Also wir mussten zu Beginn Mal vom Arzt etwas bringen, ob wir gesund sind. Ich weiß aber nicht mehr genau was. Aber soweit ich mich erinnern kann, ist es wichtig dass einer von beiden fit ist bzw man evt nicht gerade eine schwerwiegende Erkrankung hat. Aber so genau weiß ich es echt nicht mehr.
Aber wenn es um die Risiko Schwangerschaft geht, dann ist das sicher kein Hindernis.
Ja man findet im Internet wirklich nichts, deswegen schreib ich das hier. Man bekommt sonst echt keine Infos. Dann arbeiten nicht nur die Bundesländer sondern auch noch die Bezirke unterschiedlich.
Falls ihr euch zur Pflegschaft entscheidet, macht ihr was tolles. Man gibt einem Kind eine neue Chance. Und es werden dringend Pflegeeltern gesucht. Aber ich denke, der weg wird nicht einfach sein.
@befee@melly210
Ja wir hoffen, dass sie bei uns bleiben, aber Garantie hast nie.
Der Kurs beginnt erst nächstes Jahr im Herbst. Also auch diese Prozedur als Pflegeeltern dauert gut 2 Jahre.
Ich finde es toll, dass hier so viele schreiben. Von allen Seiten - Seite der adoptierten und die, die ein Kind frei gegeben haben, die die ein Kind aufgenommen haben.
Vielen lieben Dank.
Hier sieht man sehr gut, das man das Thema offen angehen sollte. Offen in der Gesellschaft und auch offen zu dem Kind. Ich würde es dem Kind nie vorenthalten, dass es adoptiert wurde. Es muss selbst entscheiden, wie es mit der Info umgehen will und ob es die Eltern kennenlernen will. Aber es sollte wissen, das es adoptiert wurde.
Wir wissen nicht ob es geht, aber wir würden gerne ein Kind offen od halboffene adoptieren aber auch gerne angeben, dass wir offen gegenüber einer Pflegschaft sind. Jedoch wie schon gesagt, lieber ein wirklich kleines Kind bzw Baby.
Wir müssen uns informieren, ob wir uns für beides anmelden können.
Vielen Dank an alle hier. Ich höre gerne andere Meinungen, Erfahrungen und Sichten. Ich denke man fängt dadurch auch viel mehr über sich selbst zum Nachdenken an und das ist in so einer Situation wichtig. Man trifft da eine wichtige Entscheidung, die nicht nur für einen selbst alles ändert.
Danke
Du hast Recht, ich habe schon ewig nicht mehr geschrieben. Tut mir leid.
Uns geht es gut. Der Kleine ist jetzt schon ein kleiner Großer. Er ist 6 Jahre und kommt im September in die Schule.
Der Kontakt zur leiblichen Mutter ist nach wie vor nicht vorhanden. Sie hat sich seit Jahren nicht gemeldet. Arbeitet immer kurz und gibt keinen Wohnsitz an. Sobald sie einen Arbeitsplatz hat, kommt die Post der BH dort an und sie hört oft wieder auf und ist wieder nirgendwo erreichbar. Quasi untergetaucht.
Der leibliche Vater wurde nie angegeben von der leiblichen Mutter. Somit gab es da nie Kontakt. Aber ich denke es war ein großer Mann, denn der Kleine ist schon 120cm mit Schuhgröße 33. Geht dahin.
Er fragt nie nach der leiblichen Mutter weil er sich nicht an sie erinnern kann. Er fragt nur, ob er in meinem Bauch war und dann erklär ich ihn, dass er bei der Mama ... Im Bauch war. Wenn ich Frage ob er sich an sie erinnern kann, kommt ein nein. Das war's aber schon. Nach dem Vater hat er nie gefragt.
Zum Muttertag sagen wir ihm auch immer ,dass er 2 Mamas hat. Aber ist kein echtes Thema für ihn.
Im Pflege Kurs waren 1 od 2 Mal Eltern von bereits erwachsenen Pflegekinder da und einmal ein erwachsenes Pflegekind. War sehr spannend und informativ.
Wir kennen andere Pflegeeltern in der Umgebung, da wir schon ein paar Mal gefragt wurden, ob wir angehenden Pflegeeltern Fragen beantworten können und es wurde ein Treffen vereinbart. Da helfen wir gerne.
Und wenn man will, kann man als Pflegeeltern einer Supervisionsgruppe beitreten wo es monatlich ein Treffen gibt. Sind wir kurz dabei gewesen. Da wir aber keine Probleme mit leiblichen Eltern haben, sind wir da auch raus. Unsere Problemchen sind normale Probleme die alle Eltern haben. Trotz Phasen, austesten,.... Wie jedes Kind.
Was wir schon merken ist, dass er es gar nicht mag jemanden in die Augen zu sehen. Bei uns schon, außer wir schimpfen od wollen ein ernstes Gespräch führen, da wendet er sich auch bei uns ab. Aber hallo sagen, reden mit anderen außerhalb der Familie ist echt schwer für ihn Augenkontakt herzustellen. Das mag er nicht.
Er ist im zwischenmenschlichen etwas hinten nach. Wenn er nicht mehr mag, auch beim Spielen dann ist er einfach weg, sagt nichts. Aber dafür im kognitiven weit vorne. Im Kiga meinten sie, wir sollen ihn evt testen lassen, weil er rechnet schon, lernt sich selbst gerade ein paar Mal Reihen, liest schon. Langsam aber er liest es. Er schreibt alle großen Buchstaben. Hat ein arges zahelngedächnis. Er weiß einfach jedes Alter aller Verwandten. Wir fragen ihn wenn wir ein Alter von jemanden wissen wollen. Hihi. Er hat sich selbst und mit dem Tip Toi Buch die Uhr beigebracht, weil er wollte eine Uhr haben.
Wenn er etwas lernen will, ist er voll dahinter. Wir lassen ihn jetzt nicht austesten, das Ergebnis würde so od so nichts ändern. Also solange er dann in der Schule nicht unterfordert wirkt, lassen wir den natürlichen Lauf. Und wer weiß, wie es dann in der Schule so weitergeht.
Es kommt wie es kommt.
Also er führt ein stink normales fades Leben wie jedes andere Kind. Jedes Kind ist Mal da besser Mal da schlechter. Jedes Kind ist anders in der Entwicklung. Und wie meine Freunde immer sagen, wenn sie es nicht wüssten, wäre es 1:1 unser Kind. Weil der Charakter gleich ist. Man erzieht eben das Kind auf seine Weise.
Für uns geht es bald ein letztes Mal auf lange Reise außerhalb der Ferien. Der Weltenbummler ist eh nicht einverstanden, dass man in der Schule nicht einfach auf Urlaub gehen kann. Deswegen freut auch er sich auf Réunion und Mauritius. Also ab nächstes Jahr, wird es wieder mehr Campen als Flugreisen.
Wenn sonst noch Fragen sind oder andere auch was zu berichten haben, nur her damit
Puh so eine Frage kann ich dir nicht beantworten. Einfach den Sozialarbeiter fragen. Die geben eh sehr klare Antworten auf solche Fragen.
So eine Diagnose kann dies schon beeinflussen. Man muss sich halt im klaren sein, dass die Überprüfung 1-2 Jahre in Anspruch nimmt. Dann noch 1 Jahr Kurs ca. Sind schnell mal 3 Jahre um.
Und man muss wissen, dass man sich immer wieder mit den leiblichen Eltern auseinander setzen muss. Man braucht schon eine gewisse mentale Stärke. Zusätzlich zu dem was man als ganz normale biologische Mama sowieso braucht.
Aber einfach nochmal abklären bei den Sozialarbeitern. Einfach anrufen und nachfragen . Sie sind in der Regel sehr offen damit keine Fragen offen bleiben.
Hallo.
Ablehnungsgründe könnten zuerst mal bestehen bei der Anmeldung als Pflegeeltern. zB zu wenig Platz (Wohnraum), zu geringes Einkommen, Alter (bei Dauer-Pflege sollte man nicht zu alt sein, weil sonst die Differenz zu weit auseinander ist. Bei Krisen und Kurzzeit denke ich, ist das kein Problem), gesundheitliche Gründe,...
Sollte da was nicht passen, wird man auch zur Ausbildung bzw zur Aufnahme nicht zugelassen.
Bei der Vergabe kommt es drauf an, was du und dein Partner als Ausschlusskriterium angegeben habt. Also wir hätten sicher kein Kind bekommen, wo das Kind bzw die Eltern etwas mit Drogen zu tun haben, da wir dies ausgeschlossen haben. Also hängt von eurem Fragebogen ab. Dann schauen die Sozialarbeiter, wo passt das Kind gut rein. Evt auch Region, bezüglich der monatlichen Treffen.
Aber ich denke so genau kann man das nie sagen. Evt kommen auch Pflegeeltern eines anderen Bezirks vorher an die Reihe, weil der Bezirk schon lange nicht mehr dran war. Man weiß es nicht.
Aber am besten einfach zu einen unverbindlichen Beratungsgespräch gehen. Da kannst alles erfragen. Den dies ist auch von Bezirk zu Bezirk oft unterschiedlich in der Handhabung.
Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen. Vielleicht haben andere hier auch genauere Infos dazu.
@maria1712
Hallo.
Also im Kurs waren nur 2 Paare, uns eingeschlossen, die Kinderlos waren. Der Rest hatte 1-3 Kinder. Das war ein Thema im Kurs, wie es ist, wenn ein Kind dazu kommt in eine bestehende Familie. Viele Kinder wurden von den Eltern bereits darauf vorbereitet und warteten dann schon sehnsüchtig auf ein neues Geschwisterchen. Natürlich ging es nicht so schnell.
Also das wird angesprochen und ist überhaupt kein Hinderungsgrund, im Gegenteil.
Ich persönlich finde es auch gut, dass man schon Erfahrung mit Kindern hat. Wir wurden ja sozusagen ins kalte Wasser geworfen und von einem auf den anderen Tag waren wir Eltern und hatten gar keine Erfahrung. Für uns eine massive Umstellung. Man kann sich wirklich nicht einstellen darauf. Da hat man natürlich schon mehr Erfahrung, wenn man bereits Kinder hat.
Nächste Woche kommt wieder ein Beitrag von mir, denn da haben wir das letzte Treffen mit der BH. Leider wurde der Termin bereits 3x verschoben. 2x von der KM einmal seitens der BH. Deswegen hab es bei uns kein treffen im Februar.
@Mami122016
Genau, es ist eigentlich das Ziel ein Kind zurück zu führen .
Man kann sich verschieden bewerben.
Kurzzeitpflege, Krisen bzw bereitschaftspflege und Dauerpflege.
Wir haben uns für Dauerpflege entschieden.
Man bekommt aber dann auch ein PPflegekind, dass dem entspricht. Also wir würden kein Kurzzeitpflege Kind bekommen.
Ein wenig Angst spielt evt mit, aber nicht viel, da unsere Sozialarbeiterin U die Leiterin gesagt haben, mehrmals, auch ihr gegenüber , sdas er bei uns bleibt.
In 25 Dienstjahren ist erst einmal ein Kind Retour gegangen hat sie uns gesagt.
Wenn ausserdem ein Kind mehrere Jahre, ich glaub so ab 5 Jahre U dann auch noch schulpflichtig ist, bei uns ist, geht es nicht mehr Retour. Es werden dann halt die besuchskontakte mehr.
Aber da die Mutter boarderline hat und dies ihr 4. Kind ist, machen wir uns da weniger Sorgen, muss ich sagen. Ich möchte diese Gedanken einer möglichen Rückführung nicht haben, weil dann würde man selbst ständig in Sorge leben. Das bringt dann keinem was. Und da es uns schon so oft gesagt wurde, dass er bleibt, ist dies dann auch einfach.
@mirami
Rückblickend muss ich sagen, die Kiwu Behandlungen sind schon körperlich und geistig belastend. Was ich während der Behandlung nicht empfand, aber rückblickend schon. Hab nach 4 Fehlgeburten ein Jahr Pause gemacht bzw müssen weil ein Myom gewachsen ist, was raus musste. Da kam die Überlegung zur Adoption. Was schlussendlich zur Dauerpflege wurde.
Ich wünsche dir/euch viel Kraft für die Behandlungen und hoffe dass es gleich klappt.
Sonst ist Adoption od Pflege wirklich ein super weg. Für beide Seiten.
Toi Toi Toi. Ich wünsche euch alles erdenklich Gute.