4 Jahre ist es jetzt her, seit du gegangen bist. 4 Jahre und es vergeht kein einziger Tag, an dem ich nicht an dich denke. Es wird besser mit der Zeit, sagen sie. Und ja, sie haben schon recht... Es tut nicht mehr ständig ganz so weh aber immernoch oft. Dieses große Loch in meinem Herzen wird sich vermutlich niemals komplett schließen. Vielleicht wird es mit der Zeit ja kleiner? Manchmal süpüre ich sie noch, diese Trauer die mit fast den Atem raubt. Die dir, nicht körperlich, aber seelisch so weh tut das du Schmerzen hast. 4 Jahre ohne dich und nur 27 mit dir. Viel zu wenig um dich alle Fragen fragen zu können die einen so beschäftigen. Was würde ich dafür geben noch ein Mal mit dir Kaffee trinken zu können...
Manchmal hab ich das Gefühl, du bist mir ganz nah. Dann bin ich für einen Moment glücklich weil ich weiß, dass du von da oben runter schaust und auf und acht gibst.
Nein, 4 Jahre reichen nicht aus um diese Wunde zu "heilen". Du wirst ein Leben lang in meinem Herzen und meinen Gedanken bleiben. Ich werde dich immer lieb haben. Du fehlst mir so, Mama!! ❤
In Gedenken an den 4. Todestag meiner Mama. Ich hoffe, es ist ok das ich hier meine Gedanken niederschreibe. Das Forum begleitet mich seit Jahren bei vielen Höhen und Tiefen und ich hatte das Gefühl es hier niederschreiben zu wollen! Wer weiß, vielleicht gibt es ja WiFi im Himmel und sie kann es lesen... 😔
Guten Morgen,
Mh. Schwieriges Thema. Schwierig deshalb, weil jeder Mensch eine andere Auffassung von Ördnungssinn und Sauberkeit hat. Ich gebe zu, ich bin an und für sich sehr ordentlich und auch reinlich und ich mag es, wenn bestimmte Dinge ihren Platz haben. Ich würde mich nicht als pingelig bezeichnen aber eine gewisse Ordnung ist für mich selbst verständlich weil ich mich nur dann in meinen eigenen 4 Wänden wohl fühle.
Ich würde also erstmal definieren, was "unordentlich" für deinen Mann bedeutet. Ich z.B. kann wunderbar damit umgehen wenn im Wohnzimmer ein Spielzeuggeschäft explodiert ist aber bekomme die Krise (überspitzt gesagt) wenn meine Küche unordentlich ist und ich an jeder Stelle Essensreste oder Flecken sehe. Das würde ich also als aller erstes für euer zu Hause "definieren". Ganz sachlich, ohne Streit. Einfach Fragen: wie müsste es denn für dich aussehen, damit es ordentlich ist?".
Als zweites würde ich das Kommoden-Problem angehen und zwar sofort. Wenn du keinen Stauraum hast ist klar, dass es so lange immer unordentlich aussehen wird weil das Zeug ja permanent herumliegt. Also ab zu den Möbelhäusern. Wir selektieren online meist vor, sodass wir nicht jedes abklappern müssen sondern nur gezielt die, wo uns dir Sachen auf dem Bildern schon mal zugesagt haben.
Das dritte ist (und ich denke das ist sehr wichtig, wenn man es ordentlich mag) es gar nicht so "ausschauen zu lassen". Sprich: wenn es ein Handgrifd ist, es zu verräumen dann mach es sofort weil später hast du vielleicht keine Zeit oder Lust dazu. Z.B. Frühstücksutensilien (Cerealien - wie schreibt man das?) gleich wieder an ihren Platz stellen. Spielzeug vom Kind zwischendurch mit der Kleinen aufräumen anstatt 1x am Tag alles. Versuchen, es gar nicht so ausarten zu lassen.
Das Problem daran ist halt auch, wenn man Abends nach Hause kommt sieht man nicht, was der Partner den ganzen Tag gemacht hat. Man kommt heim und sieht nur die Unordnung. Ich bin auch oft versucht, da einen blöden Kommentar zu machen und ich WEIß wie hart es ist, den ganzen Tag ein Kind an der Wade hängen zu haben. Man verfällt da leider extrem schnell in ein negatives Muster. Das musst du ihm aber auch klar machen, dass deine Tochter, sofern sie Aufmerksamkeit fordert (und wann tun sie das nicht?) Immer an erster Stelle steht und dann kommt lang nix und danach kommt alles andere.
Wenn es irgendwie geht, lass ihn mal einen Tag mit Kind und Haushalt und kochen allein und er soll mal schauen wie "einfach" das alles ist. Vielleicht hat er dann mehr Anerkennung dafür über.
Also ja, er hat vermutlich nicht unrecht aber wenn die Situation für euch Beide (soweit ich das gelesen habe stört es dich ja auch ein bissl) so nicht geht, könnt nur ihr daran was ändern. Und ich glaube, es geht dir nicht unbedingt darum sondern auch, dass er es nicht so zu schätzen weiß was du tatsächlich alles für eure Familie machst. Daran sollte er arbeiten!
@Morgana wenn du tagsüber nicht mehr stillen magst würde ich damit beginnen. Sie mit was tollem ablenken oder ihr einen Snack anbieten, von dem du weißt das sie ihn gern isst. Schauen, dass sie genug isst und trinkt. Ihr aber auch erklären, dass Mama zwar jetzt nicht stillen möchte ihr aber was anderes tolles gemeinsam macht. Ich denke wichtig ist, dass sie nicht das Gefühl bekommt du gibst ihr die geliebte Brust nicht und entzieht ihr damit deine Liebe. Viel kuscheln. Sie darf auch wütend oder traurig darüber sein. Das ist eine lieb gewonnene Beziehung, die ihr da jetzt langsam beendet und diese Gefühle sind ok. Versuch sie da aktiv und liebevoll zu begleiten und ihr das Gefühl zu vermitteln, dass du sie verstehst und für sie da bist - auch ohne stillen.
Es wird Zeit brauchen aber es wird von Tag zu Tag besser werden!
Alles Gute
@winnie lass dich bitte von diesen Themen, die das Stillen betreffen nicht abschrecken! Meine Kleine hat auch nie "gegrabscht". Sie hat ein paar Mal gebissen, da war ich dann aber sehr konsequent und sie hat total schnell verstanden, dass ich das nicht mag.
Ich habe meine Tochter auch immer nach Bedarf gestillt und mein Mann hat trotzdem einen Weg gefunden sie zu beruhigen und zum schlafen zu bringen. Die Kinder kapieren das erstaunlich schnell. Mein Mann ist einfach eine ganz enge, weitere Bezugsperson. Trotzdem ist nach Bedarf stillen für Kinder sicher irgendwo besser und schöner als "nur Nahrung verabreichen". Es schüttet ja auch bei der Mama ganz bestimmte Hormone aus, die die Bindung zum Kind stärken.
Was ich damit sagen will: ich würde - nur Aufgrund von deiner (unbegründedeten) Angst davor, was alles sein könnte - nicht auf Flasche umsteigen. Natürlich ist das deine persönliche Entscheidung aber stillen ist sooo viel mehr als Nahrung und wirklich ein wunderbares Gefühl!
@mini ist natürlich eine Option da ich meine Tochter auch schon in einem Geburtshaus zur Welt gebracht habe. Die Fahrt dort hin dauert allerdings 40min und es ist natürlich mit der Ruhe und Atmosphäre zu Hause nicht zu vergleichen. Mir ging es danach mit dem Kreislauf auch furchtbar schlecht, jeder Meter war nach der Geburt ein Meter zu viel. All das sind Sachen, die zu Hause für mich angenehmer wären aber ja, Geburtshaus ist definitv auch wieder eine Option. Ich hab mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt.
@Mohnblume88 "Mama, nicht schreien" fand ich sehr gut und hat mir bei vielen Dingen wirklich die Augen geöffnet. Den Blog von "das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn" lese ich auch sehr gern. Da sind immer sehr gute Tipps zu alltagsbezogenen Situationen.
@Ravenna Juckreiz scheint sie nicht zu haben.
Danke für die schnelle Info. Wir werden es mal beobachten. Ich denke auch, dass die Temperatur Zufall ist.