@Biene880 ja, wenn beide Elternteile zielstrebige Karrieremenschen sind, ist das natürlich schwierig. Es ist halt so: er wird (sofern er die Führungsposition bekommt) wohl auch nicht in ETZ gehen und 40 Stunden oder sogar mehr arbeiten... Klar, wenn das Baby das von klein auf gewöhnt ist, dann ist es einfach so. Das Baby kennt es ja nicht anders aber man verpasst halt schon sehr viel wenn beide Eltern so viel arbeiten. Ich hab das "Glück" das mein Mann kein Karrieremensch ist und quasi seine Aussicht auf Aufstieg, etc. zugunsten unserer Kinder aufgegeben hat und auch ich werde vermutlich im nächsten Jahr einen Schritt zurück machen und nur noch Teilzeit arbeiten um das Maximum an Zeit für unsere Kinder zu haben, so lange sie noch klein sind und uns brauchen.
Das es für dich de facto nicht anders möglich ist, hab ich verstanden und kann das auch nachvollziehen. Bei deinem Partner sieht die Sache für mich aber anders aus. Er kann sich entscheiden was ihm wichtiger ist.
Und wenn die Antwort ist "meine Karriere" (was völlig legitim ist) dann solltet ihr überlegen den KiWu vielleicht noch ein paar Jahre aufzuschieben bis zumindest einer von euch sich dem Kind eine Weile ungeteilt widmen kann.
Das ist jetzt vielleicht eine unpopuläre Meinung und wahrscheinlich auch nicht das, was du hören willst aber ich sag's trotzdem.
Und auch: wenn das Kind erstmal da ist wird euch beiden vieles enorm unwichtig vorkommen!
@soso ich persönlich halte gar nix von Belohnungsystemen was Hausarbeit betrifft. Die Kinder sind Teil einer Gemeinschaft und sollten daher lernen, dass es gewisse Aufgaben gibt die jeder zu erledigen hat damit sich jeder in der Gemeinschaft wohl fühlt (weil die Bedürfnisse ALLER Familienmitglieder zählen).
An Schulnoten würde ich persönlich es auch nicht knüpfen weil die Motivation dann das Geld ist. Tatsächlich möchten wir ja aber, dass unsere Kinder gute Noten haben wollen weil sie das aus eigenem Interesse wollen. Vor allem, werden sie dann im Endeffekt dafür "bestraft" (weniger/kein TG) wenn sie sich in einem Fach schwer tun oder Schwierigkeiten mit dem Lernen haben.
Ich bin aus dem Grund auch eher für bedingungslos.
Wenn sie darüber hinaus noch was dazu verdienen wollen (z.B. weil sie auf etwas hin sparen) dann sehr gern.
H. singt aus vollem Halse ein Lied.
J.(6 Monate) liegt in der Wippe und lächelt sie ganz verliebt an.
H. zu mir: "Mama, der J. ist tief beeindruckt."
😂😂😂
@mydreamcametrue du hast hier deine Sichtweise glaube ich ausführlich dargelegt. Du verstehst es nicht und das musst du auch nicht.
Ich finde es allerdings schade, dass immer ein Hauch Vorwurf mitschwingt.
Ich bin mir ganz sicher, dass es viele glückliche Kinder gibt die nicht ausschließlich von Mama und Papa betreut werden im ersten Lebensjahr. Wie gesagt, es geht um die Qualität.
Und wer sagt denn, dass eine Nanny nicht vielleicht sogar liebevoller und besser mit dem Kind umgeht als die eigene Mutter. Gibt ja auch genug Pflegekinder z.B. die bei Fremden Personen viel besser aufgehoben sind als bei den leiblichen Eltern.
Wie ist es zu.B. wenn man selbstständig ist und ein eigenes Unternehmen führt mit einigen Angestellten?
Darf man keinen Kinderwunsch haben, nur weil man Selbstständig ist oder ist das dann eine Ausnahme weil es ja die eigene Firma ist???
Die wenigsten Selbstständigen werden es sich leisten können Monatelang oder gar Jahrelang auszufallen.
Mit Muttermilch kann man nicht überfüttern.
Vor allem wachsen sie im ersten Jahr auch so viel. Ein Mal einen ordentlichen Schub und - Zack - schon sind ein paar Speckringe weniger.
Und sobald sie erstmal krabbeln und gehen lernen ist das sowieso alles wieder unten. Die Knirpse bewegen sich ja ununterbrochen im Gegensatz zu uns faulen Erwachsenen 😉
Mach genau so weiter wie bisher!
Mhhhh, also das Kinder im ersten Lebensjahr ausschließlich von den eigenen Eltern betreut werden müssen/sollten halte ich für Blödsinn. Natürlich ist das der optimale Fall aber es geht um die Qualität der Betreuung, nicht um die Person an sich.
Kinder binden sich an die Person, die da ist und wenn das ein liebevolles Au-Pair oder eine Nanny ist, die die Kinder 1zu1 betreut während die Eltern arbeiten kann das durchaus eine gelungene Konstellation sein.
Kinder und Babys sind sehr anpassungsfähig. Mit einer liebevollen, zugewandten Bezugsperson die Nähe und Zuneigung gibt und sich immer sofort um die Bedürfnisse des Babys kümmert wird kein Baby das Urvertrauen verlieren oder sozial vereinsnamen. Auch, wenn das nicht Mama oder Papa sind.
Ich verdiene ebenfalls mehr als mein Mann und wir haben uns die Karenz 50/50 geteilt. Ich bin nach einem Jahr wieder Vollzeit arbeiten gegangen und ja, das war schon sehr hart und das obwohl ich ein ganzes Jahr exklusiv meiner Tochter gewidmet habe. Ich hatte aber das Glück, mir die Arbeitszeit so flexibel einteilen zu können, dass ich oft schon um 16 Uhr wieder zu Hause war und somit noch Zeit mit meiner Tochter hatte.
Ich konnte mich auch nur deshalb gut in der Arbeit fokussieren weil ich wusste, dass mein Kind zu Hause die beste Betreuung hat, die es gibt (den Papa). Ich finde, dass ist die Voraussetzung: das man als Mama wirklich 100% glücklich ist mit der Art wie das Kind betreut wird denn dann wird es meistens auch fürs Kind passen. Gibt nix schlimmeres wie wenn man jeden Tag beim Abgeben vom Kind Bauchschmerzen hat.
Ich finde es übrigens schade, dass die TE noch gar nicht näher erläutern konnte was genau sie vor hat und es schon so viel negative Kommentare gibt.
Nur weil es in Österreich bisher so normal war 2 Jahre nur beim Kind daheim zu hocken heißt das nicht,dass Mütter die kürzer zu Hause sind automatisch keine Mütter hätten sein sollen.
Bin letzten Sonntag mit Biontech-Pfizer geimpft worden und Stille meinem Sohn voll. Hatte keinerlei Bedenken. Sohn geht's prima und mir auch. @Talia56 mir hat am Tag darauf der Arm weh getan und ich hab mich allgemein etwas "grippig" gefühlt und hatte Kopfweh. Hab am Vormittag ein Mexalen genommen. War allerdings alles aushalbtbar und sicher 100x besser als Covid.
Am Dienstag ging es mir so gut wie immer.
@Kate_87 klingt zwar blöd aber: du weißt zumindest, dass du gut darauf ansprichst.
Ich bin am Sonntag Abend spontan geimpft worden (war beim Testen und sie haben mich gefragt ob ich sofort noch impfen gehen möchte) und hatte fast die selben Symptome wie du, nur das ich mich nicht ganz so scheiße gefühlt hab. Insgesamt etwas "groggy". Es heißt, je jünger man ist, desto stärker fällt die Impfreaktion aus.