@kolibri91 beeindruckender Weg!
Ähnlich wie @tweety85 hab ich das auch erlebt.
Meine Mutter war immer zu Hause (Bauernhof) und trotzdem haben wir eine schlechte Bindung und kein Vertrauensverhältnis. Es liegt also sehr viel daran, wie man die eigene Situation mit den Kindern kommuniziert und wieviel Qualität die gemeinsame Zeit hat. Das hat deine Mama @kolibri91 anscheinend echt gut gemacht!
Ich seh es übrigens nicht so, dass der, der mehr verdient arbeiten gehen soll und der andere daheim bleibt. Ich dachte auch mal so, bis ich festgestellt habe, dass Zeit wertvoller ist als Geld. Da wir keinen übermäßigen Lebensstil haben, wärs bei uns egal, wer daheim bleibt, am Ende reicht es für alles was wir brauchen. Wenn einer sehr viel mehr verdient, hat er idealerweise entsprechende Reserven.
Konkret zum Thema 3 Kinder & Beruf (aus Sicht eines Kindes mit 2 Geschwistern, jedoch Mama eines Einzelkindes): ich denke mir, würd ich 3 Kinder wollen/haben, möcht ich jedem die Aufmerksamkeit geben, die es braucht. Nicht nur die Zeit, die Kinder sowieso brauchen, sondern auch bei außergewöhnlichen Bedürfnissen und die sind ja nicht immer gleich klar (zB Krankheit).
In meiner Vorstellung ist das mit einer Führungsposition bzw. Ausbildung schwer zu vereinbaren, obwohl es in meinem Beruf sogar tatsächlich recht einfach ist mit TZ in der Leitung.
Für mich persönlich nicht schaffbar (bin aber nicht belastbar wie andere), ich zieh den Hut vor allen Müttern, die es machen und zufrieden sind damit!
Einschlagdecke oder Lammfellsack. Oder brauch ich beides. Kann ich das Lammfell auch im der Babyschale nehmen?
Ich find Lammfellsack ist im Winter (u Frühling/Herbst) das beste! Kann man in der Babyschale zwar nicht nehmen, die nimmt man aber sowieso immer mit rein, hat also Raumtemperatur und isoliert gut rundherum.
In der Babyschale würd ich einen wärmenden Overall wählen und oben drauf eine Decke.
Ich bin seit April mit 20 Stunden arbeiten. Ich habe meinen Job vorher schon gern gemacht und mach ihn auch jetzt noch gerne. Meiner Meinung nach ist das das Um und Auf - dass man das wirklich gerne macht, was man macht, sonst ist es immer eine (tägliche) Qual.
Leider stell ich das immer wieder bei Leuten fest, dass sie lieber unglücklich weiter arbeiten, als eine Veränderung herbei zu führen. Das tut mir immer sehr Leid, denn Veränderung kann so positiv sein!
Ich hab meine Tochter oft und lange gestillt. Nimmt viel Zeit in Anspruch, aber die hab ich uns gegönnt.
Eine andere Möglichkeit als Stillen oder Schnuller sehe ich hier nicht wirklich, immerhin geht es um das Saugbedürfnis.
Ich würd aus heutiger Sicht sowieso empfehlen, dass man sich einen Kurs sucht, der einen wirklich interessiert und/oder beruflich weiterbringt.
Diese Wischiwaschi-Kurse aka Beschäftigungstherapie sind mMn nur Abzocke und Zeitvertreib. Ich hab ja solche Kurse gemacht und bis auf „Kinderpsychologie“ waren sie ziemlich umsonst u unbrauchbar. Sicher, die geistige Herausforderung hat sich in Grenzen gehalten, aber dafür hab ich auch nicht viel dabei gelernt.
Leider gabs für meinen Beruf nichts passendes, wär mir viel lieber gewesen.
@Nachtigall ich glaub die zwei werden in derselben Schulstufe sein, alle nach dem 31.8. Geborenen kommen zusammen in die Schule.
Ich würd mit der alten Schulkollegin Frieden schließen, denn 1. ist ein anhaltender Konflikt belastender, als eine einmalige Aussprache und 2. ändern sich ja viele Menschen mit der Zeit. Ich war früher auch unter den „Lästernden“ - heut mach ich das so gut wie gar nicht mehr bzw. reflektiere mein Verhalten zumindest.
@ParamedicGirl du machst eh schon viel, dass es erträglich ist. Wir hatten auch einen Überzug - aus Frottee.
Tatsächlich hab ich im ersten Sommer Autofahren so gut es ging vermieden, nach dem ich meine (damals 2/3 Monate alte) Tochter fast bewusstlos im Kindersitz sah. Es hatte 35 Grad, Klimaanlage voll aufgedreht, nur Body an, nichtmal 10 Min. gefahren. Ich dachte sie wär eingeschlafen, aber meine Mutter sagte, da stimmt was nicht. Sie ließ sich nicht wecken, sie war heiß und schwitzte. Hab sie angelegt und hab den restlichen Tag drin verbracht. War mir eine ordentliche Lehre. So kleine Körper regulieren das noch nicht selber. Mir wird ganz anders, wenn ich wieder dran denk... 😞
In solchen Hitzewellen würd ich einfach nicht mit dem Auto fahren. In den Wald gehen hilft - wir sind heute schon seit 8 Uhr hier im Wald, ein Traum dieses Klima!
@Kaffeelöffel mir gehts da auch immer so - mir selber! Ich versuch sie 1. zu Hause u bei kurzen Wegen einzugehen (zB als Wechselpaar) oder 2. mit Socken einzugehen.
Hilft nicht immer aber manchmal...bin grad an den Birkenstock dran - eine wahre Herausforderung!
Ich habe nur 1 Kind, war aber in der SS bei meiner Therapeutin, 3 oder 4 Mal.
Das hat mir sehr geholfen, einfach um die aufkommenden Gefühle zu besprechen.
Mein Thema war die Veränderung. Alle Gefühle dürfen sein. Ausleben, nicht verdrängen. Veränderung heißt Abschied von etwas Vertrautem und Schönem - Trauer ist erlaubt! Veränderung heißt Begrüßen von etwas Neuem und Unbekanntem - alle Gefühle sind erlaubt!