Ich kann dir keinen Erfahrungsaustausch von meiner Seite anbieten, aber ich wünsche dir viel Kraft für den Abschied von deinem Kleinen. Ich finde deinen Bericht sehr berührend und es tut mir leid, dass du im KH so lange warten musstest und ausgerechnet in dieser Situation mit dem Baby einer Besucherin konfrontiert wurdest.
Mein Weg mit dem Verlust meiner zwei Neffen (Sternenkinder) umzugehen ist, dass ich manchmal zum Sternenkindergrab in unserem Ort gehe und dort an sie denke. Im Sommer habe ich zwei Steine bunt bemalt und für sie dort hingelegt. Mir persönlich tut es gut, wenn ich mir Zeit und Raum fürs Traurigsein nehme, in welcher Form auch immer.
Ich wünsche dir (und deinem Mann) alles Gute und viel Kraft für die Verarbeitung dieses Schmerzes. 🙏
Meine Buben sind 3 und 4. In den letzten 2 Jahren hab ich den Teig für die Weihnachtskekse vorbereitet (Linzeraugen, Lebkuchen, Vanillekipferl usw) und von diesem den Kindern eine Portion Teig zum Experimentieren gegeben. Mit dieser durften sie alles ausprobieren, was sie wollten, kosten ect. Das war natürlich eine Sauerrei, aber ihnen hat es Spaß gemacht und sie haben ihre Kreaturen dann auch später sehr stolz verspeist.
Die "schönen" Kekse hab ich nebenbei gemacht. Zu Weihnachten und für Gäste gab es ausschließlich die schönen Kekse. Tatsächlich haben manche Leute hygienische Bedenken, wenn man sagt, dass die Kleinen "ganz tüchtig mitgeholfen haben". 😅😂
Zum Zucker in den Keksen: wir verwenden hier keinen "gesunden" Zuckerersatz. Ich backe einfach nach Rezept bzw. reduziere sowieso immer ein bisschen, weil es uns dezent süß besser schmeckt.
Meine Schwester stand vor dem gleichen Dilemma. Sie arbeitete als leitende Pädagogin in Wien und hätte ihre Kinder in den Kindergarten dort mitnehmen dürfen nach ihrer Karenz.
Sie sind aber zur Geburt des ersten Kindes (Kind Nr. 2 kam ein Jahr danach) nach NÖ gezogen und sie löste das Problem, indem sie die Kinder in der Wohnung in Wien gemeldet ließ.
Für sie war es perfekt, da sie somit ihren Job mit der Betreuung ihrer Kinder vereinbaren konnte.
Das hatte dann leider schlimme Konsequenzen für sie. Es wurde bekannt, dass die Kinder nicht bei ihr gemeldet waren und der Staat forderte das Kinderbetreuungsgeld für beide Kinder komplett zurück. Sie knabbert noch immer an dem Kredit, den sie dadurch zu bewältigen hat. Aus menschlicher Sicht so unfair, weil sie ihr ganzes Herzblut in die Betreuung ihrer Kinder und in die Betreuung anderer Kinder investiert. 🥲 Den Job konnte sie in Wien dann nicht mehr machen, weil er mit den Kindergartenzeiten in NÖ nicht koordinierbar war.
Aber das Gesetz ist hier gnadenlos (und auch die Kommentare anderer Mütter, die ohne zu denken sagen "Selber schuld").
Ich wünsche keiner Mama, die so viel leistet, dass ihr das passiert, darum will ich das teilen. ❤️
Ich wünsche euch, dass ihr eine gute Lösung findet.
Ich bin mit 38 und 39 eher spät Mama geworden. Ich bin schnell schwanger geworden, hatte 2 unkomplizierte Schwangerschaften und ebenso die Geburten waren unkompliziert. Ich habe keinen Vergleich dazu jung ein Baby zu bekommen.
Bin jetzt eher gelassen und entspannt mit den beiden und kann definitiv sagen, dass ich mit 20 einiges enger und unentspannter gesehen hätte.
Das einzige, was ich richtig mühsam fand, war der Schlafmangel in den ersten 2½ Jahren. Aber ich hatte halt 2, die sich immer abgewechselt haben. 😅 Das wäre vermutlich mit 20 auch nicht ganz easy gewesen.
Ich wünsch dir alles Gute für die Schwangerschaft und Geburt.
@miKkii Bei mir war es relativ unkompliziert. Ich hab einen Retourschein bekommen, ausgedruckt und retour gesendet. Das Geld kam auch schnell retour. Das war innerhalb Österreichs.
Haha, ich hab mit meinen Schwestern auch vor Jahren darüber geredet wie wir unsere Kinder nennen werden. Da bat mich meine Schwester auch einen bestimmten Namen nicht zu nehmen, weil sie den schon immer haben wollte.
Mittlerweile haben wir alle 2/3 Kinder und niemand hat den Namen genommen. 😂
Du sagt es Glück und Leid liegen oft sehr nahe zusammen!
Ich hoffe nicht das es soweit kommt das Sie den Kontakt abbricht!
Den Kontakt hat meine Freundin auch nur vorübergehend eingestellt, bis sie einen Weg gefunden hat mit ihrem Schmerz umzugehen. Inzwischen hat sie übrigens (wie durch ein Wunder) zwei wahnsinnig liebe Adoptivkinder. Es kann sich auf viele verschiedene Wege zum Guten wenden. Es braucht vielleicht nur die Zeit und Geduld.
Und wie @ParamedicGirl schreibt, hat auch ihre Mama einen Weg gefunden.
@Fefi Tut mir leid, dass du so einen schweren Verlust erlebt hast.