"Probleme" mit der eigenen Mutter

AnonymousAnonymous

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bearbeitet 19. 08. 2013, 22:55 in Familie, Freunde & Eltern
Ich hab da ein "Problem", wo ich nicht weiß wie ich damit umgehen soll.
Für einen Außenstehenden wird es eine Lapalie und leicht zu lösen sein, ich hingegen tu mir echt schwer.

Also mal vorweg, ich bin ein Einzelkind und dementsprechend Mamas ein und alles. Was ja soweit ganz normal und ok ist. Eigentlich konnte ich mich bei allen Dingen gegenüber meine Mutter sehr gut behaupten aber momentan bin ich etwas ratlos.

Angefangen hat alles letztes Jahr bei meiner Hochzeit. Als ich letztes Jahr heiratete haben wir (mein Mann und Ich) uns bei den Gästen bedankt und ich hab mich auch noch bei seiner Familie bedankt, dass sie mich so nett aufgenommen haben. Soweit so gut, ich dachte mir nichts dabei. Am nächsten Tag dann von meiner Mutter ein Weinkonzert der besonderen Art (vor anderen Gästen)...ich verstand gar nicht warum, als ich sie darauf ansprach meinte sie, sie wäre enttäuscht weil wir sie bei unserer Danksagung nicht erwähnt haben, wo sie doch soviel für uns tut :/. Es ist richtig meine Mutter hilft uns wirklich wo und wie sie kann...nicht das wir jetzt besonders viel Hilfe benötigen, eh alles im normalen Rahmen. Es dauerte einige Wochen bis sich das Verhältnis zwischen Ihr und mir wieder normalisierte, weil ich dementsprechend genervt und angefressen war das sie das so zum Ausdruck brachte und das immer eine Erinnerung an unsere Hochzeit sein wird.

Die letzten Monate war alles wieder normal, doch jetzt steigt die Angst wieder in mir auf.
Ich erwarte heuer unser erstes Kind und da mein Mann Probleme mit Blut udgl hat, haben wir uns darauf geeinigt, dass er bei der Geburt nicht dabei sein wird. Sondern vor dem Kreissaal wartet. Stattdessen nehm ich meine Mama mit, doch jetzt steigt in mir die Angst auf, was das für sie auslösen wird. Ein paar Beispiele, damit ihr vielleicht versteht warum ich diese Angst hab. Sie nimmt sich ab dem Zeitpunkt der Geburt 3 Wochen Urlaub 8-|, ich weiß nur nicht wofür? Ich werd ziemlich sicher nicht 3 Wochen lang gebären und nach dem Spitalsaufenthalt möchte ich die Zeit mit unserem Kind und meinem Mann genießen, also das wir uns alle einleben und aneinander gewöhnen. Sie meinte ihr haben schon viele gesagt sie wären froh hätten Sie die Zeit gehabt...ich möchte aber meine Mutter nicht jeden Tag bei mir haben oder gar 3 Wochen durch :(.
Oder wenn sie von meinem Kind spricht, sagt sie immer UNSER Baby...ich muss mir regelmäßig auf die Zunge beissen um ihr nicht zu sagen, das es NICHT IHR Baby ist sondern das von meinem Mann und mir :-S.

Irgendwie hab ich ja ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber, dass ich so denke...aber ich denke nun mal so :-S

Seh ich das viel zu eng bzw. bin ich undankbar und eine schlechte Tochter?

Ich hoffe ihr könnt mir eure Meinung mitteilen und mir damit helfen.

Kommentare

  • Hab ich da was überlesen dann tut es mir leid aber warum redest du nicht mit ihr?
  • Ich würde auch sagen rede mit ihr. Erklär ihr deine gefühle, sie hätte doch auch nach der geburt nicht gewollt, dass sich jemand 3 wochen urlaub nimmt und ständig da ist?!
    Vlt braucht sie das einfach, dass ihr wer die augen öffnet, weil sie es selnst nicht merkt. Sie glaubt wahrscheinlich sie hilft dir mit dem was sie tut...
  • Meine mama hat genau das gleiche gesagt bzgl. drei wochen urlaub. Ich hatte die gleichen bedenken, hatte aber angst sie zu kränken. Dennoch hab ich ihr grad raus, bestimmt aber nett, gesagt, dass die zeit uns dreien gehört und sie bitte drauf rücksicht nehmen soll, wann wir bereit für besuch sind. Hab ich ihr in der ss dreimal gesagt, dann hats endlich gefruchtet. Beim ersten mal hat sie drüber gelacht. Beim dritten mal hab ich gesagt, sie soll das bitte ernst nehmen....
  • Das is ja das Problem, ich trau mich ihr das nicht sagen, weil ich sie ja auch nicht verletzen will :-/.
    Als ich letztes Jahr nach der Hochzeit mit ihr gesprochen hab um ihr das zu erklären, brauchte es wochen bis wir wieder ein normales Verhältnis zueinander hatten.
    Ich will sie nicht kränken, aber es einfach hinnehmen will ich auch nicht :(
  • Was ist wenn ihr beide mit ihr redet?
  • @Wunschmama12 wie hast du das Gespräch angefangen? Ich hab so schiss davor, dabei hab ich das normal nie und schon gar nicht bei meiner Mama. Aber der Vorfall letztes Jahr hat mich so geprägt, dass ich mich das gar nicht anreden trau.
  • @daphne das hab ich auch schon überlegt, aber ich glaub das kommt noch schlechter. Weil es ja a) mein Problem mit ihr ist und b) sie dann sicher das Gefühl hat ich führe sie vor. Weißt was ich mein?
  • Wunschmama12Wunschmama12

    1,109

    bearbeitet 19. 08. 2013, 23:47
    Ich hab gewartet bis sie wieder von den drei wochen angefangen hat. Dann hab ich gesagt, dass ich dankbar bin, dass sie mir helfen will, aber dass ich mich anfangs gern selbst zurecht finden würde und das alleine schaffen möchte und ich froh wäre, wenn ich sie anrufen darf, wenn ich was brauch. Und ich ihr bescheid gebe, sobald wir für längeren besuch bereit sind. Also eigentlich hab ich ihr die andere seite der sache schmackhaft gemacht und ihr versucht zu schmeicheln, damit sie nicht beleidigt ist. Also ihr gesagt, dass ich ihren rat usw. gerne annehme, aber halt frag und von alleine komm, wenn ich was brauch.
  • Ja ich versteh dich aber wenn du einen halt brauchst dann nimm ihn dir! Was ist mit deinem Papa?
  • @Wunschmama12 Naja meine Mama hat ja nicht direkt gesagt dass sie 3 Wochen bei uns ist. Sie meinte nur damit sie mir helfen kann.
  • @daphne Mit meinem Vater hab ich schon seit Jahren keinen Kontakt
  • Ohje ich kenn das, wenn man angst hat die mama zu verletzen, obwohl man eigentlich fast über alles mit ihr reden und teilen kann. Ich hätte auch paar dinge bezüglich der geburt meines babys am herzen, was ich ihr sagen wollen würde. Meine themen wären ganz andere, aber ich TRAU mich auch nicht. Ich kenn sie und wenn ich ernste themen was sie und mich angeht anspreche, wird die lage ziemlich kompliziert und wir kommen sicher nicht aus diesem gefühlschaos für längere zeit raus, das wiederum natürlich die beziehung zw uns extrem runterzieht..
    Aber REDEN ist das beste - das weiß ich. Nur bring ichs einfach nicht übers herz.
    Ich weiß ich bin dir grad keine hilfe, aber ich wollte es einfach mit dir teilen! :)
  • Da wir sowieso in einem Haus wohnen, aber natürlich mit eigener Wohneinheit und Eingang, aber mit einem Verbindungsgang, hat sich jetzt keine Diskussion darüber ergeben, ob sie immer da ist oder nicht. Ich muss nur sagen, dass ich schon immer wieder froh bin, dass ich jemanden gleich nebenan habe, wo meine kleine Maus hinkann, wenn ich etwas zu erledigen habe. Aber natürlich wenn ich jetzt niemanden sehen will, wird das genauso akzeptiert. Es ist bei uns so, dass ich mit der Kleinen rübergehe und nicht umgekehrt. Anfangs wars ein bissi anders, weil sich meine Eltern sehr auf die kleine Maus gefreut haben und da dann schon öfters Baby schaun waren, hat mich aber nicht gestört, weil dann war ich nicht alleine, weil sie hat anfangs nur geschlafen*gg*.
    Frag sie einfach wie sie sich die 3 Wochen Urlaub vorstellt. Ob sie diese 3 Wochen bei Dir sein will, oder einfach nur jederzeit auf Abruf bereit, egal zu welcher Uhrzeit du sieh brauchst.
  • Also ich verstehe das du Bedenken hast aber ich glaube auch dass diese unbegründet sind.
    Zu den 3 Wochen Urlaub möchte ich sagen, dass ich froh gewesen wäre wenn meine Mama mir geholfen hätte! Natürlich wollte ich sie nicht 24h am Tag bei mir sitzen haben aber es wäre für mich eine enorme Hilfe gewesen wenn sie sich hätte frei nehmen können - um mir im Haushalt zu helfen, kochen und meine Fragen die ich bezüglich meines Babies hatte so hab ich immer warten müssen bis sie Arbeit aus hat. Auch dass das Baby vl mal bei Oma bleibt ging nicht - ich hätte oft eine Auszeit gebraucht! Mein Mann hat mir natürlich geholfen aber er ist selbständig und konnte nicht immer. Nur das dazu!

    Und das sie "unser" Baby sagt ist einfach pure Freude und Stolz! Meine Mama erzählt jetzt auch das "wir" noch ein Baby bekommen!

    Ich würde ihre Hilfe nicht sofort als aufdringlich einstufen sondern mal abwarten ob du nicht froh bist darüber!
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