* Bezugsperson muss Gefühle des Kindes reflektieren und regulieren, da es das selber noch nicht kann
• zB bei Schmerz, dass das weh tut und dass das Kind weinen darf so lange es nötig ist; Kind nicht wegschicken/weglegen, wenn es weint – die neuronale Verknüpfung, die sich in diesem Alter bildet, bleibt ein Leben lang erhalten; keine Floskeln wie „Ist ja nichts passiert“, „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“
• Auswirkungen: Entwicklung von Einfühlungsvermögen, Emotionsverständnis, Entwicklung zur stabilen, selbstbewussten u ausgeglichenen Persönlichkeit mit stabiler Beziehungsfähigkeit
* Natürliches Verhalten nicht unterbinden oder abwerten
• Corona-Effekt: Mutter wird nicht erkannt, zB wegen einer neuen Frisur/einem Hut u das Baby weint deshalb – das Kind nicht zwingen zu ihr zu gehen, sondern langsam heranführen
• Fremdenangst (ca. mit 8 M.): Kind dreht sich weg oder „schaut finster“, weint bei Fremden: Baby sucht Schutz vor Eindringlinge und durch Weinen Mitteilung an die Mutter; die Liebe und die Verbundenheit zur Mutter werden damit weiter vertieft und das Urvertrauen gestärkt
• Verlassenheitsangst: wenn die Bezugsperson aus dem Blickfeld geht, denkt der Säugling der Mensch ist komplett verschwunden, weshalb er protestieren kann, schließlich ist er angewiesen nicht allein zu sein – unbedingt kommunizieren evtl. Blickkontakt „ich gehe kurz in die Küche“
* Authentizität der Eltern ist wichtig, so dass für den Säugling Gefühl und visuelle Wahrnehmung stimmig ist
* „gemeinsamen Hintergrundwissen“ entsteht durch Kommunikation zw. Säugling und Bezugsperson - erfährt ein Kind diese Kommunikation aufgrund mangelnder Liebe oder Empathie in unzureichendem Ausmaß, kann es zu mangelndem Wir-Gefühl kommen; dadurch die kooperative Komponente fehlt, bleiben bei diesen Menschen sozialen Kompetenzen auf der Strecke, die in weiterer Folge zu Defiziten in der Beziehungsfähigkeit und im Kontakt mit Mitmenschen führen
* Intuitives Elternverhalten (genetisch verankert): psychisch gesunde Mütter/Väter passen ihr Verhalten automatisch an den Säugling an (weinendes Baby wird geschaukelt, man singt ein Kinderlied, spricht mit hoher Stimme, Sätze werden kürzer u einfacher, freut sich überschwänglich, Geduld wird stärker)
Den größten Anteil am Selbstbewusstsein hat die Kindheit im Alter von 0-3 Jahren. Dabei geht es um viel mehr, als um bloße „Erziehung“.
Ich mache grade einen Kurs zu dem Thema und werd mal alles zusammenfassen, was die Fachliteratur hergibt!
Mir hat einiges schon ziemlich geholfen im Umgang mit meiner Tochter, da ich selber als Kind leider kaum Liebe und Anerkennung genießen durfte. Dabei geht es übrigens nicht um Schuldzuweisungen.
Gerade beim zweiten Kind ist eine Blutgruppenuntersuchung unumgänglich, denn du könntest nach der 1. SS Antikörper gebildet haben, die auf das zweite Kind reagieren - was schwere Folgen hätte.
Ich würd an deiner Stelle an der Phobie arbeiten, denn unaufgearbeitete Themen belasten dich ein Leben lang. Ob sich das zeitlich noch ausgeht, kann ich allerdings nicht sagen.
Ansonsten würd ich den Arzt bitten, so viel wie möglich mit 1 Blutabnahme zu erledigen!
@Angie_1984 ich finde die App My Fatscret super, weil die Eingabe sehr einfach ist und wirklich sehr viele (v.a. österreichische) Produkte in der Datenbank vorhanden sind. Rezepte kann man ganz leicht einspeisen und so immer wieder anklicken, wenn man beispielsweise jeden Tag das gleiche Frühstück zu sich nimmt.
@feli mein Gyn meinte damals zu mir, als gesunde Schwangere kann dem Baby va im Anfangsstadium nicht so schnell was passieren.
Ich hab bis zur 14. Woche Nachtdienste, Wochenenden, Feiertage gemacht und bis zur 32. Woche auch gehende und stehende Arbeiten verrichtet. Bis zur 20. Woche war ich noch am Berg, dann kam der Schnee 🤷♀️ - da wollt ich dann nimma.
Bin der Meinung, so lange es sich gut anfühlt, passt das. Gibt Schwangere, die sind schnell außer Atem, da kann man natürlich nicht mehr so viel machen.
Ich hatte aber wirklich Glück, war bis zum Tag der Geburt bei ET+10 noch gut zu Fuß unterwegs.
@racingbabe@anoena@wölfin@Stadtkind@ricz hab ja letztens wegen Fieber gefragt...dürft das Dreitagesfieber gewesen sein, da nach drei Tagen mittelmäßigem Fieber jetzt der Ausschlag gekommen ist.
Muss echt hochansteckend sein, wenn man sich in Coronazeiten sowas einfängt 🤪
@ Germ
Mir wurde von einer ehemaligen Mitarbeiterin der Ottakringer Germabteilung (ich nenn die so, keine Ahnung wies wirklich heißt 😬) erzählt, dass der frische Germ zwar in Ö gemacht, aber in D verpackt wird. Und das war jetzt in der Krisenanfangszeit nicht einwandfrei zu organisieren.
Mittlerweile dürften sie eine alternative Lösung gefunden haben.
@insecure die Definitionen „gestorben AN Corona“ und „gestorben MIT Corona“ werden mMn nur von Verschwörungstheoretikern verwendet, weil es sich so toll und (für Laien) logisch anhört.
Ich kann dir von meiner Arbeit erzählen - wenn da einer mit Malaria kommt, stirbt er an Nierenversagen, Leberversagen, Herzversagen,... je nachdem was das schwächste oder vorbelasteste Organ war. Trotzdem war das Grundleiden Malaria und er ist an Malaria verstorben.
Das ist Augenauswischerei.
Bzgl. Influenza - da geb ich ihm völlig recht, die wird komplett unterschätzt, da müsste die Risikogruppe viel besser geschützt werden. Empfehlungen gibt es, wurden aber weit nicht so ernst genommen, wie die jetzigen.
zb muss man Influenza geimpft sein, wenn man einen Angehörigen mit Organtransplantation hat.