@Kampfkeks Mir selber war alles recht nach der Geburt und fand es nicht sooo arg schlecht (gibt natürlich Besseres), aber mein Mann hat auch die Spar-Variante bis aufs Frühstück gewählt (Lokale waren zu da Lockdown war). 😅
Ich bin da bei @Milla26 - warum nicht aufzeigen, was es (häufiger) geben könnte, wie z.B. Bauarbeiterinnen, um diese Möglichkeit für Mädchen zu thematisieren? Oder halt einfach eine Bauarbeiterin oder was auch immer in einem Buch haben, ohne das direkt zum Thema zu machen? Zwei Mütter oder Väter einfach so in einem Kinderbuch zu haben, ohne das direkt anzusprechen?
Ich finde, Klischees aufbrechen ist wichtig auf dem Weg zu Gleichberechtigung. Ich sage ja nicht immer "PilotIN" oder so, aber etwas abwechseln in der Sprache oder gendern generell kann zu mehr Bewusstsein und Gleichberechtigung von Kindheit an beitragen. Da gibt's schon einige Studien dazu.
Ich finde es schade, dass sofort von "zwanghaft" gesprochen wird wenn man auch (! - also nicht nur ausschließlich) Kinderbücher vorliest, die Diversitätsthemen ansprechen oder in denen einfach diverse Personen vorkommen ohne deren Diversität zu thematisieren. Es geht nicht darum, den Kindern nur Diversität und nix anderes zu zeigen, sondern ihnen zu zeigen, wie bunt und divers die Welt eben ist - und dass es z.B. nicht nur "Mama ist Hausfrau und bleibt daheim, Papa geht in einem Männerberuf hackeln" gibt, dass nicht alle Kinder hellhäutig sind, dass es nicht nur Mama-Papa-Kind gibt, usw. - was ja noch sehr häufig in Kinderbüchern einfach so ist.
Tolles Thema und echt toller Input schon hier - danke!
Uns ist Diversität bei der Erziehung sehr wichtig, also von Geschlechterrollen, Gender bis hin zu unterschiedlichen Kulturen, Antirassismus, usw. Da wir ein paar diverse Menschen im engsten Freundeskreis haben wird das hoffentlich von Anfang an die Normalität für unseren Zwerg sein.
Unser Zwerg ist erst drei Monate alt, aber wir versuchten schon in der Schwangerschaft so offen und inklusiv wie möglich zu sein. Wir erfuhren erst bei der Geburt das biologische Geschlecht (auch damit wir nicht vorab unbewusst in Klischeefallen tappen) und haben nur genderneutrales Zeug gekauft (machen wir immer noch, aber mittlerweile gab es schon "typische Buben-Sachen" als Geschenke). Auch wenn ich mit ihm spiele, versuche ich schon recht inklusiv zu sein (z.B. beim Erzählen von Geschichten, dass da z.B. eine Pilotin vorkommt oder ein Kindergartenpädagoge), sowie auch bei der Sprache achte ich ohnehin drauf, dass ich gendere.
Außerdem wird auch mein Mann in Karenz gehen um unserem Sohn vorzuleben, dass das normal ist.
Bücher haben wir generell noch nicht wirklich welche, aber ich hab schon mehrere am Radar - ich folge ein paar tollen Seiten, die diverse Bücher vorstellen, z.B. buuu.ch.
@ella87 Herzlichen Glückwunsch! Auch ich verfolge seit der gemeinsamen Hibbelzeit deinen Weg und freue mich irrsinnig für dich, dass es endlich geklappt hat!
@Kampfkeks@Jacky92@ParamedicGirl In der Klinik Floridsdorf gab es die Samu Classic Maxi und die gleichen hatte ich zufällig schon für zuhause besorgt (gibt's online auf diversen Seiten aber auch in Sanitätshäusern, nehme an auch in Apotheken). Das sind so richtige "Surfbretter", aber sie saugen recht viel auf - allerdings muss ich auch dazu sagen, dass ich aufgrund des Kaiserschnitts nicht sehr starken Wochenfluss hatte. Später hab ich dann die Jessa Nature-Binden und Organyc-Einlagen verwendet, die mochte ich beide gern.
Jetzt wartet doch mal ab - wie viele Gäste (und ob überhaupt so überdimensional viele) dort waren, ist noch nicht geklärt. Es spricht mittlerweile einiges dafür, dass es gar nicht so viele waren (und alles im gesetzlichen Rahmen war). Finde zwar große Menschenansammlungen derzeit auch nicht toll (...und damit meine ich wesentlich weniger als 100 Personen oder so), aber was den Fall betrifft, wartet mal ab bevor voreilig geurteilt wird, siehe z.B.: https://www.derstandard.at/story/2000120217320/gaeste-tuerkischer-hochzeit-wehren-sich-gegen-vorwuerfe
Ich bin seit 16 Jahren Vegetarierin und kann @Milla26 nur beipflichten: als ich Vegetarierin wurde, war es beim Auswärtsessen vor allem am Land echt schwierig, was zu bekommen. Ist jetzt am Land leider immer noch teilweise so, dass man nur Salat oder mal gebackenen Camembert ausm Tiefkühlfach bekommt - oder eben Beilagenteller.
Angefeindet (!) wurde ich früher auch oft und zwar einfach so, weil herausgekommen ist, dass ich Vegetarierin bin. Manche fühlten sich aus irgendeinem Grund da auf den Schlips getreten, obwohl ich nie direkt fürs Vegetarisch essen plädiere oder so.
Ich spreche das auch nie explizit an, außer wir werden z.B. von jemandem eingeladen, die es noch nicht wissen - einfach um unangenehme Situationen zu vermeiden (dass es einen Fleischeintopf oder so gibt und ich nichts essen könnte). In solchen Fällen biete ich immer an, etwas mitzunehmen oder eben nur die Beilagen zu essen.
Bei mir sind es ebenfalls gesundheitliche und ethische Gründe. Für mich spricht einfach nichts dafür, Fleisch und Fisch zu essen, weil man sich all die Nährstoffe, die man braucht, auch über andere Nahrungsmittel holen kann und es genug Evidenz bezüglich gesundheitsschädlicher Wirkungen von Fleischkonsum gibt.
Mich haben Fleischersatzprodukte auch nie angesprochen, weil ich einfach den Geschmack und die Konsistenz von Fleisch nicht mehr mag. Aber ich finde es gut, dass diese angeboten werden, weil diese für viele, die den Geschmack mögen, eine Alternative ist. Wie schon einige geschrieben haben sollte man bei diesen aber auf die Inhaltsstoffe achten. Es hat sich in den letzten Jahren allerdings einiges getan und man findet auch Ersatzprodukte mit natürlichen Zutaten.
Mein Mann ist kein Vegetarier, aber er isst zuhause nur ganz selten Fleisch/Fisch, mittlerweile auch auswärts selten. Daher funktioniert das ganz gut.
Mein Papa ist da anders - bei ihm gehört Fleisch dazu. Aber auch er hat sich - da meine Mama oft vegetarisch kocht, obwohl sie keine Vegetarierin ist - da schon etwas geändert, weil er auf neue Gerichte drauf kommt, die auch gut schmecken. Also ich würde in deinem Fall auch empfehlen, neue Gerichte zu probieren, damit er vielleicht auf den Geschmack kommt. Alternativ gehen natürlich Speisen mit vielen Beilagen, bei dem das Fleisch nur ein kleiner Teil ist.
Vegetarische Gerichte, die es bei uns immer wieder gibt:
- Pasta mit diversen Gemüsesoßen
- Couscous mit Gemüse, oft auch mit Feta
- Ofengemüse
- Gemüseaufläufe
- Pizza
- Gemüsecurries (in allen möglichen Variationen)
- Asiatische Pfannen (z.B. Pad Thai)
- Diverse Reis- und Risottogerichte
- Gemüse- oder Spinatstrudel
- Gemüselaibchen
Wenn's mal deftiger sein soll:
- Spinatlasagne
- Spinatknödel
- Käsespätzle
- Spinatspätzle