Ich kann die Praxis von Dr. Vavra beim Nestroyplatz sehr empfehlen. Praterstr. 40 im 2. Bezirk.
Ich konnte nicht rauslesen, ob du nur zu Frauen gehen möchtest, aber beide Ärzte in der Praxis (Vater und Sohn) waren so super während meiner 2. Schwangerschaft! In der 2. war ich bei einer Ärztin, die leider alles andere als einfühlsam und gleichzeitig noch sehr chaotisch war. Da war der Wechsel nach der Geburt dann super! Wäre nicht gerade die Pandemie gewesen, hätte ich früher gewechselt.
Bei meinem 1. Kind war ich auch sehr früh bei der FÄ und musste dann wochenlang warten, bis was zu sehen/hören war und bis ich endlich den MuKi-Pass in den Händen halten durfte. Das ist hart. Aber es geht vorbei.
Mein allererster US-Termin war bei einem Vertretungsarzt, der mir gesagt hat, er sähe da überhaupt NICHTS und wie witzig, mein Nachname würde in seiner Name "Tod" bedeuten. Ich dachte, ich spinne. War voll am Boden, weil meine Periode auch so extrem unregelmäßig war, dass ich nicht mal sagen konnte, dass ich "drüber" wäre und eine SS bestehen müsste. Nun ja, das Kind, das man damals noch nicht sehen konnte (weil es in Woche 1 der SS war) ist jetzt 5 Jahre alt.
Zu Begleitpersonen kann ich leider nicht viel sagen, bei Kind 1 war ständig Lockdown und bei Kind 2 konnte mein Mann eh nie mit, weil er bei Kind 1 war.
Ich verstehe, dass du dich allein fühlst, aber wie @sabsie4517 schon gesagt hat, würde ich auch einen Arztwechsel angehen. Es gibt wirklich super Frauenärzte/-ärztinnen!
Ich wünsche dir alles Gute und dass du die Feiertage dennoch genießen kannst - vielleicht ist die Ablenkung ganz gut.
@Vogi Ich find's gut, dass du hier deine Eindrücke aus deinem pädagogischen Alltag teilst. Und da es um das Wohl der Kinder geht, die bei Fernsehen ja erst mal gar nicht wissen, was ihnen zu viel ist, finde ich's noch wichtiger.
Kann mich auch komplett anschließen, in der VS hat man sofort gemerkt, welche Kinder völig irre Sachen zuhause anschauen dürfen. Es ist viel zu häufig so, dass die Eltern gar nicht wissen, was ihre Kinder eigentlich alles konsumieren.
Meine Kinder sind 3,5 und 5 und schauen noch kaum fern, also keine Serien/Filme. Der Ältere muss jetzt täglich inhalieren, das ist ein ziemlicher Kampf. Also gibt's seit gestern ein Video von einem Aquarium während der 10min Inhalieren, da schwimmen ganz gemütlich Fische von einer Seite zur anderen. Der Dreijährige darf mitschauen, beide sind begeistert und finden es spannend, welcher Fisch als nächstes kommt.
Der Große hat einmal "Anna und die wilden Tiere" anschauen dürfen, das hat ihm gut gefallen, ist mir für den Kleinen aber noch zu komplex und auch zu schnell. Wenn es sich aber mal organisieren lässt, dass nur der Große mal schauen darf, suchen wir uns da bei Gelegenheit noch mal eine Anna-Folge heraus. Ansonsten liebt er eh seine Hörgeschichten und ist außerdem sehr sensibel - bei Pettersson & Findus gibt's zB auch Hörgeschichten, bei denen er sich schon gefürchtet hat.
Noch ein Exkurs zu "Alles steht Kopf", weil das genannt wurde:
Ich war als Lehrerin mit einer 3. VS auf Projektwoche und der letzte Abend war Kino-Abend. Es hatte niemand einen Film ausgesucht (ich war nur die begleitende Lehrerin, da jemand ausgefallen war, und hatte die Klasse zuvor nicht gekannt) und sie hätten den Kindern dort fast alles eingeschaltet. "Alles steht Kopf" hatte ich selbst schon gesehen und als der dann ausgewählt wurde, hab ich vorab gesagt, dass die Kinder sich zu mir setzen könnten, falls sie Angst hätten. (Die anderen Lehrerinnen sind übrigens einfach gegangen und hätten die Kinder den Film allein anschauen lassen, obwohl sie ihn selbst nicht kannten.)
In dem Film kommt ja eine Szene mit einem riesigen Clown. NIE IM LEBEN würde ich die meinem Kindergartenkind zeigen. Mindestens fünf Drittklässler sind bei der Szene zu mir gekommen, obwohl ich davor sogar abgestoppt und ihnen gesagt habe, dass jetzt eine spannende Szene mit einem Clown kommt, die aber nicht lange dauert etc.
Und ich fürchte mich selbst nicht vor Clowns. Ich mag den Film sogar sehr gern, er ist witzig und gut gemacht, auch klug und lehrreich. Aber sicher nicht für alle Volksschulkinder geeignet, vieles ist sowieso an Erwachsene gerichtet, und meiner Meinung nach auch nicht für Jüngere passend, aber da kennt vielleicht jeder sein Kind am Besten ...
Nur falls Fragen kommen, wie ich meine Kinder nur vom Fernsehen abhalten kann, die werden ja dann ausgeschlossen und können nie mitreden, haben keine Freude, gelten als uncool ... Wir handhaben das seit 5,5 Jahren so und es ist das Beste, das wir je entschieden haben. Beide Kinder haben sehr viele Freude, beide sind sehr beliebt. Beide könnten Bluey oder Peppa Pig oder so was in der Art sicher locker wegstecken, ich sehe nur den Sinn nicht. (Soll nicht heißen, dass es nicht Situationen geben kann, in denen es sinnvoll oder der einzige Ausweg sein könnte, ich war nur offenbar noch nie in einer, obwohl ich wirklich sehr viel allein mit den Kindern bin.) Die Medienkompetenz-Keule hab ich auch schlimmer erwartet, tatsächlich sehen die Kinder unsere Geräte hauptsächlich als praktische Geräte, mit denen man arbeiten, anrufen, kommunizieren kann, und nicht als Fernseh- oder Spielgeräte. Beide dürfen am Laptop auch schon ab und zu Lern-Programme machen, weil sie so gern wollen, die sind auf aktives Tun ausgelegt. Da wir keinen Fernseher zuhause haben, sehen sie uns auch nie fernsehen. (Natürlich tun wir das auch, aber halt abends.)
Bestimmt wird sich das alles mit der Zeit verändern. Ich freu mich aufs Fernsehen mit ihnen, sobald sie beide alt genug für Familienfilme oder Winnie-Puh-Folgen sind. Und sobald der Große in die Schule geht, wird er irgendwann einfordern, sich auch mal was anzuschauen etc., da werden wir in manchen Belangen sicher nachgeben können, ohne Schaden anzurichten. Mit dem Papa schaut er sich ab und zu ein Tischfußball-Match am Handy an, das ist relativ vorhersehbar und interessiert ihn gleichzeitig brennend. Ich bin froh, dass mein Mann und ich uns da so einig sind.
Jetzt hab ich den Thread gekapert, tut mir leid. Ich kann leider mit Empfehlungen nicht dienen. Falls jemand aber den Youtube-Link für das Aquarium-Video haben möchte, stell ich ihn gern rein. Es ist ganze 3h lang und mit beruhigender Musik unterlegt.
Wir waren öfters im Biolino, als wir noch in Wien gewohnt haben. Vor allem das Babyatelier war grandios, das haben sie auch für die Größeren, soweit ich weiß. Es gibt dort alle möglichen Kurse mit Musik, Bewegung etc. Aber das Malen war besonders toll, weil ich das so nie zuhause mit ihnen machen würde. (Boden komplett abgeklebt, Kinder können mit den Farben matschen etc.)
Und ich gehe gern mit ihnen ins Theater Lilarum. Demnächst probieren wir die Märchenbühne "Der Apfelbaum" aus. Aber das ist vielleicht nicht ganz, was du meinst, denn da lernen wir eher keine anderen Leute kennen.
Im Tiergarten sind wir auch öfters.
Und in der Boulderbar beim Hauptbahnhof in der Nähe! Dort gibt's einen sehr großen extra Kinderbereich zum Bouldern und Spielen. Meine Söhne (5,5 und 3,5) lieben es dort. Da gibt's auch Kletterkurse, glaube ich. Wir sind aber einfach so dort - ich bouldere allerdings nie, passe nur auf und bespaße.
In der Früh war ich gerade am Hyper-Multitasken: gleichzeitig Frühstück und Jausenboxen herrichten. Gleichzeitig zwei dauerplappernde Kinder, die mir zeigen wollten, welches Playmobil GENAU in welcher Playmobil-Truhe GENAU drinnen ist. Ich hab recht einsilbig geantwortet und war am Hin- und herrennen in der Küche. Der Jüngere (3,5) fängt wieder an zu reden: "Mama, schau, da in dieser ist DAS da drin und ..." plapper, plapper.
Da hör ich, wie der 5-Jährige zu ihm sagt: "Warte, sei mal leise. Man muss das LANGSAMER sagen."
Und dann in meine Richtung in einem gaaaaanz langsamen Ton, als wär ich bescheuert: "Mama, SCHAAAUU. In DIIIEESER Truhe ist das GOOOLD und in dieser da ist das SIIILBEEER."
War nicht gestellt. Er hat mich offenbar wirklich für zu blöd gehalten, ihren Erklärungen zu folgen.
Heute haben wir 2h lang ein Quadro-Klettergerüst aufgebaut - also eher eine Mauer, Verzeihung, ein "Gefängnis", weil "sie sind jetzt wie der Krampus" und fangen die "bösen Kinder", um damit zu üben, wie man Diebe fängt. (???!!!! Habe mich bemüßigt gefühlt, meinen Erziehungsstil zu erläutern und dass man mit Liebe und Verständnis weiter kommt als mit Strafe ) Jedenfalls habe ich die Anleitung beiseite gelegt und einfach mitgebaut, was sie eben bauen wollten. Beide haben begeistert geschraubt und gesteckt und ich habe die richtigen Teile geliefert. Zwei Stunden lang. Am Ende ist dank unserer Bemühungen dann ein stabiles Ding gestanden.
Abends im Bett redet mein Großer mit mir über den Tag und was ihm gut gefallen hat.
Ich: "Und das Bauen heute war auch schön, das hat Spaß gemacht."
Er: "Dir??"
Ich: "Ja!"
Er: "Obwohl du gar nicht mitgebaut hast??"
Äh. Ja, doch, ich war durchaus dabei und habe gebaut, danke für die Blumen.
@wölfin Genau, wie du sagst: Das AMS hat vorab die Kursinhalte bekommen und ich hab selbstverständlich alles richtig angegeben.
Nirgendwo ist was von Seminaren gestanden. Ich muss übrigens nichts zurückzahlen, es ist mir "nur" gestrichen worden. Aber natürlich war es dann unmöglich, so schnell einen alternativen Kurs zu finden und ich hab einfach 10000€ eingebüßt.
Ich hab den Kurs nur ausgewählt - abgesehen vom Thema, das für mich beruflich die perfekte Fortbildung war - weil es eben KEINE Anwesenheitspflicht gab. Mit einem 2-Jährigen zuhause wäre das sonst die ersten 6 Monate unmöglich gewesen (und danach waren noch 2 Monate eine fast unmögliche Eingewöhnung, weil die Pädagogin schwanger und kaum da war).
Also hätte das AMS damals gesagt, der Kurs passt nicht, es müssen Seminare besucht werden, dann hätte ich keine BK gemacht, weil ich dann auch nirgendwo anders einen Kurs besuchen hätte können (wir haben kaum regelmäßigen Support rundherum).
Ich hab mich schon Monate im Voraus informiert. Das AMS hat beim einen Kurs sogar eine Einzelfallprüfung gemacht, da musste ich dann noch was von meinem Arbeitgeber bringen. Nicht mal da haben sie sich die Mühe gemacht, sich die Kursbedingungen ganz genau anzusehen. Denn die waren richtig gefinkelt formuliert, finde ich im Nachhinein: Man konnte es als AMS vielleicht sogar so verstehen, dass Seminare stattfinden könnten (aber nur, wenn man sowieso davon ausgeht), aber es steht halt nicht drin. Eher so "Austausch mit Mitstudenten, Betreuern" etc. Das kann halt alles heißen. Nachdem der 1. Kurs auch ein ziemlicher Aufwand war, wär ich nicht auf die Idee gekommen, dass da auch noch was fehlen könnte. Ich war froh, dass ich (abends und nachts und am Wochenende) alles unterbringen konnte.
Ich sitze mittlerweile eh auch dem AMS im Nacken. Die behalten sich das Recht vor, dass sie Kurse, die bei Kursantritt doch nicht passen, eben doch nicht akzeptieren. Grundsätzlich gut. Aber sie haben davor SELBST geprüft. Doppelt. Eine riesige Frechheit leider, ich hab den Glauben in den Rechtsstaat mit dieser ganzen Sache derzeit echt verloren. -.-
Das AMS hat dazu allerdings auch einen validen Punkt: Früher gab es keine Onlinekurse, die sind erst mit Corona aufbekommen. Daher waren Kurse früher einfach mit 100% Anwesenheitspflicht, oder eben ein Lernaufwand zuhause und nur 50% Kurs oder so. Aber es gab keine reinen Onlinekurse.
Dass sie dieses Institut so lange akzeptiert haben, ohne sich die Bedingungen genau anzuschauen, finde ich ziemlich fahrlässig. Sie haben das Institut sogar explizit empfohlen.
Danke für deine guten Wünsche. Ich bin nervlich zum Teil schon am Ende deswegen, aber aufgeben mag/kann ich auch nicht. Ich habe keinen Fehler gemacht, nirgendwo auch nur einen falschen Strich angegeben oder etwas Falsches unterschrieben. Ich seh nicht ein, wieso ich draufzahlen sollte, weil ein Institut und das AMS zusammen Mist gebaut haben. Und danach sieht es hier eindeutig aus, denn ich hab es nicht verbockt.
@Vivi_09 Ich kaufe die Kleidung für die Kinder nur noch gebraucht. Entweder im Second-Hand-Shop (Henryladen der Caritas)oder noch lieber über Willhaben. Marken wie Soova, Jako-o oder Babauba sind auch gebraucht zu kriegen und halten echt viel aus. Man zahlt einen Bruchteil des Ladenpreises und gleichzeitig ists nicht so schlimm, wenn mal was kaputtgeht. Ehrlich gesagt gehen gerade die aber so gut wie nie kaputt, da die Qualität einfach stimmt. Da viele Sachen ja nur wenige Monate getragen werden, wäre es mir zu schade, im Geschäft was Neues zu kaufen, während es so viel Kinderkleidung gibt, die niemand braucht. Auf Willhaben/Vinted finde ich mit ein bisschen Geduld eigentlich immer genau, was ich suche.
Ich hab heute, als der Kleine (3) ein Pflaster für sein wundes Knie wollte, zugelassen, dass der Große ein Pflaster holt und aufmacht. Danach war ich nicht in der Lage, das Pflaster wieder in die Verpackung zurückzugeben, damit es wieder so ist wie vorher. 20min Geschrei. Muss aber fairerweise sagen: nach dem Mittagsschlaf.
Heute hat der Kleine (grad 3 geworden) schon zum 2. Mal zu seinem großen Bruder (bald 5) gesagt: "Du bit mein allabetta Feund!" ... Ja, sie streiten - sie streiten VIEL. Aber das zu hören war trotzdem unfassbar süß.
N., gerade 3 geworden, ärgert sich beim Spielen mit seinem Bruder (4,5) über irgendwas, das nicht gleich klappt.
N.: "Kaka Popo Seiß! ................ Dat darf man nit sagen: Seiß!"
Sein Bruder: "Aber N., das hast doch DU gesagt."
N. darauf völlig einsichtig: "Aguligung, dat wollt ich nit."
Ich liebe seine Aussprache. Und zumindest rügt er sich selbst.