Ich habe mir das frühe Testen abgewöhnt, nach meinen Fehlgeburten war das oft so ein Gefühl von Enttäuschung, dass es wieder nicht geklappt hat und diese Vermischung zwischen purer Angst und totale Freude. Das ist irgendwie so schwer zu beschreiben.
Auch wenn es schwierig war, nicht zu testen, habe ich mich immer abgelenkt und versucht den Gedanken ans testen zu verdrängen.
Dieses Gefühl ist oft unerträglich. Das schlimme daran ist, dass so viele das nicht nachvollziehen können.
@Jacky2508: Ich stimme dir da zu 100% zu. Ich bin dann irgendwie oft verleitet andere zu vergleichen. z.B. es ist unfair, dass die ein Kind bekommt, obwohl die in der Schwangerschaft etwas macht was moralisch nicht zu vertreten ist (Alkohol/Rauchen). Anmerkung: Es kann eh jeder tun was er will, aber es ist schwer zu akzeptieren (zumindest für mich) und ich könnte da noch mehrere andere Beispiele nennen.
@andrea_86 ich würde da auch mal den FA fragen, was er dazu meint. Google sagt vieles und viele schlimme Sachen. Leider, aber ich denke wir werden alle gleich unrund, wenn man bei Google etwas liest, was man eigentlich nicht lesen will.
Dein Verlust tut mir unfassbar leid, ich musste leider dasselbe auch Anfang dieses Jahres durchmachen. Sowas wünscht man echt niemanden.
Ich kann die wärmstens Dr. Sami Bassin im Auhofcenter empfehlen. Er war nach meiner Fehlgeburt total verständnisv voll und hatte ein offenes Ohr für meinen Verlust.
Dankeschön.
Grundsätzlich gehts mir ganz gut.
Übliche Mensbeschwerden. Ich konnte jetzt auch die Zeit ein bisschen nutzen um mich von den Geschehnissen zuerholen und hoffe, dass ich jetzt positiv in die Zukunft blicken und bald ein kleines Zwergi in meinem Bauch habe.