"Probleme" mit der eigenen Mutter

AnonymousAnonymous

107

bearbeitet 19. 08. 2013, 22:55 in Familie, Freunde & Eltern
Ich hab da ein "Problem", wo ich nicht weiß wie ich damit umgehen soll.
Für einen Außenstehenden wird es eine Lapalie und leicht zu lösen sein, ich hingegen tu mir echt schwer.

Also mal vorweg, ich bin ein Einzelkind und dementsprechend Mamas ein und alles. Was ja soweit ganz normal und ok ist. Eigentlich konnte ich mich bei allen Dingen gegenüber meine Mutter sehr gut behaupten aber momentan bin ich etwas ratlos.

Angefangen hat alles letztes Jahr bei meiner Hochzeit. Als ich letztes Jahr heiratete haben wir (mein Mann und Ich) uns bei den Gästen bedankt und ich hab mich auch noch bei seiner Familie bedankt, dass sie mich so nett aufgenommen haben. Soweit so gut, ich dachte mir nichts dabei. Am nächsten Tag dann von meiner Mutter ein Weinkonzert der besonderen Art (vor anderen Gästen)...ich verstand gar nicht warum, als ich sie darauf ansprach meinte sie, sie wäre enttäuscht weil wir sie bei unserer Danksagung nicht erwähnt haben, wo sie doch soviel für uns tut :/. Es ist richtig meine Mutter hilft uns wirklich wo und wie sie kann...nicht das wir jetzt besonders viel Hilfe benötigen, eh alles im normalen Rahmen. Es dauerte einige Wochen bis sich das Verhältnis zwischen Ihr und mir wieder normalisierte, weil ich dementsprechend genervt und angefressen war das sie das so zum Ausdruck brachte und das immer eine Erinnerung an unsere Hochzeit sein wird.

Die letzten Monate war alles wieder normal, doch jetzt steigt die Angst wieder in mir auf.
Ich erwarte heuer unser erstes Kind und da mein Mann Probleme mit Blut udgl hat, haben wir uns darauf geeinigt, dass er bei der Geburt nicht dabei sein wird. Sondern vor dem Kreissaal wartet. Stattdessen nehm ich meine Mama mit, doch jetzt steigt in mir die Angst auf, was das für sie auslösen wird. Ein paar Beispiele, damit ihr vielleicht versteht warum ich diese Angst hab. Sie nimmt sich ab dem Zeitpunkt der Geburt 3 Wochen Urlaub 8-|, ich weiß nur nicht wofür? Ich werd ziemlich sicher nicht 3 Wochen lang gebären und nach dem Spitalsaufenthalt möchte ich die Zeit mit unserem Kind und meinem Mann genießen, also das wir uns alle einleben und aneinander gewöhnen. Sie meinte ihr haben schon viele gesagt sie wären froh hätten Sie die Zeit gehabt...ich möchte aber meine Mutter nicht jeden Tag bei mir haben oder gar 3 Wochen durch :(.
Oder wenn sie von meinem Kind spricht, sagt sie immer UNSER Baby...ich muss mir regelmäßig auf die Zunge beissen um ihr nicht zu sagen, das es NICHT IHR Baby ist sondern das von meinem Mann und mir :-S.

Irgendwie hab ich ja ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber, dass ich so denke...aber ich denke nun mal so :-S

Seh ich das viel zu eng bzw. bin ich undankbar und eine schlechte Tochter?

Ich hoffe ihr könnt mir eure Meinung mitteilen und mir damit helfen.

Kommentare

Hey! 1 Frage - 100 Antworten!
Im BabyForum kannst du dich einfach, sicher und anonym mit (werdenden) Mamas und Papas in deiner Nähe austauschen. Registriere dich jetzt, um alle Bereiche zu sehen und mitzuplaudern:Kostenlos registrieren

Social Media & Apps


Registrieren im Forum