@Vogi Oh nein, das tut mir sehr leid für dich! Das ist ja total ärgerlich, wenn du auch noch extra gefragt hast! Da gibt es leider so viele Hürden, es ist echt nicht einfach, all die Fristen etc. einzuhalten.
Ich finde, allein für die Anträge sollte man Geld bekommen.
Womöglich ist ja DAS der Grund, wieso bildungsfernere oder geringqualifizierte Menschen seltener in Bildungskarenz gehen? Dass es unglaublich kompliziert ist? Dass die Erklärungen meist in Akademikerdeutsch verfasst sind? Dass die "Ansprechpersonen" beim AMS nicht mal eine Telefonnummer haben? Dass man offenbar sogar, wie @Vogi am TELEFON falsch beraten wird? Dass man Dinge wie ein *sorry* Scheiß-SCHALTJAHR selbst berücksichtigen muss, weil das AMS offenbar keine Computer hat?
Sorry, aber es ist nicht das Problem der Eltern, welcher Topf für irgendwelche Zahlungen hergenommen wird! Wenn alles drauf ausgelegt wird, dass Akademiker*innen in BK gehen, braucht man daraus keinen Strick für grundsätzlich alle drehen.
So, Wut off.
Und auch wenn ich mich damit jetzt nicht beliebt mache: Bin selbst Pädagogin und zahl gern meine Steuern dafür, dass andere ihre Kinder länger daheim betreuen können. Find ich tausendmal besser als die überfüllten Krippen und den Personalmangel in Kindergärten. Die machen es dort dann auch nicht besser als eine Mama/ein Papa es daheim machen würde, die/der es sich aussucht. Meine Kinder profitieren von anderen Kinder, die unter guten Bedingungen aufgewachsen sind, und dazu gehört auch, dass Kleinkinder daheim betreut werden können, sofern es sich jemand zutraut.
Und noch ein Antrag: Wie wärs, wenn das AMS die "Wischiwaschi"-Kurse einfach nimmer akzeptiert? Wär irgendwie eine Lösung - aber nein, lieber grundsätzlich allen Eltern die Möglichkeit auf BK nach Elternkarenz verwehren. Leiwand.
Vielleicht könnte deine SM mal einfach zu dir/euch auf Besuch kommen und nicht, um mit der Kleinen zu spielen? Dann gewöhnt sie sich an die Anwesenheit und merkt auch, wie ihr miteinander umgeht.
@MamaLama Ich glaube nicht, dass sie provoziert und deshalb mein ich es auch nicht persönlich. Die Meinung habe ich hier schon ganz oft im Forum gelesen, ich hab mich nur zufällig dieses Mal zu Wort gemeldet, weil es mich jetzt seit Neuestem persönlich betrifft. Weil ich es wichtig finde, dass hier auch mal die andere Meinung steht.
@Mirabelle Mit meinem Kind zuhause zu sein und es 24h zu betreuen, ohne Pause, ohne Fremdbetreuung, das ist kein Lenz, sondern es sollte selbstverständlich möglich sein für jene, die es sich überhaupt antun wollen. Und das sind wohl nicht so viele, denn sonst wären weniger Kinder in Krippen.
Jene, die sich dazu entscheiden, ihr Kind zuhause zu betreuen und dafür auch finanzielle Einbußen hinnehmen, sind um nichts schlechter als jene, die ihr Kind früh in die Krippe geben, um wieder arbeiten zu können. Beides hat seine Berechtigung. Aber dass es "Schmarrn" überhaupt als Angebot für BK gibt, dafür gibt es einen Grund, und zwar die Nachfrage. Manche Eltern wollen bei ihren Kindern länger als ein Jahr daheim bleiben und sie nicht nach einem Jahr schon in Fremdbetreuung geben. Und du weißt ja selbst, dass das pauschale KBG spätestens beim 2. Kind finanziell durchaus wehtun kann.
Und das sag ich als jemand in Bildungskarenz - seit gestern. Mich hätte es auch interessiert, eine Sprache zu lernen oder Programmieren (inwiefern hätte mein Arbeitgeber davon profitiert? Gar nicht.), aber bei einer Sprache bin ich angewiesen auf meinen persönlichen Fortschritt. Was mache ich denn, wenn mein Kind dann länger krank wird? Mein Partner hat eine chronische Krankheit, was mache ich, wenn das auf einmal akut wird und ich allein dastehe? Oder wenn ich krank werde? Dann hab ich andere Sorgen als Hausaufgaben für einen Sprachkurs pünktlich abzugeben!
Also mach ich zwei andere Kurse, die für mich beruflich absolut relevant sind, ich kann die von A bis Z begründen und habe es auch getan. Aber ein Risiko bin ich nicht eingegangen! Das fehlt mir noch, dass ich in einer Situation, in der ich für zwei kleine Kinder sorge und die letzten Jahre finanziell zurückgesteckt habe, auch noch Weiterbildungsgeld zurückzahlen muss, weil ich für ein Amt nicht genügend Vokabeln gelernt habe. Ein Amt, dessen Toleranzgrenze bei 0 liegt, denn wenn man einen einzigen Tag Lücke irgendwo hat, streichen sie 100% des Geldes, was einfach abartig ist.
Das ist hier nicht persönlich gegen dich gemeint, du hast auch recht damit, wieso sie darüber reden, es abzuschaffen - nur richtig finde ich es nicht und das steckt mir ganz lang schon im Hals, deshalb musste es jetzt mal raus.
Es kann sich aber gern jemand melden, der meine HÜs macht und abgibt, wenn ich krank werde, dann sattle ich gern auf den Programmierkurs um.
@Wienerin1982 "Eine Geburtstagstorte für die Katze". Ist aus der Pettersson-und-Findus-Reihe und sehr witzig, sowohl im Text als auch in den Bildern, finde ich.
Und @wizi Hier wurde schon oft "Das Farbenmonster" empfohlen, wenn es um Gefühle ging. Ich kenn es selbst nicht, aber es sieht nett aus!
Und @Admina Da hier sehr oft ganz ähnliche Fragen gestellt werden: Wäre es vielleicht möglich, dass ich den 1. Beitrag bearbeiten kann? Dann könnte ich die Buchtipps für die verschiedenen Altersgruppen oder Themen mal einfach zusammenschreiben und es müsste nicht jede wieder neu fragen ... Das wär toll!
@kuki09 wir haben hier dasselbe Thema gehabt. Hab dann gesagt, ok, wir probieren es ohne, dann auch doppelt Bett überzogen, Pyjama als Ersatz bereitgelegt, vorm Schlafengehen aufs Klo gehen lassen ... Die Windeln waren da/sind immer komplett voll.
Naja, um Mitternacht haben wir das 1. Mal umgezogen, um 2 in der Früh das nächste Mal, dann wieder um 5. Dann war ich wie auch das Kind fertig mit den Nerven. Am nächsten Tag war er wieder froh über die Windel. Er war so müde von dem ganzen Umziehen, so wär der Kindergarten zB eine Katastrophe gewesen. Es war eh Wochenende, aber trotzdem hat der Versuch mal gereicht. Nachts braucht es eindeutig noch Zeit. 😆