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  • Rollenbilder in der Familie - wie wird das bei euch gelebt?

    "BetreuungsSchlaraffenland"... nett ausgedrückt. Nur weil du damit nix anfangen kannst, ärgert du dich über andere Mütter, die sich das wünschen oder vorstellen könnten? Woher kommt das Geld für das bedingungslose Grundeinkommen? Hast du jemals hinter die Kulissen der Steuerausgaben geschaut (soweit man kann, Transparenz ist ja nicht gerade die Stärke der Politik)? Es wird tatsächlich Geld, unser Geld beim Fenster rausghaut. Es ist ein Skandal wie die mit unseren Steuern umgehen und dann regt man sich über den Teil der Mütter auf, die gern ein Jahr länger mit ihrem Kind zuhause bleiben wollen?

    Man könnt fast meinen da spricht das schlechte Gewissen, weil du das nicht möchtest. Aber ich irre bestimmt.

    Nochmal, es ist doch jedem selbst überlassen, wenn man nach einem Monat schon arbeiten gehen will, dann bitte. Warum ist aber das zuhause bleiben so verpönt?

    Und dann nochmal, nur weil es in anderen Ländern schlechter ist als hier, heißt das nicht, dass man es hier noch verbessern kann. Niemals nach "unten" vergleichen.
    tweety85Selina1234honeybee1989
  • Rollenbilder in der Familie - wie wird das bei euch gelebt?

    Also, sich mit schlechteren Bedingungen zu vergleichen ist nie gut. Das könnte man dann in vielerlei Hinsicht. Würde man das immer so machen, würd die Entwicklung stagnieren. 700 Euro für ein Papamonat ist ein Witz. Punkt. Das geht besser. Für den einen Monat muss eine bessere Lösung her. Eben, sowas wie das Wochengeld oä. Für jeden Schas hat man Geld, aber hier wird man knausrig.

    Genauso seh ich das mit dem bei-den-Kids-daheim-bleiben zu entlohnen, eine Zwischenlösung muss her. Sie diskutieren schon überall das bedingungslos Grundeinkommen (was ich nicht gut finde), aber Hausfrauen und Mütter die Möglichkeit geben länger bei mehr Geld zuhause zu bleiben, wird kritisch gesehen? Vor allem, was hat das mit bescheidener Arbeitsmoral zutun? Die Kinder müssen ja versorgt und betreut werden, das ist Arbeit. Der Anteil an tatsächlichen Schmarotzern ist, denk ich, gering und wird sich dadurch kaum vergrößern (die holen sich jetzt ja auch ein ordentliches Sümmchen beim AMS). Aber wie gesagt, eine Zwischenlösung wäre halt gut. Um auch wirklich diejenigen abzufangen, die ihre Kinder daheim verwahrlosen lassen etc.
    Man kann ja an früher denken, da hat der Mann meist so viel verdient, dass die Frau daheim bleiben konnte. Das ist heut nicht mehr so, weil Frau unabhängig sein möchte, aber dann kann man es ja anders ausgleichen.

    Um auf den letzten Punkt zu kommen, Kinder brauchen auch keine 20 Gleichaltrigen in Krippen, Kigas oder Schulen. Tatsächlich ist es sogar von Vorteil bei der Sozialisierung, wenn unterschiedliche Altersgruppen mit den Kindern interagieren (Oma, ältere/jüngere Geschwister, Eltern etc). Es ist auch gut und wichtig, dass die Eltern lange die Bezugspersonen der Kinder bleiben und nicht andere Kinder.

    Mir persönlich war es nicht recht meine Buben so früh in Fremdbetreuung zu geben. Was mir vor allem wichtig war, dass sie schon reden können. Aber ok, das ist mein empfinden.
    tweety85honeybee1989Selina1234
  • Rollenbilder in der Familie - wie wird das bei euch gelebt?

    Ich halte von den Quoten auch nichts. Es ist teilweise statistisch/psychologisch (auch biologisch, Körperbau, Muskeln etc) gesehen eindeutig, dass Frauen eher menschennahe Berufe bevorzugen und Männer eher Berufe, die mit Dingen/Handwerk zutun haben.

    Man sieht es ja an diversen Umfragen, die meisten Frauen, also der Durchschnitt, möchte nicht am Bau arbeiten, während die wenigsten Männer was mit fremden Kindern im Kindergarten anfangen können.
    Ebenso wollen die meisten Frauen gar nicht in Führungspositionen arbeiten, während sie gern mit den Kids zuhause sind. Da red ich nicht von jeder Frau, sondern vom Durchschnitt...

    Auch hier im Thread liest man, dass die meisten von euch schreiben, dass sie gern bei den Kids sind oder das so gewählt haben oder diese und jene Hausarbeit lieber machen oder Frauenquoten in Führungspositionen zwar gut fänden, selbst aber gar nicht in einer Arbeiten wollen usw.

    Ich hab auch das Gefühl, dass es als schlechter gewertet wird, wenn man den typischen Rollenbildern nachgeht. Dabei finde ich, dass das eine absolut tolle Konstellation und Zusammenarbeit/-spiel ist (natürlich, wenn man auch zusammenhält und das zwischenmenschliche in der Beziehung passt).

    Also warum ändern oder sich zwanghaft dagegen entscheiden? Um die gesellschaftlichen Ansichten zu ändern? Um mehr Anerkennung zu erlangen? Dafür das eigene Bedürfnis hint anstellen bzw. sich zerreißen?

    Und punkto Pädophilie: hat ja auch einen Grund, warum diese Sorge da ist. Wenn sexueller Missbrauch in Kigas oder Schulen vorkommen, geht es nunmal (in den allermeisten Fällen) vom männlichen Personal aus. Ist so. Frauen können anders grausam sein (Kind im Klo einsperren, schimpfen/schreien etc.).

    susetweety85Magicbustrip
  • Stillen in der Öffentlichkeit

    Ich bin auch eher von der "mir egal wann und wo"-stillmami Abteilung ;)

    Aber bei mir war es auch mit den Zwillingen eher so, dass ich dann gar nichts unternehmen hätte können, weil sie schnell und oft Hunger hatten. Irgendwann denkt man einfach nicht mehr darüber nach...

    Meine Erfahrungen sind auch eher die, dass keiner hinsieht und wenns unabsichtlich passiert, wird der Blick gleich wieder abgewandt. Tuch war für keinen meiner Buben eine Option, das haben sie recht schnell weggezogen. Dafür mach ich es auch mit dem Top so. Unteres runterziehen, Pulli darüber hochziehen. Der Kopf des Babys verdeckt dann eh das meiste ;)

    Ich hab übrigens auch schon in der Kirche und zwar bei ihrer Taufe gestillt. Einer meiner Zwerge hat ur geplärrt und der Pfarrer is immer lauter geworden und hat schon ein wenig genervt dreingeschaut. Kurzer Hand hab ich mein Kleid hinunter gezogen und das Kind war still. Die ganze Verwandtschaft hat gekichert und mir zustimmend zugenickt. Wir sind da alle sehr "offen" bzw halt einfach der Meinung, dass es, vor allem in dieser Situation absolut nichts sexuelles ist, sondern rein der Nahrungsaufnahme und Beruhigung dient.
    stolze_mamiSunshineGirlvalentina84
  • Zwillingsmamis #2

    @birli ja, ist möglich. Ich hatte ja eine spontangeburt ;)
    Die Plazenta is am Schluss mit einer kleinen Presswehe "nachgeflutscht" :D

    kurzer Zwischenbericht: den Zwergen geht es super, sind zwar noch im Krankenhaus, aber nur um zu beobachten. Haben ein super Mutter-Kind-Zimmer bekommen, da darf auch der Papa schlafen :)
    Das füttern, abpumpen, wickeln, alles notieren etc. is echt sehr anstrengend, ein Hürdenlauf, ich freue mich wenn wir daheim sind und sich eine kleine Routine eingespielt hat. Heute sind meine Zwerge eine Woche alt <3<br>
    Zebra33Lefay00cat
  • Zwillingsmamis #2

    Danke euch :)

    Also die Geburt war schnell, aber das schmerzhafteste, heftigste Erlebnis überhaupt. Schlimmer als ich es mir je vorgestellt hätte... Um 9 Uhr wurde eingeleitet (weil eh schon tagelang Wehen, quasi die Erlösung) um 15.15 Uhr war der erste und um 15.17 Uhr der zweite da. Der zweite ist zum Glück sofort nachgerutscht und ich konnte gleich weiter pressen...

    sie liegen immer noch auf der neo, es geht ihnen immer noch ausgezeichnet, gestern haben wir schon gekuschelt und der zweite hat schon kräftig selbst getrunken. Dem ersten wurde es noch über die magensonde gegeben, aber mittlerweile saugt auch er schon brav. Heute probieren wir das erste mal anlegen zum stillen, aber ich hab noch keine Milch. Ich pumpe regelmäßig ab um die Produktion anzukurbeln, aber daweil tut sich nicht viel. Aber das kann bei frühchen-mamis dauern, wurde mir gesagt.

    Bisschen traurig bin ich schon, dass ich sie nicht schon bei mir haben kann, aber natürlich heilfroh, dass es ihnen so gut geht und alles so super funktioniert :)

    Ich habe übrigens mono-di Burschen auf die Welt gebracht, im smz-ost! SPITZEN SPITAL! Nette, engagierte Schwestern, Ärzte und Hebammen!!
    Zebra33Tiinchen17Kathy90
  • Rauchen, Drogen, Alkohol

    Meine Großen sind 9 Jahre alt und sie wissen über das meiste Bescheid. Das hat sich aber im Laufe des Lebens ergeben, ich habe die Gespräche nie forciert. Meine Schwiegereltern zb rauchen und sie haben auch mitbekommen, wie wir ihnen ein Buch zum Entwöhnen geschenkt haben und sind natürlich neugierig. Sie selbst sagen oft, dass sie sich wünschen sie würden aufhören. Sie finden außerdem, dass es stinkt. Ich hab ihnen von all den Problemen erzählt, die man durchs Rauchen bekommen kann - bis hin zum Tod.

    Alkohol hab ich mäßig aufgeklärt. Da gibt's kaum Berührungspunkte. Sie wissen, dass wir bei Feiern manchmal anstoßen, das war's. Sie haben mich oder meinen Mann noch nie betrunken gesehen und darauf leg ich extrem wert! Auch hier wissen sie, dass man bei zu viel Alkohol Probleme mit der Gesundheit bekommen kann. Selbst bei einmaligem Zu-viel-Trinken fühlt man sich oft 1-2 Tage krank und schlecht. Aber ich würde zb nie sagen "ihr dürft nie betrunken sein". Weil das dürfen sie ehrlich gesagt. Es ist eine Erfahrung. Cool, wenn es nie passiert, aber vermutlich wird es das und dann sollen sie normal heimkommen können und sich nicht reinschleichen müssen. Vor allem sollen sie nicht Autofahren und sich trauen uns anzurufen, damit wir sie abholen!!

    Von Drogen haben sie auch schon gehört - da bin ich natürlich auch ängstlich, versuche aber genau den Weg zu gehen, damit sie immer zu mir kommen, wenn was ist. Nicht schimpfen, nicht strafen. Erklären/Aufklären. sie wissen jetzt schon, dass Drogen gefährlich sind und süchtig machen können.

    Wichtig ist mir ihnen so viel Selbstbewusstsein zu geben (soweit man das halt kann), dass sie "Nein" sagen. Nicht "cool" sein wollen und mitmachen, vor allem, wenn es sich falsch anfühlt. Niemand ist ein Freund, wenn er dich zu irgendwas locken oder überreden will.

    Ich selbst habe geraucht, das ist aber ewig her. In meiner Jugend hab ich viel getrunken - zu viel. Oft diese grausigen grenzwertigen Besäufnisse, mit Filmrissen, Scham und allem drum und dran. Auch das hab ich beendet. Ich kenne so viele aus der Vergangenheit, die Drogenprobleme haben bzw sogar gestorben sind. In meinem näheren Umfeld gibt es auch einen Alkoholiker... Mein Leben ist geprägt von diesen Negativerlebnissen und -beispielen. Zumindest in meiner Kindheit und Jugend und dort wo ich aufgewachsen bin, war das irgendwie normal (Wien Gemeindebau). Deswegen hab ich auch sehr früh mit dem Rauchen und Trinken angefangen. Ich danke Gott dafür, dass ich nie mehr probiert hab!!!


    Ich hab mein Leben im Erwachsenenalter komplett umgekrempelt. Ich bin sportlich, rauche nicht und trinke selten und wenig. Ich versuche so gesund als möglich zu leben, auch mit der Ernährung und der geistigen Fitness. Mein Mann hat nie geraucht und trinkt selten und wenig. Die Buben sehen ihn als Vorbild. Er ist sehr aktiv und sportlich. Fast immer gut drauf, verspielt und ein so lebensfroher Mensch, das beeindruckt sie. Sie sagen oft, dass sie wie der Papa sein wollen, wenn sie erwachsen sind.

    Ich denke, dadurch dass wir so ein Leben führen und offen und ehrlich mit diesen Themen umgehen, ist schon viel geschafft. Wir haben auch so eine enge Bindung zu unseren Kindern, dass ich mir zum jetzigen Zeitpunkt (warten wir mal die Pubertät ab 🫣) nicht vorstellen kann, dass sie das jemals machen würden. Aber wenn, dann sollen sie sich auch bei uns sicher fühlen und mit uns über alles reden können.
    Ka48Kunaa
  • Reden wir doch über Gott und die Welt

    Ah ja. Geister, so wie wir glauben gibt es nicht laut Bibel. Aber "Geisterwesen" also Engel und Dämonen. Das stellt man sich aber weniger als durchsichtige menschliche Figuren vor. Dämonen können zb auch Krankheiten sein. Oder Drogenrausch, Schizophrenie usw.

    Es gibt sogar Studien die zeigen, dass Leute für die gebetet wird, schneller und besser heilen. Das hat mich fasziniert. Vielleicht auch nur ein Placeboeffekt 🤷🏼‍♀️.
    Sonnenblume1992Juliana2000
  • Reden wir doch über Gott und die Welt

    Zur Erbsünde (wurde noch in der Ärgerecke geschrieben):

    Jesus sagt, dass Kinder in das Reich Gottes kommen, was bedeutet, dass ihre Schuld getilgt ist bzw sie keine haben (Stichwort Sünde). Und auch im Brief an die Korinther wird vom Apostel Paulus (glaub ich) gesagt, dass Kinder rein sind.

    Mit der Erbsünde ist gemeint, dass alle Kinder nach Adam und Eva eben auch auf die Erde kommen und nicht im Paradies sind. Durch den Biss in den Apfel sind wir für ein Leben auf der Erde "verdammt". Wenn wir uns in diesem Leben wieder Gott zuwenden, dann dürfen wir quasi zurück zu ihm. Wenn nicht, dann nicht. Es wird die Hölle auch nicht definiert, es heißt nur die Hölle ist die "Separation von Gott". Das heißt also nicht, dass, wenn du nicht an Gott glaubst (an Jesus als Erlöser) aber ein bemüht guter Mensch bist, du ins Fegefeuer mit ewigem Leid etc kommst. Sondern man eben, wie die Atheisten es eh glauben, einfach verrottet und da nichts mehr ist. In der Bibel wird das als erster Tod und zweiter Tod definiert. Der erste quasi hier auf Erden, aber dann lebt man entweder mit Gott in einer Gemeinschaft weiter oder der zweite ist der endgültige, wenn man Gott eben ablehnt und nicht an Jesus Christus glaubt. Die Hölle ist so gesehen die Abwesenheit von Gott. Dennoch denke ich, weil es auch in der Offenbarung vorkommt, dass es sehr wohl welche gibt, die nach dem obersten Gericht (Gott richtet) in ein Fegefeuer kommen.

    Deswegen bin ich fest überzeugt davon, dass es keine Psychopathen oder schwer kriminelle Menschen gibt, die bewusst die grausamsten Dinge tun und gleichzeitig an Gott glauben. Die behaupten es vielleicht, aber im Herzen tun sie es nicht. Denn das würde der heilige Geist nicht ermöglichen. Aber vielleicht irre ich mich.

    Aber wenn Atheisten jetzt aufschreien, warum sie nicht in den Himmel kommen, obwohl sie ihr Leben lang "gut" waren, dann frag ich mich auch warum sie das aufregt? Sie haben ja von Anfang nicht geglaubt, dass es einen Himmel gibt und waren ja trotzdem gut. Dann passiert für sie ja das, woran sie die ganze Zeit geglaubt haben.
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    Sonnenblume1992Juliana2000
  • Reden wir doch über Gott und die Welt

    Klumpenstein schrieb: »
    Ich hab früher schon immer das Gefühl gehabt "an etwas" zu Glauben (undefiniert).
    Nach furchtbaren Ereignissen in der Pubertät war mir klar, dass es zumindest keinen Gott oder ähnlichen geben kann. Weil was für ein Gott würde jemanden ein Trauma wünschen etc?

    Ich glaube an nichts.
    Meine Kinder sind nicht getauft.

    Es ist aber interessant, dass die Leute, die schlechtes Erleben Gott ablehnen oder ihm die Schuld geben.

    Gott hat sich zurückgenommen, weil die Menschen es so wollten. Freier Wille, Biss in den Apfel trotz Warnung usw. Alles schlechte was passiert ist vom Menschen, nicht von Gott. Das Gute ist von Gott. Die Natur, die Liebe usw. Was wir damit machen ist unser "Ding". - also so sehe ich es, meine persönliche Meinung. Tut mir leid, dass du Traumata davon getragen hast. Hab ich auch, mein Leben ist bestimmt nicht nur gut. Ich finde aber in Gott Heilung und Kraft ..
    Sonnenblume1992Juliana2000

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