Ich habe mir das frühe Testen abgewöhnt, nach meinen Fehlgeburten war das oft so ein Gefühl von Enttäuschung, dass es wieder nicht geklappt hat und diese Vermischung zwischen purer Angst und totale Freude. Das ist irgendwie so schwer zu beschreiben.
Auch wenn es schwierig war, nicht zu testen, habe ich mich immer abgelenkt und versucht den Gedanken ans testen zu verdrängen.
Dieses Gefühl ist oft unerträglich. Das schlimme daran ist, dass so viele das nicht nachvollziehen können.
Danke für eure Antworten. Ich überlege ob ich dieses Jahr angesehen von meiner engsten Familie die Verwandten skippe. Mein Mann muss über Weihnachten leider arbeiten
@Kimiko - vl hibbeln wir dann gemeinsam, mein Fruchtbares Fenster sollte auch um den Jahreswechsel sein 🥰
Ich melde mich auch wieder mal. @annam: ich wünsche dir alles gute und drücke fest die Daumen. @kathi0814: auch dir drücke ich die Daumen für ein Weihnachtswunder!
Wir warte gerade auf die Periode weil ich auch noch einen Bluttest machen muss.
Aber ich habe da mal eine Frage: Ich habe erst diesen Zyklus mit den Clearblue Ovus angefangen. Hab am 3.12 getestet da war ein Kreis also kein Smiley. Ich habe meinen Eisprung am 28/29.11 gespürt. Glaube ich. Also peak war schon vorbei.
Aber - ich tue mir gerade schwer - ist es PMS oder war der Eisprung doch am 3.12 und ich bin schwanger? Getestet hab ich noch nicht. Meine Mens sollte morgen oder übermorgen einsetzen.
@Biene880: echt? Ich wusste das so nicht. Haben auch schon versucht, mit mehreren herzchen, auch nur mit einem - war leider immer eine MA. Aber gut, das hat vermutlich nichts damit zu tun, sondern das ist eher was medizinisches.
Aber so in dieser form hab ich das nicht gewusst. Ich weigere mich immer Ovus zu nutzen und Tempi zu messen, weil das für mich innerlicher Stress ist. Und bei uns ist das auch oft schwer planbar, weil mein Mann verschieden arbeitet. Wenn ich meinen Eisprung habe und er einen 24h Stunden Dienst, ist das auch irgendwie blöd.
Problem ist ja, dass ich doch relativ schnell schwanger werde, aber es endet immer in einer Fehlgeburt.
Ich kann auch diese Sprüche nicht mehr hören: Das liegt sicher an der Psyche, vl willst du es einfach zu viel.
Nicht nur meine Mutter sagt das, auch die SchwieMu meinte das letztens. Ich hasse das. Sorry - das musste raus 🙈
Ich drücke euch allen ganz fest die daumen für positive Tests 🍀
Wir sind jetzt noch immer auf der Suche nach den Ursachen meiner Fehlgeburten. Die Kiwu hat uns empfohlen, dass wir ein Spermiogramm mit DNA-Fragmentation machen lassen sollen. Das tun wir auch. Ich hab da schon einige Beiträge auf Reddit gelesen, aber hat da von euren Partnern schon wer machen lassen?
Ich melde mich wieder zurück und möchte gerne mit euch wieder hibbeln. Nach meiner dritten Fehlgeburt Ende letztes Jahres, sind wir in eine Kinderwunschklinik und haben unzählige Tests machen lassen. Leider alle ohne Befunde. Das einzige was noch aussteht ist eine Immunologie.
Am 20.09 durfte ich dann wieder positiv testen, die Freude war eher verhalten, weil wir eben wussten, dass immer was sein kann. Gestern bekam ich dann Blutungen und der Arzt konnte bei 5+6 keine Schwangerschaft feststellen.
Meinen NMT kann ich leider noch nicht genau sagen. Aber ich möchte mich gerne euch wieder anschließen.
@pummel: Danke dir für deine ausführliche und so liebe Antwort! 💕 Es tut gut zu lesen, dass du auch so engmaschig betreut wurdest und dadurch Sicherheit bekommen hast. Wir sind nach der dritten Fehlgeburt ebenfalls in eine KiWu-Klinik gegangen und haben uns beide komplett untersuchen lassen – zum Glück war alles unauffällig. Mir wurde dann empfohlen, mit Duphaston und ThromboASS zu unterstützen, und zusätzlich nehme ich auch Cortison.
Am Samstag durfte ich dann endlich wieder positiv testen ✨ und habe gleich am Montag in der Klinik angerufen, um Bescheid zu geben. Leider habe ich bisher noch keinen Rückruf von meiner Ärztin bekommen, was mich natürlich etwas nervös macht – gerade am Anfang wünscht man sich ja sofort diese engmaschige Betreuung und ein bisschen Rückhalt. Ich hoffe sehr, dass sich bald jemand meldet, damit ich auch mit regelmäßigen Kontrollen starten kann.
Es ist schön zu lesen, dass du ab dem zweiten Trimester so viel Vertrauen in deine Schwangerschaft entwickeln konntest. Das macht wirklich Mut! 🫶 Ich wünsche mir sehr, dass es bei mir diesmal auch so wird und ich die Zeit bald mehr genießen kann.
@Nasty: Danke dir, dass du deine Geschichte so offen geteilt hast! 💕 Es beeindruckt mich total, wie du trotz all der schweren Erfahrungen – Fehlgeburt, Eileiterschwangerschaft und den vielen Hürden auf dem Weg – nicht aufgegeben hast und am Ende deine Tochter in den Armen halten durftest. Ich kann mir vorstellen, wie nervenaufreibend die Zeit bis dahin war, gerade wenn das Herzchen erst in der 8. SSW sichtbar wurde. Dass du dir dann einen Doppler geholt hast, um Sicherheit zu bekommen, kann ich sehr gut nachvollziehen – ich glaube, genau diese kleinen Dinge geben einem in so einer Phase unheimlich viel Halt.
Es macht auch Mut zu lesen, dass es beim zweiten Mal, bei den Zwillingen, schon entspannter für dich war – einfach, weil du wusstest, dass es gut ausgehen kann. Und ja, du hast so recht: man vergisst die Vergangenheit nicht, aber man lernt, anders damit umzugehen. Trotzdem bleibt die Angst, gerade nach Verlusten, und ich finde es so wichtig, dass du sagst: „Mach das, was dir gut tut.“ Ich glaube, genau das ist der Schlüssel – egal ob das dann viele Blutabnahmen sind oder engmaschige Kontrollen, Hauptsache man selbst fühlt sich etwas ruhiger.
Ich merke auch bei mir, wie sehr die Ängste präsent sind, und wie sehr ich mir diese Sicherheit wünsche, um irgendwann auch wirklich die Bindung zulassen und die Schwangerschaft genießen zu können. Deine Worte geben mir Hoffnung, dass es mit der Zeit leichter werden kann.
Vielen Dank, dass du so ehrlich geschrieben hast – es tut gut, das zu lesen. 🫶
Ich glaube, ich kann erst entspannt sein, wenn ich weiß, dass mein kleines würmchen bleibt. Am liebsten würde ich mich irgendwo eingraben und erst wieder rauskommen, wenn das erste Trimester geschafft ist.