Also im Allgemeinen würde ich sagen: man ist eine gute Mama wenn man seine Kinder liebt und sein Bestes gibt. Auch wenn man es manchmal nur versucht und scheitert ist das mehr Wert als es gar nicht zu probieren.
Die eigenen Ansprüche sind halt wieder was anderes. Ich persönlich, bin mit mir selbst immer viiieeel strenger als mit allen anderen. Meinen eigenen Ansprüche gerecht zu werden fällt mir oft sehr schwer weil ich meine Ziele immer sehr hoch stecke.
Dennoch finde ich, dass ich eine tolle Mama für meine Kinder bin weil ich mit ihnen wachse. Ich habe ein sehr klares Bild von mir selbst und bin damit aktuell sehr zufrieden.
Was ich an anderen bewundere ist definitiv die Fähigkeit auch mit wenig Schlaf (oft über Jahre hinweg) voll zurechnungsfähig zu sein 😝
Ich bewundere auch alle Alleinerziehenden. Auch, wenn ich mir das nicht wünsche ist es Wahnsinn, was alleinerziehende Leisten.
Ich bewundere alle Mamas, die neben den Kindern noch eine Ausbildung absolvieren. Lernen unter diesen extremen Bedingungen ist sicher nicht ohne.
Ich bewundere alle Mamas, die eine scheiß Kindheit hatten uns es dennoch schaffen, ihren Kindern ein liebevolles, warmherziges zu Hause voller Geborgenheit zu geben.
Ich bewundere alle Mamas die schwere Schicksalsschläge erlitten haben (Krankheit, Tod eines Kindes/Partners,...) und dennoch jeden Tag aufstehen und weiter machen für ihre Kinder.
Ich bewundere alle Mamas, die jeden Monat mit wenig Geld auskommen müssen und jeden Euro zwei Mal umdrehen müssen und ihren Kindern durch bedingungslose Liebe dennoch eine großartige Kindheit ermöglichen.
Ich bewundere alle Mamas die kein Netzwerk aus Familie und Freunden haben und die 1000de Kilometer von ihren eigenen Eltern getrennt sind und vieles alleine wuppen müssen.
Ich bewundere alle Mamas, die Kinder groß ziehen, die nicht ihre eigenen sind, sie dies aber niemals spüren lassen (looking at you @Chaoskeks90 😉).
Ich bewundere alle Mamas, die einen Vollzeit Job haben und täglich von Arbeit zum KiGa/Schule und wieder zurück hetzen um das Maximum an Zeit mir ihren Kindern aus dem Tag rausholen zu können.
Ich bewundere alle Mamas, die den steinigen Weg der künstlichen Befruchtung gehen mussten um ihre Wunder im Arm halten zu können.
Ich bewundere alle Mamas, die ein Kind (Kinder) mit Beeinträchtigungen, sei es körperlich oder geistig, großziehen und ihre Kinder so annehmen wie sie sind.
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In diesem Sinne: eine Mama kann vieles ersetzen aber nichts kann eine Mama ersetzen!
Also seit etwas liebevoller zu euch selbst und gebt euch einen Klopfer auf sie Schulter, wenn ihr heute Abend in den Spiegel schaut!
@Nadine91 deshalb hab ich dir geschrieben, es soll sich einer von euch (offensichtlich DU weil dein Mann erziehungstechnisch scheinbar völlig inkompetent ist) zu ihm ins Zimmer legen. Er hat ein Bedürfnis nach Nähe. Wie ihr dem nachkommt ist ihm vermutlich relativ egal. Wenn ihr ihn nicht in eurem Bett haben wollt ist das zu akzeptieren aber man kann Nähe auch anders schaffen. Da ist es deine Aufgabe als Elternteil dieses Bedürfnis zu erfüllen!!
Und bitte bestrafe deinen Sohn jetzt keinesfalls!! Das ist ein gewaltiger Hilferuf von ihm. Wenn ihr den ignoriert und ihn auch noch dafür bestraft, dass er sein Bedürfnis äußert leidet nicht nur die Beziehung zu deinem Kind, es können auch Narben an der Kinderseele bleiben!
Wir haben uns jetzt bewusst für weniger Geld und mehr Zeit entschieden. Als mein Mann nach seinem Karenzjahr wieder arbeiten ging ist er in Elternteilzeit gegangen und uns war beiden klar, dass er in TZ bleiben wird wenn ich wieder schwanger werde (ich hab Vollzeit gearbeitet und sehr gut verdient). Das heißt, ich bin jetzt mit dem jüngeren Kind in Karenz und er in TZ mit 27 Stunden. Ich werde aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht wieder so schnell Vollzeit arbeiten.
Wir haben gesagt, die Kinder sind nur ein Mal so klein. Arbeiten können wir später auch noch genug aber jetzt sind eben andere Sachen wichtig.
Es fehlt uns an nichts (vor allem, weil wir davor lange Geld angespart haben von dem wir jetzt zehren können) aber klar wird es im zweiten Jahr,wenn ich kein KBG mehr bekomme enger werden.
Dennoch finden wir es toll und absoluten Luxus, so viel Zeit für unsere Kinder zu haben!
Ich hab ein Bild meiner verstorbenen Mama im Wohnzimmer hängen. Mein Sohn (5 Monate) grinst und lacht regelmäßig in Richtung des Bildes. Daran bin ich schon fast gewöhnt aber letztens hat meine große Tochter (fast 3 Jahre) daneben gespielt und plötzlich gesagt: die Oma im Himmel bekommt das große Pferd." So aus dem Nichts. Also wir haben kurz davor nicht über sie gesprochen oder so.
@soso gibt es denn Alltagssituationen in denen er meist straft? Klassische Situationen in denen er bis jetzt meist oder immer gedroht hat? Also ich denke da jetzt an: müdes oder hungriges Kleinkind kann nicht mehr kooperieren am Abend und will nicht aufräumen. Das wär so ein Klassiker wo es oft "wenn/dann" Sätze hagelt.
Gibt's Situationen bei denen du schon vorhersagen kannst wie dein Mann reagiert? Dann würde ich da eingreifen, ihn quasi stoppen und sagen: "ich möchte dir gerne zeigen, wie ich diese Situation ohne zu drohen und zu strafen löse. Bitte lass es mich versuchen, es ist mir wichtig!" Ich denke, es klappt besser wenn man versucht auszudrücken, dass es DIR wichtig ist und nicht in die Anschuldigung verfällt ("das ist Blödsinn, wie du das machst/das geht besser...") weil dann natürlich die Bereitschaft was neues zu "lernen" viel eher vorhanden ist.
Verstehst du was ich meine?
Wir haben auch "Tempo kleine Schnecke". Da werden die Schnecken aber mehr fürs Rollenspiel verwendet. Also so wie in der Anleitung spielen wir es nie. Beschäftigt ist sie trotzdem gern damit.
Es gibt hier einige Mamas mit 4 Kindern. Vielleicht meldet sich ja eine von ihnen hier.
Es ist schwierig. Die Eltern, die sich bewusst für ein viertes Kind entschieden haben sagen natürlich,dass es nicht wegzudenken ist, sie es nicht missen wollen und es über alles lieben. Die Eltern, die sich bewusst für weniger Kinder entscheiden werden ebenfalls sagen, dass es genau so passt. Im Endeffekt ist das eine sehr persönliche Entscheidung.
Ich gebe aber @mydreamcametrue recht. Finanziell sind 4 Kinder sicher ein Wahnsinn. Wenn ich mir anschaue, was wir alleine jetzt zu viert (und ich hab ein Baby, dass noch voll gestillt wird und uns dahingehend nix kostet) alleine für Lebensmittel aufgeben. Es gibt Tage, da isst meine Tochter fast so viel wie ich zu Mittag. Windeln, Krippe, etc. das alles fällt ja pro Kind an und kostet dem entsprechend.
Urlaube und Ausflüge sind mit 4 Kindern sicher eine Ausnahme und ein absoluter Luxus (es sei denn, man hat einen Mann der wirklich extrem gut verdient).
Natürlich geht es, wenn man will aber die Frage ist eben OB man will.
Ja, die nervliche Belastung ist sicher auch ein Thema aber ich glaub da ist es nach Zwillingen schon fast "wurscht" ob noch eines dazu kommt 😅
Wir haben zwei Kinder. Ein drittes ist nicht ausgeschlossen aber auch hier wird es eine lange Diskussion darüber geben ob es "vernünftig" ist. Nach 3 wäre für mich persönlich aber definitiv Schluss!
@kea der Artikel wurde von einer Person verfasst die ihre eigene Meinung dazu vertreten hat.
Ich glaube Heather Kirkorian und ihr Team befassen sich damit. Hab mir da ein paar Ted Talks angeschaut aber die Studie dazu nicht.
Klar ist es wie immer "die Menge macht das Gift". Ich glaube trotzdem, dass gerade Babys von dem "Dauergerausche" von TV und Radio gestört werden. Sie müssen ohnehin mit einer Vielzahl von neuen Eindrücken zurecht kommen. Ein ständig flimmernder Fernseher im Hintergrund muss da echt nicht sein.
Ich hab soeben einen langen und sehr interessanten Artikel zu diesem Thema gefunden.
Es wird dabei auch auf die Frage eingegangen, ob es störend ist wenn nebenbei ständig der TV läuft (was einige hier ja immer wieder bejaht und als harmlos abgetan haben).