Familienbett - Erfahrungen, Meinungen erwünscht

Hallo an alle Eltern :)

Mein Freund und ich diskutieren schon seit längeren über ein Familienbett.
Er natürlich findet diese Betten nur teuer und unnötig weil, wenn ein Kind krank wird kann man sich ja auch zu ihn ins Bett legen oder Matratze am Boden und daneben liegen usw.
Ich bin aber dafür, dass jedes Kind das Recht hat in der Nacht wenn es schlecht schläft oder schlecht träumt zu uns kommen darf, nicht nur bei Krankheit.
Wir haben 2 Kinder im Alter von 15 Monaten und 2,5 Jahren (beide im Gitterbett) und das 3. Kind ist am Weg, wenn alles gut verläuft :)

Wie seht ihr das? Meint ihr man hat dann die Kinder jeder Nacht im Bett oder klappt das auch gut mit Ausnahmen?

Ansonsten genieße ich die Ruhe im Bett ohne Kind total, aber ich will auch jedem die Möglichkeit bieten können kuscheln zu kommen wenn mal ganz starker Bedarf ist.


Kommentare

  • Kommt aufs Kind an. Wir haben sehr lange ein Familienbett gehabt und ich würde es noch weiterhin gerne haben, aber wir haben leider keinen Platz mehr. 😏 Wir haben unsere Tochter nun wieder ausquartiert, aber im Endeffekt schläft jetzt mein Mann bei ihr, weil sie nicht alleine schlafen mag und Angst hat. Also so hin und wieder bei uns schlafen würde nicht funktionieren, denn sie würde es dann immer wollen...das meinte ich mit: es kommt aufs Kind an.
  • Mein Freund hatte das bei seinem ersten Sohn den er mit seiner ex zusammen hat. Der ist jetzt 12 und hat noch nie! eine Nacht alleine geschlafen. Der Grund warum für mich so etwas nicht in Frage kommen würde..
  • Ich denke, wenn man ein Familienbett hat, muss man damit rechnen, dass es immer mit Kindern besetzt ist. Allein schon, weil den meisten Kindern so ein riesiges Matratzenlager gut gefällt.

    Wie ist die aktuelle Lage? Wollen eure Kinder oft zu euch oder schlafen sie gut alleine?

    Ich glaube, wenn sie gut alleine schlafen und es nur in Ausnahmefällen so ist, dass sie wen brauchen (krank, Alptraum), dann reicht ein ganz normales Ehebett mit 180cm Breite.

    Wir lösen es so, dass beide Kinder je ein großes eigenes Bett haben (Hausbett mit 200x120 oder 200x140) und wenn was ist, kann sich einer von uns dort dazu legen. Aber generell möchten wir unser Ehebett für uns alleine.

    Zwutschgi wird das erste Jahr eh bei uns im Familienbett (ist bei uns derzeit eine Doppelbettmatratze neben zwei Gitterbettmatratzen 😂) schlafen, haben wir bei Mausi auch so gemacht und das hat wunderbar gepasst, Stillen im Liegen, viel Kuscheln ist super für die Bindung usw. Mausi schläft jetzt eben im großen eigenen Bett in ihrem Zimmer, Zwutschgi wird hoffentlich auch mit 1-1,5 ausquartiert. Und dann kaufen wir uns ein ganz normales Ehebett mit 180cm Breite.

    Also ich würde sagen, ein fettes XXL Familienbett ist nur was für Leute, die das täglich/nächtlich leben und das über einige Jahre. Für uns wäre ein Familienbett auf Dauer nix, ich mag Platz und Ruhe beim Schlafen.
  • @sesha Ich kenne ähnliche Situationen im
    Bekanntenkreis und daher auch deswegen ein Veto was das Familienbetrieb angeht.

    Die Kindern von Freunden zb haben Mega Probleme damit mal bei Oma/Tante etc. zu schlafen weil es dort eben kein Familienbett gibt.
    Der sohn einer Freundin (13) geht noch immer mit der mama schlafen....
  • Wir haben es so daß wir ein 1,60 Bett für unseren Sohn gekauft haben. Aktuell schläft er noch im Kinderbett neben dem 1,60 Bett, wenn er größer wird wird er dann ins große Bett übersiedeln. Falls er krank war, in der Früh unruhig etc hat sich wer von uns zu ihm gelegt, bzw neben ihn. In unserem Bett möchten wir ihn nicht schlafen haben. Er darf natürlich gern in der Früh kuscheln kommen, in unserem Bett spielen etc, aber in der Nacht wollen wir in Ruhe und mit genug Platz schlafen.

    Also ja, ich denke auch eher wenn man die Kinder mi so einem riesen Bett einlädt, werden Viele auch immer dort schalfen wollen. Wenn ihr das nicht wollt ist eine Matratze oder größeres Bett für eure Kinder eine bessere Lösung.
  • @kathi87 ja ist bei dem Sohn meines Freundes das selbe. Er lebt ja bei seiner Mutter und geht täglich mit ihr schlafen. Er konnte auch bis vor paar Monaten weder bei Oma oder Papa schlafen. Jetzt macht er das zwar hin und wieder, aber die müssen dann wie die Mama bei ihm schlafen und das mit fast 13 🙈
    Äußert sich bei ihm aber leider in seinem ganzen Verhalten..
  • Ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht warum das so „Mode“ geworden ist.

    Als ich als Kind krank war, hab ich es auch gut ohne familienbett geschafft gesund zu werden.

    Ohne irgendwem was unterstellen zu wollen, aber manchmal bin ich mir auch nicht ganz sicher, wer da von wem die Nähe sucht/braucht - das Kind oder die Eltern.

    Letztlich muss es eh jeder selbst entscheiden, wir könnten es nicht und daher haben beide Kinder je ein Zimmer mit je einem normalen Bett.
    bellissimasuse
  • Wir haben ein Familienbett - also ein normales „Ehebett“ und daneben noch eine Matratze auf einem Lattenrost, also es ist eine „Stufe“ drin. Meistens schläft mein Partner unten und die Maus bei mir oben, aber die letzten Tage zb wollte sie unten schlafen, so wechselt sich das ab.
    Ich habe keine Bedenken, dass sie später einmal in ihr Zimmer umzieht, jetzt ist sie zwar schon 4, aber sie hat gar kein eigenes Zimmer, daher geht es bei uns gar nicht anders. Ich glaube, wenn sie einmal ein eigenes Zimmer bekommt, wird sie auch dort schlafen wollen.
  • bearbeitet 18. Juli, 23:39
    Also ich wage jetzt Mal zu behaupten, dass da ganz viele andere Faktoren als NUR das Familienbett eine Rolle spielen um so ein "Mamasöhnchen" groß zu ziehen das mit 13 noch nicht alleine schlafen mag. Das ist so wie wenn ich sage: (Achtung Vorurteil) alle Kinder, die schon mit 3 Monaten im eigenen Bett schlafen haben automatisch eine schlechte Bindung zur Mutter. Oder: Kinder die länger als xy Monate gestillt werden haben eine schlechtere Beziehung zu ihren Vätern. Ich mag diese Verallgemeinerungen (ich kenne ein Kind... deshalb schließe ich auf alle) überhaupt nicht. Jedes Kind ist anders und manche brauchen eben mehr Nähe als andere. Möglicherweise haben manche auch einfach "Glück" und haben sehr unkomplizierte Schläfer aber wenn du ein Kind hast, dass sich mit über 2 Jahren noch x Mal aufwacht ist es vielleicht angenehmer nicht jedes Mal aufstehen zu müssen...
    Es gibt eben verschiedene Konstellationen.

    Ich könnte mir mittlerweile durchaus vorstellen, auch längerfristig ein Familienbett zu haben aber die Umstellung wäre uns jetzt ehrlich gesagt zu kompliziert und ich weiß auch nicht wie es mit meiner Tochter (knapp 2) und einem Neugeborenen funktionieren würde. Sollten wir es nicht schaffen, sie bis Dezember in ihr Zimmer zu übersiedeln müssen wir uns eh was überlegen denn da kommt das Geschwisterchen auf die Welt.

    Ich würde es auch nur dann machen, wenn die Kinder eben nicht (oder noch nicht) alleine schlafen wollen. Wenn sie aber in ihren eigenen Betten soweit gut schlafen und nur hin und wieder rüber kommen, würde ich mir nicht extra ein anderes Bett zulegen. Da würde ich für die paar Ausnahmen eher auf einer Matratze im Kinderzimmer übernachten. Das gibt den Kindern ebenso viel Sicherheit wie zwischen Mama und Papa zu schlafen, ist aber zumindest für den anderen Elternteil bequemer.
    Talia56vonni7Maggie
  • ich sprech jetzt mal aus meinen kindlichen Erfahrungen, und nicht aus Mama Erfahrungen

    Ich hab immer sehr gut alleine geschlafen, bin aber bis 8 Jahre ca. immer mal wieder zu meinen Eltern ins 1,80m Bett
    Meine Mutter war da immer strikt dagegen, mein Papa hats immer zugelassen (vielleicht bin ich deswegen ein Papa Mädi 😂)
    Ich hab dann immer mit ihm gekuschelt
    Letztens hab ich mit meinen Eltern mal darüber geredet, und beide meinten, dass es platztechnisch kein Problem war, weils ja eh nur in Ausnahmefällen ist
    Wenn ich krank war, hab ich auch immer im eigenen Bett geschlafen
    Ich bin dann als Jugendliche (da waren meine Eltern schon geschieden) wenn ich krank war, immer zur Mama ins große Bett ausgewandert (ich selbst hatte nur ein 90cm Bett), weils mir persönlich einfach lieber war, dass wenn was ist, ich nicht als ersters durchs ganze Haus wandern muss
    Nach einer Operation bestand sogar meine Mutter darauf, dass ich bei ihr schlafe

    Letztes Jahr hab uch auch mal bei meiner besten Freundin geschlafen im 1,80m Bett, da kam dann ihre 7-jährige auch rüber, und der Hund hat auch noch im Bett geschlafen
    War Platztechnisch auch kein Problem

    Mein Freund und ich haben aktuell ein 1,40m Bett, das ist schon eng, ich will garnicht dran denken, wie das wird, wann der Babybauch größes wird
    Wir werden uns definitiv noch ein 1,80m Bett zulegen, auch wenns dann im Schlafzimmer ein bisschen eng wird

    Also solangs nur Ausnahmen sind, reichen meines Erachtens 1,80m aus
    Wenn man aber jede Nacht beisammen sein mag, wirds sicher knapp und unbequem
  • minxminx

    466

    bearbeitet 19. Juli, 01:58
    also wir haben einen 14 monaten alten sohn, der von anfang an zwischen uns geschlafen hat. jetzt wird überlegt ihm schon sein eigenes bett zu kaufen, da er ja doch recht groß und nachts auch aktiv ist. dreht sich gerne wie ein uhrzeiger.

    wir haben ein großes bett vom ikea 180x200, war auch nicht wirklich teuer.
    reichen tut es zu genüge.

    https://www.ikea.com/at/de/p/brimnes-bettgestell-kopfteil-und-schublade-weiss-s19099157/

    sowohl mein mann und ich, würden jederzeit nochmals die selbe entscheidung treffen.

    wir freuen uns jeden morgen mit ihm aufzuwachen oder ihn beim schlafen zu beobachten. wir finden es nicht nur praktisch, sondern auch sehr schön so. :) <3
  • @Kaffeelö;ffel Ich schließe nicht von einem auf alle - allerdings kenne ich nur in unserem näheren Bekanntenkreis 5 Bei denen es genau so abläuft.
    Bei einem verlangt sogar das Kind das dann ein übernachtungsfreund auch mit im familienbett schlafen darf.
    Mir persönlich geht das einfach zu weit und ich hatte weiß Gott keine einfachen Schläfer daheim, aber ich stand bzw steh lieber wenn’s sein muss 5x nachts auf bevor ich was abgewöhnen muss was ich gar nicht erst angewöhnen will.

    Jeder hat dazu seine eigene Meinung und Ansicht.
    Ich hab nichts verallgemeinert sondern nur von meinen Erlebnissen gesprochen.

    Und das zu einem „Muttersöhnchen/töchterchen“ wahrscheinlich mehr als nur diese Tatsache gehört, ist, denke ich Selbsterklärend.
    sesha
  • @kathi87 Ich glaube auch, dass einige Befürworter in Wahrheit ganz starke Probleme damit haben, das Kind alleine und "unbeaufsichtigt" im eigenen Zimmer zu lassen. Und plötzlich kein süßes Zwutschgi mehr da liegt zum Kuscheln. Es ist sicher eine Umstellung, aber das dauert ein paar Nächte und vorbei ist das komische Gefühl 🤷🏼‍♀️
    susemelly210sesha
  • .... ich fasse mal zusanmen: meine Kinder liegen im Familienbett weil ich ein Problem habe ohne sie zu schlafen und zu faul bin aufzustehen, sie werden das vermutlich machen bis sie ausziehen, wenn sie überhaupt ausziehen und Entscheidungen werden sie auch im Erwachsenenalter nie ohne mich treffen!😜
    Leute, ganz ehrlich: jeder wie er will!
    und nur weil das eigene Kind von Anfang an brav in seinem Bett geschlafen hat, heißt das nicht, daß andere das auch tun!
    Und ja, ich gebs zu: für mich hätte es sich falsch angefühlt mein Neugeborenes alleine in ein Bett/Zimmer zu legen während ich mich im Ehebett an meinen Mann kuschle....
    Kenne im Bekanntenkreis auch die 3.Variante: Kind wird um halb 8 im eigenen Bett schlafen gelegt, um spätestens 11 kommt es dann aber ins Elternbett - Tenor der Eltern: unser Kind schläft schon immer im eigenen Bett - so kann man es sich auch einreden, dass man kein Familienbett hat 😉
    Ich kann sagen: Wir haben auch die Variante eigenes Bett probiert, zu mehr und erholsamen Schlaf sind wir alle aber im Familienbett gekommen, also bleiben wir dabei!
    @Mondi um auf deine Frage zurück zu kommen: wenn ihr eigentlich kein Familienbett wollt würde ich auch kein größeres Bett kaufen. Wenn ihr euch sowieso ein neues Bett kaufen wollt, würde ich bei 3 Kindern aber ein breites (min1, 80 besser 2m) zulegen, dann habt ihr kein Platzproblem wenn doch einmal alle Kinder auf einmal kuscheln wollen!
    KaffeelöffelitchifyTalia56ifmamkl89mart1na
  • Ich kann dir nur von Sohn von meinen Schwager berichten der ist jetzt 11.

    Er wäre eigentlich alle 2 Wochen bei seinen Papa übers Wochenende.
    Allerdings wird er am Vormittag geholt und am Abend heim gebracht weil sein Sohn nicht bei ihnen schlafen möchte.
    Er ist es von zuhause gewohnt das er bei seiner Mama im Bett schlafen darf und sie mit ihm schlafen geht ....

    Meine Schwägerin möchte es nicht das er bei ihnen im Bett liegt und das mein Schwager mit ihm schlafen geht weil sie meint er ist alt genug.

    Bis jetzt hat er noch nie auswärts geschlafen weil er eben entweder zu seiner Mama möchte oder bei den jenigen im Bett schlafen möchte, so wie er es von zuhause gewöhnt ist.


    Ich persönlich möchte es nicht weil ich ein Mensch bin der in Ruhe schlafen möchte und nicht ständig irgendwelche tritte .... irgendwo haben möchte aber natürlich ist es jeden selbst überlassen wie er es handhabt.
  • melly210melly210

    1,606

    bearbeitet 19. Juli, 11:34
    @lolle
    Der entscheidende Faktor ist wo die Kinder regulär eimschlafen. Es ist schon ein Unterschied ob die Kinder ein eigenes Bett haben, dort auch einschlafen und irgendwann mal in der Nacht wechseln oder ob sie von vorn herein und immer bei den Eltern schlafen. Das aufwachen und wandern wird immer seltener und hört irgendwann auf, und dann schlafen sie im eigenen Bett durch.
    Meine Eltern haben das bei meiner Schwester und mir so gehandhabt.
    Wir haben den Spieß wie gesagt umgedreht und dem Junior ein 1,60 Bett gekauft, so daß wir zu ihm wechseln falls was ist und nicht umgekehrt.

    Meine Schwester (Entwicklungspsychologin) sagt die Renaissance des Familienbettes kommt u.a. daher daß die Kinder mittlerweile oft früh und viel in Fremdbetreuung sind und dann sowohl Kinder als auch Eltern ihr Nähebedürfnis halt in der Nacht stillen. Das ist jetzt auf größere Kinder gemünzt, ich glaub bei Babies unter einem Jahr ist das generelles Instinktverhalten von beiden Seiten, daß mal stärker und mal schwächer ausgeprägt ist. Obs stimmt, keine Ahnung, ich könnte es mir aber schon vorstellen. Also sagen wir es ist eine Frage des Nähebedürnisses, da muß wohl jeder selber wissen was er will/braucht

    sesha cosy
  • @melly210 auch das Schlafen im Familienbett hört irgendwann auf, bei den einen früher, den anderen später! So wie das Wandern von einem Bett ins andere!
    Das ist eins der vielen Themen in Sache Erziehung bei denen es 2 Lager gibt....

    Weil hier oft erwähnt wird, dass die Kinder die im Familienbett schlafen nirgens sonst schlafen: Mein Mann hatte immer sein eigenes Bett in seinem eigenen Zimmer, bei ihm war Auswärts schlafen immer ein Problem; ich bin immer bei meinen Eltern gelegen bzw in der Nacht ins Eltsrnbett gewandert und war viel und gern bei den verschiedenen Verwandten! Auch hier gilt: Man kann nicht von Kind A auf Kind B schließen!
  • @lolle Von meiner Seite war das nicht so drastisch gemeint. Ich denke aber, dass manchmal das "Problem" mit dem Ausquartieren nicht von den Kindern ausgeht, sondern von den Eltern. Das Phänomen gibt es ja auch bei der Eingewöhnung in der Krippe, da fällt es vielen Müttern sehr schwer, loszulassen, während die Kinder eh gar kein Problem damit hätten. Es funktioniert dann aber eben schlechter, weil die Kinder die negativen Gefühle der Mama spüren. Ähnliches kann sich eben auch beim Versuch, ausquartieren, abspielen.

    Neugeborene gehören definitiv zu Mama ins Bett oder zumindest ins selbe Zimmer, da gebe ich dir total Recht. Und natürlich muss es jeder halten, wie es für die eigene Familie passt und klappt. 👍🏻
    sesha melly210
  • MaggieMaggie

    1,058

    bearbeitet 19. Juli, 11:41
    Wenn ich nur in Ausnahmefällen die Kinder im Bett haben will, würde ich mir kein extragroßes Familienbett zulegen (wobei ich unter Doppelbett/ Ehebett 180x200 oder sogar 200x200 verstehe)

    Ich muss gestehen - die oben erwähnten Vorurteile sind die Gründe, warum meine Zweijährige noch bei uns im Bett liegt. Ich bin tatsächlich zu faul nachts aufzustehen, kuschle gerne (mein Mann gar nicht) und ich habe Angst davor, was das Kind anstellt, wenn es morgens alleine durch die Wohnung turnt (sie kann alle Türen öffnen, hat "interessante" Ideen und ist bei Bedarf sehr leise). Dennoch wird sie spätestens Weihnachten ein großes eigenes Bett bekommen und ausgesiedelt werden. Extra ein größeres Bett fürs Elternschlafzimmer kaufen kommt für mich nicht in Frage.

    Ich hatte übrigens immer ein eigenes Bett und habe nur dort geschlafen. Nur dort. Auswärts war bei mir auch ewig ein Ding der Unmöglichkeit...
    sesha
  • Das mit dem nähebedürfnis wegen Fremdbetreuung klingt nachvollziehbar! Ich war alleinerziehend, teilzeit arbeiten und am Wochenende studieren... wir hatten jeden zweiten Sonntag „frei“... mein Bub hat schon brav in seinem Bett geschlafen aber irgendwann hat er begonnen in der Nacht zu mir zu kommen... dann ist mein Freund eingezogen und er ist immer noch gekommen 😅 für mich war das in Ordnung, mein Freund fand es nicht so toll... aber ich wollte meinem Kind kein falsches Gefühl geben, so als wär er jetzt nicht mehr erwünscht weil der Mann da ist.... nach 2 Jahren bin ich jetzt schwanger und habe ihn nun Öfters gebeten, bei sich zu bleiben weil ich einfach keinen Platz hab, mich nicht umdrehen kann, schlecht schlafe und ständig aufs Klo muss.. und Angst dass er mir in den Bauch tritt! Es hat ein bisschen gedauert, aber er hat es nun geschafft und ist komplett ausgezogen, ohne sich blöd fühlen zu müssen, im Gegenteil; er hilft seiner mama in der schwierigen Zeit sich zu erholen! Er ist übrigens 9 und mein kleiner Kuschelhase, hatte von Geburt an ein ausgeprägtes Nähebedürfnis.
    Wenn er krank ist, wandert mein Freund manchmal aufs Sofa und er darf bei mir schlafen... ab und zu machen wir auch Eltern-Kind Nächte wo meiner mit seinem Sohn am Sofa schläft und mein Bub mit mir im Bett, beide Kinder freuen sich sehr auf diese Nächte und bei einer Patchwork Familie ist das vielleicht auch vom psychologischen her gar nicht so schlecht...
    Jetzt ist’s dann aber eh vorbei mit Baby :)
    melly210
  • Ich habe 4 Kinder und alle hatten die ersten Jahre ihr Bett direkt neben mir am Bett und oh Wunder die drei Großen (12,9,5) schlafen tatsächlich alleine ein.

    Ja ich war zu faul, für die Flasche in der Nacht, ständig aufzustehen. Nein meine Kinder suchen die Nähe. Sie schmeißen sich nachts auf mich drauf, nicht ich mich auf sie.

    🙄🤦
    itchify
  • mein zwerg ist 20 monate u schläft auch nicht im gitterbett, auch wenns neben mir steht, schon 1000000x probiert 🤷‍♀️
    und es gab noch nie ein problem bei einer übernachtung bei der oma, dort darf er auch bei ihr im bett schlafen.
    itchify
  • @Mutschekiepchen Hier auch eine die zu faul ist und sich der Modeerscheinung hingegeben hat, sich das Bett mit dem Kind zu teilen, weil ich so große Bindungsängste habe

    🤦🏻‍♀️🙄🤦🏻‍♀️🙄

    Bei allen Säugetieren auf der Welt ist das normal, aber wir Menschen müssen ein Drama draus machen...
    itchifymart1naMaggie
  • Vielen lieben Dank dass ihr euch alle die Mühe gegeben habt mir eure Erfahrungen und Meinungen mitzuteilen.

    Irgendwie denke ich jetzt wohl doch dass wir bei unseren 180cm×200cm Bett bleiben und eventuell den Kindern ein größeres Bett kaufen um auch mal einfach die Seite zu tauschen, Mama schläft bei Kind bis es wieder gut weiterschläft.. weil dann kann man auch wieder in sein Bett schleichen, sofern man nicht weiterschläft :)

    weil wie viele schon sagen, nicht jedes Kind ist gleich. Aber ich weiss ganz klar dass sich mein ältester dann nicht mehr aus dem Familienbett rauskriegen lässt.
    Der Gedanke kommt mir aber erst jetzt wo ich eure Meinungen gelesen habe.
    Denn auch wir Eltern müssen uns erholen in der Nacht, wenn dann alle Kinder selbstverständlich bei uns schlafen (weil sie es sich nimmer abgewöhnen wollen)
    haben wir uns ein Problem angezüchtet würde ich mal sagen😂

    Ich glaub dann bleibt es bei Ausnahmen die aber im Kinderbett mit großer Matratze stattfinden werden, oder mal echt wenn es anders nicht geht im Elternbettt!

    Ich danke jeden einzelnen von euch, ihr habt mir echt geholfen eine Entscheidung zu treffen.
    Meine 2 Buben gehen nämlich schon so lange brav alleine schlafen,.. da will ich nicht wieder ein Schritt zurück machen...

    Danke euch :)
    sesha Kaffeelöffelmelly210
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