@XTeufelchen32X ich hab die fertigen Obstbreie genommen und habe immer wieder durchgemischt. Marken als auch Sorten. Alles, was ich so im Regal gefunden habe... meiner Tochter haben die Obstbreie wirklich ausnahmslos alle geschmeckt. Ich hab die Obstbreie nicht selber gemacht weil ich diese Vielfalt nicht hätte herstellen können und auch mit der Menge hätte ich es nicht so hinbekommen (und so viel Platz hätt ich im TK auch nicht gehabt).
@Stadtrandpflanze ich hab das Frühstück recht bald nach dem Abendbrei eingeführt. Da war sie auch so 8 Monate alt, schätze ich. Es gab Joghurt mit Obstmus und Getreideflocken. Manchmal auch Joghurt mit Nussmus (wobei sie das nicht so gern mochte wie mit Obstmus). Ich hab da immer versucht schön abzuwechseln, damit es nicht zu langweilig wird. Ich würde es einfach probieren und dann siehst du eh, wie sie darauf reagiert.
@Butterfliege meist hängt das einfach mit einem Infekt zusammen. Passt auch zu den Symptomen. 38,5 ist ja eigentlich erst erhöhte Temperatur Und du hast ja gestern auch geschrieben, dass sie sich soweit normal verhält. Bei 38,5 ist meine letztens noch durch die Gegend geturnt als wär nix. Nicht zu viel überdenken Und auf gar keinen Fall Symptome googlen, da kommen nur Horror-Stories und du machst dir noch mehr Sorgen!
Es wird sich um einen ganz normalen, grippalen Infekt handeln, wie wir ihn alle ab und zu haben! Geht in ein paar Tagen vorbei.
Gute Besserung!
@LaLumiere genau! Genau darum geht es. Wann ist ein Leben lebenswert und wer definiert das?! Eigentlich, kann es nur die Person selbst definieren.
Ist jetzt bissl OT aber bei Autos, die selbst fahren können, ist das eines der größten Problem der Entwickler. Gedankenspiel: ein Auto fährt eine kurvige Bergstraße hoch mit 2 Pensionisten als Insassen. Plötzlich rollt ein KiWa mit einem Kleinkind auf die Straße. Bremsen unmöglich, viel zu spät. Das Auto (bzw. die künstliche Intelligenz) hat 2 Möglichleiten: den Wagen nach rechts lenken und so die Böschung hinunterfahren und das Leben der zwei Insassen riskieren oder in die andere Richtung lenken, den Kinderwagen möglicher weise erfassen und somit potenziell das Kind töten. Wie entscheiden?
Ist ein junges Leben mehr wert als ein altes? Sind 2 Leben mehr wert als 1? Wer darf das bestimmen und wo ist die Grenze? Spielen wir uns nicht irgendwo als "Gott" auf, wenn wir versuchen diese Fragen "gerecht" zu beantworten?
Ganz ehrlich, ich will sowas nicht bestimmen müssen und finde auch nicht, dass uns das zusteht. Jeder Mensch, egal was er tut und wie er handelt, hat (hoffentlich) Angehörige die ihn Lieben und sich um ihn Sorgen. Auch die Eltern dieser Peron werden wollen, dass der Mensch weiterlebt und wieder gesund wird.
Sehr schwieriges Thema wo es sicher immer notwendig wäre, jeden Fall individuell anzuschauen aber das geht halt meist leider nicht.
@LaLumiere ich vermute mal, sie sagt zu all deinen Vorschlägen ganz vehement "nein". In dem Fall muss das Nein aber nicht unbedingt "auf gar keinen Fall" bedeuten sondern vielleicht auch "jetzt nicht". Ich würde sie weiter machen lassen, was sie gerade tut und es in ein paar Minuten nochmal probieren. Vielleicht muss sie die Bausteine noch fertig stapeln oder ihr Buch fertig blättern und ist dann für eine neue Aktion bereit. Alternativen im Rahmen der Situation bieten, hilft auch. Z.B.: soll der Papa oder die Mama heute Zähne putzen? Da ist kein Spielraum für nicht-putzen sondern sie kann eine Entscheidung treffen, die aber trotzdem in dem resultiert, was DU gerade tun möchtest. Manchmal, wenn H. gerade ihre Spielsachen nicht loslassen will, kann Sie diese auch mitnehmen. Ein Buch z.B. kann sie super in der Hand halten beim Zähne putzen. Wir haben auch schon mit Buntstiften in der Hand Windel gewechselt. Wenn sie damit zufrieden ist so what?!
Beim Hochstuhl war ich immer sehr konsequent ehrlich gesagt. Das ist mir einfach wichtig. Wenn H. Nicht in den Hochstuhl will, lassen wir sie weiter spielen und sagen ihr, dass sie uns sagen soll wenn sie bereit ist zum Essen. Meist fangen wir einstweilen an und nach 3 Minuten ist es ihr eh zu doof, dass niemand mit ihr spielt und sie will mit uns essen. @kea hat das eh schön geschrieben: schau, wo es geht für euch Kompromisse zu finden. Wir Eltern glauben oft das wir "durchgreifen" müssen weil sonst lernt das Kind ja xyz oder jat "gewonnen" (wer hat bitte gewonnen wenn das Kind dann wie am Spies schreit) aber das stimmt nicht. Man kann auch ganz liebevoll und empathisch versuchen einen Kompromiss zu finden und dem Kind so auf Augenhöhe begegnen. Die Kinder sind dann im übrigen auch von sich aus sehr viel öfter bereit zu kooperieren. Und das zusammenleben mit einem Kleinkind ist dadurch meiner Meinung nach 80% entspannter.
@ConnyRu es ist schon besser geworden. Seit ich versuche zu akzeptieren, dass sie eben immer ein bisschen Zeit benötigt um von einer Situation auf eine andere "umzuschwenken" geht es besser. Sie begrüßen mich nicht mehr an der Tür sondern ich komme zu ihnen und da lächelt sie mich meist an. Sie läuft zwar nicht auf mich zu und braucht auch ein paar Minuten um richtig zu registrieren, dass ich zu Hause bin aber dann will sie meist mit mir spielen. Mir ist aber jetzt schon aufgefallen, dass sie generell mehr Zeit benötigt wenn ein "Szenenwechsel" stattfinden soll insofern wundert mich das nicht mehr so sehr (@vaju hat das glaub ich auch geschrieben weiter oben). Ich gewöhne mich langsam daran, dass es tatsächlich nichts mit mir zu tun hat sondern vielleicht auch ein bisschen Charakter-Sache ist (also wie schnell sie mit sich ändernden Situationen im Alltag zurecht kommt).
Also ja, meine Erwartung dahingehend hat sich gebessert und deshalb bestimmt auch die allgemeine Situation. Und es gibt sooo viele Momente, wo sie mir ihre Liebe zeigt, dass ich da mit Sicherheit keine Sorgen haben muss 😍
Ich schupf hier mal hoch und bin heute dankbar dafür, dass mich meine Tochter jeden Tag daran erinnert ein besserer Mensch zu sein. Heute morgen hat sie mich nach dem Aufwachen gaaanz lang umarmt und ich hab ihren süßen Geruch eingeatmet und mich einfach glücklich und dankbar gefühlt. ❤
Und wenn du dich neben sie legst? Also wirklich mit ihr ins Bett und sie so kuschelnd einschläft? Vielleicht reicht ihr das daneben sitzen noch nicht und sie braucht momentan eben ganz, ganz viel enge Nähe. Ich denke mir, selbst wenn das das Problem nicht löst wird das Kind sich schon allein durch die beruhigende Umarmung von Mama/Papa sicher und beschützt fühlen.
Es gibt heute immernoch Momente, da schläft meine Tochter (18 Monate) nur auf mir ein obwohl sie das mittlerweile auch alleine kann. Nur hin und wieder mag sie das eben so und dann lasse ich sie auch.
Verglichen mit einem ganzen Leben, brauchen sie uns ja wirklich nur ganz kurz so intensiv
@Vanessa1997 also war es letzte Nacht wieder besser?!
Irgendwie hab ich es immernoch nicht verstanden: sie schläft bei euch im Zimmer, im eigenen Bett und ist plötzlich aufgewacht und hat zu weinen begonnen, sich aber beruhigt wenn du hingegangen bist und sie gemerkt hat, das du da bist. Als du wieder gegangen bist hat sie wieder zu weinen begonnen...
Und auf die Idee, einfach bei ihr zu bleiben (die ganze Zeit, während sie schläft) bist du nicht selber gekommen?
Ja, dann liegt man halt mal ein paar Nächte schon um 8 neben dem schlafenden Kind im Bett aber das vergeht ja auch wieder...