@Sarah6 Also in Wien werden die TM sehr wohl überprüft und die Betreuung wird auch von der Stadt Wien gefördert. In Wien haben die meisten TM auch recht lange Öffnungszeiten, vergleichbar mit einem Platz in der Krippe. Ich denke, dass es da auch Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern gibt und man da etwas differenzieren muss.
Ich habe mich im städtischen Kindergarten eben nicht wohlgefühlt und bewusst die Betreuung bei unserer TM gewählt. Mit 3,5 Jahren wird mein Sohn dann aber auch in den Kindergarten wechseln, weil er dann ein anderes Umfeld braucht, eben mehr gleichaltrige Kinder und ein anderes Programm, welches eher ein Kindergarten bietet. Das sieht unsere TM genauso.
Wie aber schon mehrmals erwähnt, hat sicherlich alles Vor- und Nachteile und gibt es sehr gute Betreuer sowohl in der Krippe wie auch Tagesmütter und überall leider auch schwarze Schafe. Es sollte wohl jeder die Vor- und Nachteile gut bedenken und auch das Gefühl entscheiden lassen, egal ob TM, Krippe oder Oma.
@mydreamcametrue Ja es muss eh jede selbst entscheiden, was für sie gut passt und mit was sie sich wohlfühlen!
Ich hätte einen Platz im städtischen Kindergarten gehabt, aber damit habe ich mich bei der Einschreibung nicht wohl gefühlt. Ich hatte nach dem Gespräch mit der Leitung das Gefühl, dass selten mehr als eine Betreuerin wirklich durchgehend anwesend ist. Zudem gab es erst kurz vorher die Möglichkeit, die jeweilige Pädagogin kennenzulernen. Bei unserer Tagesmutter waren wir mind. 2x schnuppern und das hat sich für mich besser angefühlt.
Deshalb kann ich eben @winnie nur empfehlen, sich selbst ein Bild von der Tagesmutter oder auch einer Krippe zu machen. Ich denke, dass wir Mamas da oft eh ein gutes Gespür haben und zum Wohl des eigenen Kindes entscheiden werden 😊
@mydreamcametrue Oftmals sind in den Gruppen im Kindergarten aber auch nur 1-2 Personen anwesend, wovon meist nur eine eine ausgebildete Pädagogin ist und die zweite Person auch viel außerhalb der Gruppe ist. Und wenn man hört, was teilweise in Kindergärten passiert, hat man da in der Krabbelgruppe auch keine 100% Sicherheit.
@winnie Ich bin auch sehr zufrieden mit unserer Tagesmutter! Ich finde, dass man nicht pauschalieren kann, was besser ist oder wer besser ausgebildet ist. Wir hatten für kurze Zeit eine junge Kindergartenpädagogin als Babysitterin, die jedoch einmal unzuverlässig war. Die Ausbildung zur Pädagogin findet ja meist zwischen dem 15. & 19. Lebensjahr statt (Bakip). Ich habe selber in dem Alter vieles nur auswendig gelernt, um die Schule zu bestehen 😅Ich würde empfehlen, sich selbst ein Bild von der jeweiligen Tagesmutter oder eben Krabbelgruppe zu machen. Es gibt sicher super Tagesmütter und super Pädagoginnen. Genauso wird’s schwarze Schafe unter beiden Gruppen geben.
Und zudem finde ich es am wichtigsten, dass das Kind eine gute Bindung zur Betreuungsperson aufbaut. Die Omas haben ja auch keine pädagogische Ausbildung 😅 Mir ist es wichtig, dass sich mein Kind wohl fühlt, unabhängig davon, wer oder wo es betreut wird.
Ich sehe das ein wenig anders. Mein Sohn hat auf alle Fälle davon profitiert, dass er bereits mit 1,5 Jahren in der Betreuung gestartet hat. Ihm wird dort wirklich viel geboten und es gibt auf alle Fälle auch schon einen Austausch zwischen den Kindern. Ich habe selbst sehr gut mitbekommen, dass sie sich viel voneinander abschauen und auch interagieren.
Allerdings finde ich es sehr wichtig, dass die Eingewöhnung gut abgewickelt wird und das Kind eine enge Bindung zur Vertrauensperson aufbauen kann. Das funktioniert natürlich in einer Krippe mit 15 Kindern bei max. 2 Betreuer eher weniger. Sicherlich ist es auch vom jeweiligen Kind abhängig. Mein Sohn ist bei einer Tagesmutter und sie sind meistens zu zweit mit 4-8 Kindern. Das ist halt auch gleich ein anderer Betreuungsschlüssel.
Zudem muss man halt beachten, dass man in Ö gesetzlich nur bis zum zweiten Geburtstag Anrecht auf Karenz hat und es sich viele auch nicht leisten können, länger als zwei Jahre daheim bleiben zu können. Weiters hat nicht jeder eine Familie bzw Eltern, die stattdessen auf das Kind aufpassen können.
Im Vergleich zu anderen Ländern ist Ö schon recht weit vorne, was die Möglichkeit betrifft, nach dem Mutterschutz noch lange daheim bleiben zu können. In Amerika schaut das wiederum ganz anders aus.
Für mich war die Eingewöhnung mit 1,5 Jahre perfekt, um dann 3 Monate später (nachdem die Eingewöhnung erfolgreich hinter uns gebracht wurde) wieder in TZ ins Berufsleben einsteigen zu können. Mein Sohn profitiert von der Betreuung und die Nachmittage werden dann umso mehr gemeinsam genossen.
@Bimbolinko Wow Hut ab 😮 Ich habe einen bald 2 Jährigen daheim und im Juni kommt Kind Nr. 2. Ich könnte mir im Moment nicht vorstellen, noch zwei jüngere Kinder zusätzlich zu meinem Sohn zuhause zu haben (plus zusätzlich noch ein 4jähriges Kind)!
Hoffe, dass ich dann ab Juni halbwegs mit zwei Kindern zurecht komme 😅Ich bewundere echt jede Mama, die das so gut schupft 🤩
Also soweit ich richtig informiert bin, bist du durch den Bezug des Kinderbetreuungsgeldes versichert. Wenn du allerdings nur ein Jahr KBG beziehst (zb ea KBG), dann musst du dich im zweiten Jahr bei deinem Partner mitversichern lassen oder für die Versicherung extra zahlen. Wie es während der Bildungskarenz ist, weiß ich leider nicht, aber ich denke auch, dass du da durch den Bezug des Weiterbildungsgeldes versichert bist.
Auf das eaKBG hat sie jedoch Anspruch, da die Zeiten einer Karenz bis zum 2. Geburtstag angerechnet werden, wenn vor der ersten Karenz der Anspruch darauf bestand. Man muss den Anspruch auf Wochengeld und den auf eaKBG immer gesondert betrachten.
Ich habe eigentlich auch fast alles gemacht, was man manchen kann, unter anderem Himbeerblättertee, EPI-No, Akupunktur, Datteln, Leinsamen und Kräuter-Sitz/Dampf-Bäder. Dennoch musste ich geschnitten und genäht werden, allerdings war bei mir anatomisch ein Hügelchen im Weg (so wurde es mir zumindest von der Ärztin erklärt) 😅Allerdings hatte ich eine sehr schnelle erste Geburt, die bereits 11 Tage vor geplantem ET von alleine losgegangen ist. Der Tee soll ja auch wehenfördernd wirken. Für die zweite Geburt werde ich alles wieder genauso umsetzen. Ich gehe da mit dem Leitsatz rein: hilfts nichts, schadets nichts. Ob das Gewebe tatsächlich zu weich werden kann, ist fraglich. Ich denke aber, dass eine kleine Geburtsverletzung normal ist und das Gewebe sich ja im Wochenbett auch wieder regeneriert. Trotz Schnitt und Nähen, was ich nach der Geburt eigentlich nicht mitbekommen habe, da ich dann nur noch Augen für meinen Sohn hatte, ist alles gut verheilt und ich merke jetzt keinen Unterschied. Lediglich die ersten Tage waren etwas unangenehm, da ich nicht gut sitzen konnte. Ich hätte aber mit meiner Freundin, die ein paar Tage davor einen ungeplanten Kaiserschnitt hatte, nachdem sie über den Termin gegangen ist, nie und nimmer tauschen wollen. Sie hat aber im Gegensatz zu mir nichts von all den Dingen gemacht, also schätze ich schon, dass es bei mir eventuell an diesen vorbereitenden Maßnahmen gelegen sein könnte 😉 Alles Gute für die Geburt 🍀