@kea Absolut, da bin ich bei dir! Mit den kranken Kindern schreib ich nicht alles, deshalb hier die Erklärung: Beide haben auch eine Kehlkopfentzündung, der Kleine ist erst 7 Monate alt und beide hatten vor 6 Wochen schon mal eine mit Atemnot, da hatten wir sogar die Rettung in der Nacht da. Für den Notfall will ich deshalb Cortisonzäpfchen zuhause haben, und die Parkemedzäpfchen für den Kleinen haben sie im Spital für 2 Tage 3x täglich verordnet, dann sollte es besser sein. Ist aber in der Zeit leider nicht geworden, stattdessen ist die Bindehautentzündung dazugekommen. Und weil es eben gerade so viele mit RSV gibt, war meine Überlegung, dass sie uns was auf die ecard schreiben kann. Weil wir ja wissen, was es ist. Für mich hätte sie uns überhaupt nicht drannehmen müssen, nur die Notfallzäpfchen brauch ich daheim, falls es nachts wieder mal so schlimm sein sollte. Die Bindehautentzündung find ich selbst nicht tragisch, aber wenn sie schon dabei gewesen wäre, wären Tropfen dagegen auch kein Fehler gewesen. Ich hätte das auch alles telefonisch besprochen - nur erreicht man ja keinen. 🤷♀️ Ich hoffe, es ist jetzt besser verständlich. Genau weil wir eben kein Notfall sind, aber trotzdem Medikation brauchen, will ich nicht andauernd ins Spital gehen. Erstens wartet man stundenlang, zweitens erhöht man die Wartezeit für wirkliche Notfälle.
@Ka48 "Die großen Bibel-Geschichten" vom Tyrolia Verlag, illustriert von Tommaso D'Incalci. Die hab ich erst vor Kurzem einer Freundin geschenkt. Pro Seite ist eine Geschichte (aber vollgeschrieben) und die Illustrationen sind wirklich toll! Sprachlich ist es auch sehr gut erzählt.
Bei der Oma haben wir die Hape Quadrillo Murmelbahn, die ein paar posts weiter oben mit Bild besprochen wurde. Die ist echt cool und man hat selbst Spaß dran! Man muss halt dabei sein und anfangs können sie noch nicht selbst bauen. Dafür ist sie was für länger! Mein Sohn ist zweieinviertel und liebt sie, sie ist seit Monaten das absolute Highlight und langsam lernt er auch das aufbauen.
Wir haben uns im Oktober 2018 kennengelernt und im Juli 2020 war unser 1. Sohn da - geplant und gewünscht von uns beiden. Als wir uns ein Jahr gekannt haben, hab ich von der Schwangerschaft erfahren und wir haben uns extrem gefreut. Sind beide schon mit Kinderwunsch und auch längerem Versuchen mit den ex-Partnern in die Beziehung gegangen. Als wir Eltern wurden, war ich knapp 30 und mein mittlerweile Mann knapp 28. Es war früh, aber worauf hätten wir warten sollen? Ich bin froh, dass es so gekommen ist, und seit 6 Monaten sind wir Zweifacheltern. Ich muss aber schon sagen, dass wir vieles hinten angestellt haben. Wir haben miteinander nicht die Welt bereist oder sind hundertmal gemeinsam fortgegangen. Dafür haben wir uns unseren Traum von Familie erfüllt. 🥰
@tweety85 Ich drück dich mal aus der Ferne. Hab hier auch ein Exemplar von Vater, das sich weder für mich noch für meine Familie, also seine (einzigen) Enkelkinder interessiert. Für meine Schwester auch nicht. Für unsere drei Brüder hingegen schon. Tja. Anscheinend muss man sich mit manchen Dingen im Leben echt abfinden.🙁 Mir hats geholfen, in einer Psychotherapie drüber zu sprechen. Aber trotzdem lassen mich die Dinge nicht kalt und ich an deiner Stelle würde mich auch kränken.
@tweety85 Ich hab jetzt noch mal nachgerechnet, bei uns sind 5 Wochen vergangen zwischen Töpfchen rausholen und Windel untertags weglassen (Tag 1) und: Er sagt, wann er muss, macht beides in Klo oder Töpfchen, und es ist seit einer Woche nichts mehr danebengegangen. Mein Sohn ist jetzt 2 Jahre und 2 Monate, gehört also eher zu den Jüngeren. Und ich hatte davor absolut keinen Plan, ich hatte noch überhaupt gar nichts zu dem Thema gelesen. 😅
Da kann ich das Buch wirklich mit bestem Gewissen empfehlen. Ich hoffe, du findest es auch so hilfreich!
@Mohnblume88 Ah wie ärgerlich! Es ist halt so, dass auch bei anderen Dinge nicht "einfach so" funktionieren. Nur redet man selten wirklich ausführlich darüber! Man sieht ja die meisten Leute nicht alle 3 Tage und dann 8h am Stück, sodass man ihren Alltag wirklich mitbekommt, sondern man kriegt immer nur einen kleinen Ausschnitt zu sehen! Ich finde, deine Intuition ist absolut in Ordnung, weil du ja das Gefühl hattest, neuen input zu wollen. Den hast du dir geholt und jetzt werdet ihr gemeinsam mit eurem Kind diesen neuen Weg bestreiten und es sicher gut schaffen. 😊
Übrigens war mein Mann zwischenzeitlich auch am Zweifeln und nicht hilfreich. Es ist zu früh, das klappt nicht, schon wieder was zum Aufwischen, das ging doch schon besser und jetzt ein Rückschritt... Er hatte das Buch auch nicht gelesen - ich schon. Ich wusste, es wird intensiv und auch mal mühsam und es gibt auch Rückschritte. Aber es klang so logisch und ich war sicher, es würde zum Ziel führen. Da hab ich meinen Mann eines Besseren belehrt und das sagt er auch offen. 😉 Deiner wird seinen Blickwinkel auch noch ändern, wenn er erst mehr davon mitbekommt, denke ich. Lass dich davon nicht demotivieren!
Vor 10 Tagen hab ich in so einer nervigen Situation gesagt: "Ok, dann trägt er ab jetzt wieder Windeln. Und wenn er dann so weit ist, managt du das Sauberwerden! Wenn es denn so einfach ist ..." 😉 war aber nicht nötig und ich hätte es auch nicht zugelassen. Da hatten wir es schon zu weit geschafft. 🙂
@tweety85 Das klingt grauenhaft. Ein Glück, dass du ihn zuhause haben kannst! Bzw. ist es natürlich auch immer eine Frage der Planung, der Möglichkeiten und des Wollens. Ich kenn einige Pädagoginnen, die in der Krippe gearbeitet und aufgehört haben, weil die Bedingungen so dermaßen schlecht geworden sind. Wenn es möglich wäre, einfach gut aufgehoben in einer Gruppe von max. 10 Kindern den Vormittag zu verbringen und Angebote wahrzunehmen, würde ich das sofort für meinen Sohn wollen. Aber das ist halt leider utopisch. Ich finds außerdem super, dass wir in der Früh nicht irgendwo pünktlich sein müssen. Keiner von uns muss für das System "funktionieren" - nur füreinander.
@Anna_H Wieso fühlst du dich deswegen denn als Rabenmutter? Und ich stimme dir zu, aber ich denke auch, dass viele Mütter wieder früh mit dem Arbeiten beginnen wollen, selbst wenn sie nicht unbedingt müssten. Das ist eben auch ein Zeichen unserer Zeit ...