Taufen!? Heiraten!? Wie viel Tradition und Religion lebt ihr?
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Kommentare
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Hab in einer kath. Privatschule gearbeitet.
Da hatten wir auch immer wieder Eltern, die ihre Kinder nur wegen dem guten Ruf in die Schule geschickt haben und nichts mit der Kirche zu tun haben wollten. Schwierig wurde bzw. wird es immer wieder, wenn der kath. Glaube dann in der Schule auch "gelebt" wird. Die Armen sind dann meistens die Kinder, die zwischen zwei Stühlen stehen. Auf der einen Seite hören sie in der Schule von Dingen, Festen usw. und sind vl begeistert dabei und auf der anderen Seite wissen sie, dass die Eltern sich dagegen entschieden haben oder es nicht wollen.
Hab ich schon ganz oft erlebt.
Aber wie bereits erwähnt ist meine Meinung und ich wollte euch nur von meinen Erfahrungen berichten.
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bin im stiftsgymnasium admont gegangen. kein internat. pfarrer unterichtn nur wenige und di nur religion.
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Es unterrichten keine Schwestern oder Pfarrer, aber die Schwestern sind im Haus.
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ich kann mich auch erinnern, dass bei unserer kommunion einige kinder vorher getauft wurden. dass das kind ja so arm und traurig ist, kann ich für mich nicht gelten lassen. wenn sie das will, können wir es ja machen.
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Wir glauben schon beide an irgendetwas, aber definieren kann ich es nicht genau. Ich bin mir sicher, dass es irgendetwas gibt was wir nicht sehen oder hören können, aber es fühlen können. Ich würde "es" aber nicht Gott nennen wollen.
Kirchlich wollen wir trotzdem heiraten, nur aus dem Grund habe ich mich firmen lassen und den ganzen anderen "Schnick-Schnack" mit mir machen lassen!
Wenn wir Kinder haben möchte ich diese jedoch schon Taufen lassen, das gehört für mich dazu, ist aber eher eine Tradition als Glaube!
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Unser kind wollen wir aber dennoch taufen lassen, da ich noch weiß wie traurig die kinder in meiner klasse waren, die ohne bekenntnis, als es um die erstkommunion gegangen ist.
Heiraten wollen wir schon allerdings nicht kirchlich weil das würde ich heuchlerisch finden wenn ich von dem ganzen eh nicht wirklich was halte und mir dann aber den kirchlichen segen hole. Aber sonst ganz traditionell in weiß mit Freunden und familie.
Kirchliche feste wie Weihnachten, ostern und pfingsten handhaben wir aber trotzdem ganz traditionell.
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Ich denke so wie ich das hier lese, sind ja die meisten von euch erst als Erwachsene aus der Kirche ausgetreten, oder? Das heißt ihr seit auch (ich trau mich zu sagen) wie alle anderen Kinder in der Umgebung mit Religion aufgewachsen, habt dann aber gemerkt dass die Religion, Kirche oder die Kosten die zu Zahlen sind, nicht für euch sind, oder??
Glaubt ihr nicht auch, dass es für eure Kinder auch die Chance geben sollte, an etwas zu glauben? Sie können sich ja später immer entscheiden, was sie gerne möchten. Ich finde es nur ungeheim wichtig, dass man als Mensch einen Glauben hat (ist nur meine Meinung!), ganz egal welchen.
Der Mann meiner Freundin hat von Geburt an keinen Glauben mitbekommen. Sie wollten eigentlich kirchlich heiraten und er wollte die Taufe und Firmung nachholen. Aber sie habens bis heute nicht getan, weil er einfach keinen Zugang zum Glauben findet. Und ich denke das ist sicher viel schwerer, als den Glauben zu wechseln oder sich in einer anderen Religion zu recht zu finden.
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also ich geh auch nicht jeden sonntag zur kirche möchte meinem sohn aber schon das wichtigste beibringen wie ostern fronleichnam allerheiligen weihnachten usw.
mein sohn ist getauft aber ich muss auch erlich sagen bei mir ist mehr die tradition und nicht vom glauben her (imerhin soll man die Feste feiern wie sie fallen
wir sind nicht verheiratet aber es kommt auch auf den pfarrer drauf an den letzten den wir hatten war aus polen und streng bei dem hätten wir nicht taufen dürfen der war da voll dagegen und unser jetziger pfarrer der hatte damit kein problem ging damit ganz lässig um und hat sich sogar darüber gefreut das wir in taufen liesen weil sonst gebs ja bald keine taufen mehr meinte er nur.
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ich glaube nicht an gott. mein LG (katholisch) ist auch nicht gläubig, will unsere tochter aber später mal taufen lassen. das kann er schön vergessen, wozu auch? hat doch keinen sinn, wenn wir beide mit religion nix am hut haben..
falls die kleine später einmal interesse für religion entwickelt, soll sie ruhig, nur muss ich das jetzt nicht für sie entscheiden.
und zum thema hochzeit... naja wir sind auch ohne so einen zettel glücklich, wobei ich es nicht völlig ausschließe, irgendwann einmal zu heiraten.
ich finde es auch komisch, dass leute nicht gläubig sind und weihnachten und co feiern. aber ich denke, das liegt einfach daran, dass menschen allgemein gerne feiern und den wahren hintergrund dieser feste gerne mal "übersehen" oder sie wollen sich selber nicht ausschließen, weil freunde oder verwandte auch feiern??
wie auch immer, mich persönlich störts ja nicht, soll jeder machen, was er für richtig hält.
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Wir haben standesamtlich und auch kirchlich geheiratet. Der Pfarrer vom Eheseminar war damals völlig entrüstet, da wir so ehrlich waren und gesagt haben, dass wir nur wegen der Tradition und der Festlichkeit kirchlich heiraten werden. Nicht wegen dem Glauben. Außerdem hat uns kein Pfarrer, sondern ein ehrenamtlicher Diakon getraut. Einer der selber auch Verheiratet ist und weiß wovon er redet. *gg* Wir wollen auch unser Kind taufen lassen. Ich finde es gehört einfach so. Ich bin damit aufgewachsen und es ist hauptsächlich viel Tradition mit vielen Anlässen und Festen verbunden. Wenn mein Kind will, kann es später immer noch aus der Kirche austreten.
Ich gehe nicht oft in die Kirche. Zumindest nicht, wenn nicht irgend ein Anlass dazu besteht. Und ich bin auch nicht streng gläubig oder erzkatholisch. Aber IMMER, wenn ich irgendwo im Ausland oder im Urlaub eine Kirche betrete zünde ich auch eine Kerze an und bitte um Gesundheit und Wohlergehen für meine Familie. Und auch ein Kreuz häng bei uns zu Hause an der Wand.
Ich bin der Meinung dass etwas über uns wacht. Ob es nun Gott, Allah, Jehova .... oder sonst wer ist, sei jedem selbst überlassen.
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und wie schon in einem anderen thread beschrieben, ist es mir wichtig, dass nono nach dem katholischen glauben erzogen wird.
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Ich wollte ihr die entscheidung nicht nehmen. Allerdings finde ich dass religion zur allgemeinbildung gehört also wird sie alle 'grundreligionen' kennen lernen.
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Ich selber bin katholisches privat gymnasium gegangen
Für mich in tirol gehört taufe dazu
Sicher es gobt vieles was schief läuft in der kirche aber auch tolle bräuche und werte
Ich möcht meinem sohn pstern weihnachten näherbringen
Geh auch nur bei großen festen in die kirche
Wenn man bei uns im dorf nicht getauft istcwetden sie in der schule leider schnell ausgegrenzt
Aber später kann er selber entscheiden was er machen wikl
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Wir sind auch kirchlich verheiratet mit allem drum und dran und die Taufe etc.ist auch selbstverständlich.
Mein Mann redet zwar öfters blöd herum er will austreten .., weil die Kirche einiges an Dreck am Stecken hat, aber er wurde auch religiös erzogen und wir wollen auch dass unser Kind getauft usw.wird.
Ich finde die Bräuche/Tradition einfach total schön der katholischen Kirche und ich will das auch meinen Kindern so näher bringen.
Und ja, ich glaube an Gott, zwar nicht an alles was einem vorgegaukelt wird, aber ich habe schon diesen Glauben.
Wir gehen auch nur zu den größeren Festen in die Kirche, wie Weihnachten und Ostern, dass andere Kirchen gehen hat für uns keinen Reiz.
Ich bin der Meinung man muss nicht ständig beten und in die Kirche gehen nur das man als gläubig zählt... Jeder kann das auf seine eigene Art ausdrücken und leben. Aber leider lebt die Kirche nicht mit der Zeit..
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Ohne jetzt jemanden angreifen zu wollen, aber alle die sagen wir glauben nicht und von der Kirche ausgetreten sind, aber Weihnachten und Ostern feiern, belügen sich doch selber. Diese Feste sind nun mal religiöse Feste und gehören zum Kirchenjahr. Also entweder oder! Ich kenne auch Menschen die aus 100% Überzeugung ausgetreten sind und daher auch kein Weihnachten ect. feiern.
Thema Hochzeit: warum soll ich zu MEINEM großen Tag Leute einladen, mit denen ich nix zu tun habe und die ich nicht mal leiden kann?! Also wenn heiraten, dann im kleinen Rahmen ohne großen Damdam aber mit kirchlicher Seegnung.
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Genau DIE Leute feiern auch Ostern und Weihnachten... und dann sagen sie sie hätten keinen Glauben!?
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Zum Thema kirchlich heiraten: früher hab ich immer gesagt ich werde nie heiraten, und naja, jetzt freu ich mich schon tierisch auf unsere kirchliche Hochzeit.. und ich werde auch Leute einladen, mit denen ich nichts zu tun hab, ist bei uns in St. Wolfgang und Umgebung bei einer Musikerhochzeit eben so! Da kommen locker um die 400 Gäste zusammen, und ich find solche Mega-Hochzeiten immer Hammer!!! :-) zu sehen wie sich Menschen die einen kaum kennen so für einen freuen können.. ;-) Herrgott bitte lass die nächsten 3 Jahre so schnell wie möglich vergehen!
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Eine Freundin und ihr Mann haben vor Jahren zu den Jehovas gewechselt, obwohl beide Familien streng katholisch sind. Die Besuchen Oma u Opa auch in den Feiertagen, aber Weihnachten feiern sie trotzdem nicht!
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Also so wie ich das verstehe, heißt das ja ich darf kein Weihnachten feiern weil ich nicht gläubig bin? Und da heißt es die zeugen Jehovas wären schlimm....
Weihnachten ist ja das fest der liebe, die meisten verbringen es ja mit dem Menschen die sie lieben!
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@Zwergal Schön geschrieben
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Also wenn bei einem Austritt zb gesetzlich die Feiertage gestrichen werden, das heißt man ist dazu verpflichtet an Weihnachten und so weiter zu arbeiten oder Urlaub zu nähmen, was wäre dann?
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@barbarella84 Verstehe nicht was du meinst.
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Wenn ich barbarellas frage richtig versteh dann meint sie, ob wir auch austreten würden wenn das gesetz uns dann die kirchlichen feiertage streichen würde.
Ich würd trotzdem austreten. So viele tage sind das ja nicht und in der druckerei wo ich arbeit arbeiten wir auch an feiertagen.