@Scouse_Maus beim Stillen haben meiner Meinung nach zwei Menschen mitzureden. Die Mama und das Kind :-)
Das natürliche Anstillalter liegt zwischen 2 und 4. Von dem her ist es echt schräg, dass Flascherl Abends ab einem bestimmten Alter "normaler" angesehen wird, als stillen.
Es ist ein Wahnsinn wie feine Antennen kleine Kinder haben.
Meine Tochter (2 1/2) hat mich gestern im Bett gefragt, ob ich ein Baby in der Hand halte. Auf mein verneinen meinte sie "doch Mama, du hast ein ganz kleines Baby im Bauch ❤️
Wir reden vor ihr nicht wirklich über das Thema, aber offenbar nehmen kleine Kinder auch zwischentöne ganz sensibel wahr und ziehen ihre Schlüssel. Wäre schön, wenn sie recht hat 😊
Bei uns gehts ab morgen in die heiße Phase😅 also ZT 10-15/16
Genauer weiß ich es nicht, da mein Zyklus aber aktuell nicht super regelmäßig ist 25-29 Tage passt ein größeres Zeitfenster.
Ich wäre jetzt jedenfalls sehr bereit. Endlich mildere Temperaturen und englich habe ich eine große Prüfung und damit meine formale Ausbildung abgeschlossen :-)
Eine Schwangerschaft >35 ist per Definition nur bei Erstgebährenden als "Risikoschwangerschaft" eingestuft. Und die allermeisten Mediziner sehen auch diese Grenze glaube ich nicht so streng. Kommt mittlerweile ja sehr häufig vor
Ich bin nämlich schon auch der Meinung, dass man nicht immer ruhig bleiben muss, weil Kinder nicht nur Regulation, sondern auch echte emotionale Resonanz brauchen.
Authentisch grantig zu sein (ohne Schreien oder Verletzen) zeigt dem Kind, dass auch das Gegenüber Gefühle/Grenzen hat und Handlungen Wirkung haben.
Mich würde es wahnsinnig machen, wenn ich von meinem Partner keine Resonanz bekomme und er immer total ruhig bleibt.
Manche Situationen machen mich nicht grantig. Z.B. wenn meine Tochter in einem Geschäft spielt, ich will gehen, kündige es an, gebe ihr Zeit, aber irgendwann wird gegangen. Wenn sie sich dann am Boden wirft, kann ich das z.B. gut begleiten und Verständnis zeigen.
Bei der Tellerwerfsituation wäre meine Reaktion aber wohl kein Verständnisvolles: "Du bist traurig, weil du keine Semmel bekommst, das verstehe ich" 😅 Da wäre ich grantig und es wäre eine Grenze überschritten. Natürlich kann und soll man im Anschluss über die Ursache reden, davor gäbe es aber ein bestimmtes "Stop, so nicht!" von mir.
@Fuchsili also ich hoffe ich werde nicht gesteinigt, aber ich finde eine laute Reaktion auf Teller werden und den Raum verlassen beim Hauen bei einem dreijährigen nicht tragisch. Ich glaube, wenn man da immer mit Verständnis reagiert, erzieht man keinen gesellschaftsfähigen Menschen.
Beide Reaktionen sind authentisch und nicht drüber!
Ich finde es gibt ja zwischen laut/wütend und anbrüllen/ausschimpfen einen Unterschied. Wut ist ein legitimes Gefühl, auch bei Eltern. Und Wut ist eben nicht leise.
Nicht OK wäre extrem anbrüllen, so dass das Kind Angst bekommt und mit leeren Bauch ins Bett schicken
@Magda95 mal so, mal so. Wobei es nicht oft vorkommt, dass sie es garnicht akzeptiert oder es mir dann im Nachhinein noch vorhält.
Manchmal, wenn sie sehr müde ist oder Zahnschmerzen hat.
@Carina2722 das Thema mit dem roten WhatsApp Button kennen wir... Ich erkläre es dann und tröste. Wenns beim Papa passiert, rufen wir manchmal nochmal an.
@Fuchsli ich denke auch, dass klare Grenzen wichtig sind. Halt nicht aus Prinzip, sondern dann wenn es Gründe gibt, die man erklären kann.
Und traurig und wütend sein, ist dann ja vollkommen ok. Wir besprechen das dann auch. -> "Ich verstehe, dass du jetzt traurig bist", oder "du darfst wütend sein und das sagen, aber ich mag nicht gehauen werden", usw...
Ich möchte vermeiden, dass sich normale Grenzen/Konsequenzen für sie nach Strafe anfühlen. Daher ist es mir wichtig trotz Grenzen in Kontakt und wohlwollend zu bleiben -> mal sehen wie ich das schaffe, wenn es ärger wird.
In meiner Kindheit ging Grenzsetzung eigentlich immer mit Abwertung und Liebesentzug einher. Verständnis für das was ich will gab es nicht und eigene Interessen wurden mit der Brechstange durchgesetzt.