Am 24. werden wir ausschlafen. Eine Runde spazieren gehen und gemeinsam kochen. (Kinder sind 8 und 11)
Mittags wird "groß" gegessen. Es ist für jeden was dabei. Abends belegte Brötchen.
Um 16 Uhr gehen wir zur Kindermette.
Danach müssen die Kinder im Vorraum warten bis alles bereit ist.
Etwa 17.30 geht's los mit Bescherung. Ein paar Lieder, Fotos und dann darf ausgepackt werden.
Meine Große wurde 3 Wochen nach der Zwillingsguburt 3 Jahre alt.
Plansectio bei 37 plus 3. 2860g und 2980g , also beide fast 3kg.
Freitags Kaiserschnitt und Montag ging's schon nach Hause.
Es kommt sehr auf den Charakter der Kinder an ob sich was schwerer oder leichter händeln lässt.
Einer meiner Jungs war ein Schreibaby, das hat uns vieles erschwert.
Anfangs haben sie in einem Bett geschlafen, aber R hat sich schon mit 5 Wochen! Gedreht und seinen Bruder geweckt.
Synchronisieren ging bei uns gar nicht. Während R fast ständig trinken wollte, wollte S nur 2 Mahlzeiten nachts. Durch starken Reflux hat er ständig erbrochen wenn wir ihn zum trinken geweckt haben. Da blieb kaum was im Kind. Also sind wir Recht schnell dazu gewechselt jedem Kind seinen Rhythmus zu lassen.
Wir hatten einen Noname Kinderwagen. Ich hab aber auch beide getragen, weil meine große Tochter Rollstuhlfahrerin ist und beides einhändig zu lenken war nicht ideal.
Auto hatten wir immer schon einen Bus. 6 Sitzer. Da passen 3 Kindersitze auf die Rückbank. (Hyundai H1)
Meine Jungs sind jetzt 8 und grund verschieden. Sie sehen sich auch nicht wirklich ähnlich. Ich hab 3 Kinder von denen 2 zufällig am selben Tag geboren sind. 🤪
Wir haben sie aber nie gleich angezogen, waren ab dem 2. Geburtstag in unterschiedlichen Krippengruppen. Mir war immer wichtig, dass sie als Individuen gesehen werden.
Ich würde dir einfach raten nach Bauchgefühl zu entscheiden, jedes Kind individuell zu betrachten und tun wie du es auch mit einem Baby getan hast.
Klar kommen dann Abstriche wie zum Beispiel "Babysitter" Fernseher für die Große während man die Kleinen hinlegt. Meine durfte immer Sandmann schauen und sich dann leise zu uns legen wenn's länger gedauert hat. vorgelesen hab ich danach, wenn sie nicht mit eingeschlafen ist.
Meine Tochter war immer dabei und hat geholfen. Wickeln, anziehen, baden, eincremen.... Sie war eine tolle große Schwester und eigentlich nie eifersüchtig.
Es ist am Anfang viel aber es bessert sich.
Ausruhen während die Babys schlafen ist selten, weil dann Großkind exklusive Zeit fordert.
Niemand ist perfekt und es braucht Zeit bis alles zusammen findet.
Ich würde es ganz wichtig finden eine Diagnostik zu machen. Auch für die Schule dann.
Jetzt hättet ihr Zeit für Therapien.
Niemals würde ich ein Medikament ohne entsprechender Diagnose geben. Ich würde alles andere vorher probieren und wenn es nicht anders geht ärztlichen Rat befolgen.
Ich kenne das Medikament nicht, meines Wissens darf auch nur ein Psychiater welche verschreiben und kein Psychologe.
Und bitte suche einen Kindergarten mit geschulten Personal. In Wien gibt es (wenige, aber es gibt sie) sogenannte heilpädagogische Gruppen neben Integrationsgruppen. Diese sind deutlich kleiner und der Betreuungsschlüssel ist je nach Diagnose viel besser als in normalen Kindergarten Gruppen.
ich hab 3 Kinder mit unterschiedlichen Diagnosen und den Vergleich zwischen heilpädagogischer und normaler Kindergartengruppe. Kinder sind inzwischen 11 und die Zwillinge 8 j. Alt.
Ich weiß nicht mehr wann ich das Gespräch im Krankenhaus hatte wo der Termin ausgemacht wurde.
Ich hatte Risiko Schwangerschaften und war sowieso 14 tägig bei Kontrollen dort.
Es ist fast 11 und fast 8 Jahre her.
Meine Große Tochter wurde bei 39 plus 1 geholt, die Zwillinge bei 37+3.
Meine Kinder haben in dem Alter Mittags kaum mehr geschlafen. Außer im Auto. Das war lang ein Grund einzuschlafen.
Das ist sehr individuell.
Aber wenn Mittagsschlaf sollten 4-5 Stunden wach- Zeit bis abends sein. Zwischen 13 und 15 Uhr 1 Stunde, 1,5 und dann gut auspowern sollte Kindlein um 20 Uhr wieder müde genug sein. Muss man ausprobieren, da gibt es wirklich kein Patentrezept.
Nachts wach geworden sind 2 von 3 bis sie ca. 4 Jahre alt waren. Geholfen hat nur sich dazu legen oder kinder ins Elternbett holen. War dann für alle viel entspannter.
einschlafen im eigenen Bett, aber beim ersten wach werden einfach zu uns geholt, sonst hätten die Jungs die Große aufgeweckt. Wenig sprechen, wenig Licht, und vor allem keine Aufregung.
Das war für uns auch die Zeit in der die Kinder ein großes Bett bekamen, damit ein Elternteil auswandern kann oder eben beim Kind weiter schlafen kann. Aufgestanden wurde immer gegen 6/6.30. sie waren da alle 3 schon in der Krippe/Kindergarten und wir mussten um 7.15 Uhr daheim los.
Wenn sie dann älter ist, kommt sie allein zu euch, wenn sie wach wird.
Ist bei uns heute noch so mit 7 (Zwillinge) und 10. Zwar nicht jede Nacht, aber doch noch ab und zu.
@Mohnblume88 ich verstehe das sehr gut. Es sollte wirklich Hilfe zur Selbsthilfe sein. Ich wollte das nicht als "einfach" darstellen. Und ja es ist auch Charakterabhängig wie leicht oder schwer das fällt.
Der erste Weg zur Akzeptanz ist das Kind als das zu betrachten was es ist. Das eigene Kind. Erst im 2. Schritt sind die Extras relevant. Und ja sowas braucht Zeit, aber wenn man sich bei jedem Tief ins Bewusstsein ruft, dass es ums Kind geht wird es irgendwann "besser". Man wächst mit seinen Aufgaben.
Meine Oma ist vor 30 Jahren gestorben, sie sagte immer : Man bekommt nur das im Leben was man auch verkraften kann. Jeder kann über sich hinaus wachsen.
Deine Freundin ist unglaublich stark, wurde "auserwählt" um dem Kind in seinem Sein Hilfe zu geben. klingt jetzt als ob ich verrückt wäre 😅 aber ich hoffe Du weißt was ich meine. Sucht Euch das "Gute" einen Grund der hilft es zu verstehen. Irgendeinen.
Der erste Weg ist die amtliche Diagnose,
Es gibt natürlich unterschiedliche "Härtegrade" bei jeder Diagnose. Aber auch für vieles schon Medikamente, die dem Kind helfen zu sich selbst zu finden. (Ich gebe keine, weil wir ohne zurecht kommen, er keine Probleme nach außen hin hat)
Bei jeder Diagnose gibt es Anlaufstellen, Psychologen für die Mama, die ihr den Umgang erleichtern können.
Einen Trick 17 gibt es nicht, weil alles so individuell ist. Wenn man das Kind nicht kennt, ist es nochmal schwieriger richtige Tips zu geben. Es gibt das Sprichwort : kennst du einen Autisten, kennst du EINEN Autisten. Jeder im Spektrum ist anders, auch wenn fast alle AD(H)S dabei haben.
@Talia56 wie gesagt, ich versteh das alles. Ich spüre die gleiche Last wie andere Betroffene, ich kenne diese Gefühle, aber ja es gelingt mir da drüber zu stehen. Sie zu verdrängen, Lösungen zu finden, es anzunehmen.
Vielleicht weil wir soo viele Jahre auf unsere Kinder warten mussten, alles nicht so easy lief wie anderswo. Ich schon vorher viel Kraft investieren musste um Mama werden zu dürfen.
Sie mein Lebensmittelpunkt sind, nichts ist mir wichtiger.... natürlich auch nicht richtig, ich weiß schon, dass dies eher unter Verrückt und Unnormal fällt, aber ich denke und fühle nun Mal so. Und mein Mann zum Glück auch. Wir ticken beide gleich dämlich.
Wir waren viele Jahre das Vereinslokal von mehreren Behinderten Vereinen, ich hatte nie Berührungsängste, kannte so gut wie alle Diagnosen und Behinderungen schon vorher. Hab diese Menschen nie als anders wahr genommen. Vielleicht Schutz Bedürftiger, aber nicht komisch oder seltsam oder sonst wie abstoßend. Vielleicht auch ein Grund warum ich das leichter verdaue. Ich habe gesehen, dass viele selbstbestimmt mit Job und Wohnung leben. Ich hab gesehen wo die Reise mit Behinderung hin gehen kann und weiß deshalb, dass eine Diagnose nicht das Ende ist.
Es braucht Kraft, Ausdauer und Liebe. Dann wird das schon.
Ängste kommen und gehen, sie kommen nicht um zu bleiben sondern um überwunden zu werden.
Ich würde mir 3 Sachen anschauen. Ihn schnuppern lassen und er soll sich daraus was aussuchen. Aber es sollte halt vorher auch klar sein, dass die Kursdauer/Semester/Jahr fertig gemacht werden muss.
Zeig ihm nur Sachen die von der Trainingszeit her für dich passen.
Ich bin mit den Kleinen immer spazieren gegangen, Spielplatz oder sowas während Tochter beim Training war. Sie hat mit 2 beim Rollitraining angefangen (natürlich auch um den normalen Umgang zu lernen) mit 4 beim Schwimmen und mit 8 noch Tanzen dazu.
Man funktioniert nur.
Wir haben uns gegen Nachmittagsbetreuung entschieden.
Und es ist manchmal kaum auszuhalten.
(3Kinder)
Aber rudern so schon seit 7 bzw 10 Jahren dahin.
Uns hilft die Familien-Sportwoche vom Behindertensportverband. 1 Woche nur unter Gleichgesinnten. Jeder schaut auf jeden und alle gemeinsam auf sich.
Kinder, Geschwister und Eltern haben getrennte Zeit. Und wenn einer auszuckt ist das halt so. Keiner schaut dämlich drein, es ist alles für alle so herrlich normal.
Es ist so unterschiedlich wie man damit umgeht. Jeder findet aber seinen Weg. Man wächst mit seinen Aufgaben.
Die betroffene Mama soll Mal erhöhte Familienbeihilfe und Pflegegeld beantragen. Kann so ihre Stunden etwas geringer halten, (mein Mann ist auch selbstständig) und hat vielleicht dann mittags noch Luft bevor der Kindergarten aus ist.
Ich will euch nicht die Illusion rauben , aber bei uns ist das teilweise jetzt noch so. Und es gehen alle 3 zur Schule. 😂
Solang wir wach sind, will keiner schlafen.
Ja sie sind um 19.30 Uhr im Bett, aber geschlafen wird erst wenn auch wir ins Bett gehen. Das ist halt dann schon um 20.30 oder 21 Uhr der Kinder wegen.