Also falls sich jemand in derselben Lage befindet: Ich war ja auch in BK und mir wurde das Geld dann nach 4 Monaten vom AMS gestrichen, weil der Kurs die Ansprüche nicht erfüllt. Das AMS hatte selbst alle Informationen wahrheitsgemäß vorliegen und geprüft und beide Kurse für ausreichend empfunden, das haben sie mir schriftlich gegeben. Das Institut hat mir wiederum schriftlich gegeben, dass der Kurs den AMS-Anforderungen entspricht.
Sorry, hier bin nicht ich als Konsumentin in der Verantwortung. Ich habe mich doppelt rückversichert, dass alles passt, und nicht ICH muss die rechtlichen Anforderungen kennen (die sich in den letzten 10 Jahren nicht verändert haben, egal welches Institut anderes behauptet), sondern das AMS, denn das AMS führt die endgültige Prüfung durch.
Ich habe nirgends betrogen oder auch nur ein falsches Häkchen gemacht. Ich war auch nie fake-online, war auch nicht nötig, mein Kurs hatte von Anfang an keine Seminaranteile - das AMS hat ihn trotzdem akzeptiert. Warum? Gute Frage!
Also falls jemand Ähnliches durchmacht: Meine Beschwerde liegt beim AMS, ich warte auf die Absage, danach geht das Ganze zum Verwaltungsgerichtshof und wenn nötig, klage ich sowohl das AMS als auch das Institut, da beide beschissen haben und zwar gewaltig. Da ich über Insider-Informationen verfüge, die ich hier nicht breittreten werde, kann ich das auch durchaus beurteilen.
Es gibt offenbar ausreichend Leute, die tatsächlich bewusst betrogen haben, sowohl jene in BK als auch Institute (meins zum Beispiel). Ich gehöre nicht dazu und werde mich auch nicht abschaseln lassen.
Recht haben und recht bekommen sind leider zwei Paar Schuhe, aber ich werde hier um mein Recht kämpfen, denn ich sehe nicht ein, wieso die Arbeitnehmer*innen draufzahlen sollen, weil Institutionen ihre Arbeit nicht nur schlecht machen, sondern Korruption betreiben.
Und ich schreibe das hier, damit jene, die nichts damit zu tun haben, auch eine andere Seite sehen. Leider wird in den Medien recht einseitig berichtet und es werden auch kaum aussagekräftige Informationen hergegeben. Hier wird viel zu viel unter Verschluss gehalten, meiner Meinung nach. Jedenfalls ist bei Weitem nicht alles nur "Die Mütter haben hier ja betrogen, die wollten ja nur ihre Babykarenz verlängern und das AMS ist draufgekommen, selber schuld". Das AMS ist ein großer Teil des Problems.
Zum Thema "in manchen Sprachen gibt's kein Sie": Das stimmt, aber man wird ja trotzdem meist mit Nachnamen begrüßt und nicht mit Vornamen. Ob Mrs./Mr. oder einfach der Vorname, das macht auch einen Unterschied, finde ich. Und ich bin bei @Vogi , bin selbst gelernte Elementarpädagogin und finde es absurd, wie viele Leute noch "Tante" sagen. Eine Branche in der Privatwirtschaft ist nicht von öffentlichen Geldern abhängig und braucht sich daher auch nicht zu sorgen, dass sie von der Gesellschaft links liegen gelassen wird, da geht es um Angebot und Nachfrage. Kindergärten haben eine extrem hohe Nachfrage und trotzdem mangelt es an Leuten, die den Beruf lange (und gern) ausüben möchten, und das liegt bestimmt auch an Bezahlung, Umständen und eben auch Wertschätzung. Als Lehrerin in der VS war ich mit den Eltern meiner Schüler*innen immer per Sie und hätte alles andere auch schwierig gefunden. Man kennt die Leute de facto kaum, man kennt ihre Kinder. Wieso sollte ich mit denen per Vorname sein? Man kann per Du sicher wertschätzend und professionell sein, aber kann auch per Sie wenig distant und sehr zugänglich sein, daher erübrigt sich das ganze Werten hier ja eigentlich. Manche handhaben es so, andere anders, das lese ich bisher hier heraus.
Wir haben 21 Monate Abstand und ich kann empfehlen, anfangs das Baby viel auch liegen zu lassen, wenn es zufrieden ist (im Gitterbett, auf einer Decke etc.) und dafür das Kleinkind mitzunehmen, wenn man aus dem Zimmer gehen muss. Denn allein miteinander kann man sie natürlich lange nicht lassen. 😄 Ich hab von Anfang an das Stillen mit Vorlesen verbunden, sodass Ruhe reingekommen ist - den Kleinen hatte ich an der Brust, dem Großen hab ich vorgelesen. Pixi-Bücher sind perfekt, die kann man gut einhändig halten. Auch zum Spielplatz hab ich welche mitgenommen und dort das Stillen mit der Jause des Großen verbunden. Denn mit Baby an der Brust hätte ich dem Großen ja nicht hinterherkönnen. Wir hatten einen Doppelwagen und da hab ich den Großen dann kurz angeschnallt, bis ich mit dem Stillen fertig war. Alles Liebe!
Qualität und Fast Fashion schließen sich meiner Meinung nach aus - deshalb sind die Produkte ja so günstig. Kleiner Preis, kleine Leistung. Soll nicht heißen, dass alles super ist, das teuer ist. Aber zu Schleuderpreisen kriegt man eben keine hochwertigen Sachen.
Wir haben ein Geschäft mit Winterware und im Moment ist Abverkauf. Da gibt's Artikel, die sind im Einkauf für uns schon so teuer - weil sie z.B. nachhaltig, fair oder sehr aufwendig produziert sind - dass wir sie kaum runtersetzen können. Und ich geh dann bei Palmers vorbei, wo sie mit -70% werben, und frage mich, wie schlecht die Qualität sein muss, damit sie sich das überhaupt leisten können. Der Einkaufspreis kann ja nur einen winzigen Bruchteil des Verkaufspreises betragen, sonst könnten die nie im Leben so mit dem Preis runtergehen! Also so viel zu teuren Sachen, die sind bei Weitem nicht immer besser produziert, aber mit etwas Recherche kann man schon auf gute Marken stoßen, die weder Preisdumping betreiben noch künstlich die Preise in die Höhe treiben.
@zuckerpuppe Mir geht's wie dir, ich kauf schon lange kaum noch Neues. Ich würde gern, aber ich bring's nicht über's Herz. Und bin dann eigentlich auch immer froh, wenn ich über Willhaben schönes Gewand für meine Kinder finde. Es braucht mehr Recherche als beim Diskonter schnell was zu kaufen, aber so dringend ist es eh selten.
E., 3,5, hält mir beim Essen seinen Teller mit Knödel hin: "Schneiden!"
Ich, skeptisch: "Meinst du: Könntest du mir bitte den Knödel schneiden?"
E. etwas betreten: "Jaa. Das Bitte war noch in der Luft!" 😁
Ah, ich kenn das, ich wollte auch nie heißen wie seine Mutter. 😅 Im Endeffekt hab ich ihm zuliebe trotzdem seinen Namen angenommen, aber auch, weil ich 1. noch meinen alten Namen als Künstlernamen/Pseudonym führe und er deshalb nicht ganz aus meinem Leben draußen ist und ich 2. auch wollte, dass die Kinder gleich heißen wie wir. Außerdem gefällt mir sein Nachname ebensogut wie mein Mädchenname. Und ich muss sagen, ich bin reingewachsen. Manchmal stört es mich ganz kurz, wenn seine Mama mich betont Frau Soundso nennt 🫣, aber die meiste Zeit verbringen wir ohne sie und da gefällt mir die Lösung gut. 😊
Wir sind vor vier Monaten von Wien nach Mödling gezogen und ich fühl mich, als wär ich seit vier Monaten auf Urlaub. Es ist so schön hier, mein Großer ist so viel selbstständiger auf einmal, er hat Radfahren gelernt, wir sind sooo viel draußen in der Natur und ich genieße es, wie freundlich die Leute sind - nicht ausnahmslos, aber auffallend oft. Also hier eine Stimme für Mödling. War früher deutlich teurer als Wien, heute ist Wien so teuer, dass es keinen Unterschied mehr gibt. Und wir wohnen in einer der besten Gegenden Mödlings und mieten. Wir hatten natürlich auch Glück, so eine tolle Wohnung in einer so schönen Lage zu finden, aber wenn es eine gibt, gibt es auch eine zweite.
Eigentlich ist die Wohnung gleichzeitig ein Haus, wir können den Hof mitbenutzen (das ist Gold wert) und unsere Haustür führt auch direkt in den Hof, es gibt also kein Stiegenhaus. Ich finde das viel befreiender als früher in Wien in den Wohnungen.
Nur für die Kinder wäre ich nicht umgezogen, glaube ich. Aber mein Mann wollte immer raus aus Wien und ich liebe die Gegend um Mödling, daher hat es sich gut getroffen. Es kommt natürlich immer darauf an, was man sucht und was einem wichtig ist. Gute Kindergärten und Schulen waren uns wichtig und da Mödling eine Schulstadt ist, gibt es hier echt sehr viel Angebot.