Am Schluss sagt er es - das ALLE toten gezählt werden.
Ich versteh das so, dass nicht generell alle Toten gezählt werden, sondern, dass alle gezählt werden, die entweder:
1. Corona-positiv waren und verstarben (zB Herzversagen, Nierenversagen) oder
2. WEGEN des Corona Virus gestorben sind (also an Pneumonie)
Was ja im Endeffekt trotzdem beides der Infizierung geschuldet ist.
Mein Partner und ich sind prinzipiell recht unterschiedlich und da wirkt sich die aktuelle Situation jetzt auch total anders aus. Bin also mit beiden „Extremen“ iwie konfrontiert.
Ich bin der Meinung (früher nicht, heute seh ich das so, nachdem ich eine Therapie gemacht hab), dass jede Sorge, jede Angst und jeder Zweifel ausgesprochen werden sollten. Denn sie sind da, sie sind nicht weg, nur weil ich so tu, als wären sie nicht da.
Erst wenn sie ausgesprochen sind und man die Möglichkeit hat, mit ihnen entsprechend umzugehen (mit jemandem reden, meditieren, usw), kann man die Ängste und Zweifel lösen.
Behalt ich sie für mich, stauen sie sich auf, werden mehr, werden zur Belastung und sind irgendwann hochexplosiv.
In der Theorie beherrsch ich das schon echt gut 😄, in der Praxis tu auch ich mir nach wir vor schwer... aber das macht nichts, es ist sowieso ein (lebenslanger) Prozess...
Edit: wer das bei anderen nicht verstehen oder akzeptieren kann, sollte mal bei sich selber schauen, ob er da vl ein Defizit sieht.
@Yviji Ich würd auch distanzierten Kontakt zu deinem Vater halten. Lungenkrebs mit Metastasen - ganz ehrlich, allzu viel Zeit bleibt euch nicht und ich glaub, für dein eigenes Seelenheil und deine Erinnerungen ist es wichtig, dass ihr die letzte Zeit so gut es geht gemeinsam verbringen könnt.
Ich würd da ein geliebtes Familienmitglied nicht allein lassen in so einem Moment.
Alles Gute euch ❤️
@Mohnblume88 Markttag? Es werden noch Märkte veranstaltet?
Ja also Südbahnhofmarkt, das ist ein fixer Markt und Di/Fr/Sa kommen die Bauern mit den mobilen Standln. Fällt halt unter Lebensmittelversorgung und ist somit offen. Aber nicht alles, die Nuss-Frau hat zu, Gewürz-Frau auch, grad Bäcker, Gemüsehändler und Fleischer sind da.
@Kaffeelöffel genau das gleiche hab ich mir auch schon gedacht. Ich kenn in meinem Umfeld keinen, der da mitzieht.
Irgendwie glaub ich, dass es nur so ne Scheinpanik ist. So viele empfinden die andauernde Berichterstattung als Panikmache. Ich bin eig ganz froh, dass wir so gut informiert werden.
Die meisten denken ja nur bis zur eigenen Grundgrenze und nicht weiter. Auch wenn ICH gesund bin, erstens hab ich auch Verantwortung für mein Kind und zweitens hat wohl fast jeder ein Familienmitglied, das gefährdet sein kann (Großeltern, Organ-Transplantierte, (junge) Krebsleidende,... und die gehören nunmal geschützt. Daher find ich die Informationen wirklich gut!
Ich finde dieses „warum wird so ne Panik verbreitet“ etwas unverständlich.
Sicher, manche Medien nutzen reisserische Schlagzeilen - das tun die ja oft.
Ich seh die Informationen allerdings als wichtig Maßnahme.
Wenn der Virus nun eingedämmt werden kann, gibts sicher Leute, die meinen, dass ja alles doch gar nicht so schlimm war, wie angekündigt. Das wär dann aber mMn den Maßnahmen zu verdanken, die aktuell im Laufen sind und diese hätten ihr Ziel erfüllt.
Also wie mans macht, es gibt immer jemanden, der gscheid redet und meint es besser zu wissen. Aber organisier mal auf die Schnelle ein weltweites Konzept zur Bekämpfung einer Viruserkrankung mit derart unspezifischen Symptomen.
Ich meine, wir sollten die Erkrankung ernst nehmen, denn eine „Person mit Vorerkrankung“ ist man schnell.
Edit: diese Hamsterkäufe sind mMn übertrieben und bekämpfen nicht das Grundübel. Soll aber jeder machen, wenn er damit ein besseres Gefühl hat.
Allerdings bin ich sehr für (Hände)hygiene und das würd wirklich allen nützen!
@Klaralejla vergiss Eisprung-„Rechner“ - das ist was ganz ungefähres. Selbst bei regelmäßigem Zyklus, kann man einen Eisprung maximal im Nachhinein berechnen, im Vorhinein kannst du ihn nur messen.
Bei mir war laut Rechner Zyklustag 30 (somit kurz vor Mens) und ich dachte ich wär fix unfruchtbar, hab mich auch auf sowas verlassen.
Tja, was glaubst ist 9 Monate später gewesen? 🙈😂
@Nasty hab nicht gemeint, dass du das falsch geschrieben hast, sondern, dass Ärzte manchmal diese Info so ausgeben. Tut mir echt leid, dass deine Tochter da öfter betroffen ist.
@vonni7 dabei gibts eh schon ganz gute BB-CRP Messgeräte. Aber ja, das kleine CRP Gerät ist halt noch unkomplizierter zu bedienen.
Ich fand die Blutabnahme aus der Fingerbeere beim KiA letzte Woche übrigens wirklich sehr gut! Das ging ruckzuck! Hab da schon ganz andere Methoden erlebt, wo es ewig gedauert hat... so dass nicht nur dem Baby zum Weinen war...
@Nasty ich weiß das ist jetzt sehr pingelig (ist halt eine Berufskrankheit), wenn Leukos ODER Nitrit positiv ist, gehörts angeschaut.
Viele Ärzte glauben, dass Nitrit negativ heißt, dass es kein HWI ist. Stimmt aber nicht, es gibt genug Keime, die keine Nitrit-Bildner sind und da sind dafür die Leukos ziemlich sicher erhöht.
Dass ich mir selber Teststreifen heim tu, daran hab ich noch gar nicht gedacht 🤦♀️ Dabei hab ich ja sogar eine gute Quelle. Ist wirklich eine gute Idee! Und natürlich auch die Harnsackerl.
@dreamypanda es geht dabei nicht um Schuldzuweisungen an die Eltern, sondern um Ursachenforschung. Wenn du versuchst Probleme u Themen zu lösen, ohne die Kindheit zu berücksichtigen, wo denkst du, dass die Ursache dann zu finden sei?
Wenn du glaubst, dass man es sich damit „einfach“ macht, dann hast du das Prinzip der Psychotherapie nicht verstanden. Kann man aber nachlesen 👍
@Nasty das ist wirklich toll, dass du für dich diesen Weg gefunden hast! Sich mit Themen bewusst auseinander zu setzen, hilft sicher in vielen Bereichen. Die großen Probleme liegen aber leider oft im Unterbewusstsein und das ist nicht so leicht zugänglich.
Solange die eigenen Themen keine Belastung darstellen, bin ich absolut deiner Meinung, dass man sich da ganz gut selbst drum kümmern kann.
Die Eltern gehören zur Therapie nur hinzugezogen, wenn es sich um ein Kind handelt. Ist man selber Erwachsen, löst man die Themen selber, dafür braucht man keine Eltern mehr.
Doch was ist, wenn sich Themen zu Probleme entwickeln und weiter zu Krankheiten? Süchte, Burn-out, Depressionen, Frust-Rauchen, Selbstverletzung, Essstörungen, Suizidgedanken,...da allein rauszukommen halt ich für sehr sehr schwierig.
Als ich in meiner ersten Therapiesitzung gefragt wurde, wie meine Kindheit war, sagte ich „Die war super, ich war ein glückliches Kind!“.
Doch nach und nach bröckelte die Fassade und meine großen Themen kamen zum Vorschein.
Für mich gab es zu diesem Zeitpunkt sowieso keinen anderen Ausweg mehr, ich wär daran sonst kaputt gegangen.
Nach 1 Jahr Therapie und weiteren 2 Jahren mühsames Auseinandersetzen mit meinem Innersten, fühl ich mich mittlerweile wie neu geboren. Für mich war es die beste Entscheidung.
Dennoch ist eine Therapie kein Erfolgsgarant. Meine Mutter zb konnte trotz Therapie ihre Themen nie lösen.