Ich sehs auch wie @Blaumeise, ich finde das hochgestellte in oder a überflüssig und verwende es selbst nicht. Ich finds sogar doppelt gegendert wenn man mich mit Frau Dr.in anspricht oder anschreibt. 🤷♀️
Dass ich bei Emails zb in der Antwort als Herr angeschrieben werde (obwohl mein vorname eindeutig weiblich ist) empfinde ich genauso oberflächlich/unaufmerksam wie wenn der nachname falsch geschrieben wird, aber nicht als Beleidigung. Das extra hervorheben "Werte Kollegen und Wölfin" in Emails find ich aber irgendwie komisch...
Wegen Quoten: ja, ich hab auch schon mal als gleich qualifizierte Frau den Job bekommen, da eine hohe Frauenbeteiligung gewünscht war. Aber keine Ahnung wie viele Jobs ich nicht bekommen habe bzw wo ich überall erst gar nicht eingeladen wurde, weil es im männerdominierten Bereich genug männliche Bewerber gibt die nicht schwanger werden können...
Und dann hört man wieder von Männern: es ist so schwer eine Stelle an der Uni zu bekommen weil sobald sich eine Frau bewirbt bekommt die die Stelle wegen der Quote 🤦♀️.
Als mich mein Chef mal als neue Mitarbeiterin vorgestellt hat, meinte einer: Aber die Frau X (Sekretärin) ist schon noch da??? Und viel später, anderes Team mit männlichem "Assistent der Geschäftsführung" (Sekretär sagt man ja nur zu einem Möbelstück) waren sichtlich viele verwirrt... Ich kenne das auch von anderen Frauen in der Branche, dass man schnell mal für die Sekretärin gehalten wird.
Aber zurück zum Thema, ich finde den Thread recht interessant und so manches sehe ich jetzt etwas anders als vorher. Wegen Rassismus mache ich mir weniger Sorgen, da meine Tochter in einen Kindergarten mit Kindern verschiedener Herkunft geht und Kinder von sich aus ja ohnehin unvoreingenommen sind. Aber homosexuelle oder transgender kennen wir niemanden und mein Papa ist leider ziemlich homophob. Da hatten wir schon öfters Diskussionen...
Ich dachte auch, dass man's nicht unbedingt thematisieren muss, wenn man ohnehin "weltoffen" ist, doch unterbewusst sind da doch sehr viele Stereotypen, auch bei mir. Also mit dem Thema auseinander setzten muss ich mich wohl doch.
@tweety85 und @blaumeise ich will euch ja gar nicht widersprechen, aber das ist hier schon ziemlich OT und außerdem hat eine (partei)politische Diskussion nix im babyforum verloren 😉
Hierzulande bzw eigentlich in fast der ganzen EU wurde aufs falsche Pferd gesetzt. Astrazeneca hat die Zulassung nicht nur viel später erhalten sondern auch noch die vereinbarten liefermengen nicht eingehalten. Das hat hoffentlich Konsequenzen... Trotzdem wärs von Anfang an besser gewesen, auch mehr von den anderen Herstellern zu bestellen. Einen ggf Überschuss an Impfstoff an Entwicklungsländer zu spenden wäre viel billiger gekommen als noch ein lockdown.
Das fehlende Vertrauen gegen den Impfstoff ansich kann ich aber nicht ganz nachvollziehen. Da steckt sehr viel schlechte PR dahinter. Ich persönlich würd mich lieber mit AZ impfen lassen als weiterhin zu warten und hoffen nicht infiziert zu werden. Wir passen zwar sehr auf, aber in letzter Zeit stecken sich schon auffällig viele an die ebenfalls sehr aufgepasst hätten. Das zeigte sich ja auch hier im forum in letzter Zeit.