Ich bin auch für begleitete Treffen. Wenn ihm was daran liegt, wird er es tolerieren, wenn nicht im besten Fall in Luft auflösen.
Einfach über Nacht würde ich ihm das Kind nicht anvertrauen.
Wenn er die Vaterschaft anerkannt hat muss er auch zahlen, bzw kriegst du die Alimente vom Staat bezahlt und werden bei ihm eingefordert.
Jedes SPZ ist anders und jede ASS (Autismus Spektrum) ist anders. Es lassen sich zwischen den Kindern eigentlich kaum bis keine Vergleiche ziehen.
Meine Jungs sind jetzt 8Jahre alt. Mein Autist ist mit 11 Monaten frei gegangen, hält Blickkontakt und hat mit 18 Monaten in vollständigen Sätzen gesprochen. Er war in allem früher dran als der Durchschnitt oder sein Zwillingsbruder. Der Bruder hat eine Sprachdyspraxie, er hatte auch mit 3 schon Logo. Er redet jetzt zwar viel, aber nach wie vor unverständlich. ADHS haben beide. Heißt, das Konzentration oder "still sitzen"schwer fallen. Einer kann's gut kontrollieren, sich also anpassen, der andere weniger.
Fehlender Blickkontakt ist nicht immer gleich im Spektrum zu suchen und kann auch auf fehlende Konzentration hindeuten, vielleicht ist es ihr zu langweilig den anderen anzuschauen, wenn so viel Interessantes um sie herum ist.
Es kann eine kleine Verzögerung sein oder eben tatsächlich eine Diagnose.
Vielleicht zur Beruhigung, meine Kinder gehen in ganz normale Schulen mit ganz normalem Lehrplan, haben Freunde und sind "normal". (Ich darf das so sagen, meine Tochter ist Rollstuhlfahrerin mit Extras " ich kenn also auch die andere Seite, mit sichtbaren Beeinträchtigen) Das Leben ist deshalb nicht zu Ende. Nur vielleicht manchmal anstrengender.
Macht mal eine Entwicklungsdiagnostik, dann kann man Therapien besser einsetzen. Ergo ist prinzipiell nie verkehrt. Logo hilfreich bei schlechter Aussprache. Für nonverbale Kinder (was deine ja nicht ist, wenn sie spricht) gibt es andere Ansätze. Zum Beispiel GuK (Gebärden unterstützte Kommunikation, eigentlich für Gehörlose Kinder entwickelt)
Hörtest habt ihr vermutlich schon gemacht, falls nicht nachholen. In Wien empfehle ich das St. Anna. Hno Ärzte machen nur oberflächliche Tests. Manchmal wird zwar gehört, aber bestimmte Tonlagen oder die Richtung kann nicht wahrgenommen werden.
Lange Rede, kurzer Sinn: zuerst gut abklären, dann Sorgen machen (wenn's sein muss), sammeln, Kraft tanken und loslegen um Kind und Euch als Familie zu helfen, ggf neu zu finden, annehmen ist der erste Schritt zum Ziel.
Alles Gute !
Im besten Fall ist es nur eine kleine Entwicklungsverzögerung
@Talia56 zuerst nennt sich das Empfehlungen, es kommt auch auf den Schweregrad der Beeinträchtigung an. Sie zählen mögliche Schulen auf. Wenn du Schule A angibst kannst du trotzdem Schule B zugewiesen werden. Kennst du ja. 😉
Sie entscheiden unterm Strich. Trotzdem gibt's Mal das Gefühl mit Normalität und Wunsch Schule angeben....
@zilly nicht ganz dein Thema, Entschuldige.
Google Mal nach Präs 6 Vergabestelle. Da findest du bestimmt zumindest theoretisch Kontaktdaten.
Am 24. werden wir ausschlafen. Eine Runde spazieren gehen und gemeinsam kochen. (Kinder sind 8 und 11)
Mittags wird "groß" gegessen. Es ist für jeden was dabei. Abends belegte Brötchen.
Um 16 Uhr gehen wir zur Kindermette.
Danach müssen die Kinder im Vorraum warten bis alles bereit ist.
Etwa 17.30 geht's los mit Bescherung. Ein paar Lieder, Fotos und dann darf ausgepackt werden.
Meine Große wurde 3 Wochen nach der Zwillingsguburt 3 Jahre alt.
Plansectio bei 37 plus 3. 2860g und 2980g , also beide fast 3kg.
Freitags Kaiserschnitt und Montag ging's schon nach Hause.
Es kommt sehr auf den Charakter der Kinder an ob sich was schwerer oder leichter händeln lässt.
Einer meiner Jungs war ein Schreibaby, das hat uns vieles erschwert.
Anfangs haben sie in einem Bett geschlafen, aber R hat sich schon mit 5 Wochen! Gedreht und seinen Bruder geweckt.
Synchronisieren ging bei uns gar nicht. Während R fast ständig trinken wollte, wollte S nur 2 Mahlzeiten nachts. Durch starken Reflux hat er ständig erbrochen wenn wir ihn zum trinken geweckt haben. Da blieb kaum was im Kind. Also sind wir Recht schnell dazu gewechselt jedem Kind seinen Rhythmus zu lassen.
Wir hatten einen Noname Kinderwagen. Ich hab aber auch beide getragen, weil meine große Tochter Rollstuhlfahrerin ist und beides einhändig zu lenken war nicht ideal.
Auto hatten wir immer schon einen Bus. 6 Sitzer. Da passen 3 Kindersitze auf die Rückbank. (Hyundai H1)
Meine Jungs sind jetzt 8 und grund verschieden. Sie sehen sich auch nicht wirklich ähnlich. Ich hab 3 Kinder von denen 2 zufällig am selben Tag geboren sind. 🤪
Wir haben sie aber nie gleich angezogen, waren ab dem 2. Geburtstag in unterschiedlichen Krippengruppen. Mir war immer wichtig, dass sie als Individuen gesehen werden.
Ich würde dir einfach raten nach Bauchgefühl zu entscheiden, jedes Kind individuell zu betrachten und tun wie du es auch mit einem Baby getan hast.
Klar kommen dann Abstriche wie zum Beispiel "Babysitter" Fernseher für die Große während man die Kleinen hinlegt. Meine durfte immer Sandmann schauen und sich dann leise zu uns legen wenn's länger gedauert hat. vorgelesen hab ich danach, wenn sie nicht mit eingeschlafen ist.
Meine Tochter war immer dabei und hat geholfen. Wickeln, anziehen, baden, eincremen.... Sie war eine tolle große Schwester und eigentlich nie eifersüchtig.
Es ist am Anfang viel aber es bessert sich.
Ausruhen während die Babys schlafen ist selten, weil dann Großkind exklusive Zeit fordert.
Niemand ist perfekt und es braucht Zeit bis alles zusammen findet.
Ich würde es ganz wichtig finden eine Diagnostik zu machen. Auch für die Schule dann.
Jetzt hättet ihr Zeit für Therapien.
Niemals würde ich ein Medikament ohne entsprechender Diagnose geben. Ich würde alles andere vorher probieren und wenn es nicht anders geht ärztlichen Rat befolgen.
Ich kenne das Medikament nicht, meines Wissens darf auch nur ein Psychiater welche verschreiben und kein Psychologe.
Und bitte suche einen Kindergarten mit geschulten Personal. In Wien gibt es (wenige, aber es gibt sie) sogenannte heilpädagogische Gruppen neben Integrationsgruppen. Diese sind deutlich kleiner und der Betreuungsschlüssel ist je nach Diagnose viel besser als in normalen Kindergarten Gruppen.
ich hab 3 Kinder mit unterschiedlichen Diagnosen und den Vergleich zwischen heilpädagogischer und normaler Kindergartengruppe. Kinder sind inzwischen 11 und die Zwillinge 8 j. Alt.
Ich weiß nicht mehr wann ich das Gespräch im Krankenhaus hatte wo der Termin ausgemacht wurde.
Ich hatte Risiko Schwangerschaften und war sowieso 14 tägig bei Kontrollen dort.
Es ist fast 11 und fast 8 Jahre her.
Meine Große Tochter wurde bei 39 plus 1 geholt, die Zwillinge bei 37+3.
Meine Kinder haben in dem Alter Mittags kaum mehr geschlafen. Außer im Auto. Das war lang ein Grund einzuschlafen.
Das ist sehr individuell.
Aber wenn Mittagsschlaf sollten 4-5 Stunden wach- Zeit bis abends sein. Zwischen 13 und 15 Uhr 1 Stunde, 1,5 und dann gut auspowern sollte Kindlein um 20 Uhr wieder müde genug sein. Muss man ausprobieren, da gibt es wirklich kein Patentrezept.
Nachts wach geworden sind 2 von 3 bis sie ca. 4 Jahre alt waren. Geholfen hat nur sich dazu legen oder kinder ins Elternbett holen. War dann für alle viel entspannter.
einschlafen im eigenen Bett, aber beim ersten wach werden einfach zu uns geholt, sonst hätten die Jungs die Große aufgeweckt. Wenig sprechen, wenig Licht, und vor allem keine Aufregung.
Das war für uns auch die Zeit in der die Kinder ein großes Bett bekamen, damit ein Elternteil auswandern kann oder eben beim Kind weiter schlafen kann. Aufgestanden wurde immer gegen 6/6.30. sie waren da alle 3 schon in der Krippe/Kindergarten und wir mussten um 7.15 Uhr daheim los.
Wenn sie dann älter ist, kommt sie allein zu euch, wenn sie wach wird.
Ist bei uns heute noch so mit 7 (Zwillinge) und 10. Zwar nicht jede Nacht, aber doch noch ab und zu.