Ich bin selbst Vegetarierin, schaue aber mittlerweile, dass meine Kinder auch ab und zu (rotes) Fleisch essen. Beim Größeren steht Eisenmangel im Raum, der Kleine wird noch gestillt, aber ich bin selbst nicht ganz konsequent bei den Eisentabletten - ich bemühe mich. 😄
Ich hab vor ca einem Jahr viel zu vegetarischer Ernährung gelesen, eben wegen meinem Älteren. Bei mir selbst wars mir immer recht egal, meine eigene Müdigkeit halte ich wohl besser aus und ich esse seit mittlerweile 20 Jahren kein Fleisch mehr, es ist also Routine.
Und ich muss sagen, ich finde es tricky. Erstens essen Kleinkinder bei weitem nicht alles, was sie essen könnten, weil es zB viel Eisen oder Vitamin B12 enthält. Zweitens gibt es Lebensmittel, die sich bezüglich ihrer Inhaltsstoffe gegenseitig bei der Aufnahme hemmen. Die Eisenaufnahme wird von Vitamin C gefördert, aber beispielsweise von Milchprodukten gehemmt. Da sollte also ein zeitlicher Abstand dazwischen sein. Leichter gesagt als getan, finde ich! Denn Haferflocken sind eisenhaltig, mein Sohn isst sie aber mit Milch. Kichererbsen im Eintopf haben bei uns Obers dabei. Und so geht es weiter ... Dann gibt es das Pseudo-Getreide wie Amaranth, das für Babys ausdrücklich nicht empfohlen wird (einfach mal googeln). Und wenn man dann die tollen Rezepte hat, will das Kind an dem Tag nur Nudeln essen. 🙇♀️
Ich denke, es gibt sehr viele Kinder, die vegetarisch ernährt werden und keinerlei Beschwerden haben. Und dann gibt es andere, bei denen schwer zu sagen ist, ob sich mit mehr Fleisch was ändern würde.
Ich hab derzeit ein besseres Gefühl, wenn mein Sohn auch immer wieder Fleisch isst (leider will er es kaum essen, nur Sugo Bolognese geht, ungesunde Fertigprodukte will ich ihm nicht geben) oder ein Eisenpräparat aus der Apotheke bekommt.
Ich weiß nicht, wie weit dir das jetzt hilft. 😄 Aber dein Baby ist ja noch am Anfang, was das Essen betrifft. Du wirst mit der Zeit bestimmt selber merken, was dir wichtig ist. Mir persönlich hat es geholfen, mir mal die Eisenwerte von vegetarischen Lebensmitteln genau anzusehen und zu rechnen, wie man auf den Tagesbedarf kommen könnte. Wie gesagt finde ich es tricky. 😄
@Sunshine2020 Um die einzelnen Seiten geht es bei diesen Wimmelbüchern gar nicht, sondern um die Geschichten, die sich durchziehen. 😍 Viele kleine einzelne Geschichten, von der Katze bis zur Polizistin, die alle was erleben, also zB auf S.1 aus dem Haus gehen und auf S. 4 in der Stadt den Hut verlieren und den schnappt sich auf S. 5 ein Hund und auf S. 10 kriegt die Frau den Hut vom Hundebesitzer zurück. Es gibt noch 4 Bücher zu den Jahreszeiten und da sind dann wieder dieselben Figuren, die was erleben und gleichzeitig vergeht die Zeit. Also im Frühlingsbuch ist zB eine Baustelle zu sehen mit einem Schild, dass ein neuer Kindergarten gebaut wird, und im Winterbuch ist er dann fertig. Oder so ähnlich, ich hab es nicht ganz exakt im Kopf. Das jedenfalls ist das Tolle, man kennt die Figuren schon und jedes Buch kann man 20x durchblättern und immer mit jemand anderem mitgehen und eine neue Geschichte erleben. Außerdem sind sie im Großformat, sodass man auch die Details gut sieht.
Die von Anne Suess kenn ich nicht, die schau ich mir gleich an. 😊
@fraudachs Bei Hörbüchern stellt man sich alles selbst bildlich vor, beim Fernsehen schaut man einfach nur zu. Deshalb versteh ich, wenn deine Tochter da abtaucht. Ich persönlich werde auch beim Fernsehen sehr ungern unterbrochen und mache es am liebsten als Hauptbeschäftigung, wenn Zeit ist. Nebenbei was anderes zu machen liegt nicht anderen, das ist Typsache, würde ich sagen. Finde es eher positiv, wenn ein Kind sich da ganz einlassen kann und auch Ausdauer beim Zuhören hat. Aber natürlich braucht es einen Rahmen, der für alle funktioniert. Entweder Kopfhörer oder jetzt nicht - das klingt doch eh nach einer guten Regel. 🙂
Die Heule Eule hab ich mal zufällig aus der Bücherei mitgenommen und hätte sie am liebsten am nächsten Tag zurückgebracht. Leider hat mein Sohn protestiert und ich hab mich ein paar Mal gefügt und es doch vorgelesen. Ich kenne nur den Band "Nein, ich lasse niemand rein" (oder so), aber war wenig angetan, wie unsympathisch die Tiere alle sind und wie die Eule sofort als "Heule-Eule" abgestempelt wird, obwohl sie tatsächlich verzweifelt ist und weint. Also moralisch ist es mir echt nicht gelegen. Kann natürlich sein, dass die anderen Bände da angenehmer sind!
Was wir gerade bei Oma wiederentdeckt haben: "Drei dicke Freunde" von Christopher Wormell. Ein Bilderbuch. Das geht, sobald sie bei Geschichten auch sitzen bleiben, und ich finde es sehr kurzweilig.
Inhalt:
Ein Lokführer macht seine Runde in die Stadt. Tschi-pfuh tschi-pfuh tschi-pfuh ... Nett zum Mitsprechen. ☺️ Dann steigt Herr Bär ein, dann Frau Walross und schließlich Frau Elefant. Jedes Mal denkt der Lokführer: Die passt da doch nie rein! Aber sie passte. 😉 Und dann gehen alle Tiere in der Stadt auch noch einkaufen und kommen mit tausend Tüten und Fressalien zurück. 😄 Eine echt süße Geschichte mit sehr ansprechenden großen Bildern, ich würde sagen, für die meisten Kinder wahrscheinlich so ab 3. 😊
Huhu, na, bei wem wird auch noch Silvester ausfallen? Bei uns wird es jeden Tag ärger mit dem Husten und seit gestern sind mein Mann und ich auch am Weg zur Kehlkopfentzündung. 🫣 Wenn es bis morgen nicht drastisch besser wird, können wir uns die Silvesterpläne in die Haare schmieren. Seufz...
E (fast 2,5) mit Buch aus dem Wagerl: Mama, bitte lies mir das vor!
Ich: ich kann grad nicht, ich schiebe den Kinderwagen. Aber die Seite kennst du doch, das ist die mit dem umgestürzten Baum.
E: Aber ich kann das nicht LESEN! WEIL ich keine Brille hab!
Verständlich. 😁
Gestern hat er mich gefragt, warum der Kopf oben ist. Da wusste ich auch erstmal keine Antwort 😅