Zum Thema Impfung (generell), hat ein Bekannter von mir mal was Wahres gesagt.
„Die Impfung ist Opfer ihres eigenen Erfolges.“ Weil wir Krankheiten nicht mehr haben, sehen manche die Notwendigkeit der Impfung nicht mehr.
Er ist ehemaliger Flüchtling aus Afghanistan und sagt, dort würden sich die Leute alle zehn Finger abschlecken, wenn sie GRATIS zu einer Impfung kämen. IRGENDEINER Impfung.
Ich arbeit in einem KH und haben aktuell ein paar Covid-positive junge Männer. Auf die Frage, warum sie ungeimpft sind, antworteten fast alle damit, dass sie nur Negatives von der Impfung u den Nebenwirkungen hören. Jetzt liegen die teilweise mit schwerwiegenden Folgeerkrankungen bei uns, zB Nierenversagen, bakt. Infekte, usw.
Hoffe, dass diese Leute den Angehörigen und Freunden das erzählen und so doch noch ein paar mobilisiert werden können, sich impfen zu lassen.
@kolibri91 beeindruckender Weg!
Ähnlich wie @tweety85 hab ich das auch erlebt.
Meine Mutter war immer zu Hause (Bauernhof) und trotzdem haben wir eine schlechte Bindung und kein Vertrauensverhältnis. Es liegt also sehr viel daran, wie man die eigene Situation mit den Kindern kommuniziert und wieviel Qualität die gemeinsame Zeit hat. Das hat deine Mama @kolibri91 anscheinend echt gut gemacht!
Ich seh es übrigens nicht so, dass der, der mehr verdient arbeiten gehen soll und der andere daheim bleibt. Ich dachte auch mal so, bis ich festgestellt habe, dass Zeit wertvoller ist als Geld. Da wir keinen übermäßigen Lebensstil haben, wärs bei uns egal, wer daheim bleibt, am Ende reicht es für alles was wir brauchen. Wenn einer sehr viel mehr verdient, hat er idealerweise entsprechende Reserven.
Konkret zum Thema 3 Kinder & Beruf (aus Sicht eines Kindes mit 2 Geschwistern, jedoch Mama eines Einzelkindes): ich denke mir, würd ich 3 Kinder wollen/haben, möcht ich jedem die Aufmerksamkeit geben, die es braucht. Nicht nur die Zeit, die Kinder sowieso brauchen, sondern auch bei außergewöhnlichen Bedürfnissen und die sind ja nicht immer gleich klar (zB Krankheit).
In meiner Vorstellung ist das mit einer Führungsposition bzw. Ausbildung schwer zu vereinbaren, obwohl es in meinem Beruf sogar tatsächlich recht einfach ist mit TZ in der Leitung.
Für mich persönlich nicht schaffbar (bin aber nicht belastbar wie andere), ich zieh den Hut vor allen Müttern, die es machen und zufrieden sind damit!
Wie oben schonmal erwähnt, ich hatte als Kind auch panische Angst vor Gewitter.
Bei deinen Zeilen spüre ich tatsächlich wieder diese Ohnmacht.
Wie ich mich immer gefühlt habe: ohnmächtig, machtlos, zurück gelassen, einsam, falsch, Angst muss unterdrückt werden, ich bilde mir das ein.
Ernst nehmen heißt nicht, dass man genervt sagt, ok dann gehen wir halt rein, quasi danke für nix.
Ernst nehmen ist auf Augenhöhe, ehrliches Verständnis mit allen Folgen, auch wenns unbequem ist. Was mir geholfen hätte: gar nicht unbedingt so viele Worte, sondern bedingungsloses Dasein für mich, beschützt zu werden, bestätigt zu werden (Gefühl spiegeln). Und erst in weiterer Folge können Naturphänomene erklärt werden, bis dahin macht das Gehirn sowieso dicht.
Nur so zu tun, als hätte man Verständnis kann dazu führen, dass ein Kind nicht zuordnen kann, was hier nicht stimmt und erhält ein ambivalentes Gefühl (Gefühl nicht ernst genommen zu werden gleichzeitig mit tröstenden Worten). Kann ebenso zu dem Gefühl führen, selber falsch zu sein.
Für die Reaktion meiner Oma bin ich noch heute dankbar, sie ließ mich nie spüren, dass etwas nicht ok ist. Ich durfte mich immer bei ihr verstecken. Sie versuchte nichts zu erklären, sie war einfach da.
Wenn meine Tochter (oder auch mein Partner oder ich) sich über das „normale“ bzw. angemessene Maß hinaus ärgern, dann schließe ich daraus, dass es eine Projektion ist. Die Wut will raus, sucht ein Ventil und findet es im Konflikt mit den Eltern (ist immer ein gutes Ventil 😄).
Soll heißen, ich versteif mich nicht auf das, worüber gewütet wird, sondern auf die Gesamtsituation. Welches Bedürfnis blieb scheinbar unerfüllt? Bei uns ist es fast immer das Bedürfnis nach Ruhe und Erdung. Nach der Krabbelstube oder anderer Betreuung merk ich das immer besonders. Also fahre ich das Programm runter und wir bleiben zB daheim und machen nichts Aufregendes.
Angemessen Ärgern heißt für mich zB traurig sein, wenn das Eis runter fällt. Hingegen wär ein Wutanfall mit schreien und hauen nicht angemessen und da würd ich dann die wahre Ursache suchen.
Das klingt für mich nach sehr viel Druck und Ablenkung. Ich habe im Alter von 8 Monaten bei meiner Tochter einen Account auf Instagram entdeckt, der mir die Augen geöffnet hat.
Hast du IG? Das ist der Account: menschenskinners.rocks
Ich finde ihre Ansichten sehr schlüssig und bei uns brachte das den gewünschten Erfolg.
Ich bin seit April mit 20 Stunden arbeiten. Ich habe meinen Job vorher schon gern gemacht und mach ihn auch jetzt noch gerne. Meiner Meinung nach ist das das Um und Auf - dass man das wirklich gerne macht, was man macht, sonst ist es immer eine (tägliche) Qual.
Leider stell ich das immer wieder bei Leuten fest, dass sie lieber unglücklich weiter arbeiten, als eine Veränderung herbei zu führen. Das tut mir immer sehr Leid, denn Veränderung kann so positiv sein!
Was mir noch dazu einfällt: Kinder in dem Alter haben weder die Erfahrung, die wir haben, noch die kognitive Reife, um beispielsweise zu verstehen, wie der andere sich fühlt.
Sie können es schlicht und ergreifend nicht, weil das Gehirn sich hier erst später entwickelt. Daher seh ich es als so wichtig an, dass eine Umgebung geschaffen wird, in der sie alles entdecken dürfen.
Ich täte mir da ja selbst keinen Gefallen, wenn ich dauernd schimpfen müsst.
Ich hab meine Tochter oft und lange gestillt. Nimmt viel Zeit in Anspruch, aber die hab ich uns gegönnt.
Eine andere Möglichkeit als Stillen oder Schnuller sehe ich hier nicht wirklich, immerhin geht es um das Saugbedürfnis.
Ich würd aus heutiger Sicht sowieso empfehlen, dass man sich einen Kurs sucht, der einen wirklich interessiert und/oder beruflich weiterbringt.
Diese Wischiwaschi-Kurse aka Beschäftigungstherapie sind mMn nur Abzocke und Zeitvertreib. Ich hab ja solche Kurse gemacht und bis auf „Kinderpsychologie“ waren sie ziemlich umsonst u unbrauchbar. Sicher, die geistige Herausforderung hat sich in Grenzen gehalten, aber dafür hab ich auch nicht viel dabei gelernt.
Leider gabs für meinen Beruf nichts passendes, wär mir viel lieber gewesen.