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  • "Ohrenkinder" - Alles zu den Themen Mittelohrentzündung und Paukenerguss

    Liebe Eltern, denen die OP von Mandelverkleinerung und Polypenentfernung beim Kind bevorsteht :)

    Wir hatten mit 5 Jahren letzten Sommer den OP-Termin im LKH Feldkirch.

    Habe die OP so lange wie möglich hinausgezögert, um nicht zu früh chirurgisch einzugreifen, weil ich mich auch gesorgt habe. Mein damaliger HNO hat auch dazu geraten, nach Umzug, weiteren Monaten der starken Schnarchnächte war die OP aber der einzige Weg.

    Die OP ist gut verlaufen, Anästhesie wurde sehr ausführlich besprochen, alle Fragen geklärt, die Ärzte und Pfleger wissen, dass gut informierte und dann beruhigte Eltern "die halbe Miete" sind <3<br>
    Die ersten 10 Nächte daheim musste ich immer kontrollieren, ob das Kind noch atmet, so leise ist jetzt der Schlaf. Hätte es rückblickend doch früher machen lassen sollen.

    Eine Arbeitskollegin ist erfahrene OP-Schwester und hat mir geraten, davor den Termin bzgl Mondstand zu beachten, da es ihrer Erfahrung nach bei der einen Phase eher zu stärkerem Bluten neigt. Unser OP Termin lag zufällig in der besseren Phase. Da ich ihr vertraue, hat mich dies beruhigt.

    Wir hatten keinerlei Nachblutungen oder Komplikationen, allerdings seither wieder 1x Trommelfelldurchbruch. Die Mandeln und Atemwege sind ansonsten super beinander und man muss halt bei Schnupfen rechtzeitig Nasivin geben.

    Aber endlich sind die Nächte ruhig durchschlafen.....

    2 Tipps:

    Wenn man dem Kind viel Eis danach verspricht, möglichst 1 privaten Eislieferanten (Papa, Tante,....) organisieren, damit das Eis gleich nach dem Aufwachen auf der Station die Laune des bis zur OP nüchternen Kindes heben kann. ;) der Hunger war wohl das Schlimmste bei uns.

    Beim Kind bleiben, bis die volle Narkose-Dosis wirkt, sofern möglich; meins war noch nicht ganz weggedöst, da kamen doch Tränen bei ihr. Dies war der einzige Punkt, der verbessert werden könnte.

    Die ca 1 Stunde währenddessen bin ich in Ruhe spaziert, das ging dann. Konnte ich mir davor aber auch nicht vorstellen.

    Alles Gute an Euch :)
    Lynni87
  • Baby lässt sich nicht ablegen

    Hallo Irenaa,

    finde Johanna_Moritz' Antwort bezüglich Akzeptanz auch sehr zutreffend. :)

    Zum aber wieder mehr machen können, weil die Babys sind ja zu unserem Alltag dazugekommen, habe ich es mit in die alltäglichen Arbeiten eingebunden.

    Zb Baby neben Wäscheständer abgelegt und Wäsche aufgehängt. Derweil mit ihm geredet. Also hat es gehört und gesehen, dass Mama da ist. Und somit einfach nach und nach die Pausen vom Rumtragen verlängern.....

    Oder Baby im MaxiCosi auf Arbeitsplatte neben den Herd gestellt, die Kartoffeln (4, 5 Stk) auf den Schoß des Babys abgelegt, habe erklärt das sind die Kartoffeln, das gibt es zu Essen. Dann die Kartoffeln etc direkt (!) daneben (Baby mit 1, 2 Monaten konnte bei mir damals nicht schaukeln im MaxiCosi) geschnitten und in den Topf gegeben. Kind hat geschaut und als alles im Topf war hab ich das Baby rausgenommen, vl gestillt oder gewickelt. Also neben dem Dampf oder heißer Platte war es dann nie. Das wär mir auch viel zu gefährlich gewesen.

    Zu Tragen: ich hatte 3 verschiedene, hab mir erst später eine - für mich die beste - auf willhaben gebraucht gekauft, die hieß Marsupi. Eine günstige andere Tragemöglichkeit auszuprobieren lohnt sich manchmal. :)

    Und noch das allerwichtigste: nicht rundum schauen, wieviel die anderen schon können. Ihr seid ihr und braucht EURE Zeit :blush:

    Alles Gute für Euch :)
    Irenaa
  • Schlafen nur mit Kontakt und Brust

    Hallo MmM :smile:

    Wo schläft deine Tochter denn?

    Hatte mein Kind von Beginn an neben mir im Bett unter meiner Bettdecke (max 2 Nächte teils im Anbaubett), bei Bedarf an die Brust gezogen und liegend gestillt, dann nach dem Wiedereinschlafen etwas weggeschoben. Wärme bzw kurz berühren war immer möglich bzw spürbar, Schlafmangel war also nie ein Thema.

    Habe einfach immer alles nach Gefühl gemacht, Worte wie Schlafregression waren mir bis soeben unbekannt.

    Nicht böse gemeint, aber liest Du viel in Ratgebern?
    Manches ist manchmal "besser" aus dem Bauch heraus, auch wenn "das Kind nicht ins Bett gehört" oder so. Jeder hat andere Erfahrungen oder "Ratschläge", aber jedes Kind ist anders.

    Also würde ich Dir ans Herz legen, einfach auszuprobieren, welche Möglichkeiten für euch 2 machbar sind. - bist Du alleinerziehend? Kann der Papa sonst versuchen, mal etwas anderes zu machen? AUCH wenn es entgegen der ursprünglich von Dir geplanten Vorsätze ist.

    Mir ist aufgefallen, dass Klarheit wichtig ist. Erst, als ich mir sicher war, mit dem Stillen jetzt aufhören zu wollen, ging das auch vom Kind aus ohne Probleme.

    Wenn deine Klarheit ist, mehr Schlaf zu wollen, werdet ihr eine Möglichkeit finden.

    Und ihr braucht ja eine Lösung für Euch. Auch die Aussicht darauf, dass es bald wieder anders werden wird gibt etwas Hoffnung und Erleichterung.

    Mit 6 Monaten hab ich das Baby mal auf die Krabbeldecke im Wohn/Kochraum gelegt, um zu Kochen, dann ists dort eingeschlafen. Habs liebevoll zugedeckt und danach waren alle entspannt. Also Lösungen können auch so - womöglich als "falsch" empfunden - aussehen.

    Meinem Kind gehts gut, kommt jetzt in die Schule, also es schadet nicht, sich mit unkonventionellen Wegen zu helfen ;)


    Alles Liebe und Gute für Euch. :blush:
    MonaminiMaus
  • "Ohrenkinder" - Alles zu den Themen Mittelohrentzündung und Paukenerguss

    @Lynni87

    Gerne :)

    Bzgl Sprachentwicklung gab und gibt es bei uns keinerlei Auffälligkeiten, es hat wohl früher etwas belegter/nasaler geklungen. Dafür war die Stimme nach der OP à la MickyMouse, sehr hoch, im Vergleich zu vorher.

    Beim Tympanogramm hat man gesehen, dass das Ohr mit beinahe ständigem Erguss etwas "schwächer" war als das andere.

    Aber wegen Sprechen lernen oder Verstehen ist mir nichts aufgefallen. Die Ohrenentzündungen traten erst nach dem 1. Geburtstag auf, wann genau das Sprechen startete, weiß ich gar nicht mehr. ;)

    Mundatmung war vorhanden, aber direkte Folgen davon hat niemand bemängelt bisher. MUKI- Untersuchungen gibt es ja nur bis zum 5. Geburtstag, aber auch da wurde nix festgestellt; was nicht verstanden wurde, wurde bewusst "nicht gehört" ;)

    Alles Gute.
    Lynni87