@Feelinara du hast ja schon mal erwähnt, dass du Verschwörungstheorien nicht ganz abgeneigt bist (verzeih mir, falls ich mich irre) und mit der Wissensmanufaktur hast du ja wieder eine solche dubiose Quelle hier angegebenen.
Quacksalber sind gute Verkäufer, sie lassen es immer plausibel klingen. Zumindest für dafür anfällige Personen.
Ich glaub, wenn jemand einen Angehörigen an Corona verliert, dann wird das stärker in Erinnerung bleiben, als wenn man keinen kennt. Dann heißts irgendwann „war gar nicht so schlimm damals“. Ist also alles relativ.
Am Schluss sagt er es - das ALLE toten gezählt werden.
Ich versteh das so, dass nicht generell alle Toten gezählt werden, sondern, dass alle gezählt werden, die entweder:
1. Corona-positiv waren und verstarben (zB Herzversagen, Nierenversagen) oder
2. WEGEN des Corona Virus gestorben sind (also an Pneumonie)
Was ja im Endeffekt trotzdem beides der Infizierung geschuldet ist.
Das mit den verkürzten Sommerferien hab ich auch schon mitbekommen.
Ich hab kein Schulkind, fand die Idee aber grundsätzlich recht gut. Da sowieso kein Urlaub möglich sein wird, fällt dieses Thema wahrscheinlich weg.
Wie sehen das Mamas mit Schulkinder? Gute oder schlechte Idee?
Mein Partner und ich sind prinzipiell recht unterschiedlich und da wirkt sich die aktuelle Situation jetzt auch total anders aus. Bin also mit beiden „Extremen“ iwie konfrontiert.
Ich bin der Meinung (früher nicht, heute seh ich das so, nachdem ich eine Therapie gemacht hab), dass jede Sorge, jede Angst und jeder Zweifel ausgesprochen werden sollten. Denn sie sind da, sie sind nicht weg, nur weil ich so tu, als wären sie nicht da.
Erst wenn sie ausgesprochen sind und man die Möglichkeit hat, mit ihnen entsprechend umzugehen (mit jemandem reden, meditieren, usw), kann man die Ängste und Zweifel lösen.
Behalt ich sie für mich, stauen sie sich auf, werden mehr, werden zur Belastung und sind irgendwann hochexplosiv.
In der Theorie beherrsch ich das schon echt gut 😄, in der Praxis tu auch ich mir nach wir vor schwer... aber das macht nichts, es ist sowieso ein (lebenslanger) Prozess...
Edit: wer das bei anderen nicht verstehen oder akzeptieren kann, sollte mal bei sich selber schauen, ob er da vl ein Defizit sieht.
@Yviji Ich würd auch distanzierten Kontakt zu deinem Vater halten. Lungenkrebs mit Metastasen - ganz ehrlich, allzu viel Zeit bleibt euch nicht und ich glaub, für dein eigenes Seelenheil und deine Erinnerungen ist es wichtig, dass ihr die letzte Zeit so gut es geht gemeinsam verbringen könnt.
Ich würd da ein geliebtes Familienmitglied nicht allein lassen in so einem Moment.
Alles Gute euch ❤️
Vorhin am Zebrastreifen spricht eine ältere Dame mein Baby an. Und greift schnurstracks an ihre Hände 🤦♀️ Ich grad noch „nein bitte nicht!“ - null Verständnis für meine Reaktion.
Ich hab gesagt, wir könnten infektiös sein und sie anstecken, aber das weiß man ja noch nicht. Wir haben kurz geplaudert, sie wusste gar nichts über Inkubationszeit, Risikogruppen, usw. ihr ists egal und findet, dass alle so übertreiben.
@ricz eine Freundin hat mir ein Rezept abfotografiert, hab allerdings nur 1/10 Menge gemacht, weil mir die Tabs mit der Luftfeuchtigkeit leicht aufgehen.
Eigentlich geht mit Zitronensäure und Natron eh sehr viel 😄👍
Finde die Wirkung wirklich gut!
Was ich nicht verstehe, warum einige sich anmaßen die Empfehlungen und Maßnahmen der Regierung als „eh sinnlos“ hinzustellen. Als hätt sich der Kurz beim Klogehen gedacht „hmm naja dann sagen ma halt, sie solln arbeitn gehn aber keine Leut treffen“
Das steckt ein riesen Apparat dahinter, FACHLEUTE, die eine Ahnung haben, was passieren kann, wie man mit entsprechenden Maßnahmen die Situation einigermaßen für alle erträglich über die Bühne bringen kann. Das Virus kann nicht gestoppt werden und das ist nicht das Ziel. Ich finds echt eine Frechheit die Anweisungen hinzustellen, als hätt da keiner nachgedacht, was sie uns mitteilen 🤦♀️
@Clarissa dein Post ist verständlicherweise emotional, deine Kernaussage unterstütze ich jedenfalls trotzdem 👍
Diejenigen, die sagen, dass das sinnlos ist und trotzdem weitermachen wie bisher, dürfen mir gern ihre Qualifikation nennen, mit der sie zu solchen Aussagen berechtigt sind.
Ich hab übrigens direkte Infos aus der Schweiz und dort gab es bisher keine strengen Maßnahmen und was soll man sagen - die haben bereits über 1000 Infizierte und 11 Tote. Die würden sich wünschen, die Regierung hätte ein Konzept.
@Sarah6 Die Kontakte sollen reduziert werden, so lautet die Empfehlung. Das heißt nicht, dass man ganz genau so weiterleben kann, wie bisher, weil „arbeiten muss ich auch, also ist eh alles wurscht“. Sondern, nur was absolut notwendig ist. Dazu würde ich zB Pflegetätigkeiten, Medikamentenkauf zählen. Diese Tätigkeiten können auch ein Risiko darstellen, dieses wird halt größer, je mehr Leute ich zuvor getroffen habe.
Warum der Betrieb deines Mannes nicht schließt, keine Ahnung, würd natürlich auch Sinn machen! Kommt ja vielleicht noch, wenn die Neuerkrankungen nicht eingedämmt werden können. Denn dann gibt es weitere, strengere Maßnahmen.