Ungefragte Ratschläge sind auch Schläge
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Kommentare
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"Du solltest dir schon feste Essenszeiten überlegen, das kann nicht sein, dass der Bua alle Stunden den Busen will, da kommst ja zu nix. Es gibt feste Schlafens- und Essenszeiten. Du hattest das auch, so alle 4 Stunden, und dir hat das gut getan."
Anmerkung: sie konnte nur 4 Monate stillen, weil ich eine Zeitlang den ganzen Abend durchgehend den Busen wollte und sie ja zu wenig Milcc haben müsste, sonst würde ich ja nicht jeden Abend stundenlang trinken wollen. Und mit dem Flaschi war dann eine Ruh 🤦♀️🙄
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Oje, das tut mir Leid für dich 😔 vorallem wenn man es ja eigentlich wollen würde 🙈
Meine Mutter meinte dann auch noch, dass es ja auch nicht sein kann,dass der Kleine beim Trinken einschläft. Sie hat mich immer aufgeweckt, einschlafen beim Trinken gibts nicht, sonst ist man ja nie satt und kommt dann deshalb auch alle Stunden 😖
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Er schrie anfangs ständig wegen Hunger🙈 Am Busen schrie er sowieso ständig weil er noch zu wenig bekam und weils nach der Intensivstation zu anstrengend war ( ich natürlich erstes mal Mama holte mir Rat von den alten Hasen) und sie "füttere zu, der hat zu wenig am Busen, des wird nix" und "der kann ja ned schon wieder was wollen, dem zwickts nur, leg ihn mal weg zah ihn ned dauernd rum, der is sicher müde" und ihre Schwester war auch so eine "Hilfe" und hatte auch die selben "klugen" Sprüche als sie mit war zum Baby schauen.
Ich (komplett schlaflos, überfordert und fertig nach dem Krankenhaus, Intensivstation) wusste es nicht besser und hatte in diesen ersten Wochen auch keine Zeit mich mit Stillen genauer auseinandersetzen, war für mich die Hölle schon im Krankenhaus in Linz!
Ich hab im Nachhinein extrem viel gelernt und werde mir beim 2ten eher ein Brusternährungsset und eine gute Pre zulegen, anstatt dieses Abpumpen mit Fläschchen geben, damit das nächste lernt am Busen zu trinken.
Ich hoffe natürlich nie mehr so eine schlimme Geburt zu erleben und danach mit so inkompetenter Stillberatung
Meine Hebamme (Stillberaterin) "passt eh wie du ihn anlegst und zufüttern musst nach dem Start leider, nimmt eh super zu, passt alles"
äääääh ja danke 🥴 aber natürlich wurde die Milch immer weniger und ihm gefiel die Flasche besser, war leichter zu trinken.
Hab später einen interessanten Artikel gelesen, das deren "PRE" in den 90ern 1. für Buben oder Mädchen getrennt und 2. wie unsere heutige 2er oder 3er Folgemilch war 🤣🙈 na klar schliefen wir mit 6 Wochen durch wir wurden randvoll abgefüllt.
https://www.babyernaehrung.de/info/durchschlafen/
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Aber dafür wird dir das beim zweiten nicht mehr passieren ☝️
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aber da sieht man mal wieder wie unterschiedlich es in den Krankenhäusern zugeht.. wir waren auf der Neointensiv in Graz und die waren voll fürs stillen, haben mich immer ermutigt und auch gut beraten.
(allerdings gabs schon 1-2 schwestern, die sofort mit einem flascherl dagestanden sind, wenn ich probleme beim anlegen hatte und die kleine schrie..)
ich bin mir sicher, wenn ich dieselben Ratschläge bekommen hätte wie du, hätte ich auch zu früh abgestillt..
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Zum Glück ist man nach einiger Zeit definitiv "schlauer".... und auch bei gut gemeinten Ratschlägen kann man dann besser unterscheiden was Sinn macht und was nicht.
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Das Baby stabil in der 80er-Perzentile.
Bevor ich PRE gegeben hätte, nur weil sie dann anscheinend (stimmt ja auch nicht immer) länger geschlafen hätte, still ich lieber alle eineinhalb Stunden. Auch das stieß auf völliges Unverständnis mütterlicherseits ("Was du aufführst!").
Naja stillen kann ich im Halbschlaf halt viel besser als irgendwas was zamrühren.
@Jigsawdani @puderrosa @Dani2511 @Betti123 Ich habe nach dem Kaiserschnitt erst 4 Tage später Milch gehabt. An Tag 2/3 hatte das Baby schon ziemlich abgenommen und war trotz ständigem Anlegen hungrig. Eindeutig. Dann hab ich darauf bestanden, dass es was zu essen kriegt mit dem Feeder. War kein Problem, aber von selbst bieten sie das nicht an, was ich gut finde. Schon zweimal hab ich in letzter Zeit gehört: "Ich geb Flascherl, weil ich hatte bei der Geburt einfach keine Milch. Auch am nächsten Tag nicht." Häääää? Sind diese Mütter einfach schlecht informiert oder ist das eine "Ausrede", weil sie nicht stillen wollen (was ja auch okay völlig legitim ist)
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Ich kann dir nur empfehlen, eine Nachsorge-Hebamme zu organisieren, die ist Gold wert! Ubd alle anderen, die meinen Ratschläge zu geben, ignorieren, musste ich leider auch lernen 😖
Bei mir standen sie auch gleich mit dem Flascherl daneben, weil ich nach dem Notkaiserschnitt nicht stillen konnte und er die Brust auch nicht mehr genommen hat dann, weil nix/zu wenig rauskam ...beim Pumpen wurde ich unterstützt aber man hatte den Eindruck, dass sich Kinderschwestern und Stillberaterinnen total uneinig waren....
Erst meine Nachsorgehebamme hat mit mir dann intensiv daran gearbeitet, weil ich schon, weil es nicht klappte, in einer Wochenbettdepression feststeckte...4 Wochen intensives Pumpen und Pre-Nahrung über das Brusternährungsset haben sich dann im Endeffekr ausgezahlt - ich kann voll stillen. Aber ich durfte mir aich einiges anhören, vorallem meine Mutter meinte, ich mach mir da viel zu viel Mühe, soll ee halt das Flascherl nehmen, mein Vater der Ansicht, dass der Kleine eh zuwenig haben wird undbich gleich nur Flascherl geben soll usw...
Mein Ratschlag an dich: 💩 egal was andere sagen - höre nur auf dich und auf deine Nachsorgehebamme, die ich dir fürs nächste Mal wirklich empfehlen kann😊
Der Artikel ist super!! Kein Wunder, dass ich durchgeschlafen habe, da bist ja im Futterkoma 😬 klar, dass die Babys dann nur alle 4 Stunden oder so kommen, wenn sie so vollgefressen sind 🤦♀️
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Mein riesen Glück: eine Schwester war zusätzlich Stilberaterin. Die war entsetzt über die Methoden, wie ich selbst auch (habe meinen Instinkt unterdrückt). Sie hat mir geraten die Babys bei jedem Muks zu nehmen und anzulegen. Außerdem hat sie zu viel mehr Körperkontakt geraten (wir sollten sie im Wärmebettchen lassen). Als wir damit angefangen haben, sie fast ausschließlich auf uns schlafen zu lassen und wirklich immer anlegen, wenn sie sich melden, ist die Milch nur so geflossen. Sie haben zugenommen und waren viel entspannter, wie ich auch. Das war ca. 3/4 Tage nach der Geburt. Die Ärztin hat uns trotzdem erst nach weiteren 10 Tagen entlassen. Mir gings richtig mies im KH. Als wir dann zuhause waren gings steil bergauf. Die Kinder sind aus allen Nähten geplatzt, waren sichtlich zufrieden und satt.
Dann kamen rundherum die tollen Ratschläge... Ich solle zufüttern, weil Zwillinge kann man nicht lang stillen. Bald wird mir die Milch ausgehen, für zwei hat man nicht so viel. Vor allem die Schwiegeroma war schockiert, dass ich die zwei nach 4 Monaten immer noch vollstille. Im Endeffekt hab ich sie fast 2 Jahre gestillt, einer meiner Buben war sogar so ein Busenjunky, dass er mit einem Jahr kaum was anderes zu sich genommen hat.
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Auch nicht jedes Frühchen ist gleich - hatte 2 hintereinander. Nur beim Zweiten haben schon alle akzeptiert, dass ich es als (erfahrene) Mama am besten weiß…
Als ich einer Nachsorgehebamme bisschen über den Beikoststart erzählt habe, der perfekt bei meinem Sohn funktioniert hat, war sie auch der Meinung ich hätte es nicht richtig gemacht?
Und meine bereits getroffene Entscheidung zu Kaiserschnitt bei Kind 2 wurde auch gleich schlecht gemacht und hätte ich überdenken sollen, weil sie es nicht gut fand (und mein wirklich erfahrener Arzt ja nur dazu drängt, weil es einfacher ist).
Also bitte einfach immer dem eigenen Bauchgefühl vertrauen…
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Da kommt dieser ganze Schwachsinn her mit schreien lassen, ja nicht stillen, bloß keine Bindung zum Kind, schreien stärkt die Lunge blablabla. Stichwort schwarze Pädagogik.
Aber damals hatte man keine Möglichkeit sich anders zu informieren und naja die Uroma hat das gelesen, die Hebamme hats geraten - 🤷♀️. Hat das dann bei der Oma angewandt, die Oma hatte auch noch nicht die Möglichkeit sich zu informieren und konnte nur ihre Mutter fragen. Und die Hebamme hats wieder geraten... Usw usw.
Wir sind eigentlich die erste, vielleicht zweite generation, die das durchbrechen kann.
Bei aller Liebe zu den eigenen Eltern, ich würde jeder neu Mami empfehlen, nicht ihre 60/70 jährige Mutter nach Ratschlägen zu fragen und auch die (ungefragt) erhaltenen Ratschläge zu hinterfragen oder mit dem Kinderarzt zu besprechen 😉
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Meiner Mutter zb ist auch immer geraten worden die Kinder schreien zu lassen und sie hat es nie gemacht. Beim stillen leider wurde ihr bei allen Kindern gesagt, sie hätte keine Milch... sie hat geglaubt. Als sie mich beim stillen gesehen hat, war sie begeistert, hat sich gefreut und war ein bisschen traurig, dass sie das nicht konnte...
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Ja bei unseren Eltern war es schon etwas besser. Vielleicht weil es da schon verbreiteter war, dass man nicht mehr so eng zusammenwohnt, keine Ahnung.
Meine Mutter hat mich auch gestillt, getragen, auf sich schlafen lassen und nicht schreien lassen. Aber sie sagte mir erst vor kurzem wieder, es war so anstrengend was sie sich anhören musste (von ihren Eltern) und sie war halt da erst 23 und hat sich arg unter Druck gesetzt gefühlt. Hat dann auch sehr früh aufgehört zu stillen (du verwöhnst sie, sie bekommt nicht genug drum schreit sie immer so, blabla 🥲) und da ist ihr immer noch leid drum 😕Ja und wäre sie nicht so stark im Einflussbereich ihrer Eltern gewesen, hätte sie wohl noch mehr auf ihr Gefühl hören können. Weißt wie ich meine 🤷♀️
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Sie hat halt diese komische Pampe aus Stärke und so gekocht.
Als ihre Schwimu mal aufgepasst hatte (ob auf beide oder nur meine Tante weiß ich jetz nimmer) hat meine Oma ihr gesagt sie darf nur dann und dann füttern und meine Uroma (im vollen Oma Element) meinte "was ist wenn sid Hunger haben?".
Also der Instinkt war scheints immer schon da und wurde nur von der Gesellschaft unterdrückt.
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Und wenn die Eltern das so gesehen haben, wars für die junge Tochter damals schwer bis unmöglich das anders zu machen denke ich.
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Ich habe wirklich ganz ähnliche Erfahrung gemacht wie @Dani2511 . Ich für meinen Teil war am Anfang komplett überfordert und wurde alleine gelassen. Somit hab ich auch nicht oft genug angelegt weil ich wirklich null Ahnung hatte und das Baby hat permanent geschrien.
Ich habe mich meiner Meinung nach gut vorbereitet und viel gelesen, aber die Realität war völlig anders.
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@Dani2511 bei mir haz sich eine Kinderschwester extrem bemüht, weil ich schon so verzweifelt war.... sie hat mir auch angeboten, vor und nach dem Stillen zu wiegen, im Gegendatz zu den anderen, die gleich mit dem Flaschi da waren - da kam dann raus, dass ich kaum Milch noch hatte - die anderen Schwestern haben auch nix gemacht...aber allein die Aussage "da wird ihm ja schlecht" ist doch ein Witz 😖
@Jigsawdani wurde auch sehr alleine gelassen. Sie waren alle zwar sehr nett, allerdings nur, wenn ich um Hilfe gebeten habe - ich hatte nach fast 30 Stunden Wehen einen Notkaiserschnitt, war nervlich, psychisch und körperlich komplett hinüber, gsd war mein Mann mit mir im KH, der Kleine wäre verhungert und hätte nie eine neue Windel bekommen - ich war zu Nichts in der Lage unf hätte mir im Nachhein aktivere Hilfe und Unterstützung erwartet - ich konnte nämlich, in meinrm Zustand, nicht um die Hilfe bitten, die ich gebraucht hätte....habe ihn zu wenig angelegt, er wollte/konnte nicht so trinken, etc... - aber um die Flasche betteln müssen geht halt gar nicht 🙈
Wie gesagt, meiner Meinung ist einr Nachsorgehabemme Gold wert!
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Zum Nachtfläschchen-Weglassen:
"Manche Babys oder Kleinkinder regen sich so auf, dass sie das Bett
verspucken. Abziehen, neu beziehen, keine Panik, weiter machen lassen.
Sonst lernt das Kind „aha, wenn ich spucke bekomme ich meinen Willen“
und Du wirst sämtliche Trotzphasen mit einem spuckenden Kind durchleben."
🫢 Da geht's um ein 11 Monate altes Kind. 🫢
Und zum Thema Ratschläge:
Mir hat letztes eine fremde Frau oben am Berg gesagt, ich solle doch meinen Sohn, der gerade einen Wutanfall hatte und am Boden lag, einfach an den Händen hochziehen. Da dachte ich auch: Ach, DAS ist die Lösung! Da wäre ich NIE draufgekommen! 😄
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Mal abgesehen davon, dass die damals offenbar mit schwer giftigen und teilweise unfruchtbarmachenden Substanzen geputzt haben, schreiben die dass der Säugling maximal alle 4 Stunden gestillt werden soll, Nichtstillen ist "künstliche" Ernährung und in der Nacht darf nicht gestillt werden, weil Mutter und KInd da ruhen sollen. Und das Schreien ist dem Kind "Bedürfnis".
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"Deutsche Mutter, du musst dein Kind stillen!..."
Sorry for misinformation!
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Aber ich kann nicht glauben, dass die Mütter das reihenweise für bare Münze genommen haben. Bin sicher die haben das Kind nicht weinen lassen und vor den anderen haben sie auf super hart getan.
Aber vereinzelt gibt es sie bis heute, die Schreienlasser. Eine Bekannte meiner Freundin hat ihr letztens gesagt, dass so nach 2 bis 3 Wochen weinen lassen, das Baby in der Nacht dann durchschläft. Aha.
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@winnie @milliondollarbaby ach du 💩 da hauts einem echt alles raus 🤦♀️ schreien ist dem Kind ein "Bedürfnis" - welches denn bitte? Hunger anscheinend nicht, laut Buch 😖
Kind und Mutter solle ruhen, ich kann auch ruhen wenn ich stille, nennt sicht "liegend/seitlich stillen" .....
GSD sind die Zeiten vorbei, wobei ich mal gegoogelt hab, gibt anscheinend immer noch Mütter, die nach Zeitplan stillen....das fällt für mich echt schon unter Kindeswohlgefährdung....
Ja die Bekannte wird wohl geferbert haben, schätze ich...
Mein Stiefvater hat auch gemeint, als er und meine Mutter uns nach der Geburt besuchen gekommen sind (der Kleine war knapp 4 Wochen alt), dass ich doch net bei jedem Mucks, den der Kleine macht, bei seinem Bettchen stehen bzw ihn trösten/rausnehmen muss - sonst lernt er ja, dass er nur schreien braucht, damit die Mama kommt 🤦♀️🤨
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Also das ist recht genau das was ich will, dass das Baby lernt: Dass Mama kommt wenn es schreit. Dass seine Bedürfnisse ernstgenommen werden und dass es auf seine Eltern zählen kann.
@puffin Ja, beim Weiterlesen war ich auch etwas baff. Aber dann kam auch noch das bekannte 'Babys müssen im Bettchen einschlafen, nicht beim Stillen oder am Arm', das ich zumindest inzwischen ignorier. Specki hier neben mir ist nicht interessiert an Einschlafbegleitung mit der Spieluhr, hier muss der Pezziball ran.
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Meiner liegt auch grad neben mir, dockt im Halbschlaf das zweite mal grad an - ein Unding wahrscheinlich" 🙄
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Meine Oma hat meine Mama damals auch schreien lassen. Sie ist wieder arbeiten gegangen als meine Mama 4 Monate alt war. War damals nicht anders möglich. Kbg bzw. Karenz gab's halt Mitte der 60er nicht wirklich. Jedenfalls hat sie erzählt, dass meine Mama nachts eben geweint hat. Sie ist dann aufgestanden, hat alle "Grundbedürfnisse" gecheckt. Sobald sie meine Mama auf den Wickeltisch gelegt und das Licht eingeschaltet hatte, hat meine Mama zu grinsen und lachen begonnen (ich glaub sie war da so 9 Monate alt). Also hat meine Oma das Licht wieder abgedreht und sie in ihr Bettchen gelegt, wo sie sofort wieder zu brüllen begonnen hat. Sie hat sie dann eben irgendwann schreien lassen. Für sie gab es damals einfach keine Alternative. Sie musste um 5 Uhr aufstehen und arbeiten gehen. Mein Opa war viel in Nachtschichten tätig und somit auch keine Hilfe.
Ich will damit nicht sagen, dass das ok war oder ihr Verhalten rechtfertigen. Ich denke halt nur: die Zeiten waren härter. und die Menschen waren es auch. Sie ist mir eine tolle, liebevolle Oma und sie hat damals gemacht was "nötig" war. Und ein Stück weit wollen sich die Leute mit diesen Sätzen auch rechtfertigen. Ist sicher nicht so leicht, permanente zu hören das eigentlich alles was man früher so gemacht und geglaubt hat völliger Quargel ist.
Meine Oma sagt heute selber "wenn ich dich und deine Kinder anschaue sehe ich viele Dinge, die ich früher falsch gemacht hab". Diese Erkenntnis tut sicher auch weh.
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Natürlich. Fünf Stunden lang, von 1 Uhr Früh bis 5:45.
Gegen die Müdigkeit helfen solche tollen Aufklärungen auch immer so super.
Gab es nicht mal einen Thread über diese fürchterlichen Wachphasen in der Nacht? Den such ich mir mal raus, da stoße ich wohl auf mehr Verständnis.
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Meine Oma sagte auch: Na so klasse, er hats so schön, der kann überall herumkrabbeln. Nicht wie früher wo wir die Kinder im Laufstall hatten (wegen Haus bauen und so z Bsp).
Und dann gibt's eine andere Oma, die sagt mir voller Überzeugung: also unsere sind damals nicht einfach am Boden rum gekrabbelt, die waren im Laufgitter bis sie laufen konnten.
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Wahrscheinlich sind viele „Weisheiten“ von heute in 20, 30 Jahren auch wieder überholt und wir gehen dann unseren Kindern auf die Nerven.
Mein Großer ist ja jetzt schon 18 Jahre und meine Kleine 11 Monate - und es ist ein Wahnsinn was vor 18 Jahren noch richtig war und jetzt plötzlich falsch.
Es macht halt oft der Ton die Musik - man kann ja Ratschläge geben ohne das Gefühl zu vermitteln, dass man eh alles falsch macht.
Meine Schwiegermutter kann das ganz toll. Obwohl ich auch zugeben muss, dass ich bei Feedback der Schwiegermama viel empfindlicher bin als bei der eigenen Mama.
@Kaffeelöffel Und es stimmt - wenn ich meiner 70jährigen Oma zuhorche wie es zuging, kann ich mir das gar nicht vorstellen. Da war Verhütung noch schwierig, viele ungeplante Kinder, Rollenverteilungen wo man heute die Hände zusammenschlägt und von früh bis spät mit Haushalt und Bauernhof beschäftigt. Meine Oma hätte sicher gern mehr Zeit mit den Kindern verbracht - aber die war halt einfach nicht da. Hat sicher das beste draus gemacht - aber erziehungstechnisch sind halt Welten dazwischen zu heutzutage.
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Nun mit 8 in der Super Zickphase: sag ich mir oft: jap, mein Kind, meine Probleme 🤣🤣🤣🙈🙈
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Das geht vielen Mamas so. Vor allem nachdem wir uns ja oft nicht mehr an dem orientieren wollen, wie es die Generationen vor uns gemacht haben. Somit haben wir nur Bücher oder andere Mütter von denen wir unser Wissen darüber beziehen können.
Intuition ist aber eben eine Mischung aus Erfahrung und Wissen, und aufs eigene Gefühl zu hören.
Theorie und Praxis gehen dabei oft weit auseinander.
Und warum viele heute noch überzeugt sind von den damaligen Methoden. Weil es schlichtweg nicht anders in ihr Weltbild passen würde. Dazu müssten sie sich selbst komplett hinterfragen und sehr reflektiert sein. Trifft wohl auf manche zu, aber sicher nicht die breite Masse. Daher auch all die tollen "Ratschläge".
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Bei Hitze die er sowieso nicht mag und ihm zusetzt und ab ssw20+ mit Kreislaufproblemen bei Hitze ne Topidee 🤦♀️
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Nur weil weder ihte Kinder noch ihre Enkelin viel geschlafen haben kann ich ja nix dafür. Wenn er Schlaf braucht und die Hitze nicht verträgt weiß ich wohl besser was er braucht.