Postnatale Depression - Wer noch?
Simisunshine
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Bei mir wurde gestern postnatale Depression diagnostiziert und ich wollt mal fragen, ob das noch jemand hat??
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Kommentare
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Heut hatte ich bis 16 uhr dauernd panikattacken.
Hausarzt hat sich viel Zeit genommen u dann mir tabletten empfohlen.
Zusätzlich werd ich einen Psychologen aufsuchen.
In 1 monat wieder Kontrolle.
Jede 6.Mama ist betroffen, nur wollens viele nicht wahr haben.
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Ich gebe dir Recht, es reden die wenigsten darüber. Finde ich gut, dass du zum Arzt gegangen bist. Und wünsche dir alles alles Gute. Du bist mit Sicherheit keine schlechte Mama und in paar Wochen geht es dir bestimmt besser!
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Bei mir fing es auch nach der Geburt und meines Nesselausschlages an. Manche Tage sind besser, manche schlechter. Ich war übrigens auch eine von denen die es nicht wahrhaben wollten.
Ich wünsche dir alles Gute!
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@meli1990 panikattacken sind echt ein horror. Bei mir beginnen sie meist gleich in da früh.
Ich denk mir ein Psychologengespräch kann ned schaden!
Ich hatte den Verdacht schon länger u gehofft dass sich das Gefühlschaos mit einnahme der Pille bessert.
Als ich dann am Do schon weinend zu meiner Schwester fuhr, hab ich gewusst, dass es so nicht weitergehen kann.
Hoffe sehr, dass die Tabletten in 2 Wochen wirken u die 2 Wochen schnell vorbei gehn!
Wünsch dir auch alles gute!!
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Du hast Recht, es betrifft wirklich viel mehr Leute als man denkt. Hab inzwischen mit ein paar Leuten darüber geredet und allen ging es gleich nach der Geburt, es wird nur nicht darüber geredet.
Danke das wird schon wieder, wirst sehn :-)
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Ich bin ja im Grunde ein positiver Mensch und freu mich grad dass Martin am Bauch - ohne herum tragen eingeschlafen ist. Mein Mann ist mir eine tolle Stütze und nimmt mir auch den Druck, egal in welcher Hinsicht. Ich kann mir in Moment absolut kein zweites Kind vorstellen und weiß dass er gern in ein paar Jahren eins möchte. Aber er sagt, meine Gesundheit ist wichtiger und wir haben ein gesundes Kind, das ist mehr als viele Menschen haben....
Ich weiß dass es wieder aufwärts gehen wird!!
@Snoopy Toll dass du es alleine geschafft hast!! Ich schau auch dass ich so wenig wie möglich alleine bin. Morgen fahr ich zu meiner Schwester, Di zu einer Freundin usw.
Mich machen so Aussagen fertig wie: Du bist das erste Jahr in vollen Zügen genießen, das ist das Schönste und vergeht so schnell.
Kinder schreien manchmal einfach, das gehört dazu usw.
Aber zum Glück hab ich eine Freundin, deren ihre Tochter ist 7 Monate alt und der gehts in vielen Dingen genauso...Somit weiß ich, dass auch bei anderen nicht immer alles sooo toll ist.
Hab es auch der ganzen Familie offen erzählt, schäme mich nicht dafür - kann man sich ja nicht aussuchen!
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Du hast Recht es ist leider noch immer ein Tabuthema, aber wenn du es ansprichst wirst du sehen, dass es nicht nur dir so geht. Fühl dich gedrückt :-)
Wie alt ist deine Tochter?
Mir geht es erst seit kurzem besser, seit ich wieder welche Tabletten nehme fühle ich mich besser. Auf Dauer wirds auch keine Lösung sein, aber ich hoffe, dass es irgendwann wieder ohne geht :-) Auf jeden Fall kann ich die Zeit mit der Kleinen jetzt mehr genießen und fühle mich nichg mehr so ausgelaugt und den Tränen nahe.
Ich wünsche dir alles Gute :-)
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Leider kämpfe ich sehr stark mit den panikattacken. Nehm die tabletten aber auch erst 8 tage...Mag mit martin ungern allein sein, hab angst dass ihm mit mir zu fad ist, ich ihn nicht beruhigen kann usw. Schau halt dass wir jeden tag irgendwo unterwegs sind, dann vergeht der tag schneller.
Ich wünsch mir jeden tag, dass er redn kann, damit ich weiß, was er braucht!!
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Eure Babies sind noch zu klein um sich mit euch zu langweilen. Es ist sogar gar nicht gut für die Kleinen, wenn sie dauernd bespaßt werden. Sie lernen viel alleine und sollten gar nicht dauernd 'gestört' werden. Den Gedanken bittet l wieder verwerfen!
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Hatte das gleiche wie du. Hab leider fast ein Jahr vergeudet bis ich zum Arzt gegangen bin und mit ihm darüber gesprochen hab. Ich bin mir vorgekommen wie die schlechteste Mutter der Welt, das war ich aber nicht. Ich konnte nur leider keine richtige Beziehung zu meinem Kind aufbauen und daher (das spüre ich heute noch) hat mein Kleiner (4 Jahre) eine ganz innige Beziehung zu meinem Mann, was ja auch ganz toll ist.
Hab mir dann Hilfe besorgt, da ich, spezielle beim Autofahren heftige Panikattacken hatte (leider kann ich bis heute nicht durch einen Tunnelfahren, wenn ich selber fahre). Seitdem hat sich das Verhältnis zu meinem Kind geändert und ich kann endlich die anderen Mamas verstehen, was für schönes Gefühl das ist Mutter zu sein. Bin aber bis heute in Behandlung und lass mich regelmäßig durchchecken.
Speziell jetzt wieder, da wir unser zweites Kind erwarten, auf das ich mich sehr freue.
Diesmal, hab ich mit meiner Psychologien ausgemacht, komm ich auch gleich nach der Geburt und wir schauen, ob ich wieder Depressionen habe. Möchte es diesmal von Anfang an genießen können. Habe auch keine Angst davor, da ich jetzt keine Angst mehr davor habe und weiß, dass man was dagegen tun kann.
Deshalb an alle Neu Mamas, lasst euch gleich helfen und habt keine Angst davor zuzugeben, das ihr Hilfe braucht. Gerade das erste Jahr ist so wichtig für die Beziehung zwischen Mama und Kind, und ihr sollt es genießen können.
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27 Tage noch dann sind meine eltern wieder da! Dann wirds leichter!
In einer stunde gehn wir meine alte arbeit besuchen u dann treff ma meine schwester. Hoff mir gehts dann besser!
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@Linea80 du wirst sehen, es wird immer einfacher werden :-) und dann denkst du dir, wo ist nur die Zeit hin?! ;-)
Schade das ihr niemanden habt, der euch ein wenig unterstützt, aber ihr werdet es auch so schaffen :-) Hast du vielleicht Freundinnen mit dennen du ein wenig raus kannst?
Ich hatte oder habe auch oft Angst eine schlechte Mama zu sein, aber ein Lächeln und eine Umarmung von ihr beweist mir dann wieder das Gegenteil :-)
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Nehm seit 9 Tagen Escitalopram 10mg. zusätzlich in der früh passedantropfen u lass koffein weg! @Jenny01 was war das zum schlafn? konntest du nicht schlafn? hast du das baby trotzdem gemerkt?
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@anni1988 das klingt doch schon super!! Rausgehn ist immer gut!! Nicht alleine sein auch
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Und die Morgenflascherl Krise kenne ich auch nur zu gut
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@DidisBaby Selbsthilfegruppe hört sich super an ;-) ich bin nur leider nicht aus Wien :-( ich finds auch gut zu wissen, dass man nicht alleine damit ist :-) ich hab mich anfangs schon sehr geschämt, aber jetzt gehts besser :-)
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@meli1990 voher bist du denn??
Wer ist den aller aus Wien? Vielleicht woll ma uns ja mal alle treffen??
Ich hatte heute seit Wochen endlich mal einen guten Tag. Hab zwar ab 3 ned schlafen können, aber war keine Panik sondern zuviele Gedanken im Kopf. Außerdem hab ich heut nicht weinen müssen, als mein Mann in die Arbeit gangen ist. Hoff wirklich dass es aufwärts geht und die Tabletten langsam wirken
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Das freut mich, dass du einen guten Tag hattest :-)
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Meine Kleine ist jetzt 11 Monate alt und bei mir wurde 1 Monat nach der Geburt eine Wochenbettdepression diagnostiziert. OMG X_X so schlecht ist es mir in meinem ganzen Leben noch nicht ergangen. Hatte Zwangsgedanken und fühlte mich als ob ich Spinne. Und ständig diese Angst um meine Kleine, dass ihr was passieren könnte oder dass ich etwas falsch machen würde. Dank Antidepressiva ging es mir langsam besser. Heute nach fast einem Jahr bin ich gerade dabei diese wieder abzusetzen. Ich kann jetzt sagen, dass es mir soweit gut geht. Die Angst um meine Kleine Maus ist aber noch immer oft da. Leider habe ich auch meine Mutter vor 6 Jahren verloren. Sie fehlt mir gerade jetzt sehr wo ich eine eigene Tochter habe. Bin viel alleine tagsüber, da mein Partner arbeitet und die Abendschule macht. Da ich immer gearbeitet habe bin ich das auch nicht wirklich gewohnt. Ist schon eine enorme Umstellung so ein Baby - hätte mir nie gedacht, dass es so krass ist.
Wünsche euch alles Gute und Kopf hoch
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Aber denk dran es kann nur noch besser werden. Alles Gute!
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@selbsthilfegruppe in wien gibts 1x/monat tatsächlich eine "echte" shg, im nanaya zentrum im 7. bezirk. war schon einmal dort, hab den austausch recht hilfreich gefunden. also falls noch wer interesse hat - ich werd nächstes mal auch wieder hinschaun (anfg. okt.)!
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aja, und weil ihr schreibt ihr habt beide immer gearbeitet, wart unabhängig und erfolgreich. laut der psychiaterin bei der ich war (im akh, dr. schmid-siegel) ist das genau einer der faktoren, der zu einer ppd führen kann. eben weil man dann plötzlich quasi zur 24h-pflegerin wird. ich habs auch total unterschätzt, wie sehr und komplett sich das leben mit baby verändert. jetzt greif ich mir manchmal aufs hirn, beim gedanken dran, wie naiv ich in der schwangerschaft war...
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bei mir hat die ppd ziemlich knapp nach der (scheiß) geburt angefangen. mein kleiner wird am sonntag 10 wochen. aber es geht bergauf. bin froh, dass ich mir so schnell hilfe gesucht hab. aber musste eh sein - ich hatte teilweise das gefühl ich überleb das nicht. :-(
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