@Lila2022 Ich veröffentliche einfach meine Bücher weiterhin unter meinem alten Namen und im Vertrag steht aber der neue, mit dem ich auch unterschreibe. Es ist insgesamt schon komplizierter als gedacht, allein dass ich nie weiß, wie ich mich am Telefon melden soll, wenn wer mit unbekannter Nummer anruft. 😅 Hab mir schon ein, zwei Mal gedacht, dass ich ihn lieber zu meinem Namen überreden hätte sollen, bei ihm wars quasi nur Ego, aber kein praktischer Grund. Wie gesagt mag ich seinen und damit auch meinen neuen Namen aber eh gerne. Nur ist es doch irgendwie auch mühsam, gleichzeitig zwei Namen zu tragen und der eine steht im Pass und der andere auf den Büchern. 🤭 Viel zu erklären eben. Soweit ich bisher mitbekommen habe, ist es den Verlagen egal. Der eine hat es in den Verträgen drinnen stehen, der andere erwähnt es nicht mal. Ich dachte mir erst, ich muss das irgendwo großartig angeben oder absuchen, aber es interessiert absolut niemanden. 😄 Ist ja auch in einem Satz erklärt, also wen sollte es stören? 🤭
@Kaffeelöffel Also Krimis sind soo unterschiedlich! Ich les selbst sehr gern welche, aber bei weitem sind alle. Kennst du zumindest eine Autorin oder eine Reihe/ein Buch, die sie mag? Dann könnte man da anschließen...
@why War bei uns (13 Monate) dasselbe, wir haben auf Pants gewechselt und ich wickle möglichst im Stehen. Also bei nasser Windel immer. Das klappt besser.
@Nasty Wie gesagt, lies bitte genau. Ich HABE nämlich auch nicht gesagt, dass man Kindern die Möglichkeit wegnimmt, wenn man ihnen mit 6 oder 7 Jahren nachts eine Windel erlaubt. Etwa jedes 10. Kind nässt bis ins VS-Alter nachts ein (Enuresis nocturna). Das heißt, dass 9 von 10 Kindern vorher tagsüber und nachts trocken werden, das können wir vermutlich alle bestätigen. Und dass du die Formulierung "vor 30 Jahren" mit Negativhbehaftung verstehst, ist dein Thema, nicht meins. Du bist aber ein gutes Beispiel für jene Eltern, die offenbar denken, man würde seinen Kindern etwas aufzwingen, bloß weil man sie dabei unterstützt, etwas zu lernen. Wenn mein Kind beim Gehenlernen hinfällt und weint, dann tröste ich es. Und danach wird es einfach weiter probieren, da werde ich wohl kaum sagen "Ah, jetzt willst du nicht mehr, ich werde dich einfach tragen, bis du 7 bist, naja, du bist ja noch sehr klein, du musst noch nicht gehen lernen."
Und bevor das jetzt umgedreht wird: Ja, die Kinder haben beim Gehenlernen unterschiedliches Tempo und manche lernen es nie. Aber WENN ein Kind dann seine ersten Schritte macht, ob mit 11 oder mit 20 Monaten, dann ist es sinnvoll, mit ihm diesen Weg zu begehen, auch wenn es mal hinfällt und frustriert ist, stimmst du mir da zu?
Nichts Anderes meine ich beim Trockenwerden. Wenn ein Kind motiviert ist, aufs Töpfchen oder Klo zu gehen, finde ich es gut, es darin zu bestärken und ihm zu zeigen, dass es, auch wenn es manchmal kurz frustrierend sein kann, auch ohne Windel auskommt. Und nicht als Erwachsener die Nerven zu schmeißen, wenn mal was danebengeht und die Verantwortung dann dem Kind zu übertragen, indem es sich dann schon selbst melden muss, wenn es wieder probieren will. Wir haben unsere Kinder nämlich auch nicht gefragt, ob sie Windeln tragen wollen! Wir haben es einfach für sie entschieden, die meisten jedenfalls (Manche halten schon ihre Babys erfolgreich ab und da geht's dann plötzlich nicht nehr um fehlende Gehirnreife).
Ich bin sicher, auch deine Kinder wollten nicht immer gern gewickelt werden. Und du hast es vermutlich trotzdem gemacht, oder? Wie jede Mama. Weil es eben nicht die Verantwortung des Kindes ist, solche (weitreichenden) Entscheidungen zu treffen, sondern unsere. Weil WIR wissen, dass irgendwann Übernachtungspartys stattfinden. Da kann man als Nichtbetroffene leicht sagen, das wäre ja gar kein Problem.
Ich bin schon ein bisschen frustriert davon, dass hier das verstanden wird, das verstanden werden will, daher die klaren Worte. 😄 Ich meine nichts davon böse, ich möchte nur auch gern verstanden werden.
@Nasty Ich hab auch nie was Anderes behauptet. Aber es ist eben nicht "richtig", wenn was länger braucht, genauso wenig wie es falsch ist. Es ist einfach bei jedem Kind so, wie es ist. Und um herauszufinden, wie es ist, sollte man ihm ermöglichen, sich auszuprobieren. Und ich finde diesen Kanon "Lasst euren Kindern Zeit! Es reicht, wenn sie im Schulalter trocken werden!" eben nicht sehr sinnvoll, wenn dieselben Eltern und Kinder mit etwas Bestärkung nicht mehr auf Windeln angewiesen wären. Lies meine Beiträge bitte genau. Ich bin dafür, Kinder, die sich dafür selbst interessieren, zu bestärken und ihnen zu ermöglichen, sauber zu werden, wann immer sie das versuchen wollen. Und dazu gehört es auch, dass ich meinem Kind sage, wir schaffen das, wenn mal ein Rückschritt passiert, weil das einfach dazugehört, wenn was etwas Neues probiert und lernt.
Ich stimme auch @Pusteblume82 zu, dass manche Eltern Sachen von ihren Kindern erwarten, weil sie eben gern hätten, dass sie bereit sind, ohne dass dem so ist. Aber umgekehrt werden Kinder heute nachweislich um 1-2 Jahre später trocken als vor 30 Jahren. Und ich glaube, das liegt schon daran, dass Eltern zum Teil denken, ihre Kinder wären ja noch viel zu jung dafür und sie wollen ihnen nichts überstülpen. Ich bin ein Fan davon, Kinder in ihren Möglichkeiten ohne Druck Sachen ausprobieren zu lassen und dann, wenn es doch noch zu früh ist, eben zu sagen: "Macht ja nichts, wir können es ja einfach wann anders wieder probieren."
Dann weiß man es nämlich zumindest!
@Anne_ Ja, das hab ich eh so verstanden. Und ich bin anderer Meinung. Mir ist es egal, wofür die BK "vorgesehen ist", weil ich es nicht gerechtfertigt finde, denn es ist auch mein Steuergeld und ich profitiere von ausgeglicheren Familien mehr als von Vertriebsarbeitern, die jetzt auch auf Französisch verkaufen können. Ziel einer Gesellschaft langfristig glückliche und gesunde Menschen zum Ziel haben. Das schließt (Weiter-)Bildung nämlich nicht aus! Deshalb finde ich die Anbieter auch nicht schlimm, die zeigen ja nur auf, wo es Bedarf gibt. 🤷♀️ Dass das die Politik ignoriert, finde ich deutlich negativer.
Hier mal ein Lebenszeichen von uns. Also derzeit haben wir mehr bessere Nächte als schlechte, das ist schon mal gut! Letzte Nacht waren zwar wieder mal 2,5h Wachzeit, aber das hatten wir jetzt eine Woche nicht mehr.
Ich höre auch zu sprechen auf und mache nur "Schh" @Kaffeelöffel. Übrigens, seit ich ihm klar sage, was ich mir wünsche, klappt es zu Mittag mit dem Schlafen besser! Ich sage ihm auch immer, was nach dem Mittagsschlaf Schönes sein wird, das hilft ihm anscheinend auch und motiviert ihn, es zu probieren. Nachts kommt er jetzt manchmal zu meinem Mann und schläft dort aber gleich wieder. Abends ist es manchmal ein Kampf und manchmal sehr harmonisch.
Wir haben die Blutanalyse und das EEG mal verschoben, weil ich denke, dass wir es so auch hinkriegen. Beides ist für ein Kleinkind ja nicht lustig. Ich führe nach wie vor das Schlafprotokoll und das ist sehr hilfreich! Hätte sonst ein schlechteres Gefühl, so seh ich aber immer wieder, dass es eh sehr gute Nächte gibt.
Wir sind aber noch immer so erschöpft, schlafen zum Teil beide ein, bevor wir zum Abendessen gekommen sind. Das find ich aber nicht so schlimm, der Schlaf steht gerade an erster Stelle. 😁 @fraudachs Leider nimmt er auf den kleinen Bruder noch keine Rücksicht. Es ist noch nicht so viel Geschwisterliebe erkennbar. 😄 Im Kindergarten sind ja viele, die das vormachen, da könnte er sich das abschauen. Zuhause hat er leider die Ruhe nicht und da findet der Kleine auch nicht zur Ruhe. Der schläft eher neben dem Großen im Kinderwagen ein, oder wenn ich ihn allein hinlege, wenn jemand beim Großen sein kann.