Ich lese da die ganze Zeit mit, weil das Thema mich noch vor einem Jahr auch sehr beschäftigt hat. Die ersten Monate mit Baby waren sehr anstrengend und das körperliche verheilt zumeist schnell oder absehbar und man weiß es. Die psychische Belastung ist aber immer da geblieben oder wurde durch den Schlafmangel noch mehr.
Ich war sehr unvorbereitet genau auf das psychische, das sich selbst aufgeben, brechen, verändern. Mit ging es monatelang nicht gut und jetzt bereue ich es keine professionelle Hilfe geholt zu haben. Was mir geholfen hat ist vor dem Einschlafen am Abend mit meinen Tag vorzustellen wie er wäre wenn ich kein Kind und keinen Mann hätte. Also wenn es ein Freitag war, dann bin ich im Kopf sehr genau durchgegangen bis zum kleinsten Detail wie ich alles machen würde, also wann wie aufstehen, duschen, anziehen, frühstücken, in die Arbeit fahren etc. Aber wirklich sehr genau. Nach ein paar Wochen sind mit fast alle aufregenden Sachen und Dinge für die ich aktuell keine Zeit hatte ausgegangen. Und dann bin ich meistens schon bei "Vormittag" eingeschlafen. Das war meine Art Meditation.
Das zweite was eine Erleichterung brachte ist einfach das alte ich aufzugeben, auch wenn es zunächst hart und traurig klingt. Ich habe aufgehört die ganze Zeit darauf zu warten wieder normal zu sein. Und krampfhaft etwas dafür zu tun. Ich habe akzeptiert, dass ich nie wieder so sein werde wie früher, aber jetzt anders und in vielen Bereichen des Lebens erfahrener, klüger, vorausschauender.
Und dann bin ich wieder arbeiten gegangen als meine Tochter 14 Monate alt war und das hat noch Mal alles zum besseren gewendet.
Irgendwo habe ich gelesen, dass es im Schnitt 1,5 bis 4 Jahre dauert bis man in der Mutterrolle angekommen ist. Und das schein wirklich do zu passen. Man wird einfach nicht von einem Tag auf den anderen Mutter nur weil man ein Baby hat. Es ist ein Prozess mit viel Arbeit und Erfahrungen, guten wie schlechten.
Es wird auf jeden Fall besser, und du wirst auf diese Zeit zurückblicken und kaum glauben, dass du das alles durchgemacht hast.
Ich habe mir in den letzten Tagen die ganze Diskussion hier gegeben. Ursprünglich weil ich tatsächlich an den Argumenten der Impfgegner interessiert war. In meinem Umfeld gibt es nicht viele und die, die Impfung ablehnen konnten mir nicht gut erklären warum.
Nur später ist das ganze leider ins persönliche gekippt und das bringt keinem was. Was ich auch traurig fand, ist, dass so viele die Aussage, dass man sich unter anderem aus Solidarität und mit dem Gedanken an die Gesellschaft impfen lässt, ablehnen und für lächerlich erklären 😕 und wenn es dort endet, dass gewisse Bevölkerungs-/Patienten gruppen - Drogensüchtige wurden genannt - nicht von den SV-Beiträgen aller behandelt werden sollen, kackt das auf alles wofür die soziale Demokratie steht. Ich zweifle auch sehr stark daran, dass alle, die so denken sich eine private Versicherung leisten könnten, wie es sie z.B. in den USA gibt.
Es gibt einen Satire Insta account darüber, da geht's um "sag beige clothes/toys for sad beige children" ist überspitzt, aber unterhaltsam😂 @officialsadbeige
maria1712 ich kann auch den Garten im Brandauer empfehlen. Das Essen ist ok, viel frittiert halt🤷 Ferdinando ist auch sehr gut, waren auch schon mit den Kindern dort. Je nach dem worauf ihr Lust habt
Die Gewichtsabnahme in der Stillzeit ist nicht nachhaltig. Ich habe in der ersten Schwangerschaft 9 kg zugenommen und in den ersten 5-6 Monaten nach der Geburt 18 kg abgenommen. Habe mich sehr schwach gefüllt und ständig gegessen, vor allem Süß. Nach dem Abstillen war fast wieder beim Ausgangsgewicht.