun mal in vielem vorbildlich sind - allem vorran (meiner Meinung nach!) Kinder und bildung) lediglich ein positives Vorbild nennen, im Gegenzug zur Argumentation "wir haben es eh besser als der Großteil der welt"
Nicht alles was in Skandinavien funktioniert und angeboten wird, sollte 1:1 so übernommen werden und für den heiligen Gral gehalten werden.
Ich sage nur, es gibt durchaus Länder die auch einige Facetten besser machen als wir, wir sollten und also nicht an negativ beispielen messen, sondern lieber schauen, wo man noch besser werden kann.
Die zeitliche Begrenzung in Skandinavien finde ich auch nicht toll, finde aber gut, Dass es gesellschaftliche schon so etabliert ist, dass papa auch in karenz geht. Ich bin auch davon überzeugt, dass Kita, Schule und Co. In Skandinavien mehr Vertrauen der Eltern inne haben, und diese sich dann auch nicht wehren oder eine "entweder oder haltung" haben. Kenne selber gleichaltrige, die auf eine dänische Schule gingen und die haben durchaus eine ganz andere Bildungs und lehrebene erhalten, es ist also ein deutlicher Unterschied zu erkennen. Dieses Vertrauen ist glaub ich in Österreich nicht so gegeben.
Man kann oder sollte ja auch immer nur das gesamte Paket betrachten, und da wirkt es auf mich so, als hätten die Skandinavier das gut gemacht.
Irgendwie ist mir nicht klar wieso diese diskussion nun in so viele Richtungen eskaliert. Natürlich beleidigt sich hier niemand gegenseitig, aber eine sachlicher diskurs ist das gefühlt auch nicht mehr.
Angefangen hatte ich das Thema weil es mich interessiert wie Die ETZ in anderen Familien aufgeteilt ist und welche Erfahrungen eure Männer Im beruflichen Umfeld in Bezug auf längere karenz und Co. Machen.
Leider muss ich feststellen, dass man mit seinen eigenen Geschichten, Wahrnehmungen etc. Nicht ernst genommen wird. Mit einem "Ein Vater Der will, kann in karenz gehen" "halt nicht hinhören wenn blöd geredet wird" wird abgetan welche negativen Erfahrungen manche Väter in ihrem beruflichen Umfeld haben. Nicht einmal hat jemand zu mir oder der anderen Dame, deren Mann ähnliches erleben musste gesagt "wow, wir erleben das anders. Ich wusste nicht, dass es sowas noch gibt" stattdessen wurde unseren Männern die Schuld daran gegeben oder die Situation generell herunter gespielt
Dann kommen so Sprüche wie "zudem wird die Väter karenz in Skandinavien sehr gefördert, was viele hier ja gar nicht wollen" wo ich merke - wow wir schrecklich weit sind Wir vom eigentlichen Thema abgewichen und was für eine (meiner Meinung diskreditierende Antwort auf mein beispiel). Wie oben ersichtlich, geht es mir eben um die karenz meines Mannes, um den Papa Monat meines Mannes. Wieso mein beispiel, dass es in Skandinavien noch besser ist, als nichtig erklärt wird, aufgrund von dem was ANDERE wollen, ist mir in dem Fall schleierhaft.
Ich hoffe, dass irgendwann Mütter sich nicht mehr so angegriffen fühlen von Meinungen, Entscheidungen und Erfahrungen anderer. Nur weil die Mutter nebenan es anders macht, heißt Es nicht, dass sie damit sagt, dass du es falsch machst. Nur weil die Mutter, die keinen Krippen Platz möchte, sich für sich und ihre Familie eine andere Lösung und Unterstützung wünscht, heißt das nicht, dass sie die verurteilt, die das Kind in die Krippe geben.
Das gilt zumindest für mich, ich verurteile niemanden und fühle mich auch nicht gekränkt wenn jemand einen anderen Lebensweg wählt, den jedem sind andere Dinge wichtig. An manchem Tagen, denke auch ich mir "oh man, wäre das schön, wenn er jetzt in die Krippe ginge ein paar Stunden und ich Zeit hätte" so wie ich Tage, wo ich mich freue, dass er den ganzen Tag bei mir ist. Das hat aber nichts mit der anderen Mutter zu tun. @anianom hat zum Beispiel gute Erfahrungen mit tagesmutter gehabt und einen liebevollen Ort für ihren Sohn gefunden - für sie und ihre Familie der richtige Weg. Ich hingegen hatte schlimme Erfahrungen mit meiner tagesmutter. Weswegen ich mich als Mutter damit nicht so wohl fühlen würde. Für mich ist ein babysitter im eigenen zuhause während ich nebenan arbeite, in Diesem Moment das richtige. (Und jede von uns fühlt sich wohl, jede von uns ist eine entspannte und glückliche Mutter und zufrieden). Wenn sie nun aber sagt 'das und dies wäre an der tagesmutter Situation aus politischer Sicht noch zu ändern - dann untergrabe ich ihre Meinung nicht, indem ich eine Diskussion über ihre grundsätzliche entscheidung anzettel)
Ich hoffe es ist ersichtlich was ich meine und ich hoffe, dass in Zukunft Diskurse stattfinden können, die jedermanns Erfahrungen und input Wertschätzen können.
Und ja auch wenn die Politik in naher Zukunft wahrscheinlich nichts dran ändern wird ist es ein diskurs der geführt werden muss, damit irgendwann was geändert wird.
Es bringt nix sich nach unten zu vergleichen und zu stagnieren. Ein System im stillstand ist eines welches in der Zukunft scheitern wird.
Es gibt auch viele Länder die wir als Vorbild nehmen können- Skandinavien ganz voraus.