@frühlingskind: Wallungen. Bin bei den hohen Temperaturen in der Nacht aufgewacht (*schweißVonDerStirnWisch*) und hab schnell kontrolliert ob eh alles läuft im Forum.
Fazit: "Alles läuft, kann ich wieder ruhig schlafen".
Zurück zum Thema bitte. Wie kommen die anderen dazu, die sich alle bemühen und hier Freude und Spaß an dieser Aktion haben, sich das geben zu müssen. Sowas verärgert mich. Regelt das bitte wie Erwachsene aufrichtig und miteinander und nicht auf der Laune und Freude der anderen. Danke!
@mijo, @Favole und ich werden eine angriffige Kommentarstelle rausnehmen, das muss nicht sein.
Vielleicht schließt sich ja eine zweite Gruppe zu einem Wanderpaket zusammen. Ich find die Aktion echt großartig. Das nächste mal sollten wir Babyforum.at-Sticker mitschicken.
Hier könnt ihr eure Frage zum Thema Schwangerschaft stellen. Viele neue User kommen vorbei diese Frage liegt vielen am Herzen. Euch möchten wir bitten, eure Frage hier an die erfahrenen User im Forum zu stellen. Sie helfen euch meistens blitzschnell.
WICHTIG: Schreibt eure Frage ausführlich, dann werden die Antworten genauer auf deine Situation eingehen.
Zudem möchten wir euch ein paar super Quellen hier zusammenstellen, die ihr euch durchlesen könnt zum Thema.
@kea und @Fluffy84 und @AdAstra: Bin da bei euch. Frage ich mich schon, ob nicht Barbiepuppen und Action-Figuren direkt in den Kinderhänden viel schädlicher sind für die sexuelle Entwicklung, die frühe Konstruktionen von späteren Körpervorstellungen. Bzw. die Fernsehzeitschrift mit vollbusigen taillierten blonden Frauen jede zweite Woche im Billa bei der Kassa auf Augenhöhe. Auch diese Dinge werden mit Eltern besprochen und sind Teil der Entwicklung. In anderen Kulturen sind Ladyboys (asiatischer Raum) auch akzeptierter (aber natürlich nicht nur) und jedes Kind weiß dort irgendwann mal was es damit auf sich hat. Ich nehme an, der Schaden war sehr gering.
(Da fällt mir ein, hat Barbie Ken eigentlich schon einen angedeuteten Genitalbereich?)
Sogar die griechische Mythologie verweist auf zweigeschlechtliche Menschen wie "Hermaphroditos". Vielleicht komm ich jetzt von der Diskussionslinie ab, aber ich sehe da vielmehr interessante Gespräche mit vielen neuen Themenpunkten wo Kinder anschließen können und wo man als Erwachsener auch gefordert ist ("Sophie, so viel fällt mir dazu jetzt nicht ein, aber was ich weiß... und über andere Dinge muss ich noch nachdenken, Sophie wir könnten doch gemeinsam darüber nachdenken").
Die ernsthafte Auseinandersetzung mit dem eigenen Geschlecht ist wohl in den meisten Kindesentwicklungen erst später, mit der (Vor-)Pubertät und danach vermute ich mal.
Ich zB.: war nie Cowboy aus Maskulinitäts- und Mannsein-Vorstellungen. Ich war Indianer weil ich als Kind tendenziell sozial war und mich immer auf die Seite der schwächeren Gruppe zur Unterstützung und zur Balance im miteinander geschlagen habe (und weil ich die Geschichte der Cowboys und Indianer in Grundzügen kannte).
Ich hab zB.: bei Faschingsfesten als Kind nicht über Männlichkeit nachgedacht, sondern darüber was fair für alle ist. Ich war sogar stolz, wahrscheinlich schon mit 6 oder 7, weil ich wusste, es ist gut Indianer zu sein. Sprich meine Identität wurde in diesem Fall über mein Denken und Verhalten gebildet und nicht über eine Definition von Männlichkeit (die wird einem ja zugeteilt, da kann ma nix für und hat man sich auch nicht irgendwie selbst erarbeitet).
Ich finde das sehr cool, dass wir hier solche Diskussionen haben.
Bin ehrlich gesagt nicht verwundert, dass das Plakat jemanden stört. Mich tut es das nicht.
Ich bin da ganz bei @McKinnes, ich sehe die Kampagne als eine die ua. auch thematisiert, dass Geschlecht ein viel zu stark ausgelegter Indikator für das Menschsein ist. Viel wichtiger und entscheidender sollte es sein, wer oder wie man lebt, wem oder wie oft man Gutes tut, wie fair man zu Armen und weniger Priviligierten ist, etc. Das "Menschsein" wird nicht durch das Geschlecht entschieden, sondern über den Reichtum der eigenen Fähigkeiten und das Zusammenleben mit anderen (jetzt gaaaanz einfach runtergebrochen).
Jede McDonalds, Cola und Gesichtscreme-Werbung wirbt doch für absurdere Dinge als eine Eva mit einem männlichen Geschlechtsmerkmal, die die "Was ist Geschlecht?"-Frage stellt.
Und zur Verteidigung der Körper... Männerkörper werden ja in Werbung und Medien visuell bei weitem nicht so ausgebeutet wie junge Frauenkörper, in sofern gibt es auch nicht so viele schöne Darstellungen davon, weil die Männer weniger wie Christbäume geschmückt und gephotoshopped werden, vielleicht liegt es auch daran. Auch der gesellschaftliche Druck hinsichtlich gut aussehen, ist natürlich bei vielen Männern "noch" geringer, insofern auch der geringere "ästhetische Optimierungsdruck" der Körper.
Übrigens gibt es auch ganz lustige "Naked Bike Rides" ab und an bei der Critical Mass, Fahrraddemo in Wien.
@cora86 & @Trude: Geh Mädels, ihr seit schon so lange dabei aber der Kommentar ist unreflektiert. Bei der Bekämpfung von HIV und AIDS geht es auch darum wie wir in der Gesellschaft damit umgehen. Und mit "das kommt vom herumgef..." fällst man in die Argumentationsfalle von so vielen, die sich nicht damit auseinander setzen wollen.
Pro Jahr werden rund 330.000 Kinder mit HIV infiziert oder damit geboren. AIDS und HIV ist nicht dasselbe. Rund 3.34 Millionen Kinder leben mit HIV vor allem im Bereich der Sub-Sahara. Die meisten wurden infiziert während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder durch die Muttermilch.
Sehr viele Frauen die sich mit HIV infizieren, machen das nicht weil der Sex ohne Verhütung so lustig ist, sondern weil Frauen in vielen Ländern in Abhängigkeiten zu mehreren Männern stehen um Kinder und Familie durchzubringen. Dabei verkehren sie oft mit mehreren Männern, oft ist das eine Form der Prostitution die man sich bei uns so nicht vorstellen kann. Die Frauen haben mehrere Freunde, die alle etwas zum Haushaltsgeld beitragen. Familiäre Beziehungen entstehen dabei, aber auch Abhängigkeiten aus dieser Situation.
In anderen Ländern ist Mißbrauch und Vergewaltigung auch deutlich weiter verbreitet und ich meine mal in nahezu keinem der Fälle entscheiden hier junge Mädchen oder Frauen wie und ob verhütet wird. Das ist nur ein Beispiel dafür das HIV keine Infektion ist vor der man sich einfach schützt, sondern wie Spenden dazu verwendet werden müssen, soziale und kulturelle Bedingungen so zu ändern, dass das hohe Maß an Neuinfektionen zurückgedränkt und die Situation in der diese Menschen leben verändert werden kann.
Und wenn sich Menschen dazu entscheiden nach dem Ball ein paar schöne Stunden miteinander zu verbringen, dann denke ich sehr wohl, dass das Thema Verhütung durchaus höher im Kurs steht, als in so manchem Jugendzimmer im Österreich.