@LaraSophie ich würde diese Warnsignale wirklich ernst nehmen und schauen, was psychisch dahinter steckt. Oftmals glauben wir, dass es gar keinen Grund gibt, dass wir uns belastet fühlen. Dann will man immer mehr kompensieren und irgendwann schreit der Körper so laut um Hilfe, dass mans nicht mehr ignorieren kann. Panikattacken fallen für mich definitiv in diese Kategorie.
Es ist keine Schande, wenn man mal eine Therapeuten aufsucht, man ist deswegen auch kein psychisch kranker Mensch. Oft reicht eine Gesprächstherapie und die Lebensqualität nimmt wieder zu.
@Kindergarten: wir haben aktuell Eingewöhnung und bin jeden Tag mehrere Stunden dabei. Ich versteh durchaus, dass sich jemand dagegen entscheidet.
Ja, sie lernen viel. Aber, ich seh auch, dass es keinen Raum für starke Gefühle gibt und keine Möglichkeit ein Kind speziell zu betreuen.
Es ist hier zB eine 3jährige, die nicht Deutsch spricht und ohne Eltern da ist. Da wird schnell geschimpft, weil „sonst lernt sies nicht“.
Ist halt ganz individuell alles.
Ich hab heut das Thema Traurigkeit angesprochen. Es hat mich belastet zu sehen, dass Kinder nicht „traurig sein müssen“. Einer hat heut heimlich geweint und die Pädagogin meinte, na wenn er nicht sagt, was er hat, kann ich nicht helfen. Das fand ich zu eindimensional betrachtet und habs daher angesprochen. Wie ich das handhabe zu Hause. Ich finde, sie hats gut aufgenommen.
Wer sich zutraut die Kinder daheim zu betreuen, Hut ab, wirklich! Ich könnts nicht, weder aus pädagogischer Sicht, noch vom Wissensstand her. Und schon gar nicht wenns ums Nervenkostüm geht 🫣
Ich bin mir nicht 100%ig sicher, aber iwie dann doch:
Meine Tochter (3 J.) wollte nie gern im Auto mitfahren. Sie hat immer geweint. Mittlerweile steigt sie ein und sagt: „Uh da stinkts, bitte Fenster aufmachen.“ Ich rieche nichts, aber sie mag wohl den Geruch vom Auto nicht 🤷🏼♀️🫢
Ich hätt mir mehr zu Pensionsvorsorge und Pensionssplitting gewünscht. Aktien und Fonds sind ja wirklich nichts Neues.
Dass man möglichst Vollzeit arbeiten sollte, empfand ich als überflüssigen Hinweis - dann hab ich das Problem vielleicht nicht, aber mein Partner. Mit Kind(er) ist es wohl kaum wünschenswert, dass beide Vollzeit arbeiten.
Achtung: ein hoher CT-Wert kann auch bedeuten, dass die Infektion erst am Beginn ist. Also durchaus richtig, dass man als positiv eingestuft wird, weil ja in weiterer Folge die Viruslast steigt.
Ich persönlich kann es nichtmal nachvollziehen, dass man mehr als 1 Kind bekommt 😂 das kommt schon sehr drauf an, wie dick das Nervenkostüm ist, wie die mentale Gesundheit ist, wie man sich gut organisieren kann. Ich punkte in keinem der Bereiche und belass es daher bei 1 Kind. Finde das gar nicht schlimm, wichtig ist es, das zu erkennen.
Ich finde daher, da sollte der Partner mit der geringeren Anzahl an „Kinderwünschen“ respektiert werden, denn nichts ist blöder, als ein überforderter Elternteil.
Finanziell ist sowieso alles relativ, die Ansprüche, Besitztümer, Gehälter, Erbe usw. sind ja ganz individuell. Könnt ihr ja gut nachrechnen, ihr wisst ja schon, was 1 Kind ungefähr kostet.
Zum Badethema: ich machs so, dass ich alles wegräume, was wirklich nicht nass werden darf, zB Handy. Alles andere darf nass werden. Ich zeig ihr das dann auch als Konsequenz und sag zB „schau mal meine Hose, die ist jetzt ganz nass - ich muss sie ausziehen u aufhängen, damit sie trocknet“. Das Aufhängen der nassen Sachen machen wir „gemeinsam“ hinterher. Sie gibt sie mir, ich häng auf.
Das sind für mich logische Konsequenzen. Ebenso wenn ich mit Erde beworfen werde, dann zeig ich ihr, was ich hinterher mit der Kleidung mache, um sie sauber zu bekommen.
Hab ich mal keine Nerven für eine große Pritschlerei, schlag ich vor, duschen zu gehen, weil ich heut schon müde/genervt bin. Wenn sie das nicht mag, gibts Katzenwäsche. Emotionale Ausbrüche versuch ich trotzdem zu begleiten. Auch wenn ich in dem Moment selber Begleitung brauchen könnt 😅
* Bezugsperson muss Gefühle des Kindes reflektieren und regulieren, da es das selber noch nicht kann
• zB bei Schmerz, dass das weh tut und dass das Kind weinen darf so lange es nötig ist; Kind nicht wegschicken/weglegen, wenn es weint – die neuronale Verknüpfung, die sich in diesem Alter bildet, bleibt ein Leben lang erhalten; keine Floskeln wie „Ist ja nichts passiert“, „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“
• Auswirkungen: Entwicklung von Einfühlungsvermögen, Emotionsverständnis, Entwicklung zur stabilen, selbstbewussten u ausgeglichenen Persönlichkeit mit stabiler Beziehungsfähigkeit
* Natürliches Verhalten nicht unterbinden oder abwerten
• Corona-Effekt: Mutter wird nicht erkannt, zB wegen einer neuen Frisur/einem Hut u das Baby weint deshalb – das Kind nicht zwingen zu ihr zu gehen, sondern langsam heranführen
• Fremdenangst (ca. mit 8 M.): Kind dreht sich weg oder „schaut finster“, weint bei Fremden: Baby sucht Schutz vor Eindringlinge und durch Weinen Mitteilung an die Mutter; die Liebe und die Verbundenheit zur Mutter werden damit weiter vertieft und das Urvertrauen gestärkt
• Verlassenheitsangst: wenn die Bezugsperson aus dem Blickfeld geht, denkt der Säugling der Mensch ist komplett verschwunden, weshalb er protestieren kann, schließlich ist er angewiesen nicht allein zu sein – unbedingt kommunizieren evtl. Blickkontakt „ich gehe kurz in die Küche“
* Authentizität der Eltern ist wichtig, so dass für den Säugling Gefühl und visuelle Wahrnehmung stimmig ist
* „gemeinsamen Hintergrundwissen“ entsteht durch Kommunikation zw. Säugling und Bezugsperson - erfährt ein Kind diese Kommunikation aufgrund mangelnder Liebe oder Empathie in unzureichendem Ausmaß, kann es zu mangelndem Wir-Gefühl kommen; dadurch die kooperative Komponente fehlt, bleiben bei diesen Menschen sozialen Kompetenzen auf der Strecke, die in weiterer Folge zu Defiziten in der Beziehungsfähigkeit und im Kontakt mit Mitmenschen führen
* Intuitives Elternverhalten (genetisch verankert): psychisch gesunde Mütter/Väter passen ihr Verhalten automatisch an den Säugling an (weinendes Baby wird geschaukelt, man singt ein Kinderlied, spricht mit hoher Stimme, Sätze werden kürzer u einfacher, freut sich überschwänglich, Geduld wird stärker)