Liebe Eltern, denen die OP von Mandelverkleinerung und Polypenentfernung beim Kind bevorsteht
Wir hatten mit 5 Jahren letzten Sommer den OP-Termin im LKH Feldkirch.
Habe die OP so lange wie möglich hinausgezögert, um nicht zu früh chirurgisch einzugreifen, weil ich mich auch gesorgt habe. Mein damaliger HNO hat auch dazu geraten, nach Umzug, weiteren Monaten der starken Schnarchnächte war die OP aber der einzige Weg.
Die OP ist gut verlaufen, Anästhesie wurde sehr ausführlich besprochen, alle Fragen geklärt, die Ärzte und Pfleger wissen, dass gut informierte und dann beruhigte Eltern "die halbe Miete" sind <br>
Die ersten 10 Nächte daheim musste ich immer kontrollieren, ob das Kind noch atmet, so leise ist jetzt der Schlaf. Hätte es rückblickend doch früher machen lassen sollen.
Eine Arbeitskollegin ist erfahrene OP-Schwester und hat mir geraten, davor den Termin bzgl Mondstand zu beachten, da es ihrer Erfahrung nach bei der einen Phase eher zu stärkerem Bluten neigt. Unser OP Termin lag zufällig in der besseren Phase. Da ich ihr vertraue, hat mich dies beruhigt.
Wir hatten keinerlei Nachblutungen oder Komplikationen, allerdings seither wieder 1x Trommelfelldurchbruch. Die Mandeln und Atemwege sind ansonsten super beinander und man muss halt bei Schnupfen rechtzeitig Nasivin geben.
Aber endlich sind die Nächte ruhig durchschlafen.....
2 Tipps:
Wenn man dem Kind viel Eis danach verspricht, möglichst 1 privaten Eislieferanten (Papa, Tante,....) organisieren, damit das Eis gleich nach dem Aufwachen auf der Station die Laune des bis zur OP nüchternen Kindes heben kann. der Hunger war wohl das Schlimmste bei uns.
Beim Kind bleiben, bis die volle Narkose-Dosis wirkt, sofern möglich; meins war noch nicht ganz weggedöst, da kamen doch Tränen bei ihr. Dies war der einzige Punkt, der verbessert werden könnte.
Die ca 1 Stunde währenddessen bin ich in Ruhe spaziert, das ging dann. Konnte ich mir davor aber auch nicht vorstellen.
Bzgl Sprachentwicklung gab und gibt es bei uns keinerlei Auffälligkeiten, es hat wohl früher etwas belegter/nasaler geklungen. Dafür war die Stimme nach der OP à la MickyMouse, sehr hoch, im Vergleich zu vorher.
Beim Tympanogramm hat man gesehen, dass das Ohr mit beinahe ständigem Erguss etwas "schwächer" war als das andere.
Aber wegen Sprechen lernen oder Verstehen ist mir nichts aufgefallen. Die Ohrenentzündungen traten erst nach dem 1. Geburtstag auf, wann genau das Sprechen startete, weiß ich gar nicht mehr.
Mundatmung war vorhanden, aber direkte Folgen davon hat niemand bemängelt bisher. MUKI- Untersuchungen gibt es ja nur bis zum 5. Geburtstag, aber auch da wurde nix festgestellt; was nicht verstanden wurde, wurde bewusst "nicht gehört"
Alles Gute.
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