Ich hatte im April eine wahnsinnig tolle Hausgeburt und hab’s im Nachhinein bereut, dass ich die beiden Großen nicht schon zuhause bekommen habe. Die Geburten an sich waren alle toll, aber vor allem bei meinem 2. Kind ging mir die Zeit danach im Krankenhaus so unendlich auf den Nerv, ständig ist jemand ins Zimmer gekracht, hat gestört, ich fand es überhaupt nicht erholsam. Für mich kam beim 3. Kind dann nur die Hausgeburt in Frage, rein ambulant zu entbinden fand ich ebenso unpraktisch, weil ja eben wieder ich den Stress hätte schnell von zuhause wegzufahren.
Besonders schön fand ich, dass es trotz der beiden älteren Kinder (zu dem Zeitpunkt 4 Jahre und 1,5 Jahre alt) total entspannt abgelaufen ist, ich mich zu keiner Zeit gestresst gefühlt habe und alles als heimelig empfunden habe. Auch nach der Geburt wars einfach nur toll, mein Baby war keine 2h alt und ich lag frisch geduscht eingekuschelt im Bett. Die Hebamme, die Doula und mein Mann haben noch kurz zusammen aufgeräumt und mir wurde schon warme Wochenbettsuppe ins Bett gebracht. Es hätte wirklich besser nicht laufen können. Die Organisation davor war unkompliziert, wir kannten die Hebamme von der Nachsorge unseres 2. Kindes, haben sie kontaktiert und dann laufend Termine bei ihr gehabt, sie hat sich mit uns zusammen um alles gekümmert, Formulare an die Krankenkasse geschickt und das war’s. Die paar Dinge die wir besorgen mussten, hab ich einfach online bestellt und schon war das erledigt 😅 wir haben mit Doula, die die ersten Tage für mich gekocht hat ~ 3.000€ gezahlt wobei ich mehr als die Hälfte von der Krankenkasse rückerstattet bekommen habe, die Kosten waren somit in Ordnung und mir wäre es das jederzeit wieder wert gewesen.
Falls mein Erfahrungsbericht für die ein oder andere interessant wäre : Hatte diesmal für die letzten intensiven Wehen und die Austreibung tatsächlich einen Geburtskamm und fand ihn wahnsinnig hilfreich. Ich konnte mich dadurch gut von dem Brennen und den Dehnungsschmerzen untenrum ablenken und hab mich kräftig pressen getraut. Die Geburt war super schön, finde sogar „angenehmer“ als bei der Midi. Also falls jemand ein kleines Hilfsmittelchen für die Geburt sucht, probiert es aus 😁
Lass ihn für den Kleinen gehen, ich war während der Bildungskarenz mal krank und musste mich nachdem ich geringfügig nebenbei tätig war auch krankmelden. Da grätscht dann ab einem gewissen Krankheitstag (glaub ab dem 3. Tag) nämlich die ÖGK dazwischen und du erhältst für die Tage kein Weiterbildungsgeld, sondern Krankengeld. Grundsätzlich nichts dabei aber ich fand die ganze Bürokratie sehr mühsam. Wenn du dich also über die ÖGK krankmeldest, erfährt das AMS davon ja.
Da man mit vorzeitigem Mutterschutz ja in das individuelle Beschäftigungsverbot fällt und Wochengeld das Entgeld ersetzt, kann ich mir das schwer vorstellen. Sicherheitshalber kann man solche Dinge aber bei der AK erfragen.
@Lulu98 War grundsätzlich schon immer so dass der Mutterschutz die BK beendet und dein Wochengeld dann 180% vom Weiterbildungsgeld sind. Normal konnte man den „Rest“ falls noch was offen dann nochmal beantragen und wieder anhängen. Um das wirst sicher umfallen
@kathi0814 Beim AMS über das eAMS-Konto, kann man 3 Wochen vor Start beantragen und man benötigt ein spezielles Formular vom AG unterzeichnet. Findet man alles im Internet vom AMS
@Fuchsili Wenn du in Bildungskarenz warst und dann wieder in Karenz gehst, ohne dazwischen gearbeitet zu haben, dann ist nur das pauschale Modell möglich.