Den größten Anteil am Selbstbewusstsein hat die Kindheit im Alter von 0-3 Jahren. Dabei geht es um viel mehr, als um bloße „Erziehung“.
Ich mache grade einen Kurs zu dem Thema und werd mal alles zusammenfassen, was die Fachliteratur hergibt!
Mir hat einiges schon ziemlich geholfen im Umgang mit meiner Tochter, da ich selber als Kind leider kaum Liebe und Anerkennung genießen durfte. Dabei geht es übrigens nicht um Schuldzuweisungen.
Was mich echt wundert - diejenigen, die nicht „an das Virus glauben“, werden auch rasant mehr. Und „Fakten“ werden verbreitet, da greift man sich aufs Hirn 🤦♀️
Ich stille jetzt 14 Monate und meine Brust wirkt schon weicher als früher. Die Größe ist aktuell noch gleich (75E), aber ich schätze die wird etwas kleiner sein in Zukunft.
@bellissima Ich seh das genauso wie du. Wenn man die Begriffe „Psychologe“, „Therapie“ oder „geringer Selbstwert“ verwendet, fühlen sich sich einige getriggert. Warum fühlen sie sich getriggert? Weil es sie trifft und zwar genau da im Inneren, dort wo es weh tut, dort wo man ansetzen sollte und nicht im Außen.
Ich seh eine operative „Optimierung“ auch als Symptom, ein Lückenfüller für die innere Leere, zumindest eine kleine leere Stelle.
Unter Garantie werden sich Menschen besser fühlen, wenn sie sich operieren lassen. Es hält ein Weilchen an, dann brauchts wieder was Neues.
Früher dachte ich auch mal, ich müsste meine Brust verkleinern lassen. Und heute? Heute bin ich so froh, dass ich es nicht getan hab. Mein Körper ist meine Hülle, das ja, er braucht Pflege, aber er kann mir nichts ersetzen, was mir im Innersten fehlt. Ich bin sehr dankbar für diesen Prozess, den ich mir da gegönnt hab (Therapie ist teuer 🤷♀️😄).
Danke @Gänseblümchen7 ! Hab hier auch eine kleine Beisserin - immer wenn mMn ein Bussi passend wäre, gibts ein Beissi 🙈, also aus überdrüber Freude.
Kann ganz schön weh tun 😅
@Angie_1984 also wenn du gut mit anpackst, dann kannst davon ausgehn, dassd ein paar Muckis kriegst 💪
Meine Schwester hatte vor und nach der Baustelle eine BIA gemacht (da bestimmt man die Anteile Muskel, Fett, Wasser) und sie hatte absolut u relativ schon ein paar mehr Muskeln - bei gleichem Gewicht 👍
@sabrina90 auch ein möglicher Ansatz: ihr spielt ein Rollenspiel mit vertauschten Rollen. Dann verhältst du dich wie er und schaust, was er aus deiner Rolle macht. Vielleicht kannst du draus was mitnehmen...
@sabrina90 ich hab zwar selber noch kein Kind in dem Alter, aber ich mach grad einen Fernkurs für Kinderpsychologie. Thema aktuell sind Kleinkinder im 2. & 3. Lebensjahr. Ich schreib mal, was ich da bisher gelernt hab.
Erstmal ist es eine gute Eigenschaft, wenn dein Kind sich durchsetzen kann, das wird er noch gut brauchen können, wenn er erwachsen ist.
Wo setzt du die Grenzen des Erlaubten? Willkürlich, nach eigener Laune oder erst bei Gefahr? Prinzipiell empfiehlt es sich, dem Kind so viel wie möglich zu erlauben und ausprobieren zu lassen und Grenzen dort zu setzen, wo das Kind oder andere Kinder in Gefahr sind. Der goldene Mittelweg ist gefragt 👍 dann fällt auch weniger oft ein „Nein“. zB Kind mit Buttermesser/Kindermesser eigenes Brot schneiden lassen ist ok, aber mit einem Brotmesser nicht.
Schreien und laut werden sind grundsätzlich ganz normale Reaktionen, der Geduldsfaden ist nunmal nicht unendlich dick. Wichtig ist es, dass du dich hinterher entschuldigst und erklärst, weshalb das passiert ist. zB tut mir leid, dass ich dich angeschrien hab, du kannst nichts dafür, ich war so gestresst, weil xy passiert ist und ich grad keine Nerven mehr hatte.
Im Alter deines Sohnes reichen die geistigen Voraussetzungen noch nicht dafür, einen Handlungsablauf zu ändern. Für ihn ist seine Vorstellung einer Handlung fix. Er erfährt zB dass du einen Kuchen backst und er weiß, danach darf er die Schüssel auslecken. Darf er das mal nicht, weil rohe Eier drin sind, versteht er die Welt nicht mehr.
Hier ist die Geduld der Eltern gefragt und hier unterscheidet sich gutes von schlechtem Elternverhalten.
Schlecht: Strafen, Schimpfen.
Gut: Erklären, beweisen, diskutieren, Kompromiss finden.
@Skandinavienfan ich bin trotzdem so gerädert morgens 🥱🥴 ich schlaf natürlich jetzt selber auch durch, aber ich krieg morgens die Augen kaum auf (also wirklich, sie wollen nicht aufgehn). Mein Freund ist gsd in Karenz u macht alles, bald muss ich wieder selber 😓
Ich weiß jetzt nicht mehr, wer mir sonst noch Tipps gegeben hat, mir fallen nur @itchify ind @Kaffeelöffel ein.
Das mit dem Mittagsschlaf war die zündende Idee bei Sophia. Seit sich das jetzt eingependelt hat, schläft sie sogar nachts ziemlich lange durch...9-10 Std. Aaaaber nur kein Neid - sie steht dafür um 5/6 Uhr auf.
Vormittags muss sie zwar ziemlich beschäftigt werden, damit sie nicht einschläft, aber das ist jetzt im Sommer eh wieder leichter.
Zu Mittag schläft sie dafür innerhalb von 5 Minuten ein, manchmal schon beim Essen 😬😆
Danke euch jedenfalls!
Mein Freund war zur Geburt 3 Wochen in Urlaub daheim (Papamonat ging nicht, weil er zu kurz in der Firma war). Da war er mir schon eine sehr große Hilfe 🙏 Für die Bindung war es sicher auch wichtig 👍
Hatte Nachwirkungen von der PDA und ich musste 10 Tage liegend verbringen, das wär allein schon echt doof gewesen.
Aktuell ist er in Väterkarenz und ja, es ist toll 2 Monate gemeinsam daheim zu sein (bin in Bildungskarenz), aber es ist auch belastend. Er ist manchmal schlecht drauf, weil es doch viel ist, was er jetzt macht (Haushalt und Kind), zusätzlich arbeitet er trotzdem noch ein bisschen von daheim aus.
Insgesamt seh ich Papamonat und -karenz als ideal für die Bindung zum Kind und finanziell sollten die Rücklagen diese Zeit überbrücken können! Ein „bissl“ was kriegt man ja trotzdem 😬