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Bildungskarenz
Ich finds auch blöd … aber eigentlich musste man schon merken dass man das System ausnützt bzw Geld fürs nix tun kriegt. Alle die sich ernsthaft weitergebildet haben und nicht nur lukrativ Karenzzeit verlängert haben, müssen eh nix befürchten.
...Da hat man halt auch betrogen.
Ich gehöre auch zu denen, die sich "lukrativ" die Karenzzeit verlängert haben.
Ich hatte ein 1 und 2 Jähriges Kind daheim und für beide trotz aller Bemühungen keinen Kinderbetreuungsplatz, obwohl ich unbedingt arbeiten wollte.
Denn in unserem Ort gibt es für 9000 Einwohner nur 10 Betreuungsplätze für unter 3jährige pro Jahr, und die wenigen Tagesmütter hatten unendliche Wartelisten.
Es mag schon sein, dass in anderen Ländern die Karenzzeiten kürzer sind, aber dort gibt es dann auch Betreuungssysteme für die Unter-3jährigen, sodass es möglich ist arbeiten zu gehen.
Ich weiß, das ist nicht der Sinn der Bildungskarenz. Aber diese Versorgungslücke sollte in dieser Diskussion auch thematisiert werden, weil sie Teil des Problems ist.
Ich wundere mich über die beliebte Darstellung (auch hier im Forum), der "Mütter, die Bildungskarenz ausnutzen und fürs Nichtstun bezahlt werden."
Wir Mütter/Väter sind nicht faul und tun nicht Nichts. Auch ohne Präsenzstunden im Weiterbildungskurs.
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Mein Weg zum Pflegekind - damals und heute
@Cookie1985 Pflegekinder haben oft die Bindung zur Pflegemama nicht so, wie man sich die Mama-Kind-Bindung mit der Mama vorstellt.
Ich denke man kann das Wiedersehen mit dem Treffen einer Tante/Godi/Fremden vergleichen, je nachdem wie sehr es ein Anliegen für die LM ist.
Die Kontaktmöglichkeit/Kontaktrecht (auch wenn es nicht wahr genommen wird) hilft LM und Kind auch in der späteren Biographie.
Für eine Mutter macht es einen Unterschied, ob sie ihr Kind nicht sieht, weil sie es selber nicht kann/schafft/möchte oder ob ihr von außen der Kontakt verweigert wird ("weil es dem Kind nicht guttut").
Für ein Kind macht es auch einen Unterschied, ob es die LM sehen darf oder ob es "von außen" verhindert wird.
Es kommt leider oft vor, dass Besuchskontakte nicht wahrgenommen werden, weil die Probleme (auch oft Vergangenheitsbewältigung) der LM ihr Leben komplett vereinnahmen.
Beruflich erlebe ich immer wieder Wertschätzung der LM gegenüber der Pflegeeltern, dass ihr Kind in einer guten Umgebung aufwachsen darf, auch wenn die LM ihre Besuchskontakte nicht einhalten können.
Dass ein Kind in dieser Situation trotz allem die Stabilität der Pflegemutter/Pflegefamilie hat ist echt unbezahlbar. Ich hoffe alle Pflegemamas wissen wie wertvoll ihre Arbeit ist.





















































